12/06/2026
đđđđđ đłđźđżđąđ˛đżđ đĄđŽđ°đľđŻđ˛đđđ˛đżđđťđ´đ˛đť đŽđş đŚđđżđźđşđŠđđ â đđżđśđđśđ¸ đŽđş đŚĂźđąđŻđźđťđđ đäđ°đľđđ âđŚđđżđđ¸đđđżđđŽđťđąđ˛đš đ´đ˛đšđśđťđ´đ đťđđż đşđśđ đŁđ˛đżđđ˝đ˛đ¸đđśđđ˛đť đłĂźđż đŽđšđšđ˛ đĽđ˛đ´đśđźđťđ˛đťâ
Die Industriegewerkschaft IGBCE fordert die Bundesregierung auf, den Entwurf des StromâVersorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetzes (StromVKG) grundlegend nachzubessern. Im Zentrum der Kritik steht der sogenannte SĂźdbonus, der nach Ansicht der Gewerkschaft den Aufbau neuer Gaskraftwerke in Ostdeutschland benachteiligt.
âđđśđ˛ đđťđ˛đżđ´đśđ˛đđ˛đťđąđ˛ đŻđżđŽđđ°đľđ đśđťđąđđđđżđśđ˛đšđšđ˛ đŁđ˛đżđđ˝đ˛đ¸đđśđđ˛đť đđťđą đŠđ˛đżđđźđżđ´đđťđ´đđđśđ°đľđ˛đżđľđ˛đśđ đłĂźđż đŽđšđšđ˛ đĽđ˛đ´đśđźđťđ˛đťâ, sagte Alexander Bercht, Mitglied im geschäftsfĂźhrenden Hauptvorstand der IGBCE, am Donnerstag bei einem Parlamentarischen FrĂźhstĂźck in Berlin. An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Belegschaften ostdeutscher Energieunternehmen teil.
Bercht begrĂźĂte zwar, dass nach jahrelangen VerzĂśgerungen Ăźberhaupt ein Gesetzentwurf vorliegt, kritisierte jedoch dessen Ausgestaltung deutlich. âđŚđđżđđ¸đđđżđđŽđťđąđ˛đš đ´đ˛đšđśđťđ´đ đťđđż đşđśđ đŁđ˛đżđđ˝đ˛đ¸đđśđđ˛đť. đđđđ˛ đđťđąđđđđżđśđ˛đ˝đźđšđśđđśđ¸ đđ˛đśđ´đ đđśđ°đľ đąđŽđżđŽđť, đźđŻ đŽđđ đ˝đźđšđśđđśđđ°đľđ˛đť đŠđ˛đżđđ˝đżđ˛đ°đľđ˛đť đ¸đźđťđ¸đżđ˛đđ˛ đđđ¸đđťđłđ đłĂźđż đąđśđ˛ đđ˛đđ°đľĂ¤đłđđśđ´đđ˛đť đđśđżđąâ, so Bercht. Eine alleinige Priorisierung des SĂźdens sei ein âverheerendes Signalâ fĂźr die Kohleregionen im Osten. âđŞđ˛đż đąđ˛đť đđźđľđšđ˛đŽđđđđđśđ˛đ´ đ˛đżđťđđ đşđ˛đśđťđ, đşđđđ đŽđđ°đľ đťđ˛đđ˛ đđŽđ˝đŽđđśđäđđ˛đť đąđźđżđ đ˛đżđşĂśđ´đšđśđ°đľđ˛đť, đđź đŻđ˛đđđ˛đľđ˛đťđąđ˛ đđżđŽđłđđđ˛đżđ¸đ˛ đđźđş đĄđ˛đđ đ´đ˛đľđ˛đť.â
UnterstĂźtzung erhält diese Kritik auch aus netztechnischer Perspektive. Ulrich Rieder, Vertreter des Ăbertragungsnetzbetreibers 50Hertz, machte deutlich, dass fĂźr die Stabilität des Stromsystems insbesondere regionale Kraftwerkskapazitäten erforderlich bleiben: FĂźr den Netzwiederaufbau nach groĂflächigen StĂśrungen seien schwarzstartfähige Kraftwerke und geeignete Partneranlagen in der jeweiligen Regelzone notwendig, um das Ăbertragungsnetz schrittweise wieder hochfahren zu kĂśnnen.
Damit werde deutlich, dass der Zubau gesicherter Kapazitäten nicht allein eine Frage regionaler FÜrderpolitik ist, sondern eine zentrale Voraussetzung fßr die technische Stabilität und Resilienz des gesamten Energiesystems darstellt.
Auch Silke Rudolf, Konzernbetriebsratsvorsitzende der LEAG, kritisierte die aktuelle Ausgestaltung des Gesetzes scharf. âđđśđđšđŽđťđ´ đ˛đżđšđ˛đŻđ˛đť đđśđż đđźđż đŽđšđšđ˛đş đ˛đśđťđ˛đť đşđŽđđđśđđ˛đť đŚđđżđđ¸đđđżđŻđżđđ°đľ, đäđľđżđ˛đťđą đąđśđ˛ đđ˛đżđđ˝đżđźđ°đľđ˛đťđ˛ đđťđđđśđ°đ¸đšđđťđ´ đŽđđđŻđšđ˛đśđŻđâ, sagte sie. Der SĂźdbonus benachteilige das ostdeutsche Revier erheblich, mit Folgen fĂźr Beschäftigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Hintergrund der Kritik ist die geplante regionale Steuerung beim Bau neuer Gaskraftwerke. Um Netzengpässe zu reduzieren, sieht der Gesetzentwurf vor, Projekte im SĂźden Deutschlands bevorzugt zu behandeln. Ein von der IGBCE angefĂźhrtes Rechtsgutachten weist jedoch auf erhebliche Risiken hin â unter anderem bei Gleichbehandlung und VerhältnismäĂigkeit sowie mit Blick auf die gesamtdeutsche Versorgungssicherheit.
Die IGBCE fordert daher einen âđ§đżđŽđťđđłđźđżđşđŽđđśđźđťđđŻđźđťđđ đĄđźđżđąđźđđâ. Dieser solle jedoch nicht als Gegenmodell zum SĂźden verstanden werden, sondern als Bestandteil einer ausgewogenen Kraftwerksstrategie fĂźr ganz Deutschland.