Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz

Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz Die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Der 1.

Stärkung und Durchsetzung von Tierrechten, Tierschutz, Kinder- und Jugendbildung in Bezug auf Tierschutz und Tierrechte, Förderung von Alternativen zu Tierversuchen Stiftungszweck ist die Förderung des Tierschutzes, wobei sich die Stiftungsarbeit insbesondere auf die Durchsetzung von Tierrechten vor Gericht konzentriert. Einen großen Gewinn stellt hierbei die personelle Besetzung des Vorstandes de

r Stiftung dar. Vorsitzende, Hans-Georg Kluge ist Rechtsanwalt, Autor eines bekannten Tierschutzrechtskommentars und hat bereits viele einzigartige Prozesse für den Tierschutz geführt. Unsere Stiftung setzt sich darüber hinaus für die Verbreitung des Tierschutzgedankens bei Kindern und Jugendlichen sowie die Förderung und Forschung von Alternativen zu Tierversuchen ein.

Tag der Fische – Stumm wie ein Fisch hat man keine Lobby22.08.2026 – Tag der Fische – Stumm wie ein Fisch hat man keine ...
24/08/2026

Tag der Fische – Stumm wie ein Fisch hat man keine Lobby

22.08.2026 – Tag der Fische – Stumm wie ein Fisch hat man keine Lobby

Wer nicht so niedlich wie der Panda in die Kamera gucken kann oder einen durch majestätische Exotik als Tiger in seinen Bann zieht, der hat es in der medialen Berichterstattung oft schwer. Gerade deshalb wollen wir unseren stummen Mitbewohnern im Wasser am Welttag der Fische eine Stimme geben.

Der Fisch in den Medien – eine seltene Ausnahme

Nein, Timmy oder Hope, der über Wochen hinweg die mediale Berichterstattung dominierte und um den sich Mythen und Verschwörungen ranken, ist kein Fisch. Der Wal als gigantisches Säugetier hat allerdings als Meeresbewohner zumindest in Randbereichen auch auf die Probleme der Fische in den Weltmeeren aufmerksam gemacht. Wurde spekuliert, dass Wale nicht genügend Futter im Meer finden, touchierten die Meldungen zumindest gelegentlich das Thema Überfischung. Als Wal-Fan und Tierschützer muss man daher für sich selbst hinterfragen, ob der Verzicht auf Fisch nicht ein lohnenswerter Schritt sein könnte.

Als echter Fisch hat es der Fisch des Jahres 2026, der Europäische Wels, im vergangenen Jahr in die Medien geschafft. Leider konnte sich der Wels vom Brombachsee nicht als Sympathieträger inszenieren, da er aufgrund seiner Angriffe auf Badegäste schlussendlich erschossen wurde. Dass der Wels lediglich in seinem natürlichen Lebensraum sein Gelege, also seinen Nachwuchs verteidigte, ging in der Berichterstattung meist unter. Wichtiger war, dass die Badegäste und Teilnehmer einer Veranstaltung ungestört weiterhin ihrem Amüsement nachgehen konnten.

Die bunte Welt des Aquariums – für die Fische meist weniger fröhlich

Wussten Sie, dass Qualzuchten auch bei Fischen ein Thema sind? Zu den beliebten Qualzuchten zählen Goldfische ohne Rückenflosse (Eierfische), Berliner Guppys, deren Flossen ein Leben lang wachsen, und Goldfische, die nur nach oben schauen können (Himmelsgucker). Was wir außergewöhnlich finden, bedeutet für diese Tiere dauerhafte Qualen. Einschränkungen in der Schwimmfähigkeit oder eine schlechte Orientierung erzeugen lebenslanges Leiden.

Darüber hinaus werden vielfach Meeresfische und Wildfänge im Handel angeboten, was nicht nur schädlich für deren eigentliche Ökosysteme ist, sondern den Halter bei der Aquariengestaltung überfordert. Die exotischen, bunten Tiere fristen oft bei falschen Temperaturen und mangelhafter Wasserqualität ein trostloses Dasein.

Die Aquaristik ist hochkomplex, wenn man auf alle Bedürfnisse der Tiere eingehen will. Verantwortungsvolle Halter achten gleichzeitig auf gute Wasserqualität, die richtige Wassertemperatur, die passende Aquariengestaltung, eine geeignete Zusammensetzung des Fischbestandes. Vermieden werden Überbesatz, zu kleine Gruppen, die Vermischung unverträglicher Arten oder die Vergesellschaftung von Arten mit unterschiedlichen Ansprüchen an Wasserqualität, Wassertemperatur und Aquariengestaltung. Gute Fütterung, regelmäßige Pflege, ausreichend häufige Wasserwechsel und nicht zuletzt die Filterpflege machen die Haltung von Fischen in Aquarien nicht eben unkompliziert.

