Hildegard Lagrenne Stiftung

Hildegard Lagrenne Stiftung Die Hildegard-Lagrenne-Stiftung (HLS) gegründet am 25.Oktober 2012 für Bildung, Teilhabe und Inklusion für in Deutschland lebende Sinti und Roma

20 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – ein Anlass, der zeigt, wie viel sich in Richtung einer diskriminierungsfr...
11/06/2026

20 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – ein Anlass, der zeigt, wie viel sich in Richtung einer diskriminierungsfreieren Gesellschaft entwickelt hat und wie wichtig dieser Weg weiterhin ist.

Der Festakt hat deutlich gemacht, dass Diskriminierung für viele Menschen weiterhin Alltag ist – bei der Wohnungssuche, im Berufsleben oder im Zugang zu Chancen. Auch Sinti* und Roma* sind davon bis heute betroffen.

Das AGG bildet dafür ein wichtiges Fundament. Entscheidend bleibt jedoch, dass es nicht bei gesetzlichen Grundlagen bleibt: Es braucht Aufmerksamkeit, Haltung und den klaren Willen, Diskriminierung aktiv entgegenzutreten.

Die Gespräche des Abends haben Mut gemacht und wichtige Impulse für die Zukunft gesetzt – mit dem Ziel einer Gesellschaft, in der gleiche Rechte, Teilhabe und Chancen selbstverständlich sind.

Titelfoto: mit Ferda Ataman- Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung

Kommt zum Beratungsmarkt ins Pangea-Haus! Pangea-Haus Wann? Montag, 15. Juni 2026 | 14:00 – 17:00 UhrWo? Trautenaustr.5,...
11/06/2026

Kommt zum Beratungsmarkt ins Pangea-Haus! Pangea-Haus

Wann? Montag, 15. Juni 2026 | 14:00 – 17:00 Uhr
Wo? Trautenaustr.5, 10717 Berlin

9 Organisationen beraten dich zu 14 Themen (Job, Wohnen, Integration, Familie, Aufenthaltsrecht u.v.m.) – und das in über 20 Sprachen!

Für Ratsuchende & Fachkräfte. Nutzt die Chance zur Beratung und Vernetzung. Wir freuen uns auf euch!

Das Projekt „Mein Weg nach Deutschland“ des Goethe-Instituts war zu Besuch bei weact Mannheim.Der Austausch bot Raum für...
09/06/2026

Das Projekt „Mein Weg nach Deutschland“ des Goethe-Instituts war zu Besuch bei weact Mannheim.

Der Austausch bot Raum für Gespräche über Beratungsarbeit, den Umgang mit Rassismus und Diskriminierung sowie die Weiterentwicklung von Unterstützungsangeboten für Menschen mit Migrationserfahrung.

weact Mannheim ist ein Beratungsangebot der Hildegard Lagrenne Stiftung und unterstützt intersektional-rassismuskritisch, empowernd, personenzentriert und traumasensibel.

Vielen Dank für die wertvollen Einblicke, den offenen Dialog und die neuen Perspektiven aus Brasilien, Kamerun und Deutschland.
mwnd






05/06/2026

Beratungsbedarf? Komm zum Beratungsmarkt im Pangea-Haus!

Wann? Montag, 15. Juni 2026 | 14:00 – 17:00 Uhr
Wo? Trautenaustr.5, 10717 Berlin

9 Organisationen beraten dich zu 14 Themen (Job, Wohnen, Integration, Familie, Aufenthaltsrecht u.v.m.) – und das in über 20 Sprachen!

Für Ratsuchende & Fachkräfte. Nutzt die Chance zur Beratung und Vernetzung. Wir freuen uns auf euch!

Mit Romani Kafa schaffen wir einen offenen Treffpunkt für unsere Roma*- und Sinti*-Community im Pangea-Haus. In ruhiger ...
03/06/2026

Mit Romani Kafa schaffen wir einen offenen Treffpunkt für unsere Roma*- und Sinti*-Community im Pangea-Haus.

In ruhiger Atmosphäre bei Kaffee und Gesprächen bieten wir Raum für Begegnung, Austausch und individuelle Unterstützung.

Gemeinsam sprechen wir über Fragen des Alltags, informieren über Beratungsangebote und entwickeln Perspektiven in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen und rechtliche Anliegen.

Unsere kostenlosen Beratungsangebote umfassen:
• Rechtsberatung im Asyl- und Aufenthaltsrecht
• Sozialberatung zu Wohnen, Arbeit und Sozialleistungen
• Unterstützung bei Bildungs- und Zukunftsperspektiven für Jugendliche und Erwachsene

Wann: Montags, 15:00–17:00 Uhr
Wo: Pangea-Haus, Trautenaustraße 5, 10717 Berlin (Seminarraum EG)

Kommt vorbei und nutzt den Raum für Austausch und Unterstützung!


