Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.

Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V. Der Aktionskreis Pater Beda engagiert sich für Sozialprojekte in Brasilien und leistet Hilfe zur Selbsthilfe.

Unser Motto: "Nicht für die Armen, sondern mit den Armen“.

Aus einer Mauer wurde ein Symbol der Gemeinschaft.Drei Tage lang durften wir gemeinsam mit dem brasilianischen Künstler ...
21/06/2026

Aus einer Mauer wurde ein Symbol der Gemeinschaft.
Drei Tage lang durften wir gemeinsam mit dem brasilianischen Künstler Genivan Brasil von unserer Partnerorganisation Verde Vida und 125 Schülerinnen und Schülern der Ernst-Barlach-Gesamtschule in Dinslaken ein ganz besonderes Kunstprojekt umsetzen.

Was als Idee begann, wurde zu mehr als 30 Metern gemeinschaftlich gestalteter Mauer. Inspiriert von den vier Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft entstand ein Kunstwerk, das für Verbundenheit, Vielfalt, Wissen und Zukunft steht.
Besonders schön: Die Mauer wurde nicht nur für die Schülerinnen und Schüler gestaltet – sie wurde von ihnen gestaltet. So entstand ein Werk, das bleibt und die über 35-jährige Partnerschaft zwischen der Schule und dem Aktionskreis Pater Beda sichtbar macht.

Unser Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Bettina Röttger und Genivan Brasil, die dieses Projekt möglich gemacht haben. ❤️
Denn Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen gemeinsam etwas schaffen.


Verde Vida
Genivan Brasil Brasildinslaken

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29/05/2026

75 Jahre Kolping wird dieses Jahr in Püsselbüren gefeiert! 💐

Ein Programmpunkt im Jubiläumsjahr: ein Benefizkonzert mit der großartigen Unterstützung vom Chor Gospel And More zu Gunsten der AFG mit der die Kolping seit Beginn der Aktivitäten in Cabedelo eine enge Verbundenheit hat. 🇧🇷♥️

Das war ein richtig schöner Abend! 🎶

Danke an alle Beteiligten für eure Verbundenheit und diesen schönen Abend!

„Ich möchte die europäische Brille ablegen und eine eigene Perspektive auf Land und Leute bekommen.“Mit diesem Wunsch be...
16/05/2026

„Ich möchte die europäische Brille ablegen und eine eigene Perspektive auf Land und Leute bekommen.“

Mit diesem Wunsch bereitet sich eine Reisegruppe der KLJB .ms auf ihre Brasilienreise unter der Leitung von im November vor. Beim ersten Treffen mit Socorro stand deshalb nicht das touristische Brasilien im Mittelpunkt, sondern die Frage: Wie leben die Menschen wirklich?

Gemeinsam wurde über die Arbeit der CPT , den Lebensraum Sertão und den Kampf um Land gesprochen. Besonders beeindruckend war für Socorro die Offenheit der Jugendlichen und ihr Wunsch, Menschen zu begegnen, andere Perspektiven kennenzulernen und eigene Vorstellungen zu hinterfragen.

Die Reisevorbereitung zeigt schon jetzt: Es geht nicht nur ums Reisen, sondern um Austausch, Solidarität und darum, voneinander zu lernen.

Socorros Wunsch an die Jugendlichen:
„Dass am Ende der Reise etwas bleibt, das ihr mitnehmt und von dem ihr anderen Menschen erzählt.“

Den ganzen Bericht findet ihr über den Link in der Story.

Muttersein ist so viel mehr als nur ein Tag im Kalender. Es ist Fürsorge. Widerstand. Hoffnung. Veränderung. In unserer ...
10/05/2026

Muttersein ist so viel mehr als nur ein Tag im Kalender.
Es ist Fürsorge. Widerstand. Hoffnung. Veränderung.

In unserer Partnerorganisation Casa Beija-Flor in Nova Iguacu machen sie mit Kindern und Müttern am Muttertag die Spiegelübung. Dabei stellte sich eine Person in die Mitte eines Kreises und machte Bewegungen vor, die von den anderen nachgeahmt wurden.

