Gewerkschaft der Polizei - GdP Berlin

Gewerkschaft der Polizei - GdP Berlin Facebook-Auftritt des Landesbezirks der Gewerkschaft der Polizei Berlin Im Rahmen unserer Satzung vertreten wir die besonderen Belange unserer Mitglieder.

Der Landesbezirk Berlin der Gewerkschaft der Polizei ist die stärkste gewerkschaftliche Vertretung für die Polizei sowie die Feuerwehr, das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO), das Landesamt für Einwanderung (LEA) und die Bezirke. Die GdP Berlin ist in allen Dienststellen Berlins vertreten und verfolgt die Interessen aller Kolleginnen und Kollegen - egal ob sie Vollzugsbeamte, Verwaltungsbeamte oder Tarifbeschäftigte sind, ob sie der Schutz-, Kripo-, Wasserschutz- oder Bereitschaftspolizei angehören, ob sie bei der Berliner Feuerwehr, dem LABO, LEA oder bei den Bezirken für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sorgen.

GdP zum nächsten Mammut-Wochenende in der Hauptstadt Samstag verlangt der Polizei Berlin erneut einiges ab. 10.000 Teiln...
10/10/2026

GdP zum nächsten Mammut-Wochenende in der Hauptstadt

Samstag verlangt der Polizei Berlin erneut einiges ab. 10.000 Teilnehmende sind für eine Großdemonstration im Berliner Regierungsviertel und in der Innenstadt angemeldet. Erneut will das sogenannte „Projekt 1 Million“ vom Brandenburger Tor über Unter den Linden, Friedrichstraße und Straße des 17. Juni bis zum Kanzleramt und zurück ziehen, um den Rücktritt der aktuellen Bundesregierung unter Friedrich Merz (CDU) zu fordern. Die Veranstaltung soll von 10 bis 16:30 Uhr stattfinden.

Zuvor sollen drei Fahrzeugkonvois ab circa 7:30 Uhr mit 50 bis 150 Teilnehmern als Zubringer für die Kundgebung fungieren. Bei der letzten Demonstration von „Projekt 1 Million“ Anfang Juni hatte die Polizei den Zustrom an Fahrzeugen auf der Straße des 17. Juni allerdings früh begrenzen müssen. Die Verkehrsinformationszentrale warnt daher vor weitreichenden Sperrungen und Verkehrseinschränkungen im Zentrum sowie rund um den Tiergarten.

Hinter dem „Projekt 1 Million“ steckt das Bündnis des sächsischen Handwerkers Marcel Baldauf, das sich als „überparteilich“ bezeichnet, teils aber auch aus dem rechtsextremen Milieu Unterstützung erhält. Zu den Forderungen gehören sofortige Neuwahlen, die Abschaffung der CO2-Steuer, direktdemokratische Elemente nach Schweizer Vorbild, die Abschaffung des „GEZ-Zwangsbeitrags“ und die vollständige Reformierung und Neuausrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) sowie die „sofortige Ausweisung aller ‚verurteilten, straffälligen und illegalen Migranten‘“.

Polizei schützt Innenstadt mit 1300 Einsatzkräften

Für die Berliner Polizei wird es ein Kraftakt. Parallel muss sie neben mehreren Gegendemonstrationen auch eine Pro-Palästina-Kundgebung des Aktivisten der Terrororganisation Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), Ibrahim Ibraim, vor dem Neptunbrunnen sowie das beliebte Festival of Lights sichern. Informationen dieser Redaktion zufolge werden daher 1300 Einsatzkräfte in der Innenstadt Präsenz zeigen. Unterstützung kommt von der Bundespolizei sowie aus Bremen und Bayern.

