Gewerkschaft der Polizei - GdP Berlin

Gewerkschaft der Polizei - GdP Berlin Facebook-Auftritt des Landesbezirks der Gewerkschaft der Polizei Berlin Im Rahmen unserer Satzung vertreten wir die besonderen Belange unserer Mitglieder.

Der Landesbezirk Berlin der Gewerkschaft der Polizei ist die stärkste gewerkschaftliche Vertretung für die Polizei sowie die Feuerwehr, das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO), das Landesamt für Einwanderung (LEA) und die Bezirke. Die GdP Berlin ist in allen Dienststellen Berlins vertreten und verfolgt die Interessen aller Kolleginnen und Kollegen - egal ob sie Vollzugsbeamte,

Verwaltungsbeamte oder Tarifbeschäftigte sind, ob sie der Schutz-, Kripo-, Wasserschutz- oder Bereitschaftspolizei angehören, ob sie bei der Berliner Feuerwehr, dem LABO, LEA oder bei den Bezirken für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sorgen.

Weg in Neukölln umbenannt - Feuerwehr ehrt tote Kollegen Riedel und EversBerlin – Die Berliner Feuerwehr wird 175 Jahre ...
18/06/2026

Weg in Neukölln umbenannt - Feuerwehr ehrt tote Kollegen Riedel und Evers

Berlin – Die Berliner Feuerwehr wird 175 Jahre alt. Die Geburtstagsfeier begann mit einer Ehrung für zwei im Dienst getötete Kameraden. Ein Uferweg in Neukölln trägt ab sofort den neuen Namen Riedel-Evers-Weg. Eine späte Würdigung – 35 Jahre und drei Monate nach dem Tod der Beamten Klaus-Dieter Riedel (54) und Frank Evers (27).

Ehemalige Kollegen der beiden, Angehörige, Politiker, Gewerkschafter, Bezirksbürgermeister Martin Hikel (40, SPD) und aktive Feuerwehrleute versammelten sich am Donnerstagmorgen am Braunschweiger Ufer. Die Grünfläche liegt stadtauswärts an der Britzer Brücke, gegenüber dem Treseburger Ufer. Feuerwehr-Chef Karsten Homrighausen: „Auch nach all diesen Jahren sind diese beiden Menschen nicht vergessen, ganz im Gegenteil.“

Außenwand stürzte ein

Rückblick: Am 18. März 1991 um 1.07 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr zu einem Brand in einem Hochregallager – dem heutigen DHL-Gelände – an der Gradestraße in Berlin-Neukölln alarmiert. Die Männer löschten von der Drehleiter aus mit einem Schlauch. Dann das Unglück: Eine Außenwand der Lagerhalle stürzte plötzlich ein und riss die Drehleiter mit sich.

Auf dem Fahrzeug befanden sich Hauptbrandmeister Riedel und Brandmeister Evers. Beide wurden dabei tödlich verletzt.

Riedel hinterließ seine Ehefrau und einen Sohn, Evers seine Ehefrau und eine Tochter. Bis heute sind sie die letzten Kollegen der Berliner Feuerwehr, die im Dienst gestorben sind.

Wilmersdorfer pflegen die Ausrüstung

Zur Erinnerung parkte heute ein Löschfahrzeug der Feuerwache Wilmersdorf direkt am Ufer. Thomas Kirstein, Abteilungsleiter Einsatzbetrieb: „Ein besonderer Dank gilt den Wilmersdorfern, die tagtäglich im Eingangsbereich ihrer Wache den Kollegen ein ehrenhaftes Andenken bewahren und die vor Ort befindliche Ausrüstung der beiden jeden Tag pflegen.“

Um 10.30 Uhr wurde das neue Straßenschild enthüllt. In ein paar Monaten soll an der Stelle auch ein Gedenkstein mit Bronze-Schild stehen, der die Geschichte der beiden erzählt.