Mit der Reihe „Bildung gegen Widerstand“ machen wir sichtbar, was Bildung für Sinti* und Roma* bedeutet.Diesmal erzählt ...
28/05/2026

Mit der Reihe „Bildung gegen Widerstand“ machen wir sichtbar, was Bildung für Sinti* und Roma* bedeutet.

Diesmal erzählt Sissy, Schulmediatorin bei der Hildegard Lagrenne Stiftung, von ihrem eigenen Bildungsweg.

Sie berichtet von Erfahrungen, in denen sie sich immer wieder beweisen musste, von fehlender Anerkennung in der Schule – und gleichzeitig von den Menschen, die an sie geglaubt und sie gestärkt haben.

Heute gibt sie diese Erfahrung weiter- als Vermittlerin zwischen Schule, Schüler*innen und Familien und als starke Stimme für mehr Sichtbarkeit und Gerechtigkeit im Bildungssystem.

Ihre Botschaft an junge Menschen:
„Ihr habt ein Recht auf Bildung, auf Chancen und darauf, gesehen zu werden. Verliert nie den Glauben an euch selbst.“

22/05/2026

Veranstaltungshinweis:

Buchvorstellung & Diskussion „Rechtsextremismus und Polizei“ am 22. Juni 2026 um 18 Uhr in FFM

Veranstaltet von Haydée Mareike Haass (Deutsche Hochschule der Polizei) und Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Professur für Kriminologie und Strafrecht der Goethe-Universität) in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Normative Ordnungen.

Rechtsextremismus stellt eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung dar.
Das gilt auch und gerade für die Polizei, wie nicht zuletzt der NSU-Komplex und die Aufdeckung rechtsextremer Netzwerke und Chatgruppen in Sicherheitsbehörden gezeigt haben. Die Veranstaltung widmet sich den Fragen, wie es um Rechtsextremismus in der Polizei selbst bestellt ist, was das Erstarken extrem rechter Parteien für die Polizei bedeutet und wie widerstandsfähig demokratische Institutionen wie die Polizei gegenüber rechten Ideologien sind.

Darüber diskutieren anhand von kurzen Inputs:
•Dr. Carsten Dübbers (Polizeipräsidium Bochum)
•Uli Grötsch (Polizeibeauftragter des Bundes beim Deutschen Bundestag)
•Dr. Haydée Mareike Haass (Deutsche Hochschule der Polizei)
•Kelly Laubinger (Sintiunionsh)
•Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Moderation: Prof. Dr. Christoph Kopke (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Max-Horkheimer-Str. 2
Gebäude „Normative Orders“
Raum NO EG 01

Die Veranstaltung ist öffentlich und alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Es wird um Anmeldung per Mail gebeten an [email protected].

Hier geht es zum Sammelband: https://www.nomos-shop.de/de/p/rechtsextremismus-als-herausforderung-fuer-polizei-und-gesellschaft-978-3-7560-0160-6

Mit dem Thema „Bildung gegen Widerstand“ machen wir zum Roma Resistance Day sichtbar, wie wichtig Bildung, Solidarität u...
16/05/2026

Mit dem Thema „Bildung gegen Widerstand“ machen wir zum Roma Resistance Day sichtbar, wie wichtig Bildung, Solidarität und Empowerment für Roma* und Sinti* sind — und warum gleiche Chancen keine Selbstverständlichkeit sind.

Wir teilen die Geschichte unseres Kollegen Avram aus unserem Projekt Pakiv.

Sein Weg nach Deutschland war geprägt von strukturellen Hürden, Vorurteilen und dem ständigen Kampf darum, gehört und akzeptiert zu werden.

Heute setzt er sich in der Community-Beratung für andere Menschen ein und engagiert sich zudem politisch im Roma Jugendbeirat sowie im Romno Power Club. Damit zeigt er, wie Bildung zu einer Form des Widerstands werden kann.

„Bildung wurde für mich zu einer Möglichkeit, meine Stimme, meine Unabhängigkeit und die Fähigkeit zurückzugewinnen, andere zu unterstützen.“

Am 16. Mai feiern wir den Roma Resistance Day, den Tag des Widerstands von Sinti* und Roma*. Das Datum bezieht auf den V...
16/05/2026

Am 16. Mai feiern wir den Roma Resistance Day, den Tag des Widerstands von Sinti* und Roma*.

Das Datum bezieht auf den Versuch einer Gruppe im Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau, sich zu Wehr zu setzen. Die SS plante, alle Roma* und Sinti* dort umzubringen.  
 
Heute bedeutet Widerstand auch, den aktuellen Rassismus gegen Sinti* und Roma*, Gewalt, Diskriminierung, den Ausschluss von gleichberechtigter Teilhabe in nahezu allen Lebensbereichen sichtbar zu machen.
 
Bildquelle Alfreda Markowska: Wikimedia Commons / Foto: Panek, CC BY-SA 4.0. Farblich bearbeitet durch die Stiftung Denkmal.

Bildquelle Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Marko Priske
 

Adresse

TrautenauStr. 5
Berlin
10717

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