Stadttaubenprojekt Berlin e. V.

Stadttaubenprojekt Berlin e. V. Stadttaubenprojekt Berlin e. Dies gilt für Beträge bis 200,- €. Spende für Stadttaubenprojekt Berlin e. V.
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Die Überweisung der Spende sollte folgende Angaben enthalten, damit sie als Spende vom Finanzamt anerkannt wird, ohne dass eine Zuwendungsbescheinigung (Spendenbescheinigung) ausgestellt werden muss. V.,
Freistellung des FA Körperschaften I, StNr. 26/677/68182 v. 17.09.2025. Solltest Du zusätzlich eine Jahresspendenbescheinigung benötigen, bitte ich um kurze Nachricht. Die Bescheinigungen werden dann jeweils zum Anfang des neuen Jahres ausgestellt. Liebe Grüße aus Berlin
Renate Hoffmann
-Kassiererin-
Stadttaubenprojekt Berlin e.

Am 21.05. hatten wir die Gelegenheit, im Rahmen einer interaktiven Mittagspause einen Infostand am Johann-Gottfried-Herd...
08/06/2026

Am 21.05. hatten wir die Gelegenheit, im Rahmen einer interaktiven Mittagspause einen Infostand am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Lichtenberg zu gestalten. Eingeladen wurden wir von der Schüler*innenvertretung. Bei einer Umfrage unter den Schüler*innen gehörte das Thema Stadttauben zu den ausgewählten Schwerpunkten.

Während der rund zweistündigen Veranstaltung war unser Stand durchgehend von Schüler*innen aller Klassenstufen besucht. Viele von ihnen waren bereits gut über das Thema informiert, stellten jedoch zugleich zahlreiche interessante und wichtige Fragen. Die große Neugier, das Engagement und die Offenheit der Jugendlichen machten diesen Tag zu einer sehr positiven Erfahrung, die zuversichtlich stimmt.

Taubennest auf dem Balkon gefunden? Als erstes: Taubenart bestimmen - neben den Stadttauben gibt es in Deutschland auch ...
01/06/2026

Taubennest auf dem Balkon gefunden?

Als erstes: Taubenart bestimmen - neben den Stadttauben gibt es in Deutschland auch vier Wildtaubenarten: Ringel-, Hohl-, Turtel- und Türkentauben.

☝️Bei Wildtauben darf nicht in das Brutgeschehen eingegriffen werden. Bei Stadttauben dagegen geht es um Populationskontrolle.

WICHTIG!
Alle wildlebenden Tauben fallen unter die EU-Vogelschutzrichtlinie zum Schutz wildlebender Vogelarten. Darüber hinaus sind alle Tiere in Deutschland durch das Tierschutzgesetz geschützt.

Stadttauben sind keine Wildtauben, sondern verwilderte domestizierte Tiere. Es sind entflogene, ausgesetzte und gestrandete sogenannte Brieftauben und andere Zuchttauben und deren zahlreiche Nachkommen. Stadttauben führen in der Stadt ein hartes Leben und sind vielen Gefahren ausgesetzt. Auch deshalb ist es bei ihnen die tierschutzgerechte Fortpflanzungsregulation durch
Eiertausch erlaubt, die vorzugsweise in betreuten Taubenschlägen erfolgt.

Solange das Nest noch nicht fertig ist, kein Ei darin liegt und die Taube noch nicht darauf sitzt, könnt ihr es entfernen und z. B. durch Umstellen des Balkoninventars, Verschließen von Nischen und Spalten sowie häufige Nutzung des Balkons einen Neubau
verhindern. WICHTIG! Achtet bitte unbedingt darauf, dass sich keine Tiere in den Spalten oder Nischen befinden, bevor diese verschlossen werden.

Wenn das Nest bereits fertig ist und Eier darin liegen, die aber noch nicht länger als sieben Tage bebrütet wurden, tauscht ihr diese am besten gegen zwei Plastikeier aus und lasst die Taube diese zu Ende bebrüten. Dies dauert ca. 17 Tage. Sobald die Tauben das Nest verlassen, könnt ihr dieses und die Plastikeier entfernen.

