Allianz Wolf Brandenburg

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Zeichen setzen für den Wolf – Kommt zur Demo in Ahaus! 🐺Der Deutsche Jagdverband (DJV) plant, ab dem 1. Juli die Bejagun...
25/06/2026

Zeichen setzen für den Wolf – Kommt zur Demo in Ahaus! 🐺

Der Deutsche Jagdverband (DJV) plant, ab dem 1. Juli die Bejagung von Wölfen in Deutschland zu ermöglichen. Besonders alarmierend ist, dass nach den Plänen sogar bis zu 40 % der Wolfswelpen getötet werden sollen.

Dabei ist bekannt, dass bereits etwa 50 % der Wolfswelpen ihr erstes Lebensjahr aufgrund natürlicher Ursachen nicht überleben. Viele Kritiker befürchten daher, dass die zusätzliche Tötung eines so großen Teils der Jungtiere die Wolfspopulation massiv schwächen und langfristig sogar zu einem faktischen Verschwinden der Wölfe in vielen Regionen führen könnte.

Viele Menschen sehen diese Pläne kritisch und sind überzeugt, dass eine friedliche Koexistenz von Mensch und Wolf möglich ist – wie zahlreiche Beispiele aus Deutschland und anderen Ländern zeigen.

📢 Deshalb: Kommt zur Demonstration!

📍 Vor dem Rathaus
📍 48683 Ahaus
🕚 Ab 11:00 Uhr

🎤 Als besonderer Programmpunkt wird auch Dr. Martin Steverding (Faunistik und Artenschutz) eine Rede halten und fachlich zur Situation der Wölfe und zum Artenschutz Stellung beziehen.

Ein besonderer Dank gilt der Initiatorin Andrea Pilkiewicz, die diese Demonstration ins Leben gerufen hat. Obwohl sie sich zuvor noch nicht intensiv mit dem Thema Wolf beschäftigt hatte, hat sie hingeschaut, sich informiert und den Mut gehabt, aktiv zu werden. Dieses Engagement verdient Respekt und Anerkennung.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für den Schutz des Wolfs, für Artenvielfalt und für den Erhalt unserer Natur setzen!

🙏 Bitte helft mit, diese Information zu verbreiten.

Nicht jeder nutzt soziale Medien. Erzählt euren Freunden, Nachbarn, Kollegen und Familienmitgliedern von der Demo. Jede Weitergabe zählt und hilft, mehr Menschen zu erreichen. Teilt diesen Aufruf gerne in WhatsApp-Gruppen, Vereinen oder im persönlichen Gespräch.

Der Wolf braucht eine Stimme – lasst uns diese Stimme gemeinsam sein.

Der Wolf soll bleiben

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Geflügelpest bei Kranichen - Wölfe halfen wo Jäger versagten!Christian Kessler, seit vielen Jahren ehrenamtlich engagier...
03/06/2026

Geflügelpest bei Kranichen - Wölfe halfen wo Jäger versagten!

Christian Kessler, seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert bei Beobachtung und Schutz von Kranichen, übermittelte uns die folgenden aufwühlenden Zeilen zum Wüten der Geflügelpest in seinem Beobachtungsgebiet in Brandenburg in 2025. Und dabei musste er erleben, wie Jägerschaft und Ämter bei der Eindämmung der Geflügelpest versagten, während Wölfe halfen, die tödliche Infektionskette zu unterbrechen und damit letztlich Kranichleben retteten.

"Der Anblick „meiner“ Schlafgewässer war dann eine einzige Katastrophe. Diverse tote Kranichkörper lagen knapp unter der Wasseroberfläche des Moors. An den Rändern viele Federberge, die jeweils ebenfalls auf das Ende eines dieser großen Vögel hinwiesen. Tief bewegt haben mich in diesen Tagen vor allem die Bilder sterbender Kraniche. Das waren wirklich herzzerreißende Bilder!"

"Dann war da noch die Idee mit dem örtlichen Jäger. Dieser war leider keine Hilfe, schließlich gab es hier nichts mehr tot zu schießen. Eine freilich etwas sarkastische Bemerkung, die ich mir hier aber aufgrund der gemachten Erfahrungen nicht verkneifen will." (Eigene Anm.: Eine dieser beispielhaften "Leistungen" der Jägerschaft für Arten- und Biotopschutz, wie sie Jan Redmann - amtierender Brandenburger Innenminister - auf dem kürzlichen Jägertag in Paaren-Glien beschworen und sogar mit einer skandalösen Auszeichnung des offen naturschutzverachtenden LJV-Präsidenten Wellershoff geehrt hat.)