Polizei Berlin steht vor Mammut-Wochenende

„Wir stehen vor dem nächsten Mammut-Wochenende in der Hauptstadt mit allein mehr als 50 Versammlungslagen am Samstag“, sagt Benjamin Jendro, Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei GdP. „Unsere Kollegen kommen ohnehin kaum aus den Stiefeln und genießen meinen allerhöchsten Respekt, weil ihre Dienstpläne kaum Bestand haben und sie nahezu dauerhaft massive Einschnitte im Privatleben hinnehmen, um die Sicherheit zu gewährleisten.“

Link zum Artikel:
https://www.morgenpost.de/berlin/article413375299/sperrungen-in-berlins-innenstadt-rechte-grossdemonstration-legt-verkehr-lahm.html

09/10/2026

„Dann geht es nicht nur um die Abschaffung der Polizei, sondern vielleicht auch der Justiz“

GdP-Sprecher Benjamin Jendro blickt mit Sorge auf mögliche Zugeständnisse an die Linke in den Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen. Er warnte heute im Studiogespräch bei WELT mit Alexander Siemon anlässlich der laufenden Sondierungsgespräche vor Kürzungen bei der Berliner Polizei und fordert klare Bekenntnisse zur inneren Sicherheit.

Zudem nahm sich Jendro auch noch mal die gestern feierlich vorgestellte mehrseitige Vereinbarung gegen Antisemitismus vor. „Mal abgesehen davon, dass die drei Parteien jetzt drei lange Gespräche benötigt haben, um sich auf eine Position zu Antisemitismus und Organisierte Kriminalität zu verständigen, was Demokraten in einem Moment schaffen sollten, erinnern uns die bisherigen Gespräche sehr an den Funkwageneinsatzdienst. Unsere Kollegen treffen alltäglich auf Wiederholungstäter. Der Zweite-Reihe-Parker zum Beispiel verstößt gegen klare Regeln. Man diskutiert viel. Am Ende ist es dann ein Erfolg, wenn er einsichtig ist. Man verständigt sich also auf das, was eigentlich Grundsatz sein müsste. Am nächsten Tag muss man ihn dann wieder darauf hinweisen, weil er wieder in Zweiter Reihe parkt. Bei dem Expertengremium haben wir auch Fragen. Im demokratischen Rechtsstaat entscheidet eine unabhängige Justiz, was Antisemitismus ist Organisierte Kriminalität ist. Dann geht es nicht nur um die Abschaffung der Polizei, sondern vielleicht auch der Justiz.“

Link zum Interview:
https://www.welt.de/politik/deutschland/video6ac8e2605528343575dfe31a/jendro-zu-berlin-sondierungen-dann-geht-es-nicht-nur-um-die-abschaffung-der-polizei-sondern-vielleicht-auch-der-justiz.html

Linke-Politiker lehnen erzielte Einigung zum Antisemitismus ab - Klare Ansage von GdP-Landeschef WehAn der Einigung der ...
09/10/2026

Linke-Politiker lehnen erzielte Einigung zum Antisemitismus ab - Klare Ansage von GdP-Landeschef Weh

An der Einigung der Berliner Linken, Grünen und der SPD zum Thema Antisemitismus gibt es deutliche Kritik aus den Reihen der Linkspartei. »Die darin enthaltenen Formulierungen übernehmen Narrative einer medialen Hetzkampagne«, heißt es in einer Stellungnahme, zu deren mehr als 100 Unterzeichnern eine Reihe von Linke-Abgeordneten aus dem Bundestag und neu gewählte Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses zählen.

Unser GdP-Landeschef Stephan Weh reagierte heute dementsprechend:

„Das ist schon entsetzlich und für jeden Demokraten erschreckend, dass eine große Anzahl an federführenden Linken-Politiker ein offensichtliches Problem mit einer Distanzierung von Antisemitismus hat. Es ist schön, dass die Vorsondierer drei lange Sitzungen benötigt haben, um etwas eigentlich Selbstverständliches zu verabreden, das dann sofort wieder eingerissen wurde. Eine derart deutliche Demaskierung zeigt, dass es nicht Einzelne in der Linken sind, sondern tief verankerte Strukturen. Es ist ein Nährboden, auf dem sich Terrorverherrlicher wie Ibrahim Ibrahim waben und Hass säen können. Personen, die sich dann durch die politische Rückendeckung beflügelt fühlen und wie an diesem Samstag Versammlungen anmelden, bei denen wir aufgrund der bisherigen Erfahrungen mehr Personal einsetzen müssen, um die Sicherheit dieser Stadt gewährleisten zu können. Das bedeutet eine noch höhere Arbeitsbelastung der Menschen, die eh schon kaum aus den Stiefeln kommen und sich dann bei Demos beleidigen, treten und verletzen lassen müssen.“