Was tun, um nachhaltig für Fische eine bessere Zukunft zu gestalten?

Jeder Fisch ist ein leidensfähiges, schmerzempfindliches Lebewesen. Verantwortungsbewusste Aquarianer*innen verzichten z.B. auf Wildfänge und Meeresfische, während sie Käufe auf Nachzuchten beschränken. Durch den Erwerb von Fachkenntnissen und zeitintensiver Pflege vermeiden sie Erkrankungen und Stress bei den Tieren.

Weltkatzentag 2025Katzen begleiten uns seit tausenden von Jahren. Sie sind als Wildkatzen in ihren Lebensräumen bedroht ...
07/08/2026

Weltkatzentag 2025
Katzen begleiten uns seit tausenden von Jahren. Sie sind als Wildkatzen in ihren Lebensräumen bedroht und ihre verwandten Hauskatzen sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland.

Anlässlich des Weltkatzentages dürfen wir die wildlebenden Verwandten unserer Stubentiger nicht aus den Augen verlieren. Der Verlust von Lebensraum, beispielsweise durch die Abholzung von Wäldern auf der gesamten Welt, führen zu einer Bedrohung für viele Arten. So gehören die Wildkatzen -Groß- sowie Kleinkatzen- aus der Ordnung der Beutegreifer (Felidae) zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen. Auf der roten Liste finden sich mittlerweile 36 Arten von Katzen.

Gegensätzlicher kann es bei unseren Stubentigern nicht sein, so werden laut Erhebungen des „Industrieverbandes für den Heimtierbedarf“ wurden 2025 in Deutschland 15,7 Mio. Hauskatzen gehalten. Im Jahr 1996 waren es noch 5,3 Mio. Egal ob getigert, bunt, schwarz, vom Bauernhof oder eine Rasse: Katzen sind als Haustiere sehr beliebt.

Der Tag der Katze ist dazu da, um
- sich Zeit für seine Fellnase zu nehmen,
- sich der besonderen Bindung zwischen Mensch und Katze bewusst zu werden,
- seine und alle Katzen weltweit zu feiern und
- für das Wohlergehen und die Sicherheit aller Katzen weltweit einzutreten.

Der unkontrollierte Freigang stellt die bevorzugte Haltungsform von Hauskatzen dar. Und somit kommen wir zur Schattenseite der Hauskatzenkatzenhaltung, weil Hauskatzen häufig nicht kastriert werden und sich dadurch unkontrolliert vermehren. Der Nachwuchs landet regelmäßig in erbärmlichem Zustand in den niedersächsischen Tierheimen, die bezüglich der Unterbringung von Katzen flächendeckend und dauerhaft an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt sind.

Fazit! Für das Wohlergehen und die Sicherheit von Hausatzen mit Freigang gibt es zur Kastration keine Alternative. Das Bewusstsein für den Tierschutz bei Hauskatzen (allen voran Kastrations- und Chippflicht) muss auch Weltkatzentag geschärft werden.

Petition gegen das geplante TierversuchsgesetzVerhindern Sie das geplante Tierversuchsgesetz – unterstützen Sie jetzt di...
05/08/2026

Petition gegen das geplante Tierversuchsgesetz

Verhindern Sie das geplante Tierversuchsgesetz – unterstützen Sie jetzt die Petition!

Die Bundesregierung plant ein eigenständiges Gesetz für Tierversuche. Es droht eine erhebliche Schwächung des gesetzlichen Schutzes von Tieren in der Forschung.

Deshalb bitten wir Sie: Unterstützen Sie die Petition gegen das geplante Tierversuchsgesetz und setzen Sie gemeinsam mit uns ein klares Zeichen für die Tiere! Es können alle Personen eine öffentliche Petition online auf der Plattform des Bundestages mitzeichnen, unabhängig von Alter, Staatsangehörigkeit oder Wohnsitz.
So unterstützen Sie die Petition:

👉 Link zur Petition

Klicken Sie auf den Link zur Petition.
Klicken Sie auf „Petition mitzeichnen“.
Sind Sie bereits registriert? → Melden Sie sich an und zeichnen Sie die Petition mit.
Noch nicht registriert? → Wählen Sie „Neu registrieren“, geben Sie Ihre Daten ein und schließen Sie die Registrierung ab.
Öffnen Sie die Bestätigungs-E-Mail und klicken Sie auf den Aktivierungslink.
Melden Sie sich an, öffnen Sie anschließend erneut den Link zur Petition und klicken Sie auf „Petition mitzeichnen“.