Diese einfache Dynamik machte auf eindrucksvolle Weise sichtbar, was auch im Familienalltag geschieht: Kinder lernen nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch das, was sie beobachten. Sie spiegeln Verhaltensweisen, Gesten und Haltungen wider, die ihnen täglich vorgelebt werden. Wer nachahmt, lernt aufmerksam wahrzunehmen, und wer anleitet, wird sich seiner eigenen Wirkung bewusst.

Geduld. Respekt. Aufmerksamkeit. Liebe.
All das wird gespiegelt.

Gerade in Lebensrealitäten, die von Unsicherheit, Überforderung und täglichen Herausforderungen geprägt sind, tragen Mütter unendlich viel Verantwortung. Und wer so viel trägt, braucht selbst Unterstützung.

Deshalb geht es im Casa Beija-Flor nicht nur darum, den Muttertag zu feiern.
Ihre Angebote schaffen Räume zum Zuhören, Austausch, gegenseitiger Stärkung und neue Verbindungen zwischen Müttern und Kindern.

Wenn eine Mutter gestärkt wird, stärkt das eine ganze Familie.
Und starke Familien verändern Gemeinschaften.

Danke an alle Mütter, die jeden Tag mit ihren Händen, ihrer Kraft und ihrem Herzen Zukunft gestalten. ❤️

Einladung: Vortrag zum Internationalen Jahr der Frauen in der LandwirtschaftIm Rahmen der Kampagne zum internationalen J...
07/05/2026

Einladung: Vortrag zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft

Im Rahmen der Kampagne zum internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft möchten wir ganz herzlich zu einem Vortrag mit Maria de Socorro Ferreira in Kooperation mit dem kfd-Diözesanverband Münster e.V. einladen.

Socorro engagiert sich seit fast 40 Jahren für Frauen auf dem Land in Brasilien. 🌱
In ihrem Vortrag berichtet sie von den Anfängen der Frauenarbeit in Cajazeiras, aktuellen Herausforderungen und der Bedeutung gemeinschaftlicher Organisation.

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft eingehen und warum es so wichtig ist, die Arbeit mit den Frauen fortzusetzen.

Dienstag, 12.05.2026 um 18:30 Uhr
Schillerstr. 44b, 48155 Münster (❗ACHTUNG anderer Ort, als in Brasilieninfo angekündigt!)

Alle Infos auch nochmal hier: https://www.pater-beda.de/vortragfraueninderlandwirtschaft/

Wir freuen uns auf euer Kommen! Leitet die Veranstaltung auch gerne weiter.💚

Bis nach Brasilien laufen?Das Bardeler Missionsgymnasium St. Antonius hat das im Juli vor. Sie planen einen Weltlauf und...
23/04/2026

Bis nach Brasilien laufen?

Das Bardeler Missionsgymnasium St. Antonius hat das im Juli vor.
Sie planen einen Weltlauf und wir waren für die ersten Absprachen vor Ort. Ziel wird es, die Entfernung von ihrer Schule bis zu einer Partnerorganisation des Netzwerks SoliVida als Schulgemeinschaft zu erlaufen. Ca. 8000 km werden vor ihnen liegen.

In Bardel starten die Schülerinnen und Schüler an einem Tag von 11 verschiedenen Startpunkten und werden jeweils ca. 10-15 km zurücklegen. Bei 700 Schülerinnen und Schülern sollte das klappen. Im Vorfeld werden wir die Läuferinnen und Läufer mit Informationen von ihrer Partnerorganisation versorgen und dann machen sich alle auf die Suche nach Sponsoren.

Eine tolle Variante für den Weltlauf. Wir freuen uns schon total auf den Tag!

Andere Möglichkeiten einen Weltlauf zu machen, sind z. B. das Drehen von Runden im Stadion oder das Zurücklegen der Strecke mit dem Rad.

Für einige Partnerorganisation suchen wir noch Schulen, die sich auf den Weg machen. Habt ihr Lust oder kennt ihr jemanden? Dann meldet euch bei uns!