Link zum Artikel in der Berliner Zeitung:
https://www.berliner-zeitung.de/article/berlin-linke-antisemitismus-einigung-protest-10477888

GdP im Ungarischen Fernsehen zu Antisemitismus in Deutschland Palästinensische Partei-Demonstranten stießen sich mit der...
09/10/2026

GdP im Ungarischen Fernsehen zu Antisemitismus in Deutschland

Palästinensische Partei-Demonstranten stießen sich mit der Polizei in Berlin auf den Jahrestag des Angriffs der Hamas auf Israel. Anti-Semitismus ist in den letzten Jahren auch in Deutschland auf dem Höhepunkt, daher lassen so viele jüdische Familien ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße gehen. Unser GdP-Sprecher hat dazu gestern mit dem Ungarischen Nachrichtensender M1 über Antisemitismus in Deutschland gesprochen.

Link zum Beitrag:
https://www.facebook.com/share/v/1BTfPKUTw9/?mibextid=wwXIfr

Die Berliner Clans und die Linken - GdP: „Berliner Polizisten zutiefst beunruhigt“Ali O. hat keine Chance, als ihm die M...
09/10/2026

Die Berliner Clans und die Linken - GdP: „Berliner Polizisten zutiefst beunruhigt“

Ali O. hat keine Chance, als ihm die Männer mit den Baseballschlägern auf dem Gehweg auflauern. Der Berliner Geschäftsmann (43) wird „totgeprügelt wie ein Hund“, sagt später der Staatsanwalt. Die Angreifer, die auf seinen Kopf eindreschen, sind auf der Suche nach einem Stück Papier. Muss Ali O. sterben, weil er einem berüchtigten Mann sehr viel Geld für ein Immobiliengeschäft geliehen hat und es jetzt zurückfordert?

Auf dem Schuldschein, von dem im Prozess viel die Rede ist, steht ein Name, der in Berlin zuverlässig für Schaudern sorgt: Issa Remmo. Der 59-Jährige gilt als Oberhaupt der gleichnamigen Großfamilie. Von den bis zu 1000 Mitgliedern sind viele kriminell. Clan-Angehörige werden etwa wegen eines Raubs in einer Sparkasse (Schaden: neun Millionen Euro), dem Einbruch ins Bode-Museum 2017 (Beute: eine riesige Goldmünze) oder dem Kronjuwelen-Coup im Grünen Gewölbe in Dresden 2019 verurteilt.

Das Clan-Thema sorgt für viel Zündstoff – wie auch die Antisemitismus-Vorfälle bei den Linken

In der Berliner Unterwelt spielt der „Remmo-Clan“ eine gewichtige Rolle, doch welche spielt er in der Politik? Den Hauptstädtern stellen sich bange Fragen, seit Issa Remmo auf einer Wahlparty der Linkspartei zur Feier des Wahlsiegs von Elif Eralp gesichtet wurde. In den laufenden Gesprächen zwischen Linken, Grünen und SPD über eine mögliche Regierungskoalition sorgt das Clan-Thema – neben den Antisemitismus-Vorfällen bei den Linken und deren Enteignungsplänen – für Zündstoff. Erst recht, seit auch noch ein Nachrichtenaustausch zwischen Remmo-Sohn Firas und dem Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak an die Öffentlichkeit gelangte. Sucht da das organisierte Verbrechen den Kontakt zu der Partei, die vielleicht künftig in der Vier-Millionen-Metropole das Sagen hat? Oder gibt es eine solche Nähe bereits?