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2026/_02/_02/Petition_194593.html

Wichtig: Ihre Adresse und persönlichen Daten werden nicht in der Mitzeichnerliste veröffentlicht. Standardmäßig erscheinen Sie dort nur mit Ihrer Mitzeichner-ID. Ihren Klarnamen sehen andere nur, wenn Sie dies ausdrücklich selbst auswählen.
Wir brauchen 30.000 Unterschriften bis zum 31.08.2026

Innerhalb von sechs Wochen (bis zum 31.08.2026) brauchen wir mindestens 30.000 Unterschriften. Erreichen wir diese Anzahl, MUSS sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit der Thematik befassen – ein starkes Mittel, um politische Aufmerksamkeit zu schaffen und Veränderung zu bewirken.

Hitzewelle in Deutschland - Auswirkungen auf Tiere nicht unterschätzen!Die Stiftung rät allen Tierbesitzern gerade jetzt...
26/06/2026

Hitzewelle in Deutschland - Auswirkungen auf Tiere nicht unterschätzen!
Die Stiftung rät allen Tierbesitzern gerade jetzt besonders auf ihre Schützlinge zu achten.
Das Zurücklassen eines Tieres im geparkten Auto fatale Folgen haben. Die Temperaturen im Wageninneren können innerhalb kurzer Zeit ohne weiteres auf über 70°C ansteigen. Auch geöffnete Fenster sorgen oft nicht für ausreichende Luftbewegung. Die Tiere haben keine Möglichkeit, der Sonneneinstrahlung auszuweichen, die Thermoregulationsmechanismen des Körpers sind mit den Extremtemperaturen überfordert. Der entstehende Wärmestau führt zu einer Überhitzung und kann tödlich enden.
Auch kleinere Heimtiere und Ziervögel reagieren noch empfindlicher auf hohe Umgebungstemperaturen. Immer wieder kommt es zu Todesfällen, weil die Tiere in Käfigen oder Gehegen ohne ausreichende Schattenplätze der Sonne ausgesetzt werden.
Aber auch Großtiere wie Rinder, Pferde und Schafe, die tagsüber im Freien auf der Weide stehen, müssen immer die Möglichkeit haben, sich jederzeit in den Schatten zurückzuziehen. Wenn keine natürliche Schattenspender vorhanden sind, ist der Tierhalter verpflichtet, auf andere Weise für ausreichenden Sonnenschutz für alle seine Tiere zu sorgen, bspw. durch überdachte Unterstände.
Überlebenswichtig für alle Weidetiere ist bei hochsommerlichen Temperaturen aber ebenfalls frisches Trinkwasser in ausreichender Menge.

Zum Tag der Abschaffung von Tierversuchen; Fortschritt ist auch ohne Tierleid möglich!Zum Tag der Abschaffung von Tierve...
24/04/2026

Zum Tag der Abschaffung von Tierversuchen; Fortschritt ist auch ohne Tierleid möglich!
Zum Tag der Abschaffung von Tierversuchen; Fortschritt ist auch ohne Tierleid möglich

Hilfe für die/den Bürger:in beim Auffinden von WildtierenHäufig ist man als Bürger:in unsicher, ob ein angetroffenes Wil...
20/04/2026

Hilfe für die/den Bürger:in beim Auffinden von Wildtieren

Häufig ist man als Bürger:in unsicher, ob ein angetroffenes Wildtier Hilfe braucht und wenn es Hilfe braucht, an wen man sich wenden kann.

Die TiHo Hannover hat hierzu eine App entwickelt, die es Bürger:innen ermöglichen soll, beim Auffinden von Wildtieren Notfälle besser von Normalfällen unterscheiden zu können.

Die App bietet über eine GPS-Funktion zudem auch Hilfestellungen zu Versorgungsstellen, an die man sich mit den Notfällen wenden können.
Mit der Wildtier-SOS-App hat man alle wichtigen Informationen direkt zur Hand – übersichtlich gebündelt. Man erhält individuelle Empfehlungen und verständliche Anleitungen, damit das Tier schnell, tierschutzgerecht und fachkundig versorgt werden kann.

Je bekannter die App, desto besser können die Notfälle versorgt oder keine Notfälle weniger gestresst werden. Aus Sicht der Erna-Graff-Stiftung kann hiermit verhindert werden, dass Wildtiere unnötigerweise aus ihrem Lebensraum gerissen werden und falls notwendig diese Wildtiere in sachkundige Hände gegeben werden können.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download der Wildtier-SOS-App erhalten Sie über den nachfolgenden Link:

https://www.wildtier-sos.de/

Adresse

Erna-Graff-Stiftung Für Tierschutz Waisenstraße 1/Eingang Littenstraße 108
Berlin
10179

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