Alle Infos und weitere Ideen findet ihr auch hier: www.pater-beda.de/weltlauf

Alte Brücken stärken und neue bauenVom 15. bis zum 28. April ist Schwester Denise  in Deutschland. Als Präsidentin des N...
18/04/2026

Alte Brücken stärken und neue bauen

Vom 15. bis zum 28. April ist Schwester Denise in Deutschland. Als Präsidentin des Netzwerks und Vertreterin der Turma do Flau ist sie in den nächsten Tagen noch in Deutschland unterwegs.

In dieser Zeit trifft sie Partner*innen, Spender*innen und Freund*innen und hält Vorträge über die Arbeit des Netzwerks SoliVida sowie über die Arbeit und aktuelle Entwicklungen der Turma do Flau. Seit 35 Jahren ist sie Teil der Partnerorganisation in Brasília Teimosa in Recife.

Unser erster Halt war Königslutter am Elm. Wir trafen eine Lehrerin des Gymnasiums Anna Sophianeum .sophianeum und wurden zu einem Vortrag beim Seniorenkreis der Stiftskirche Königslutter eingeladen. Ein spannender Austausch mit vielen interessierten Zuhörern.

Wir trafen langjährige Wegbegleiter*innen, die Denise, die Turma do Flau und den Aktionskreis Pater Beda unterstützen.

In Vreden durften wir den Eine-Welt-Laden kennenlernen und einige der Ehrenamtlichen treffen. Seit über 30 Jahren kümmern sie sich darum, dass es immer weitergeht. Ein unglaubliches Engagement!💚🌎

Angefangen hat alles mit Pauline und Walter Gehling, die wir mit großer Freude im Anschluss bei einem Vortrag, organisiert vom Eine-Welt-Kreis Vreden, im Pfarrheim St. Georg wiedertrafen. Viele Nachfragen und der persönliche Austausch ließen die Arbeit von Schwester Denise lebendig werden.

Wir freuen uns auf die kommenden Tage, viele Begegnungen und lebendige Einblicke in die Arbeit der Turma do Flau und des Netzwerks SoliVida.🇧🇷👍

Ein ganzer Monat im Fokus von Frauen 🚺Der 8. März ist Weltfrauentag – in Brasilien wird daraus ein ganzer Monat: Mês da ...
13/04/2026

Ein ganzer Monat im Fokus von Frauen 🚺

Der 8. März ist Weltfrauentag – in Brasilien wird daraus ein ganzer Monat: Mês da Mulher. Doch es geht um mehr als Sichtbarkeit. Es geht um Schutz, Rechte und ein Leben ohne Gewalt.

Dass mehr Sichtbarkeit dringend das nötig ist, zeigen folgende Zahlen:

2025 war die Zahl der registrierten Femizide in Brasilien höher als jemals zuvor, 1.470 registrierte Fälle. Das sind jeden Tag 6 Frauenleben. Und die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher.

In Campina Grande begleitet unsere Partnerorganisation Associação para Promoção Humana Frauen ganz konkret im Alltag:
Schwangere Frauen erhalten medizinische Beratung – von der frühen Schwangerschaft bis nach der Geburt. In Kursen für Handarbeit, Kunsthandwerk und Bäckerei schaffen sich Frauen eigene Einkommensmöglichkeiten, stärken ihr Selbstbewusstsein und unterstützen sich gegenseitig.

Im März lag ein besonderer Fokus auf Femiziden. In Workshops lernten Frauen, Warnzeichen gewaltvoller Beziehungen früh zu erkennen und sich zu schützen. Gleichzeitig wurden sie darin bestärkt, unabhängiger zu werden und eigene Perspektiven aufzubauen.

Auch andere Partnerorganisationen wurden aktiv:
Mädchen gestalteten Workshops, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen – für Mädchen und Jungen gleichermaßen. In Kinder- und Jugendprojekten gab es Tagesworkshops. Viele Organisationen beteiligten sich außerdem an Demonstrationen und Märschen für Frauenrechte.

Die Realität bleibt ernst – in Brasilien wie auch in Deutschland❗️

👉 Mehr Hintergründe und Einblicke in die Projektarbeit findet ihr über den Link in unserer Bio.

