08/10/2026
📱 Das Bundeskabinett hat gestern das Gesetz gegen digitale Gewalt beschlossen.
Der Gesetzentwurf reagiert auf eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren immer sichtbarer geworden ist: Digitale Gewalt nimmt zu und verändert sich. Künstliche Intelligenz, soziale Netzwerke und neue digitale Technologien schaffen Möglichkeiten für Angriffe, die vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar waren.
⚠️ Besonders Frauen sind davon betroffen. Ob Hasskommentare, digitale Überwachung, Cyberstalking oder sexualisierte Deepfakes: Solche Angriffe bleiben nicht auf den digitalen Raum beschränkt. Sie können einschüchtern, die freie Meinungsäußerung beeinträchtigen und Menschen aus gesellschaftlichen Debatten verdrängen.
➡️ Dass die Bundesregierung und insbesondere das von Stefanie Hubig geführte Bundesjustizministerium dieses Thema nun mit einem eigenen Gesetz aufgreift, ist ein wichtiges Signal. Der Gesetzentwurf soll bestehende Schutzlücken schließen und neue Formen digitaler Gewalt rechtlich besser erfassen.
🗳️ Digitale Gewalt betrifft nicht nur einzelne Betroffene, sondern auch unsere Demokratie: Wenn Menschen aus Angst vor Hass im Netz, Einschüchterung oder digitalen Angriffen ihre Meinung nicht mehr frei äußern oder sich aus öffentlichen Debatten zurückziehen, geht wichtige gesellschaftliche Vielfalt verloren. Deshalb ist der Schutz vor digitaler Gewalt auch eine Frage von gleichberechtigter Teilhabe und demokratischer Mitbestimmung.
🔗 Zur vollständigen Meldung: https://www.dbb-frauen.de/artikel/die-digitale-welt-ist-kein-rechtsfreier-raum.html