Viele Berliner Polizistinnen und Polizisten sind „zutiefst beunruhigt“. Das sagt Benjamin Jendro, Sprecher des Landesverbands der Gewerkschaft der Polizei. Im Gespräch mit unserer Redaktion berichtet er, dass die neuen Hinweise auf eine möglicherweise problematische Verbindung zwischen Clan-Milieu und Vertretern der Linkspartei bestehende Sorgen noch vergrößert hätten. „Es herrscht eine große Unruhe im Kollegenkreis, vom Funkwagenfahrer bis zu den Führungskräften“, sagt er. Jendro glaubt: „Es hat natürlich seinen Grund, warum Antisemiten und Clan-Mitglieder den Wahlsieg der Linkspartei feiern – die gibt ihnen eine Bühne.“

Wer verstehen wolle, sagt Jendro, warum kriminelle Clans die Linkspartei bevorzugten, müsse nur einen Blick ins Wahlprogramm werfen. Dort werde angekündigt, der Polizei die Mittel zu kürzen und ihre Befugnisse zusammenzustreichen, Instrumente abzuschaffen, die beim Vorgehen gegen die Clan-Strukturen hilfreich seien. Für Sorgen in Sicherheitskreisen sorgt auch das Linken-Wahlversprechen, Einbürgerungen nicht mehr an „entwürdigende“ Sprach-, Einkommens- und Integrationsvoraussetzungen zu knüpfen.

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, sagt der Redaktion: „Berlin ist nicht nur für Berlin verantwortlich. Sicherheit endet nicht an der Stadtgrenze, und ein deutscher Pass gilt in ganz Deutschland und der ganzen EU. Wenn eine extrem linke Regierung bei Clan-Familien Standards nicht einhält, trifft das die Sicherheit in Augsburg genauso wie in Neukölln.“ Der CDU-Politiker plädiert notfalls dafür, ein Rechtsinstrument einzusetzen, das auch im Zusammenhang mit einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt diskutiert wird: „Wenn Berlin nicht fähig ist oder nicht will, dann bleibt als letzte Konsequenz der Bundeszwang.“

Seit Langem pflegt die Linke ein Lieblingsfeindbild: die Polizei, der pauschal Rassismus vorgeworfen wird

Als ein Reporter der Morgenpost Issa Remmo bei der Wahlparty der Neuköllner Linken nach dem Grund seiner Anwesenheit fragt, antwortet dieser, von der Linkspartei fühle er sich „unterstützt“. Die Partei betont schnell, der Clan-Boss sei nicht eingeladen gewesen. Doch dann veröffentlicht Firas Remmo, eines seiner mindestens 13 Kinder, einen Nachrichtenaustausch mit dem Bundestagsabgeordneten Koçak. Der bittet den Clan-Kronprinzen zunächst, „Grüße mit Respekt“ an Vater Issa auszurichten. Der Linkenpolitiker, der jahrelang gemeinsam mit Elif Eralp im Berliner Abgeordnetenhaus saß, hat ein weiteres Anliegen: Remmo möge doch Videos von einer seiner Reden aus dem Bundestag verbreiten. Darin nennt Kocak die Auseinandersetzung mit Clans eine „hysterische Dauerdebatte“. Er sagt: „Clan-Kriminalität ist kein klar definierter Straftatbestand. Er ist ein politischer Kampfbegriff mit einer rassistischen Geschichte.“

Auffällig ist, dass Koçak, Mitglied des Innenausschusses des Bundestags, immer wieder das politische und polizeiliche Vorgehen gegen „Clan-Kriminalität“ kritisiert und parlamentarische Anfragen dazu stellt. Inzwischen hat er seinen Innenausschuss-Sitz niedergelegt und sich für die Chat-Nachrichten entschuldigt. Doch der Austausch, dessen Echtheit Koçak bestätigt, wirft weiter Fragen auf. Warum sprechen sich Politiker und Clan-Spross als „Bruder“ an? Was meint der Remmo-Sohn, wenn er kommentiert: „Wir halten zusammen und kämpfen gemeinsam für unsere Ziele.“ Weiter schreibt er: „Wir sind Sieger. Wir sind Macher. Wir sind ein Team. Und gemeinsam schaffen wir Dinge, die alleine niemals möglich wären.“

Ein Team? Sieger? Zusammenhalten? Gegen wen? Seit Langem pflegt die Linke ein Lieblingsfeindbild: die Polizei, der pauschal Rassismus vorgeworfen wird – obwohl ein wachsender Teil der Berliner Ordnungshüter selbst eine Migrationsgeschichte hat. Elif Eralp, die nun ins Rote Rathaus will, nannte „den strukturellen Rassismus in der Berliner Polizei“ in einer früheren Rede ein „grundsätzliches Problem“. Einige der Methoden, mit denen die Polizei in der Hauptstadt gegen die ausufernde Kriminalität kämpft, will die Linke abschaffen: Messerverbotszonen werden als stigmatisierend für die betroffenen Stadtteile abgelehnt, ebenso die Videoüberwachung an Brennpunkten.

