Unverpackt e.V. - Verband der Unverpacktläden

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Unverpackt e.V. - Verband der Unverpacktläden Der Unverpackt e. V. ist der Branchenverband der Unverpacktläden in Deutschland.
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Wer beim Einkaufen auf Produkte aus biologischem Anbau setzt und gleichzeitig Verpackungen vermeiden oder einsparen möch...
22/10/2026

Wer beim Einkaufen auf Produkte aus biologischem Anbau setzt und gleichzeitig Verpackungen vermeiden oder einsparen möchte, kennt das Problem höchstwahrscheinlich:
🥒 Die Bio-Gurke steckt in Plastik.
🥒 Die lose Gurke ist konventionell angebaut.

Dabei passen beide Ansätze wirklich ganz hervorragend zusammen:

➡️ Bio-Landwirtschaft und unverpacktes Einkaufen setzen zwar an unterschiedlichen Stellen an, verfolgen aber einen ähnlichen Grundgedanken: Ressourcen schonender nutzen, Umweltbelastungen reduzieren, Klima und Menschen schützen.

Im Unverpacktladen gibt es deswegen kein „entweder bio oder unverpackt", sondern "bio UND ressourcenschonend (un-)verpackt". Und davon würden wir gerne noch viel mehr sehen! 😍

Wofür entscheidet ihr euch, wenn ihr müsst:
Bio-Anbau oder ohne/nachhaltige Verpackung?
Schreibt es gern mal in die Kommentare. 🙂

Die Tage werden so langsam wieder kühler und kürzer. Was das heißt? Tee und andere leckere Heißgetränke ziehen wieder hä...
20/10/2026

Die Tage werden so langsam wieder kühler und kürzer.
Was das heißt? Tee und andere leckere Heißgetränke ziehen wieder häufiger in unsere Tassen ein und damit irgendwann auch die typischen dunklen Ablagerungen. 🙄

Die braunen Flecken und Ränder in Tassen, Kannen, Trinkflaschen oder Isolierkannen sind zwar erstmal harmlos, schön genug, um auf Dauer in der Lieblingstasse zu bleiben, sind sie trotzdem nicht. 🙃

Die gute Nachricht: Dafür braucht es nicht gleich den nächsten, teuren Spezialreiniger aus der Plastikflasche. ➡️ Waschsoda, eine Reinigungsbürste und ein wenig Zeit reichen schon vollkommen aus. Wie’s geht, zeigen wir euch im Post.

Waschsoda und viele weitere praktische Helfer für den Haushalt gibt’s im Unverpacktladen eures Vertrauens. Und die Menschen vor Ort haben bestimmt noch den einen oder anderen Haushaltstipp für euch auf L***r. Ach und: Den leckersten Tee für die nächsten Ablagerungen findet ihr dort natürlich auch. 😉💚

Kanntet ihr den Trick schon?

Was siehst du? 🧐
15/10/2026

Was siehst du? 🧐

13/10/2026

Verrückte Frage:
➡️ Was wäre, wenn wir noch einmal ganz neu darüber nachdenken, welche Arbeit unsere Wirtschaft eigentlich trägt und wirklich Zukunft ermöglicht?

Unverpackt heißt überhaupt nicht verpackungsfrei. 👀Klingt vielleicht erstmal komisch? Ist aber eigentlich ziemlich logis...
08/10/2026

Unverpackt heißt überhaupt nicht verpackungsfrei. 👀
Klingt vielleicht erstmal komisch? Ist aber eigentlich ziemlich logisch.

➡️ Auch die Produkte im Unverpacktladen kommen nicht auf magische Weise ohne jegliche Verpackung dort an. Haferflocken, Nudeln, Nüsse und Co. müssen transportiert, gelagert und natürlich auch vor äußeren Einflüssen geschützt werden.

Trotzdem gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied zum Supermarkt:
➡️ Statt auf viele kleine Verkaufsverpackungen setzen Unverpacktläden auf größere Gebinde, Mehrweg- und Pfandsysteme und möglichst geschlossene (Mehrweg-)Kreisläufe.

Kaffee im Pfandeimer, Nudeln im 20 kg-Sack oder Kokosöl im Mehrwegglas sind nur ein paar von sehr, sehr vielen Beispielen.