Die echten Eier könnt ihr z. B. für die Wildvögel auf die Wiese legen. Die vorzeitige Entfernung des Nestes verursacht bei der Taube Stress und ein frühzeitiges erneutes Einsetzen des nächsten Brutzyklus. ☝️Stadttauben wurde ein ganzjähriger Brutzwang angezüchtet.

Gut zu wissen: Stadttauben legen immer zwei Eier im Abstand von 48 Stunden.

Plastikeier gibt es online unter dem Stichwort,Taubenei-Atrappen'" oder bei vogelkundigen Tierärzt*innen.

☝️Wenn die Eier bereits länger als sieben Tage bebrütet sind oder gar die Küken bereits geschlüpft sind, darf man Nest und Küken auf keinen Fall entfernen!

Es dauert ca. vier bis sechs Wochen, bis die Kleinen ausfliegen. Vermeidet es bis dahin, die Vogelfamilie zu stören. Ihr könnt aber etwas Wasser in die Nähe des Nestes stellen.

Und danach?
Jetzt kann das Nest entfernt und alles mit einfachem Haushaltsreiniger sauber gemacht werden. Und keine Angst:
Von Stadttauben und ihren Nestern geht kein höheres Gesundheitsrisiko aus als bei anderen Vö**ln. Daher reicht
normale Hygiene.

Stadttauben sind äußerst standorttreu und werden vermutlich versuchen, erneut am gleichen Ort zu brüten. Daher bitte sofort das Nistmaterial entfernen, wenn die Tiere den Nestbau beginnen.

Ihr könnt Tauben tierfreundlich auch mit Flatterbändern aus irisierender Folie oder Windmühlen versuchen abzuschrecken. Auch ein professionell angebrachtes Netz verhindert erneuten Taubenbesuch. Weniger sinnvoll sind beispielsweise Krähenattrappen aus Plastik. Tauben sind kluge Tiere, die schnell bemerken, dass es sich um eine unbewegliche Figur handelt, von der keinerlei Gefahr ausgeht.

❌Bitte keinesfalls Spikes einsetzen. An den tierschutzwidrigen Spitzen können sich die Tiere schwer verletzen.

☝️Übrigens: Auch sogenannte Schädlingsbekämpfer oder Taubenabwehrfirmen dürfen Nester und Küken nicht ohne amtliche Genehmigung und nur in Ausnahmefällen entfernen. Solltet ihr dies dennoch beobachten, informiert das zuständige Veterinäramt und die örtliche Taubenhilfe, denn es handelt sich um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Danke, dass ihr ein Herz für Tauben habt 💝🕊️

Pilot-Taubenschlag in HellersdorfFast alles unter Dach und (im bunten) Fach!Der Frühling ist endgültig da und die neuen ...
17/05/2026

Pilot-Taubenschlag in Hellersdorf
Fast alles unter Dach und (im bunten) Fach!

Der Frühling ist endgültig da und die neuen Dächer über den Sputniks laden zum Sonnenbaden ein und sorgen beim Sommerregen für trockene Taubenfüßchen.

Auch im Innenraum hat das großartige Betreuer*innen-Team mal wieder gehämmert und geschraubt und gezaubert – das Ergebnis ist einfach zauberhaft.

Die Farben sind übrigens nicht nur für uns toll anzusehen. Sie dienen auch den künftigen Bewohner*innen zur Orientierung – damit diese durch den Reihenhaus-Stil nicht zufällig im falschen Bett - äh Nest landen und versehentlich den Kunststoff-Nachwuchs der Nachbarsfamilie betreuen.