Die berichtet in ihrem aktuellen Lagebild von steigenden Fallzahlen, fast 1000 Straftaten wurden demnach 2025 von Mitgliedern der einschlägigen Clans verübt, darunter zahlreiche Raub-, Diebstahls- und Körperverletzungsdelikte. Gleichzeitig wird betont, dass die Zugehörigkeit zu einem Clan nicht mit Kriminalität gleichgesetzt werde. Kriminologen, die das Phänomen untersucht haben, weisen auf die absolute Verschwiegenheit der Mitglieder gegenüber den Behörden hin oder auf die jederzeit drohende Rudelbildung als Einschüchterungsinstrument. Dass sich Zeugen in Clan-Verfahren oft plötzlich an nichts mehr erinnern, Aussagen zurückziehen, liegt Experten zufolge auch daran, dass es ihnen keine Sicherheit bietet, wenn ein Täter im Gefängnis sitzt. Es befinden sich stets noch genügend Familienmitglieder auf freiem Fuß, die Racheakte verüben könnten.

In Clan-Hochburgen wie Berlin-Neukölln sind aufgemotzte Luxusautos mit jungen, arabischstämmigen Männern am Steuer Teil des Straßenbilds. Vor den Behörden sind die PS-Protzer dagegen meist Sozialleistungsempfänger. Die Autos sind auf Strohmänner zugelassen. Auch die oft luxuriösen Wohnverhältnisse stehen im krassen Widerspruch zur angeblichen Mittellosigkeit. 2018 stellten die Behörden 77 Immobilien sicher, die der Clan mit schmutzigen Millionen aus kriminellen Machenschaften bezahlt haben soll. Darunter eine Villa, um deren Kauf es beim Mord an Ali O. gegangen sein soll. Ein Rechtsstreit um die Grundstücke, Wohnungen und Häuser dauert an.

Familienstrukturen spielen auch bei der typischen Arbeitsteilung eine Rolle. Ältere Clan-Mitglieder planen Taten, die jüngere dann ausführen. Falls sie erwischt werden, droht unter 21-Jährigen oft lediglich eine Verurteilung nach dem Jugendstrafrecht. Eine Justiz, die auf Einsicht und Resozialisierung setzt, schreckt den Clan-Nachwuchs wenig.

Wie der „Berlin-Effekt“ Beweise nutzlos macht

Enge Verwandtschaftsverhältnisse sorgen mitunter sogar dafür, dass eine der wichtigsten Methoden moderner Kriminaltechnik nutzlos wird: der genetische Fingerabdruck. Hautschuppen oder Haare am Tatort führen in vielen Fällen zur Überführung von Tätern. Doch das Clan-Milieu hat eine Strategie entwickelt, die solche Spuren für die Ermittler wertlos macht. Dazu wird Kleidung bewusst im Verwandtenkreis getauscht, werden Autos von mehreren Familienangehörigen benutzt. So entstehen „Mischspuren“ ähnlichen DNA-Materials. Wenn gleich mehrere Clan-Mitglieder als Täter infrage kommen, gilt der Grundsatz: im Zweifel für den Angeklagten. Ermittler sprechen vom „Berlin-Effekt“.