Außerdem wird hier auch permanent weitergedacht:
➡️ Viele Ladeninhaber:innen investieren gemeinsam mit uns viel Zeit und Energie darin, Verpackungs- und Mehrwegsysteme immer weiterzuentwickeln. Da sind natürlich auch unsere wunderbaren Lieferant:innen mit im Boot.

Für dich wird es so richtig praktisch: Du füllst dir aus einer stets wachsenden Auswahl einfach genau die Menge ab, die du brauchst. 🙂

Es geht also gar nicht darum, Verpackungen um jeden Preis komplett verschwinden zu lassen.

Sondern darum, unnötige Verpackungen zu vermeiden, vorhandene Verpackungen möglichst lange zu nutzen und bestehende Vermeidungssysteme zu priorisieren, indem sie immer weiter ausgebaut und optimiert werden.

Und genau deshalb ist „unverpackt“ eben nicht dasselbe wie „verpackungsfrei“. 💚

Manchmal braucht es gar nicht viel für richtig gutes Wohlfühlessen. 😋Unsere cremige Pilz-Kartoffel-Suppe ist dafür ein z...
06/10/2026

Manchmal braucht es gar nicht viel für richtig gutes Wohlfühlessen. 😋
Unsere cremige Pilz-Kartoffel-Suppe ist dafür ein ziemlich gutes Beispiel: wenige, einfache Zutaten und (trotzdem) ordentlich Geschmack.

Wir verwenden im Rezept zwar Champignons, aber die Pilzsaison ist ja in vollem Gange:
➡️ Wer sich auskennt und sicher bestimmen kann, kann auch erste selbst gesammelte Speisepilze verwenden oder einfach schauen, was regional gerade angeboten wird. 🍄‍🟫

Wir lieben dieses Rezept auch, weil hier so vieles zusammenkommt, was unverpacktes Einkaufen einfach schön macht:
➡️ Kartoffeln, Zwiebeln und Pilze gibt’s lose, Haferflocken, Gewürze & Co. lassen sich im Unverpacktladen genau in der Menge abfüllen, die gerade gebraucht wird. Und aus ein paar Scheiben Brot vom Vortag werden kurzerhand knusprige Croûtons. 🙂

Also: Löffel raus und ab an den Suppentopf. Das komplette vegane Rezept findet ihr wie immer in den Slides.

Ein einziges Unternehmen. 88 Milliarden Einwegplastikflaschen pro Jahr. 🤯🤯🤯Bevor du jetzt weiterliest, kannst du ja mal ...
01/10/2026

Ein einziges Unternehmen. 88 Milliarden Einwegplastikflaschen pro Jahr. 🤯🤯🤯
Bevor du jetzt weiterliest, kannst du ja mal raten, um welches Unternehmen es sich handelt.

➡️ Die Rede ist von Coca-Cola:
Auf Basis der vom Unternehmen veröffentlichten Kunststoffmenge hat die Deutsche Umwelthilfe berechnet, dass diese rechnerisch mehr als 88 Milliarden Einwegplastikflaschen entspricht.

Das ist absurd viel Plastik. Nochmal: Von einem einzigen Unternehmen!

➡️ Damit könnte man jedem Menschen in Deutschland ein ganzes Jahr lang jeden Tag fast drei Flaschen vor die Nase stellen.

Und genau deshalb reicht es beim Thema Plastik nicht, nur über richtiges Trennen und Recycling zu sprechen. Wir müssen auch darüber reden, wie viel Einweg überhaupt von wem wozu produziert und in Verkehr gebracht wird.
Und wie wir politisch in Zukunft mit diesen absolut unverhältnismäßigen Plastikgiganten umgehen wollen. 🚨

Quelle: Deutsche Umwelthilfe, Coca-Cola

Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in den Müll! Da sind wir uns vermutlich alle ziemlich einig, oder!? 🙌Und trot...
29/09/2026

Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in den Müll!
Da sind wir uns vermutlich alle ziemlich einig, oder!? 🙌

Und trotzdem: Jedes Jahr landen in Deutschland etwa 10,8 Millionen Tonnen genießbarer Lebensmittel in der Tonne.