„Unsere Stadt vergisst sie nicht“

Feuerwehr-Chef Homrighausen: „Er hält Erinnerung lebendig. Er hält Geschichte lebendig. Und er macht sichtbar, dass unsere Stadt diejenigen, die im Dienst für die Menschen ihr Leben verloren haben, nicht vergisst.“

GdP-Landesvorstand Fabian Bares aus unserer Bezirksgruppe Feuerwehr:

“Wir bedanken uns für dieses große Zeichen der Wertschätzung. Uns ist bewusst, dass wir an jedem Tag und bei jedem Einsatz ein hohes Risiko eingehen und Gefahr laufen, nicht mehr gesund zu unseren Familien nach Hause zu kommen. Der dramatische Tod von Klaus-Dieter Riedel und Frank Evers hat sich fest in die Erinnerung von uns allen eingebrannt. Wir wissen, dass wir den 24/7 Einsatz für die Menschen in dieser Stadt jederzeit auch mit unserem eigenen Leben bezahlen können. Heute ist der Tag, an dem Berlin diese Aufopferung sichtbar anerkennt.”

Link zum Artikel:
https://www.bz-berlin.de/polizei/weg-in-neukoelln-umbenannt-feuerwehr-ehrt-tote-kollegen

Razzia gegen türkische Erpresser-Mafia in Berlin: Polizei nimmt drei Verdächtige fest und stellt scharfe Schusswaffen si...
18/06/2026

Razzia gegen türkische Erpresser-Mafia in Berlin: Polizei nimmt drei Verdächtige fest und stellt scharfe Schusswaffen sicher - GdP-Landeschef Weh im Tagesspiegel

Die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft erhöhen den Druck auf kriminelle Gruppen, die für Schießereien und Erpressungen von Geschäftsleuten verantwortlich gemacht werden. Am Mittwochmorgen wurden mehrere Objekte in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt durchsucht.

Laut Staatsanwaltschaft wurden drei Männer festgenommen. Insgesamt richteten sich die Durchsuchungen im Zusammenhang mit Ermittlungen der Ermittlungsgruppe „Telum“ (lateinisch für Waffe) gegen zwölf Männer im Alter von 16 bis 61 Jahren, sagte ein Sprecher.

Im Fokus stehen nach Angaben der Ermittler Banden, deren Anführer von der Türkei aus agieren und die in Berlin und anderen Städten türkisch- und kurdischstämmige Ladeninhaber bedrohen, um hohe Geldsummen zu erpressen.

Laut Staatsanwaltschaft wurden fünf scharfe Schusswaffen samt Magazinen und Munition gefunden. Auch Drogen, darunter He**in und knapp 5800 Tabletten des verschreibungspflichtigen Schmerzmittels Tilidin, sowie Bargeld „in fünfstelliger Höhe“ seien sichergestellt worden. Zudem wurden den Angaben nach mehrere Messer und Handys beschlagnahmt.

Die drei festgenommenen Männer sollten am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden, wie es hieß. Dieser soll darüber entscheiden, ob sie in Untersuchungshaft kommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angaben des Sprechers gegen zwei Verdächtige wegen Schutzgelderpressungen, gegen die restlichen Männer wegen des Verdachts des Handels mit Schusswaffen. Die Verdächtigen seien alle der Organisierten Kriminalität zuzurechnen, hieß es. Ein Teil der Männer sei vorbestraft.

Nach Erkenntnissen der Polizei werden teils junge Männer aus der Türkei für kurze Zeit eingeflogen. Sie erhalten Aufträge für Schüsse auf Geschäfte, Autos oder auch Menschen und verschwinden nach ein oder zwei Wochen wieder aus Deutschland. Die Kommunikation läuft oft nur über Internetportale oder Chatgruppen.

Die Ermittlungsgruppe „Telum“ war im Februar innerhalb der für Organisierte Kriminalität zuständigen Abteilung der Staatsanwaltschaft als Reaktion auf die Serie an Schießereien in Berlin gegründet worden. Sie bearbeitet Verfahren der im Herbst beim Landeskriminalamt eingerichteten besonderen Aufbauorganisation (BAO) namens „Ferrum“ (Latein für Eisen), die gegen die gewalttätigen Gruppen und die vermehrte Schusswaffenkriminalität in Berlin vorgehen soll.