Für mehr Sicherheit. Für mehr Gerechtigkeit. Nicht nur im März – sondern jeden Tag.💪

 

Dieses Jahr nehmen wir euch an Ostern mit nach Recife. Im gebrochenen Brot erkennen wir Gemeinschaft, in der Auferstehun...
05/04/2026

Dieses Jahr nehmen wir euch an Ostern mit nach Recife. Im gebrochenen Brot erkennen wir Gemeinschaft, in der Auferstehung neue Hoffnung.
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt uns die Bäckerei „Padaria Viva“, die aktuell in unserer Partnerorganisation „Gemeinschaft der kleinen Propheten“ wächst.
Als gelernter Gastronom und Koch lag Demetrius, dem Leiter unserer Partnerorganisation „Gemeinschaft der kleinen Propheten“, das Thema gesunde Ernährung und soziale Gastronomie schon immer am Herzen.
Seit einigen Jahren hat er das Backen mit Sauerteig und die Kunst des Backens für sich entdeckt. Aktuell baut er innerhalb der Organisation eine kleine Bäckerei auf.
In einem kleinen Ostergruß beschreibt er uns, was das, was in der Bäckerei passiert, mit Ostern zu tun hat:
„Zu diesem Osterfest möge uns der Duft des handwerklich hergestellten Brotes aus der Padaria Viva der ‚Gemeinschaft der kleinen Propheten‘ daran erinnern, dass das Leben neu entsteht, wenn wir teilen.
In jedem Brot – und in jedem aufgenommenen Kind, Jugendlichen, jungen Menschen, Mädchen und in jeder Frau – fördern wir grundlegende Bildung, Werte, die Stärkung von Frauen und den Aufbau einer gerechteren Gemeinschaft, um der Ernährungsunsicherheit zu begegnen, die unsere Stadt und unser Land noch immer heimsucht.
Brasilien hat die Hungerkarte verlassen, aber der Hunger hat Brasilien nicht verlassen.
Möge die natürliche Fermentation, die wir praktizieren, ein Symbol für Geduld, Fürsorge und Transformation sein: hochwertige Lebensmittel, die Körper nähren und Träume stärken.
Schließen Sie sich uns auf diesem Weg der Inklusion, der Chancen, der Bildung, der Werte und der Würde für alle an.
Es lebe Ostern, es lebe das Bäckerhandwerk, es lebe das Leben, das sich gemeinsam nährt und verwandelt.“

Am 31. März wurde der Film MANAS in Unna, gezeigt. Zum vierten Mal waren wir vomAktionskreis bei der Ausstrahlung in Deu...
02/04/2026

Am 31. März wurde der Film MANAS in Unna, gezeigt. Zum vierten Mal waren wir vom
Aktionskreis bei der Ausstrahlung in Deutschland beteiligt.

Und ehrlich gesagt… es wird nicht leichter. Man bleibt in jeder Szene angespannt,
denkt immer noch: „Was passiert jetzt?” – selbst wenn man schon weiß, was kommt.

Genau das ist es, was so schwer wiegt. Es ist keine Fiktion. Es ist das reale Leben von
Kindern und Jugendlichen, die innerhalb ihrer eigenen Familien Missbrauch erleiden, oft
durch den eigenen Vater.

Wenn der Film endet, spricht oft niemand. Und genau das ist auch in Unna passiert –
völlige Stille im Raum. MANAS macht etwas mit uns.

Im Anschluss haben wir einen 6-minütigen Kurzfilm von und
in Zusammenarbeit mit dem IDAH gezeigt. Es war,als wäre
Schwester Henriqueta selbst dabei und würde erzählen, was MANAS zeigt. Das echte
Leben.
Schwester Henriqueta sagte immer: Wir dürfen nicht schweigen. Denn wer schweigt,
stimmt zu.

Am Ende sagt uns MANAS etwas ganz Einfaches: Wir müssen zuhören. Und nachdem
wir zugehört haben, müssen wir handeln. MANAS apoiam MANAS.

Adresse

Lange Str. 48
Bevergern
48477

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