"Es ist für mich klar, dass der Wolf bei der Bewältigung der Geflügelpest in Brandenburg eine große Rolle spielte. Er trug dort im Zusammenwirken mit anderen Tieren ganz wesentlich dazu bei, dass erkrankte und verstorbene Vögel schnell und viel effektiver als jeder Mensch dies könnte, aus dem Ökosystem entfernt werden. Meine Beobachtungen deute ich so, dass die Wölfe am Schlafplatz nicht nur totes Aas über weite Entfernungen wahrnahmen. Sie haben offenbar auch gelernt, den Spuren bereits erkrankter Vögel zu folgen."

Den vollständigen Erlebnisbericht von Christian findet ihr bitte im Anhang.

Tote Schafe im Wald bei Treuenbrietzen. Illegale Entsorgung! Anködern von Wölfen?Ein anonymer Hinweis zu toten Schafen i...
08/05/2026

Tote Schafe im Wald bei Treuenbrietzen. Illegale Entsorgung! Anködern von Wölfen?

Ein anonymer Hinweis zu toten Schafen im Wald führte uns am 18.03.2026 in ein abseits gelegenes Waldstück nördlich von Treuenbrietzen im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Dort bot sich ein Bild des Grauens. Zwei tote Schafe lagen unter hohen Kiefern neben einem wenig befahrenen Waldweg. Eines davon war bis auf das Fell und blutige Skelett fast vollständig durch Wildtiere aufgefressen. Das andere Schaf lag weitestgehend intakt auf dem Waldboden. Lediglich die Augen fehlten wie auch einige Stücken Fleisch im Rückenbereich. Beiden Schafen fehlten die Ohren.

Offensichtlich wurden diese gezielt vom Tierhalter abgetrennt, um die toten Schafe ohne verräterische Ohrenmarken im Wald zu entsorgen.

Für diese illegale Entsorgung der toten Schafe im Wald kommen verschiedene Beweggründe in Frage. Erstens, weil der Halter sich die Kosten für die vorgeschriebene Tierkörperbeseitigung seiner verendeten Tiere sparen wollte. Zweitens, weil Wölfe auf Schafe konditioniert werden sollen, um Risse in Schafherden zu provozieren und damit lukrativen Schadensausgleich zu erhalten sowie die öffentliche Stimmung gegen den Wolf und für dessen Bejagung weiter anzuheizen. Drittens, um gebietsansässige Wölfe anzuködern, um diesen aufzulauern und sie illegal zu töten.

Aufgrund ähnlicher Vorfälle in der Region um Treuenbrietzen liegt hier der berechtigte Verdacht nahe, dass Wölfe angelockt und illegal getötet werden sollten. Bereits im Januar 2025 wurden in einem größeren Waldstück in bestätigtem Wolfsgebiet nordöstlich von Treuenbrietzen frische Schafsreste nahe eines jagdlichen Hochsitzes entdeckt. Deutlich erkennbare Markierungen der Schafreste durch Wölfe deuteten damals auf die Anwesenheit der geschützten Beutegreifer. Anzeigen bei den zuständigen Behörden u.a. wegen Verstoßes gegen die Tierkörperbeseitigungspflicht und des Verdachts der illegalen Anköderung wildlebender Wölfe liefen ins Leere. Wenig später verschwanden mehrere der zuvor regelmäßig nachgewiesenen Wölfe aus dem Gebiet. Wölfe sind gebietstreu und verschwinden nicht einfach über Nacht und für immer. Illegale Tötung liegt auf der Hand.

Illegales Töten von Wölfen nimmt angesichts landesweiter Beobachtungen offenbar weiter zu, während die Hemmschwelle für diese Straftat weiter sinkt. Ein besonders erschütterndes Zeugnis dafür bleibt die brutale Ermordung des Wolfes an der Nieplitz bei Treuenbrietzen am 19.09.2024. Bereits in der Vergangenheit verschwanden nordöstlich von Treuenbrietzen immer wieder einzelne Wölfe und eine ganze Wolfsfamilie, das Dobbrikower Rudel. Die fatale Lockerung des Schutzstatus für Wölfe und ein novelliertes Bundesjagdgesetz; eher Anti-Wolf-Gesetz; zur leichteren Bejagung von Wölfen, dürfte das illegale Töten von Wölfen weiter befeuern.

Im vorliegenden Fall wurde Anzeige beim zuständigen Veterinäramt wegen unsachgemäßer Entsorgung toter Nutztiere erstattet. Tote Nutztiere unterliegen im Land Brandenburg einem strengen Tierkörperbeseitigungsrecht. Es besteht Meldepflicht, nach der verendete Nutztiere der zuständigen Beseitigungsanstalt gemeldet werden müssen. Außerdem ist das Anködern und Anlocken mit Futter von wildlebenden Individuen der Art Wolf (Canis lupus) verboten, so § 45a im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Die Ermittlungen laufen, bestätigte uns das Veterinäramt auf aktuelle Anfrage.