Auch in einem aktuellen Fall aus der Nacht zu Donnerstag hat „Ferrum“ die Ermittlungen übernommen, wie die Polizei mitteilte. Beamte stellten Einschüsse in der Fassade einer Gaststätte in Tempelhof fest. Eine Frau hatte demnach gegen 2.40 Uhr Schussgeräusche im Bereich der Ringbahnstraße vernommen und die Polizei gerufen.

„Das ist ein echter Coup und wir danken allen beteiligten Kollegen, auch unseren eingesetzten Spezialkräften für die Festnahmen. Die Durchsuchungen zeigen, dass Banden in der Organisierten Kriminalität in vielen Feldern aktiv sind neben räuberischer Erpressung auch nebenbei mit Drogen getickt wird“, teilte Stephan Weh, Landeschef der Polizeigewerkschaft GdP, am Donnerstag mit. Die BAO Ferrum und die EG Telum leisteten seit Monaten erstklassige Arbeit. „Wir müssen dennoch darüber reden, dass aktuell tagtäglich Kollegen aus den Direktionen abgezogen werden, um Wohnhäuser und Betriebe von ‚Geschäftsleuten’ zu schützen, die teilweise mehrfach polizeibekannt sind und jetzt eventuell ins Visier von Erpressern geraten“, so Weh. Die Verfügbarkeit von Waffen stelle weiterhin ein Problem dar. Weh weiter: „Wir hoffen, dass die Gespräche auf der IMK auch dazu genutzt werden, den Sicherheitsbehörden mehr Mittel an die Hand zu geben und sich auf Gesetzesverschärfungen zu verständigen, um den Trend von Crime as a Service endlich zu unterbinden. Die anderen Bundesländer sollten sich hier nicht zurücklehnen, Berlin ist wie ein Brennglas für die gesamte Bundesrepublik.“

Link zum Artikel:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/razzia-gegen-turkische-erpresser-mafia-in-berlin-polizei-nimmt-drei-verdachtige-fest-und-stellt-scharfe-schusswaffen-sicher-15726222.html

18/06/2026

„Dunkelhäutig, mit Rasta-Frisur“ – Berlin zahlt Entschädigung nach rassistischer Polizeikontrolle - GdP-Sprecher Jendro bei WELT: „Das stellt jegliche Polizeimaßnahme unter Generalverdacht. Wir haben vor dem Bürokratiemonster LADG gewarnt, das hat mit der Praxis auf der Straße nichts mehr zu tun“

Bei der Suche nach einem Drogendealer kontrollieren Polizisten in Berlin aufgrund einer Personenbeschreibung einen Mann. Das Amtsgericht Berlin-Mitte geht von einem rassistischen Hintergrund aus, ohne diesen genau belegen zu können, nur weil der Kläger schwarz ist.

Das Urteil des Gerichts erfolgte auf Grundlage des Berliner Antidiskriminierungsgesetzes, das es seit dem Jahr 2020 gibt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Zuerst hatte das Rechtsmagazin LTO über den Fall berichtet.

Unser GdP-Sprecher Benjamin Jendro hat im Interview mit WELT mal erklärt, wie wir das so finden.

Link zum Video:
https://youtu.be/Nv-8SCSvSsg

Deine GdP rockt die Praktikumseinführung der HWRMegaevent heute im Mosaiksaal der Polizeiakademie. Für gut 250 Studis de...
17/06/2026

Deine GdP rockt die Praktikumseinführung der HWR

Megaevent heute im Mosaiksaal der Polizeiakademie. Für gut 250 Studis des 3. Semesters unseres gD an der HWR stand die offizielle Praktikumseinführung auf dem Programmplan. Unter Leitung des Praxisbeauftragten im Fachbereich 5 der HWR, unseres Landesvorstandes Stephen Köppe, wurden die Nachwuchskräfte auf die kommenden Dienststellen-Praktika vorbereitet. Für den richtigen Einblick sorgten unsere Landesjugendvorsitzende Janina und unser Bundesjugendvize Fabi, die beide von der Tätigkeit auf den Polizeiabschnitten berichteten, Moritz aus der Dir E/V 1. BPA, der die Facetten der Bereitschaftspolizei aufzeigte, und Alex aus dem Ref K der Dir 2, der allen zukünftigen Kripos Rede und Antwort stand.

