30/07/2024
🚨 Michaela Engelmeier SoVD-Vorstandsvorsitzende heute im Interview mit ProSieben/ Sat1 zum Vorschlag von Herrn Linnemann, mutmaßlich arbeitsunwilligen Bürgergeld-Beziehenden die Grundsicherung zu streichen:
“Das ist eine populistische Scheindebatte! Unsere Verfassung garantiert das Existenzminimum, und das ist auch gut so. Viele geraten unverschuldet durch Krankheit oder Alter in die Abhängigkeit vom Jobcenter. Die Behauptung, dass sich Bürgergeldempfänger weigern zu arbeiten, entspricht nicht der Wahrheit! 🚨
🔹 Die Mehrheit macht es sich nicht in der sozialen Hängematte bequem.
🔹 In einem solidarischen System wie dem Bürgergeld muss es Regeln geben, um Missbrauch entgegenzuwirken, aber der Anteil der "Totalverweigerer" liegt bei unter 1%.
🔹 Es gibt also kein flächendeckendes Problem beim Bürgergeld.
Wir als SoVD werden kritisch verfolgen, dass der Fokus weiterhin auf der Förderung der Betroffenen liegt.
💼 Einige verbreiten das Märchen, dass sich durch die Erhöhung des Bürgergeldes Arbeit nicht mehr lohnen würde. Das ist einfach falsch! Der Mindestlohn muss trotzdem auf wenigstens 15,02 Euro angehoben werden, da sich nur so Arbeit wirklich lohnt!”