Abschließend bitten wir euch erneut, geht raus in die Wolfsgebiete, haltet die Augen offen und Ohren gespitzt, damit Vergehen wie diese aufgedeckt und zukünftig bestenfalls verhindert werden können. Wölfe und andere Wildtiere sowie deren immer kleiner werdenden Lebensräume lassen sich nicht alleine vom Bildschirm aus schützen.

Der Bundesrat hat heute endgültig dafür gestimmt, den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen.Was das konkret bedeutet:Unt...
27/03/2026

Der Bundesrat hat heute endgültig dafür gestimmt, den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen.

Was das konkret bedeutet:

Unter anderem können die Bundesländer künftig über ihre Landesjagdgesetze den pauschalen Abschuss von Wölfen erlauben, sofern der Erhaltungszustand als „günstig“ eingestuft wurde — ganz ohne konkreten Anlass.

Besonders zynisch: Die Jagdzeit beginnt im Juli. Zu diesem Zeitpunkt werden Wolfswelpen teilweise noch gesäugt und bis in den Herbst hinein vom Rudel versorgt 💔

Wer schießt, trifft nicht nur einzelne Tiere — er zerstört ganze Familienverbände.

Wissenschaft, Tier- und Naturschutz haben laut gewarnt.

Geltendes EU-Recht steht diesem Gesetz entgegen.

Ignoriert wurde all das trotzdem.

Und Weidetiere? Werden dadurch kein bisschen besser geschützt.

Es geht hier nicht um Lösungen — es geht allein um Lobbyinteressen.

Wer schweigt, stimmt zu.

Teilt diesen Post. Macht Lärm!

Der Wolf hat keine Lobby — aber wir können seine Stimme sein 🐺💪

Wölfe bejagen, schützt keine Weidetiere!"Eine laxere Gesetzgebung bezüglich der Wolfsjagd reduziert nicht das Risiko von...
09/03/2026

Wölfe bejagen, schützt keine Weidetiere!

"Eine laxere Gesetzgebung bezüglich der Wolfsjagd reduziert nicht das Risiko von Nutztierrissen. Zu diesem Ergebnis kommt die tschechische Mendel Universität Brno in einer aktuellen Studie."

"Den Forschern zufolge zeigte eine statistische Auswertung, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl an gerissenen Weidetieren und der Anzahl an geschossenen Wölfen in der Vorjahressaison gibt. Die Autoren der Studie bezweifeln daher, ob eine willkürliche Wolfsentnahme ein effektives Mittel gegen Nutztierrisse ist."

"Gleichzeitig empfehlen die Wissenschaftler die weitläufige Anwendung und Unterstützung von Massnahmen wie Herdenschutzhunden oder Zäunen, um die Koexistenz von Wölfen und Viehzüchtern zu erleichtern."

Entgegen all dieser Erkenntnisse, ob hier aus der Slowakei oder auch von anderswo, sollen Wölfe in Deutschland nun mit der fadenscheinigen Begründung von Herdenschutz bejagt werden. Wer Wissenschaft und gesicherte Fakten so ignoriert, führt Anderes im Schilde und die Öffentlichkeit hinters Licht.

https://www.schweizerbauer.ch/artikel/tiere/uebrige-tiere/studie-mehr-wolfabschuesse-verringern-risse-nicht?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAAR0idUch7ZuhVhu_H90t8OH_7LtExBvhVKCqeH1RYQhp7-j6A9vUGtIz1Pw_aem_NtLDpBdBKX0ALmgPM32xSg

Eine laxere Gesetzgebung bezüglich der Wolfsjagd reduziert nicht das Risiko von Nutztierrissen. Zu diesem Ergebnis kommt die tschechische Mendel Universität Brno in einer aktuellen Studie.

06/03/2026

Demo am 05.03.2026

06/03/2026
06/03/2026

Eindrücke von der Demo am 5. März 2026
Tierfilmer Sebastian Körner

Kundgebung für die Wölfe - MORGEN am 05.03.2026 um 13 Uhr in Berlin!Gerade folgende Info erhalten!!!Ganz kurzfristig wur...
04/03/2026

Kundgebung für die Wölfe - MORGEN am 05.03.2026 um 13 Uhr in Berlin!

Gerade folgende Info erhalten!!!

Ganz kurzfristig wurde für morgen - Tag der Abstimmung des Bundestages über die fatale Aufnahme des Wolfes ins Bundesjagdgesetz und seine geplante Bejagung - eine Kundgebung gegen diese Jagdgesetz-Änderung und für den weiteren Schutz der Schlüsselart Wolf organisiert. Wenn möglich, bitte unbedingt teilnehmen!

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