Mit dabei waren auch unser Landesvize Thorsten Schleheider und der SPD-Innenexperte und GdP-Fördermitglied Tom Schreiber. Für den richtigen Rahmen sorgten Aki, Bernhard, Jeannine, Dirk und Lea aus der GdP-Geschäftsstelle, die zusammen mit Soner und Henry von unserem Kooperationspartner PVAG nicht nur Input zu unseren Leistungen präsentierten, sondern mit Kaffee und Kaltgetränken sowie unserer mittlerweile legendären HotdogStation den Gaumen verzückten.

Start der Innenministerkonferenz - GdP Berlin drängt auf ein BöllerverbotBerlin. Der Berliner Landesverband der Gewerksc...
17/06/2026

Start der Innenministerkonferenz - GdP Berlin drängt auf ein Böllerverbot

Berlin. Der Berliner Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) drängt angesichts des Starts der Innenministerkonferenz in Hamburg auf ein Umdenken an Silvester und sieht die Innenminister und Senatoren in der Pflicht. Diese müssen den Druck für entsprechende gesetzliche Änderungen erhöhen und die Gespräche in dieser Woche dafür nutzen, das Richtige zu tun. Mittlerweile verzeichnet die von der GdP Berlin organisierte Petition 3.365.119 Unterstützer - Deutschland ist bereit für ein Pyrotechnikverbot für den Privatgebrauch, Deutschland ist bereit für ein Böllerverbot.

„Wir sind natürlich enttäuscht, dass Andy Grote unsere Petition als IMK-Vorsitzender nicht entgegennehmen möchte, da es der Sache nochmal ordentlich Schub gegeben hätte. Letztlich aber machen wir den bis hierhin ausbleibenden Fortschritt in keinster Weise an ihm fest. Die Innenministerkonferenz trägt in Gänze die Verantwortung, mehr Druck auf das BMI auszuüben, um den im letzten Jahr übermittelten Prüfauftrag mit Leben zu füllen. Wenn man sich die Tagesordnung ansieht, hat Hamburgs Innensenator wichtige Schwerpunkte für unser Land auf den Programmplan gehoben. Wir haben die große Hoffnung und die Zusage, dass das Böllerverbot noch mal behandelt wird“, so GdP-Landeschef Stephan Weh. Auf der letzten Innenministerkonferenz in Bremen verständigten sich die Länder darauf, dass das Bundesinnenministerium zumindest mal einen Entwurf für eine entsprechende Öffnungs-Klausel im Sprengstoffgesetz bzw. der Sprengstoffverordnung zu entwickeln. Forciert wurde das Thema von Berlins Innensenatorin Iris Spranger sowie den anderen beiden Stadtstaaten.

„Uns als Hauptstadt-GdP ist es wichtig, nie über Personen zu sprechen, sondern über die Sache. Andy Grote ist nicht schuld, dass es in Deutschland in Sachen Böllerverbot nicht vorangeht. Wir stehen für einen konstruktiven Austausch und sind bereit für Gespräche mit dem IMK-Vorsitzenden oder auch anderen teilnehmenden Ministern und Senatorinnen. Die Niederlande hat es vorgemacht, die Schweiz zieht nach. In Deutschland reden wir jedes Jahr in der ersten Januarwoche über massive Angriffe auf Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, gehen aber nicht den notwendigen Schritt, um unsere Kolleginnen und Kollegen vor Pyrotechnikattacken zu schützen. Stattdessen bekommen Gewalttäter in der Silvesternacht noch gefährliche Waffen an die Hand. Wir können nicht warten, bis eine Polizistin oder ein Feuerwehrmann in der Nacht ihr oder sein Leben verliert. Wir brauchen organisierte Veranstaltungen mit zertifizierten Pyrotechnikern statt wilde Böllerei auf unseren Straßen und ein dementsprechendes Verkaufsverbot jeglicher Pyrotechnik ab der Kategorie F2“, so Weh.

