CommonsLab: Nachbarschaftslabor

CommonsLab: Nachbarschaftslabor ***für deutsche Version bitte runterscrollen***

What is it about? What do we do? a community bio-lab, maker space and artist-run networks). Who is behind it?

Common(s)Lab - Nachbarschaftslabor is an experimental playground for everyone in our ‘kiez’ and beyond to develop and strengthen communities and practices of sharing. Our aim is to foster more communal, convivial and caring ways of living, thinking and acting together, which acknowledge our mutual dependencies and relationships to all kinds of others (including bees, bears, bacteria and so on :)).

This will be done through creative approaches from diverse fields to bring transformative research and knowledge-making closer to everyday life in order to catalyze civic agency and social change. The programme is made by everyone, for everyone, young and old, who wishes to contribute to C{s}L. Just to sketch some first ideas: Do-It-Together (DIT) workshops, knowledge and skills exchange, reading circles, communal dinners, libraries of things, neighbourhood explorations, participatory mapping, temporary public art, neighbourhood festivals, talks, presentations etc. In order to reflect and share what we do and learn, we aim to co-create tangible outputs such as regular collective publications, pop-up exhibitions, public interventions, and digital and analogue tools for sharing. We operate from Top-Schillerpalais, an interdisciplinary art space in Neukölln hosting us and other initiatives, with whom we seek to collaborate (e.g. The lab is run by a cross-disciplinary collective coming from here and there. Our fields include, so far, art, design, architecture, research, technology and writing. The collective is always open to new members, just drop us a message or talk to us during an event and then join us for the next team meeting! How is it financed? We are interested in exploring other economies and values that are based on contributing - what and how one can - rather than exchange logics in order to keep thresholds for participating in activities as low and open as possible. Therefore, the lab will be run on a voluntary basis with possible external funds for organisational costs and suggested donations for materials. We see Common(s)Lab as a social infrastructure for mutual support, built on relationships within our urban spaces. Again: why all this? In the face of increasing privatisation and commodification of all spheres of our everyday life, we are interested in exploring and living alternatives that don’t view nature, human labour, space, knowledge, technologies and so on as mere resources that can be exploited or monopolised for profit. Commons offer an alternative vision for that which belongs to us all, both material and immaterial, and are only activated through the social practice of sharing and negotiating. These practices, as part of a growing worldwide movement, seek to bring about systemic change and societal transformation beyond market and state.
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Worum geht’s? Common(s)Lab - Nachbarschaftslabor ist ein experimenteller Spielplatz für alle in unserem Kiez (und darüber hinaus), um neue Gemeinschaften und Praktiken des Teilens zu fördern. Unser Ziel ist es, mehr Solidarität, Fürsorge und Nachbarschaftlichkeit in unser alltägliches Leben, Agieren und Denken zu bringen (und dabei unsere gegenseitigen Abhängigkeiten und Verbindungen zueinander zu berücksichtigen, Bienen, Braunbären, Bakterien inklusive :)). Kreative Ansätze aus verschiedenen Disziplinen sollen unterstützend dabei wirken, transformative Forschung und Wissensproduktion unserem Alltag näher zu bringen. Dadurch sollen Handlungsfähigkeit von uns als Mitbürgern und der soziale Wandel in der Gesellschaft vorangetrieben werden. Was findet im C{s}L statt? Das Programm wird von allen für alle - jung und alt - gemacht, die das Nachbarschaftslabor mitgestalten wollen. Ein paar erste Ideen, was dort passieren könnte: Do-It-Together (DIT)-Workshops, offener Wissensaustausch, Lesekreise, gemeinsame Kochabende, dingliche Bibliotheken, entdeckerische Nachbarschaftsspaziergänge, partizipatives Kartographieren, temporäre öffentliche Kunst, Nachbarschaftsfeste, Vorträge, Diskussionsrunden, etc. Um Geschehenes und Gelerntes zu reflektieren und mit der Öffentlichkeit zu teilen, wollen wir Ergebnisse durch regelmäßige Publikationen, Pop-up Ausstellungen, öffentliche Interventionen, und digitale und analoge Werkzeuge zum Teilen gemeinsam erfahrbar machen. Wer steckt dahinter? Das Labor wurde von einem disziplinenübergreifenden Kollektiv aus verschiedenen Ländern der Welt ins Leben gerufen. Unsere Expertise erstreckt sich, bisher, über Kunst, Design, Architektur, Forschung, Technologie und Journalismus. Das Kollektiv ist immer offen für neue Mitglieder, melde dich einfach bei uns per Email oder während eines Events und komm bei unserem nächsten Planungstreffen dazu! Wie finanziert sich das Nachbarschaftslabor? Es ist uns ein Anliegen, andere Wege des Wirtschaftens basierend auf einem Beitragen nach Bedürfnissen und Fähigkeiten jenseits von Tauschlogik zu erforschen um dabei allen Menschen ein Teilnehmen zu ermöglichen. Daher funktioniert das Labor auf freiwilliger Basis mit möglichen Fördergeldern und Spenden für organisatorische Kosten und Materialien. Wir stellen uns das Nachbarschaftslabor als soziale Infrastruktur solidarischer Beziehungen im urbanen Raum vor. Nochmal: wieso das alles? In Zeiten wachsender Privatisierung und Kommodifizierung aller Bereiche unseres Alltags wollen wir nach Alternativen suchen, bei denen die Natur, menschliche Arbeit, Raum, Wissen, Technologien usw. nicht einfach nur als Ressourcen verstanden werden, die für Profitmacherei ausgebeutet und monopolisiert werden können. Die ‘Commons’ (Gemeingüter), also das, was allen gehört - materiell und immateriell - und erst durch die soziale Praxis des Verhandelns über den Zu- und Umgang damit zu Commons wird, bieten eine alternative Vision. Sie leiten eine weltweite Bewegung an, die das Potential hat unseren Umgang miteinander und unserer Mitwelt ganz neu zu denken, jenseits von Markt und Staat.

Adresse

Schillerpromenade 4
Berlin
12049

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