Also, wir müssen sagen, beim Blick in den fröhlich bunten Loft überlegen wir ernsthaft, ob wir wirklich den Taubis den Raum überlassen oder ihn lieber selber beziehen 😉

Hier die Aufzeichnung des Events "The Truth About Europe’s Most Hated Bird – Rethinking pigeon welfare across Europe" au...
10/05/2026

Hier die Aufzeichnung des Events
"The Truth About Europe’s Most Hated Bird – Rethinking pigeon welfare across Europe" aus Brüssel für alle, die nicht dabei sein konnten!

5 likes, 2 comments. "The Truth About Europe’s Most Hated Bird – Rethinking pigeon welfare across Europe"

Update: Inzwischen hat uns Herr Igel geantwortet und bestätigt, dass die Schalen abgedeckt wurden.Dadurch sind jetzt zum...
03/05/2026

Update: Inzwischen hat uns Herr Igel geantwortet und bestätigt, dass die Schalen abgedeckt wurden.
Dadurch sind jetzt zumindest keine Tiere mehr gefährdet. Es bleibt dennoch zu hoffen, dass der Bürgermeister auch den näöchsten Schritt geht und auf zeitgemäße Populationskontrolle setzt.

Noch immer hat der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, nicht die tierschutzwidrige Klebepaste Bird Free am Rathaus entfernen lassen – trotz zahlreicher Proteste, trotz unzähliger Argumente, trotz der Ablehnung auch durch den Berliner Senat. Wir haben uns deshalb jetzt mit einem Offenen Brief an ihn gewendet.

Schreibt ihm gerne ebenfalls 👉 [email protected]
Aber bitte immer konstruktiv und höflich bleiben. Danke!

Offener Brief aus Anlass des Einsatzes von Bird Free am Rathaus Köpenick an Herrn Oliver Igel Bezirksbürgermeister von Berlin Treptow-Köpenick.

Guten Tag Herr Igel,

wir fordern Sie hiermit mit allem Nachdruck auf, die tierschutzwidrige Paste Bird Free am Rathaus Köpenick umgehend zu entfernen!

Durch ein Video der Tierschutzpartei Berlin auf Facebook https://www.facebook.com/reel/1365157178699196 haben wir erfahren, dass Sie im zweiten Innenhof des Rathauses Köpenick die Paste Bird Free der Firma Ornitec auf den Außenflächen anbringen ließen. Wie inzwischen bekannt wurde, handelt es sich um mindestens 500 Schalen des Gels.

Auf die schädliche Wirkung von Bird Free wurden Sie bereits mehrmals – u. a. durch die Tierschutzpartei – hingewiesen. Sie halten jedoch an deren Verwendung fest, obwohl Sie auf die strafrechtliche Relevanz nach § 13 Absatz 1 i.V.m § 17 Tierschutzgesetz hingewiesen wurden. Sie haben Zweifel daran geäußert, dass die Paste schädlich auf Vögel wirkt. Dem
Hinweis auf eine verklebte Taube am Luisenhain haben Sie entgegnet, dass es keinen Beweis gäbe, dass die Verklebung durch Bird Free erfolgte.

Es braucht jedoch keinen Nachweis, dass ein Schaden bei Vö**ln bereits eingetreten ist. §13 Absatz 1 Tierschutzgesetz verbietet die Verwendung von Stoffen zum Fernhalten von Wirbeltieren, wenn damit die Gefahr vermeidbarer Schmerzen, Leiden oder Schäden für Wirbeltiere verbunden ist. Diese Gefahr ist durch das Ausbringen von Bird Free definitiv gegeben, weil sie bei Berührung an den Vö**ln haften bleibt. Naturgemäß putzen sich Vögel
mit ihren Schnäbeln, so dass die klebrige Paste zwangsläufig in den Schnabel, die Luft- und Speiseröhre gelangen muss.
Werden die betroffenen Tiere nicht von Fressfeinden entdeckt, verhungern sie qualvoll. Beutegreifer, die verklebte Tiere fressen, sind ebenfalls gefährdet.