Polizist bei Widerstand zwei Mal verletzt Montagnachmittag wurden Polizeikräfte zu einer randalierenden Person nach Schö...
17/06/2026

Polizist bei Widerstand zwei Mal verletzt

Montagnachmittag wurden Polizeikräfte zu einer randalierenden Person nach Schöneberg gerufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen hielt sich ein 43 jähriger Gast in Begleitung eines 28-Jährigen gegen 16:30 Uhr in dem Restaurant eines Kaufhauses in der Tauentzienstraße auf. Die beiden Männer sollen in eine verbale Auseinandersetzung geraten sein.
Im weiteren Verlauf soll der 43-Jährige Lebensmittel und ein Glas geworfen haben. Darüber hinaus forderte er den Koch zu einem körperlichen Kampf heraus. Der Mann sollte daraufhin durch den Sicherheitsdienst des Hauses aus dem Restaurant verwiesen werden, was aufgrund seiner erheblichen Aggressivität nicht gelang.

Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei versuchten anschließend, den Mann zu beruhigen und zu fixieren. Dabei kam es zu massiven Widerstandshandlungen, darunter ungezielte Schläge und Tritte. Als die Einsatzkräfte versuchten, eine Selbstverletzung des Mannes zu verhindern, indem sie seinen Kopf vor dem Aufschlagen auf den Boden schützten, biss der Tatverdächtige einem Beamten in den beschuhten Fuß. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Der Widerstand konnte schließlich unterbunden werden. Der deutlich alkoholisierte Mann wurde im Anschluss durch einen Rettungswagen, begleitet von Polizeikräften, zur psychiatrischen Vorstellung in ein Krankenhaus gebracht. Auf dem Weg ins Krankenhaus leistete der Mann weiterhin Widerstand und versetzte dem bereits zuvor verletzten Beamten einen Kopfstoß.

Der Beamte erlitt Kopfschmerzen und musste seinen Dienst beenden. Aufgrund der bestehenden Eigen- und Fremdgefährdung wurde der 43 Jährigen nach ärztlicher Vorstellung in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses stationär aufgenommen. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen unter anderem wegen Bedrohung, Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung dauern an.

Die Gewerkschaft der Polizei - GdP Berlin wünscht dem verletzten Kollegen schnelle Genesung und alles Gute.

Link zur Polizeimeldung:
https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2026/pressemitteilung.1682367.php

Berliner Senat will Waffenrecht über Bundesratsinitiative verschärfen - GdP-Sprecher Jendro fordert Einstufung des illeg...
16/06/2026

Berliner Senat will Waffenrecht über Bundesratsinitiative verschärfen - GdP-Sprecher Jendro fordert Einstufung des illegalen Umgangs mit Schusswaffen zum Verbrechenstatbestand

Der Berliner Senat hat einen Vorstoß zur Verschärfung des Waffenrechts beim illegalen Besitz von Pistolen und anderen Schusswaffen beschlossen.
Der Besitz dieser illegalen Waffen ist bisher strafrechtlich nur als Vergehen und nicht als Verbrechen eingestuft. Das müsste im Bundesgesetz zum Waffenbesitz geändert werden, forderten Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) nach der Senatssitzung am Dienstag.
Das Land Berlin legt daher über eine Bundesratsinitiative einen entsprechenden Gesetzesantrag vor, den das Bundesjustizministerium behandeln soll. Das Thema sei schon in der Innenministerkonferenz besprochen worden und auch in der Bundesregierung nicht unbekannt, sagte Spranger. Daher gehe sie davon aus, dass diese Gesetzesänderung im Bund schnell umgesetzt werde. Zuständig ist dann letztlich der Bundestag.

Mehr Möglichkeiten für die Polizei

Die strafrechtliche Einstufung von illegalem Waffenbesitz als Verbrechen gäbe der Polizei weiterreichende Möglichkeiten bei ihrer Verfolgung von Hintermännern des Waffenhandels, weil dann auch das Abhören und Observieren von Verdächtigen möglich wären.
Seit dem vergangenen Jahr stellt die Polizei in Berlin, aber auch in ganz Deutschland, verstärkt Schießereien von Banden der organisierten Kriminalität fest. Immer mehr Kriminelle besitzen laut den Ermittlungen scharfe halbautomatische Pistolen, immer öfter wird auch geschossen. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch unbeteiligte Dritte Opfer solcher Taten werden", sagte Badenberg.

