AlgorithmWatch

AlgorithmWatch AlgorithmWatch is a non-governmental, non-profit organization based in Zurich and Berlin.

We fight for a world where algorithms and Artificial Intelligence (AI) do not weaken justice, democracy, human rights and sustainability, but strengthen them.

Status Überwachungsgesetze: Kabinett ist durch, als Nächstes kommt der Bundestag. Über 150.000 Menschen haben unsere Pet...
06/05/2026

Status Überwachungsgesetze: Kabinett ist durch, als Nächstes kommt der Bundestag. Über 150.000 Menschen haben unsere Petition gegen die Gesetze (binnen 2 Wochen) unterschrieben. Wir wollen den Druck jetzt vor der Debatte im Parlament nochmal erhöhen und brauchen jede zusätzliche Unterschrift!

29/04/2026

Können wir die biometrische Massenüberwachung noch stoppen? 💪

Unterschreibt jetzt unsere Petition: https://gleft.de/6zT

Die EU-Kommission übernimmt Vorschläge von Microsoft fast wortwörtlich. Das zeigt eine neue Recherche von uns und Corpor...
17/04/2026

Die EU-Kommission übernimmt Vorschläge von Microsoft fast wortwörtlich. Das zeigt eine neue Recherche von uns und Corporate Europe Observatory. Das Ziel von Microsoft: Wichtige Informationen über energieintensive Rechenzentren sollen weiter unter Verschluss bleiben.

Warum das ein Problem ist? Der rasante Ausbau der KI-Infrastruktur belastet die Energie- und Wasserressourcen enorm und gefährdet die Klimaziele der EU:

❌ In Frankfurt am Main verbrauchen Rechenzentren laut Schätzungen bereits rund 40 % des lokalen Stromverbrauchs, im Raum Dublin sind es unglaubliche 50 %
❌ In Aragon (Spanien) zehren die Rechenzentren der Big-Tech-Konzerne die riesigen Wasserreserven einer ohnehin schon ausgedörrten Region auf

Big-Tech lobbyiert damit direkt gegen die deutliche Mehrheit der Bevölkerung: Mehr als drei Viertel der Befragten einer repräsentativen Umfrage in Deutschland stimmen zu, dass Betreiber von Rechenzentren verpflichtet sein sollten, ihren Energieverbrauch und ihre Energiequellen offenzulegen.

Bei der Überarbeitung des Rechtsakts sollte die Kommission besser von vorn beginnen und den von Microsoft via „copy and paste“ übernommenen Teil vollständig streichen.

👉 Die ganze Recherche: https://algorithmwatch.org/de/kopieren-einfugen-regieren-microsoft-schreibt-eu-richtlinie

Du „kannst Kampagnen“ und hast Lust darauf, politische Debatten zu prägen und Menschen zu motivieren, unsere Arbeit zu u...
10/04/2026

Du „kannst Kampagnen“ und hast Lust darauf, politische Debatten zu prägen und Menschen zu motivieren, unsere Arbeit zu unterstützen? Bewirb dich auf unsere Stelle als stellvertretende Leitung des Teams Engagement mit Schwerpunkt Campaigning.

Kurz & bündig:
🕒 30–40 Std./Woche
📍 Berlin · Befristet 2 Jahre
🗓️ Bewerbungsfrist: Mo., 04.05.2026, 10:00 Uhr

Alle Infos & Bewerbungsformular: 👉 https://algorithmwatch.org/de/job-opening-algorithmwatch-sucht-eine-stellvertretende-leitung-des-teams-engagement-schwerpunkt-campaigning/

27/01/2026

Wir haben uns gefragt: Wann ist der Einsatz von KI sinnvoll?
Wann ist er unverhältnismäßig?
Welche Risiken müssen wir prüfen?
Und wie stellen wir sicher, dass Qualität, Sicherheit und Transparenz nicht auf der Strecke bleiben?

Um das herauszufinden, haben wir unser Team gefragt, wo ihnen helfen könnte und wo sie Risiken sehen. Auf dieser Basis haben wir eine Richtlinie entwickelt, die unseren Mitarbeitenden Orientierung geben soll.

Wir sehen die Richtlinie nicht als fertiges Produkt. Wir setzen sie um, testen sie und lernen dabei. Wenn du Gedanken oder Feedback zu unserer Richtlinie hast, freuen wir uns sehr, von dir zu hören! Schreib uns einfach eine DM 📩

Heute ist  . Menschenrechte enden nicht an der Bildschirmkante – auch im digitalen Raum brauchen wir Privatsphäre, Siche...
10/12/2025

Heute ist . Menschenrechte enden nicht an der Bildschirmkante – auch im digitalen Raum brauchen wir Privatsphäre, Sicherheit und Freiheit. Mit deiner Spende unterstützt du Recherchen, Kampagnen und Policy-Arbeit, die digitale Teilhabe stärken und Menschenrechte schützen.
Jede Stimme zählt. Jede Spende auch.

🙏 Wir schenken dir handgemachte Kunst – als Dank für deine Unterstützung!

Für jede Spende im Dezember erhältst du als Dankeschön ein Set von „Zukunftskarten“, die für unsere Vision einer demokratischen, inklusiven und gerechten Gesellschaft stehen. Wenn du noch bis zum 14. Dezember spendest, bekommst du deine Karten zum 22. Dezember und kannst sie direkt für Festtagsgrüße verwenden. 🌟

Lust bekommen, zu spenden? 👉 https://algorithmwatch.org/de/dezemberaktion/?tw_cid=dezemberaktion25FB

🧑‍💻 Wusstest du, dass du schon ab 5 Euro monatlicher Spende Fördermitglied von AlgorithmWatch sein kannst? Für jede bis Ende Dezember abgeschlossene Fördermitgliedschaft senden wir euch als Dankeschön nicht nur das „Zukunftskarten“-Set zu, sondern möchten euch außerdem zu unserem Webinar einladen. Am 26. Februar 2026 liefern unsere Geschäftsleiter*innen Angela Müller ( CH) und Matthias Spielkamp () eine Stunde lang Einblicke in die Themen generative KI, Machtkonzentration bei Big Tech und digitale Souveränität. Was auch immer dir unter den Nägeln brennt – hier bekommst du Antworten auf deine Fragen.