Die Verwendung von Pasten oder Gelen zur Taubenvergrämung ist dann tierschutzwidrig, wenn sie die physikalische Eigenschaft des Klebens aufweisen und ein direkter Kontakt zwischen Tauben und Vergrämungsmittel möglich ist. Auch wenn der Hersteller von Bird
Free damit wirbt, dass die Paste auf eine optische und olfaktorische Wirkung abzielt, ist das Mittel von Ornitec klebrig und geeignet Gefieder, Krallen und Schnabel von Vö**ln so stark zu verkleben, dass diese qualvoll verenden.

Sie haben vermutlich den vorrangig gewinnmotivierten Beschreibungen des Herstellers vertraut, jedoch räumt selbst die Fa. Ornitec ein, dass Tauben gelegentlich das klebrige Bird Free Gel berühren können. Es besteht daher permanent ein erhebliches Risiko für Verklebungen bei Stadttauben und somit die Gefahr von Flugunfähigkeit, Verhungern und im Winter Erfrieren. Aber auch alle anderen Vogelarten (z. B. geschützte Gebäudebrüter),
Fledermäuse und Insekten können in Kontakt mit dem Mittel kommen und durch Verklebungen am Körper flugunfähig werden.

Wenn das Mittel tatsächlich nur auf eine optische und olfaktorische Wirkungsweise zur Abschreckung abzielen würde, bräuchte es keine derart klebrige Substanz, die geeignet ist, Schaden und Leid bei Vö**ln zu verursachen. Die vorhandene Haft- und Klebewirkung der Paste wäre für die beworbene Wirkung nicht notwendig.

Bird Free klebt schon für Menschen bei Berührung so stark an den Fingern, dass es sich auch durch mehrmaliges Händewaschen mit Handseife nicht vollständig entfernen lässt. Daraus lässt sich erahnen, wie stark die Wirkung bei Vö**ln sein muss.

Indem Sie trotz der Ihnen vorliegenden Informationen weiterhin am Auslegen der Paste Bird Free festhalten, verstoßen Sie nicht nur vorsätzlich gegen das Tierschutzgesetz, sondern auch gegen § 44 Bundesnaturschutzgesetz (Tötungs- und Verletzungsverbot für besonders geschützte Tierarten) und gegen § 4 Bundesartenschutzverordnung (Anwendungsverbot für
Klebstoffe).

Dass die Verwendung von Bird Free tierschutzwidrig ist, hat der NABU Leipzig bereits 2018 mit einer Anzeige im Internet veröffentlicht. https://sachsen.nabu.de/news/2018/25281.html /
https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/vogelabwehrpaste/

Der Einsatz von Bird Free ist in fünf Bundesländern (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Sachsen und Bremen) bereits per Erlass untersagt und wird auch in Berlin von den anderen Bezirksämtern aus Tierschutzgründen nicht verwendet. Beispielsweise hat auch die
Stadt Witten im September 2025 die Bird-Free-Schalen am Rathaus wieder abgebaut, nachdem die Einschätzung des Veterinäramts die Gefahr für die Vögel bestätigte. https://www.witten.de/portal/pressemitteilungen/stadt-laesst-tauben-abwehr-birdfree-wieder-abbauen-900001580-37500.html

Auch im Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses wurde der Einsatz des Gels kürzlich deutlich abgelehnt (ab ca. Minute 1:48). https://www.youtube.com/live/RMjpsAjJIBE?si=arXuwKlPRdcerhiT

Der Einsatz dieses tierschutzwidrigen Gels kann nicht den Werten entsprechen, für die Sie in Ihrer Funktion als Bezirksbürgermeister und als Vertreter Ihrer Partei stehen.

Ihnen untersteht das Ordnungsamt Treptow-Köpenick (Veterinär- und Lebensmittelaufsicht), zu dessen Aufgaben die Beratung zu tierschutzkonformen Maßnahmen gehört. Fraglich bleibt, warum im Bezirk Treptow-Köpenick eine solche Beratung vor der Anschaffung einer tierschutzwidrigen klebrigen Vergrämungspaste wie Bird Free nicht erfolgt ist und auch jetzt offenkundig die Verwendung nicht geprüft wird.