Auch im Fall des 2017 getöteten Ali O. gibt es eine Mischspur, die auf die Remmos deutet. Doch den Richtern reicht sie nicht aus. Ein des Mordes angeklagter Remmo-Sohn verlässt das Gericht als freier Mann. Sein Vater Issa wurde insgesamt 19-mal festgenommen, rechtskräftig verurteilt aber nie. Ein Umstand, der die Beamtinnen und Beamten der Berliner Polizei keineswegs beruhigt. Viele tragen sich laut Gewerkschaftssprecher Jendro bereits mit dem Gedanken, in andere Bundesländer abzuwandern, sollten Grüne und SPD der Linken zur Macht verhelfen: „Polizeiarbeit braucht politische Rückendeckung – wir haben die Befürchtung, dass sich in dieser Hinsicht für die deutsche Hauptstadt gerade etwas sehr Ungutes entwickelt.“

Link zum Artikel:
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/die-clans-und-die-linke-die-polizeigewerkschaft-warnt-vor-rot-gruen-rot-in-berlin-115449450

08/10/2026

„Es wird einen Rückschritt geben bei der inneren Sicherheit für Berlin“

Der Berliner Landesschef der Gewerkschaft der Polizei, Stephan Weh, warnt vor Änderungen am Polizeigesetz und am Versammlungsrecht der Hauptstadt. Bei einer Schwächung der Rechtsgrundlagen drohe ein Rückschritt für die innere Sicherheit. Einfach mal reinschauen, brillanter Auftritt heute im Studiogespräch mit Tatjana Ohm und Carsten Hädler bei WELT.

Link zum Interview:
https://www.welt.de/videos/video6ac74e5e75caf261c519d538/gdp-chef-warnt-vor-der-linken-es-wird-einen-rueckschritt-geben-bei-der-inneren-sicherheit-fuer-berlin.html?icid=search.product.onsitesearch

Tag 3 des Projekts Know Your Neighbour: Europäische Gewerkschaftsarbeit kennt keine Grenzen! GdP Berlin verabschiedet di...
08/10/2026

Tag 3 des Projekts Know Your Neighbour: Europäische Gewerkschaftsarbeit kennt keine Grenzen! GdP Berlin verabschiedet die NOS PČR aus Tschechien

Was beschäftigt Polizistinnen und Polizisten in Berlin – und vor welchen Herausforderungen stehen unsere Kolleginnen und Kollegen in Tschechien? Genau haben wir an diesen Tagen in der Hauptstadt besprochen. Gemeinsam mit der GdP-Bundesseniorengruppe (Gewerkschaft der Polizei - GdP Bundesvorstand) durfte die GdP Berlin Kolleginnen und Kollegen um Jirji Mergl, den Vorsitzenden der Veteranen der tschechischen Polizei-Gewerkschaft NOS PČR, sowie Übersetzer Stephan Thomayer in Berlin in Empfang nehmen und so den Auftakt unserer Reihe „Know Your Neighbour“ absolvieren.

Nachdem es gestern Nachmittag noch zu einer kleinen Rundfahrt über die Spree und später zum gemeinsamen gemütlichen Abendessen mit Hagen Husgen, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands, und Martin Hellweg, Mitglied des Bundesseniorenvorstands ging, wurden unsere Gäste heute verabschiedet. Ein besonderer Dank gilt unsere Kollegen der Berliner GdP-Seniorengruppe Dir 3 (Ost), die den Kontakt überhaupt erst hergestellt und so ein unvergessliches Treffen ermöglicht haben.

🇪🇺 Die GdP und EU.Pol arbeiten gemeinsam für starke Polizeibeschäftigte und eine starke demokratische Polizei in Europa. heißt für uns: Kontakte nicht nur knüpfen, sondern langfristig mit Leben füllen. Europäische Zusammenarbeit beginnt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Einbrüche in Berlins Feuerwachen: Kriminelle stehlen Dutzende Geräte - GdP in der Morgenpost Schon seit Jahren haben es ...
08/10/2026

Einbrüche in Berlins Feuerwachen: Kriminelle stehlen Dutzende Geräte - GdP in der Morgenpost

Schon seit Jahren haben es Kriminelle und organisierte Banden auf Spezialgeräte aus Berlins Feuerwachen abgesehen. Besonders im Fokus: hydraulische Spreizer, Motorkettensägen und Trennschleifer, die für Einbrüche und Raubzüge zweckentfremdet werden können.