44 scharfe Schusswaffen und mehr als 600 Patronen

Die Sondereinheit des LKA gegen die Schusswaffenkriminalität "Ferrum" mit mehr als 100 Polizisten habe seit vergangenem Herbst 44 scharfe Schusswaffen und mehr als 600 Patronen beschlagnahmt, 428 Ermittlungsverfahren seien eingeleitet und 36 Verdächtige mit Haftbefehl gefasst worden, sagte Innen-Staatssekretär Christian Hochgrebe (SPD) im Innenausschuss am Montag. Die scharfen Pistolen kämen nach den Ermittlungen vor allem aus Tschechien und der Türkei und dortigen illegalen Waffenfabriken.
Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel sagte, man müsse unterscheiden: Etwa 50 Prozent der abgefeuerten scharfen Schüsse stünden im Zusammenhang mit den Erpressungen türkischer Geschäftsleute. Dahinter stünden nach den Erkenntnissen der Polizei organisierte Banden aus der Türkei, die in Mitteleuropa aktiv seien.

Heftige Gewalt und Schießereien in Skandinavien

Die Polizei arbeitet laut Slowik Meisel daher mit Europol und der Polizei in Skandinavien zusammen, wo es seit Jahren "eine dramatische Entwicklung" bei Gewaltkriminalität und Schießereien gebe. Außerdem habe man Kontakt zu der türkischen Botschaft.

Die anderen 50 Prozent von Schüssen gehörten zu persönlichen Konflikten, Familienstreits, sogenannte Ehrverletzungen und auch einzelne bewaffnete Konflikte im Clan-Milieu. Auseinandersetzungen zwischen großen Banden, also einen sogenannten Bandenkrieg, gebe es aber nicht.

GdP: Brauchen Einstufung des illegalen Umgangs mit Schusswaffen zum Verbrechenstatbestand

Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei - GdP Berlin, Benjamin Jendro erklärte: "Berlin ist wie ein Brennglas für unser ganzes Land, das nach und nach mit Schusswaffen zugeschwemmt wird." Es gehe um einen sehr lukrativen Geschäftsbereich der Organisierten Kriminalität mit internationalen Bandenstrukturen. Erforderlich seien weitreichendere Ermittlungsbefugnisse. "Das große Problem in unserem Land sind nicht die legalen Waffenbesitzer, sondern die gigantische Verfügbarkeit illegaler Schusswaffen.“

Link zum Artikel bei rbb24
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/06/berlin-bundesrat-waffenrecht-senat-lka-ferum-schusswaffen.html

Liebe Kolleginnen und Kollegen,es hat zugegebenermaßen ein bisschen gedauert, seit heute aber ist es amtlich. Mit der Ve...
16/06/2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es hat zugegebenermaßen ein bisschen gedauert, seit heute aber ist es amtlich. Mit der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin (Nr. 18) ist das in der letzten Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses beschlossene Gesetz zur Anpassung der Besoldung und Versorgung für die Jahre 2026 und 2027 wirksam.

Die Erhöhungen im Überblick:

💶 Rückwirkend zum 01. April 2026: 3,8 Prozent
💶Ab 01. März 2027: 2,0 Prozent
💶Anwärtergrundbeträge + 90 Euro (ab 01. April 2026) und + 60 Euro (ab 01. März 2027)
💶Amts- und Stellenzulagen, Mehrarbeitsvergütung, Familienzuschläge 1. und 2. Kind sowie KönigsDuz werden dementsprechend mit angehoben

Die Umsetzung wird nach unserer Rücksprache mit Dir ZS Pers noch etwas dauern, weil die Änderungen erst jetzt ins Landessystem und anschließend ins IPV eingepflegt werden können. So werdet Ihr die Erhöhungen sowie die rückwirkenden Zahlungen voraussichtlich frühestens mit dem Augustgehalt auf dem Konto haben.

