22/06/2026
In dieser Woche finden in Berlin Protestaktionen gegen Reformvorhaben auf Bundesebene statt, die erhebliche Auswirkungen auf soziale Leistungen und Angebote haben würden.
Die sozialen Bündnisse in Berlin, in denen sich die Berliner AWO engagiert, haben zwei Aktionen angekündigt, an denen sich auch die AWO Spree-Wuhle beteiligen wird.
Berlin bleibt sozial – Nein zu Kürzungen im Sozialstaat!
Dienstag, 23. Juni 2026, 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr
Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin
Während der Kundgebung des Bündnisses Soziales tagt der Berliner Senat. Zwei Tage später findet in Berlin die Ministerpräsident*innenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz statt. Dort werden unter anderem geplante Einschnitte und Kürzungen diskutiert, die soziale Angebote und die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, unmittelbar betreffen.
Das Bündnis erwartet vom Berliner Senat, dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner auf der Ministerpräsident*innenkonferenz und im Bundesrat ein deutliches Zeichen gegen die geplanten Kürzungen setzt, damit Deutschland und Berlin sozial bleiben.
Demonstration für den Sozialstaat „Jetzt reicht´s“
Sonnabend, 27.06.2026, 12:00 Uhr
Invalidenpark, Berlin-Mitte
Die geplanten Einschnitte gehen zulasten der Beschäftigten und vor allem der Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Dabei ist der Sozialstaat die Grundlage für Sicherheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein würdevolles Leben für alle. Dafür müssen wir uns einsetzen. Deshalb gehen wir als Berliner AWO gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie dem Berliner Mieterverein auf die Straße und zeigen dem sozialen Kahlschlag die rote Karte.