Wie die Feuerwehr Berlin nun auf Anfrage mitteilt, wurden vom 1. Januar 2023 bis Ende September 2026 insgesamt 32 Gerätschaften aus Feuerwachen und Feuerwehrgerätehäusern entwendet, darunter 23 hydraulische Spreizer. Mit derartigen Geräten ist inzwischen jedes große Einsatzfahrzeug ausgerüstet, um nach Verkehrsunfällen oder Unglücken eingeklemmte Menschen aus Wracks oder Wohnungen zu befreien.

Viele der gestohlenen Geräte finden nicht zurück zur Feuerwehr

Das Problem: Die Polizei Berlin konnte laut eigener Aussage lediglich „gestohlene Werkzeuge in unterer zweistelliger Anzahl“ an die Feuerwehr zurückgeben. Vom 1. Januar 2023 bis zum 28. September 2026 konnten nur zehn Tatverdächtige ermittelt werden – allerdings wurden im selben Zeitraum 74 Einbrüche in Wachen und Gerätehäusern der Feuerwehr registriert. Das bedeutet eine Aufklärungsquote von knapp 15 Prozent.

In „Einzelfällen“ können diese Coups dabei auch dem Berliner Clan-Milieu zugeordnet werden. So wäre der spektakuläre Einbruch des Remmo-Clans in das Dresdner Grüne Gewölbe 2019 nicht ohne eine gestohlene hydraulische Rettungsschere möglich gewesen, die binnen Sekunden die Streben eines Sicherheitsgitters durchtrennen konnte. Auch Bankschließfächer und Geldautomaten wurden damit bereits gewaltsam geknackt.

Positiv zu vermelden ist, dass die Anzahl der Einbrüche im Vergleich zu den Vorjahren gesunken ist. Laut Polizei wurden in diesem Jahr erst sechs schwere Diebstähle in Berliner Feuerwachen erfasst. 2025 waren es insgesamt 24, im Jahr davor 17 und 2023 ganze 28 Fälle. Das könnte mit den umfassenden Investitionen in moderne Alarm-, Video- sowie Sicherheitstechnik in und an den Liegenschaften zusammenhängen.

Rückgang der Einbrüche durch massive Investitionen

2024 standen im Haushalt 1,2 Millionen Euro zur Umsetzung eines von Feuerwehr, Polizei und einer externen Sicherheitsfirma erarbeiteten Sicherheitskonzepts zur Verfügung. 2025 kamen weitere 750.000 Euro hinzu. Daneben stellte die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) einen Betrag von vier Millionen Euro vornehmlich für die bauliche Ertüchtigung der einzelnen Liegenschaften bereit.

Von einem Sprecher der Feuerwehr heißt es dazu: „Die Berliner Feuerwehr investiert fortlaufend Haushaltsmittel für die Sicherung ihrer Liegenschaften und Einrichtungen.“ Im Zusammenhang mit der fortlaufenden Verbesserung der Liegenschaftssicherheit sei zuletzt tatsächlich ein leichter Rückgang der registrierten sicherheitsrelevanten Vorfälle zu verzeichnen.

Im Umland ist die Organisierte Kriminalität nach wie vor aktiv

„Darüber hinaus ist eine rückläufige Erfolgsquote bei Einbruchsversuchen feststellbar“, so der Sprecher. Auch im laufenden Jahr werde dabei weiterhin an der Steigerung der Liegenschaftssicherheit gearbeitet, hierfür würden entsprechende Haushaltsmittel eingesetzt.

„Wir freuen uns, dass die von uns angeschobenen Maßnahmen zur Sicherung angelaufen sind und offensichtlich dazu beitragen, den Selbstbedienungsladen Berliner Feuerwehr zu schließen“, sagt Benjamin Jendro, Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP). Es müsse allerdings weiter in flächendeckende, funktionierende Sicherheitstechnik investiert werden. „Wir sehen gerade durch steigende Zahlen im Umland, dass die Organisierte Kriminalität Wachen und Wehren weiterhin als Materiallager sieht“, so Jendro. „Dadurch, dass sie Geräte wie Hydraulikspreizer oft nur für einen Coup einsetzen und dann am Tatort liegen lassen, wird der Bedarf weiterhin da sein.“