Wenn der Ernstfall eintritt – bist Du vorbereitet? GdP-Seminar Umgang mit Dienstunfällen und BEMEin Dienstunfall kommt s...
16/06/2026

Wenn der Ernstfall eintritt – bist Du vorbereitet? GdP-Seminar Umgang mit Dienstunfällen und BEM

Ein Dienstunfall kommt selten angekündigt. Ob im Einsatz, auf dem Weg zur Arbeit oder durch zunehmende Belastungen im Dienst – plötzlich geht es nicht mehr nur um den Job, sondern um die eigene Gesundheit, die eigene Absicherung und viele offene Fragen.

Was steht mir zu?
Was muss ich jetzt tun?
Und was kann schiefgehen?

Genau hier setzt das zweitägige Seminar der GdP Berlin an. In einer offenen und kollegialen Atmosphäre vermitteln wir nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem konkrete Handlungssicherheit für den Ernstfall. Anhand echter Beispiele aus dem dienstlichen Alltag wird gezeigt, wie Dienstunfälle korrekt angezeigt werden, welche Rechte bestehen – und wo häufige Fehler vermieden werden sollten.

Darüber hinaus greifen wir Themen auf, die im Alltag oft zu kurz kommen:📍Unterschiede zwischen Beamten und Tarifbeschäftigten
📍Umgang mit Krankenstand und psychischer Belastung
📍Rechte und Pflichten im BEM-Verfahren
📍Gesprächsführung in sensiblen Situationen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen und Kollegen. Denn oft sind es genau diese Gespräche, die Sicherheit geben und neue Perspektiven eröffnen. Dieses Seminar richtet sich an alle, die nicht erst im Ernstfall anfangen wollen, sich mit ihren Rechten auseinanderzusetzen.

Dein Gewinn:
Mehr Klarheit. Mehr Sicherheit. Und das Wissen, im entscheidenden Moment richtig zu handeln.

Anmeldung via Homepage https://www.gdp.de/berlin/de/seminare/umgang-mit-dienstunfaellen-und-bem oder per Mail an [email protected].

Durchsuchungen und Haftbefehle wegen bandenmäßiger UrkundenfälschungBerlin – Ein Polizeigroßaufgebot hat am Montag stadt...
16/06/2026

Durchsuchungen und Haftbefehle wegen bandenmäßiger Urkundenfälschung

Berlin – Ein Polizeigroßaufgebot hat am Montag stadtweit einen Schlag gegen die Organisierte Kriminalität geführt und fünf Haftbefehle vollstreckt. Den Beschuldigten wird Urkundenfälschung im großen Stil vorgeworfen.

Insgesamt mehr als 220 Einsatzkräfte – darunter Ermittler des LKA, SEK-Beamte aus Berlin und Brandenburg sowie Einsatzhundertschaften – durchsuchten in den Morgenstunden im Auftrag der Staatsanwaltschaft mehrere Objekte in Berlin.

Hintergrund der gegen 6 Uhr begonnenen Maßnahmen waren Ermittlungen gegen insgesamt zehn Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 32 Jahren wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung im Zusammenhang mit gefälschten Sprachzertifikaten.

Die Gruppe soll den illegalen Handel von Berlin aus bundesweit betrieben und über soziale Netzwerke beworben haben. Die Durchsuchungen erfolgten an 14 Wohnanschriften in Moabit, Neukölln, Friedrichsfelde, Kreuzberg, Gesundbrunnen, Waidmannslust, Wedding, Pankow, Marzahn, Haselhorst, Halensee und Charlottenburg.

Einsatzkräfte stellten unter anderem diverse Zertifikate, Drucker, Laptops, Mobiltelefone und weitere Datengeräte sowie Bargeld in fünfstelliger Höhe sicher und beschlagnahmten alles.

Fünf Beschuldigte im Alter von 22 bis 29 Jahren werden heute im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen einer Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Tiergarten vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen inklusive der Auswertung der Beweismittel dauern an.

Link zur gemeinsamen Meldung der Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin:
https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2026/pressemitteilung.1681910.php

Link zum Artikel in der BZ:
https://www.bz-berlin.de/polizei/urkundenfaelschung-im-grossen-stil-sek-rueckt-am-morgen-an

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