🙌 Das Webinar ist unseren Fördermitgliedern vorbehalten und findet daher in kleinem Rahmen statt. Wenn du noch kein Fördermitglied bist, geht das ganz einfach ➡️ https://algorithmwatch.org/de/dezemberaktion/?tw_cid=dezemberaktion25FB

25/10/2025

Ihr kennt sie alle: AI Overviews, die KI-generierten Textsnippets bei großen Suchmaschinen, die mittlerweile „klassische“ Suchergebnisse fast komplett überdecken. Diese AI Overviews sind echte „Traffic Killer“ für unabhängige Medien. Die aber sind auf diesen Traffic angewiesen. Wandert der Traffic zu Google, wandert auch das Geld dorthin. Die Folge: Noch mehr (Geld-)Probleme für echten Journalismus, also diejenigen, die die Informationen überhaupt erst recherchieren und zusammenstellen, die später von generativer KI (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) wieder ausgespuckt werden können. Das Ding ist: Solche Technikfolgen muss man bedenken, wenn man neue Features raushaut. Hat Google das gemacht? Nein. Profite first, Bedenken keine. Das geht nicht – finden wir und finden viele Partnerorganisationen und sind aktiv geworden.

Rant, Wünsche, Ideen? Gestalte mit, wie wir über KI sprechen!Du wolltest uns schon immer mal sagen, welche Themen rund u...
14/10/2025

Rant, Wünsche, Ideen? Gestalte mit, wie wir über KI sprechen!

Du wolltest uns schon immer mal sagen, welche Themen rund um KI und Algorithmen du super spannend findest? Du hast Ideen, in welchen Formaten wir diese Themen am besten rüberbringen können? Und du hast vielleicht noch ausgefallene Ideen für AlgorithmWatch Merch?

Nimm an unserer Community-Umfrage teil und werde (fast) alles los, was dir auf dem Herzen liegt. Hilf uns zu verstehen, was dich bewegt – in nur 5–10 Minuten, anonym und unkompliziert: https://algorithmwatch.org/de/community-umfrage-2025/

Seit 2017 setzen wir uns dafür ein, dass Algorithmen und Künstliche Intelligenz so eingesetzt werden, dass sie , und stärken. Bisher war das vor allem durch Förderungen möglich. Doch um langfristig unabhängig zu bleiben, brauchen wir vor allem eins: eine starke Community.

Mit deiner Teilnahme an der Umfrage hilfst du uns, diese Gemeinschaft aufzubauen, zu stärken und unsere Arbeit noch besser auf dich und andere auszurichten.

Generative KI-Modelle wie GPT können bei der Bewertung von Bewerbungen diskriminierende Muster reproduzieren. Namen, die...
09/10/2025

Generative KI-Modelle wie GPT können bei der Bewertung von Bewerbungen diskriminierende Muster reproduzieren. Namen, die Assoziationen mit einer „anderen“ ethnischen Herkunft wecken, haben systematisch schlechter abgeschnitten. Das hat ein Experiment von Bloomberg aus dem Jahr 2024 gezeigt: https://www.bloomberg.com/graphics/2024-openai-gpt-hiring-racial-discrimination/?leadSource=uverify%20wall

Auch bei einem Test mit Facebook-Stellenanzeigen hatten sich 2020 diskriminierende Muster gezeigt. Eine Anzeige für LKW-Fahrer*innen wurde 4.864 Männern und nur 386 Frauen angezeigt, bei einer Anzeige für Erzieher*innen waren es 6.456 Frauen und lediglich 258 Männer. Der Algorithmus entschied automatisch, welche Gruppe welche Jobs zu sehen bekam. Bestimmte Berufswege bleiben so manchen Menschen verwehrt: https://algorithmwatch.org/de/automatisierte-diskriminierung-facebook-verwendet-grobe-stereotypen-um-die-anzeigenschaltung-zu-optimieren/

Um diese Muster sichtbar zu machen und konkrete Lösungen anzubieten, haben wir gemeinsam mit Wissenschaft, Industrie und Zivilgesellschaft das EU-geförderte Projekt FINDHR gestartet. Daraus sind drei interdisziplinär entwickelte Toolkits: https://algorithmwatch.ch/de/findhr/

Die Entscheidungen algorithmischer Systeme im Arbeitsalltag sind nicht neutral. Deshalb ist es wichtig, dass Jobsuchende, Beschäftigte, Recruiter*innen, Gewerkschaften und Betriebsräte verstehen, wie diese Systeme funktionieren. Wir können nur gemeinsam sicherstellen, dass Technologie Chancen eröffnet, statt sie zu versperren.

👉 Über unser Meldeformular sammeln wir zudem Fälle algorithmischer Diskriminierung. Auch wenn Unsicherheit besteht, ob ein System wirklich diskriminiert hat: Jede Meldung zählt: https://algorithmwatch.org/de/algorithmische-diskriminierung-melden/

04/10/2025

Keine gute Idee: „Hey KI, schreib' mal eine Signal-Nachricht an Marta Muster!“ Warum? Das erklärt Meredith Whittaker, Präsidentin der Signal-Stiftung, in diesem kurzen Clip.

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