Link zum Artikel:
https://www.morgenpost.de/berlin/article413351512/einbrueche-in-berlins-feuerwachen-kriminelle-stehlen-dutzende-geraete.html

GdP-Landeschef Weh zu Versammlungsgeschehen am 07. Oktober Während die Gedenkveranstaltungen gestern weitgehend friedlic...
08/10/2026

GdP-Landeschef Weh zu Versammlungsgeschehen am 07. Oktober

Während die Gedenkveranstaltungen gestern weitgehend friedlich abliefen, kam es am Abend bei einer Demo in Kreuzberg zu zahlreichen strafwürdigen Aussagwn, Kollegen wurden beleidigt, getreten, körperlich angegangen. Kurz vor 21 Uhr wurde die Lage dann folgerichtig aufgelöst, zumal der Anmelder ohnehin nicht vor Ort war und die Person, der die Leitung übertragen wurde keinerlei Einfluss mehr auf das Geschehen hatte.

Klare Worte unseres GdP-Landeschefs Stephan Weh

„Wir wünschen allen verletzten Kolleginnen und Kollegen alles Gute und hoffen, dass der gestrige Tag keine bleibenden Spuren hinterlässt. Die Polizei Berlin hat heute an diversen Orten einen erstklassigen Job gemacht und ein würdevolles Gedenken an die Opfer des terroristischen Anschlags der Hamas ermöglicht. Dass allerdings auf der großen abendlichen Versammlungslage in Kreuzberg Terror verherrlicht, menschenverachtende Parolen propagiert und gegen Jüdinnen und Juden gehetzt wurde, ist unerträglich. Das ist gezielter Import des Nahostkonfliktes, um die Menschen in unserer Stadt zu spalten. Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen, dass sie dies schnellstmöglich im Keim erstickt haben. Gleichzeitig bin ich entsetzt, dass es im politischen Raum anscheinend weiterhin nicht allen gelingt, sich deutlich von Antisemitismus und Gewalt zu distanzieren. Wir appellieren an alle Demokraten, hier nicht einen Nährboden zu schaffen, auf welchem Hass und Hetze gedeihen können.“

Artikel in der Morgenpost:
https://www.morgenpost.de/berlin/article413356720/wegen-parolen-und-angriffen-polizei-loest-palaestina-demo-in-kreuzberg-auf.html

Projekt Know Your Neighbour: Europäische Gewerkschaftsarbeit kennt keine Grenzen! Tag 2 des Besuchs der tschechischen Po...
07/10/2026

Projekt Know Your Neighbour: Europäische Gewerkschaftsarbeit kennt keine Grenzen! Tag 2 des Besuchs der tschechischen Polizei-Gewerkschaft NOS PČR bei der GdP Berlin

Was beschäftigt Polizistinnen und Polizisten in Berlin – und vor welchen Herausforderungen stehen unsere Kolleginnen und Kollegen in Tschechien? Genau darüber sprechen wir an diesen Tagen in der Hauptstadt. Gemeinsam mit der GdP-Bundesseniorengruppe (Gewerkschaft der Polizei - GdP Bundesvorstand) hat die GdP Berlin gestern Kolleginnen und Kollegen um Jirji Mergl, Vorsitzenden der Veteranen der tschechischen Polizei-Gewerkschaft NOS PČR, sowie Übersetzer Stephan Thomayer in Berlin in Empfang genommen. Am heutigen Tag 2 ging es direkt an den Platz der Luftbrücke, wo die Teilnehmenden beim gemeinsamen Gang durch die Polizeihistorische Sammlung ein wenig in Erinnerunh schwelgen konnten. Mit dabei waren heute auch Hagen Husgen, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands, und Martin Hellweg, Mitglied des Bundesseniorenvorstands. Später geht es noch auf eine schöne Bootstour über die Spree.

🇪🇺 Die GdP und EU.Pol arbeiten gemeinsam für starke Polizeibeschäftigte und eine starke demokratische Polizei in Europa. heißt für uns: Kontakte nicht nur knüpfen, sondern langfristig mit Leben füllen. Europäische Zusammenarbeit beginnt dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

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