Das ist nicht nur ein moralisches Drama, sondern hat auch enorme Klimaauswirkungen. 😐

👉 Sicher, wir benötigen strukturelle Veränderungen und klaren politischen Willen, um dieses große Problem einzudämmen. Trotzdem können wir alle schon hier und heute dafür sorgen, dass weniger gute Lebensmittel im Müll statt im Mund landen.

➡️ Einer der einfachsten Hebel beginnt schon beim Kühlschrankeinräumen. Denn jeder Bereich hat seine eigene Temperatur und damit seine eigenen Vor- und Nachteile.

Fakt ist: Die richtige L***rung entscheidet ganz maßgeblich mit, wie lange ein Produkt haltbar bleibt.

Tomatenmark, das in der Tür schnell schimmelt, hält in der Nullgradzone locker 8 Wochen. Milchprodukte und Tofu bleiben in der Mitte frisch. Und Butter behält oben ihre streichzarte Konsistenz. Eine kleine Übersicht zum Abspeichern findest du in den Slides! 🙂

Was hat das Ganze nun mit einem Unverpacktladen zu tun hat?
Das Anliegen, Ressourcen möglichst umfassend zu nutzen! 🌍

Im Unverpacktladen kannst du genau die Menge kaufen, die du brauchst. Ein ziemlich wichtiger Punkt, wenn es darum geht, unsere Lebensmittel wertzuschätzen, statt sie wegzuwerfen.

Den Post machen wir heute übrigens nicht ohne Grund: Es ist Tag gegen Lebensmittelverschwendung und wir haben Bock, richtig viele große und kleine Ideen für mehr Lebensmittelwertschätzung mit euch zusammenzutragen: Teile gern deine Ideen, Tipps, Erfahrungen und Co. gegen Food Waste in den Kommentaren mit uns! 💚

Noch Fragen? 😉
24/09/2026

Noch Fragen? 😉

❗Und mit „einer Kleinigkeit“ meinen wir wirklich eine Kleinigkeit.Zum Beispiel: Deine leere Spülmittelflasche wieder auf...
22/09/2026

❗Und mit „einer Kleinigkeit“ meinen wir wirklich eine Kleinigkeit.
Zum Beispiel: Deine leere Spülmittelflasche wieder auffüllen, statt sie wegzuwerfen und eine neue zu kaufen.

Warum?
➡️ Eine 500-ml-Flasche Spülmittel reicht bei der empfohlenen Normaldosierung (je nach Produkt 3 bis 5 ml auf 5 Liter Spülwasser) für etwa 100 bis 167 Spülbecken.

➡️ Wer ungefähr dreimal pro Woche von Hand abwäscht, kommt damit rund 8 bis 13 Monate mit einer Flasche aus.

➡️ Wird diese Flasche nicht durch eine neue Plastikflasche ersetzt, sondern ganz einfach im Unverpacktladen aufgefüllt, werden pro Flasche ca. 62 g Plastikmüll vermieden.

➡️ Wenn das deutschlandweit nur 1.000 Menschen machen, sind das zusammen schon rund 62 Kilogramm Plastik weniger pro Jahr.

Und das ist wirklich ziiiemlich wenig:
➡️ Ende 2024 lebten in Deutschland knapp 83,6 Millionen Menschen. Für unser Beispiel müsste also gerade einmal ungefähr eine von 83.600 Personen mitmachen und ca. 1x im Jahr die Spüliflasche auffüllen.

Und jetzt stell dir vor, es wären 2.000. Oder 10.000.
Oder weitere 1.000 Menschen entscheiden sich an einer einzigen Stelle im Jahr für weniger Einweg: beim Getränkekarton, bei der Plastikflasche, beim Einwegbeutel oder beim Getränk zum Mitnehmen.

Fakt ist: Es müssen nicht wenige Menschen alles perfekt machen. Es reicht schon, wenn viele an ein paar kleinen und ziemlich machbaren Stellen anfangen. 💚

Der beste Ort für (erste) kleine Veränderungen, neue Eindrücke und fantastisches Spülmittel? Dein Unverpacktladen! 🙂

Quellen: Statistisches Bundesamt, Henkel/Pril, DD Composite

Adresse

C/o Impact Hub, Rollbergstraße 28A
Berlin
12053

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