Herr Igel, Ihnen ist durch Gespräche mit der Tierschutzpartei die Situation der Stadttauben schon länger bekannt. Sie wissen, dass es sich um Zuchttauben und deren Nachkommen, mithin verwilderte Haustiere handelt, die unter Nahrungsmangel leiden und auf den
Menschen angewiesen sind. Ihnen ist ebenfalls bekannt, dass eine tierschutzkonforme Regulierung der Stadttaubenpopulation nur durch Taubenhäuser erfolgen kann (Eiertausch).

Wir stehen gerne beratend zur Verfügung, auch hinsichtlich tierschutzkonformer Vergrämung durch z. B. Schrägbleche. Doch jegliche Vergrämung ist nur angebracht, wenn den auf permanente Vermehrung gezüchteten Vö**ln Ausweichmöglichkeiten in Form von Taubenschlägen geboten werden. Es wäre wünschenswert, wenn auch Sie diesen zukunftsweisenden Weg zu einer nachhaltigen und tierschutzgerechten Populationskontrolle
gehen würden.
Doreen Rothe (1. Vorsitzende) für den Vorstand

Am Samstag hatten wir bereits zum dritten Mal die Gelegenheit, bei der Berliner Freiwilligenbörse über das Thema Stadtta...
27/04/2026

Am Samstag hatten wir bereits zum dritten Mal die Gelegenheit, bei der Berliner Freiwilligenbörse über das Thema Stadttauben und Möglichkeiten zur Unterstützung unserer Arbeit zu informieren.

Unser Stand stieß auf großes Interesse und viel positive Resonanz. Es ist ganz deutlich zu spüren, dass sich in der Einstellung der Menschen viel geändert hat.

Besonders gefreut haben wir uns über das Feedback eines Ausstellers, der extra zu uns kam, um sich zu bedanken, weil ihm unser Stand im vergangenen Jahr so die Augen geöffnet hat. Und mehrere Personen meinten, wie toll es sei, dass es uns gäbe. Da können wir nur sagen: Wie toll, dass es immer mehr solche Menschen gibt, die ihre Augen und ihr Herz für die Tiere geöffnet haben.

Danke an dieser Stelle auch an alle, die so großartig am Stand mitgeholfen haben. Und natürlich Danke an die Landesfreiwilligenagentur Berlin für die Einladung und eine weitere super organisierte und gelungene Veranstaltung!

PS: In der rbb24 Abendschau könnt ihr uns übrigens auch kurz sehen (Minute 0:37) 👉 https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20260425_1930/kurznachrichten-aus-berlin.html

Unsere Stellungnahme zum Artikel „Das ist keine Tierliebe! Das ist einfach nur dämlich!“ von Katharina Metag vom 21.04.2...
25/04/2026

Unsere Stellungnahme zum Artikel „Das ist keine Tierliebe! Das ist einfach nur dämlich!“ von Katharina Metag vom 21.04.2026 in der B.Z. https://www.bz-berlin.de/meinung/das-ist-keine-tierliebe-das-ist-einfach-nur-daemlich

Auf Ihrer Seite steht: „Haben Sie einen Fehler in diesem Artikel entdeckt? Dann schreiben Sie uns gern.“ Nein – hier wurde nicht nur ein Fehler gemacht. Der gesamte Artikel ist ein einziger Fehler.

Daran ändert auch die Einordnung als „Meinung“ nichts. Der Text von Frau Metag enthält zahlreiche Tatsachenbehauptungen, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Es handelt sich nicht um eine legitime Meinungsäußerung, sondern um polemische und unsachliche Darstellung, die einer Zeitung, die ernst genommen werden möchte, mehr als schlecht zu Gesicht steht.

Der Artikel schürt gezielt Hass gegenüber zwei Tierarten, die ohnehin stark von Vorurteilen betroffen sind, und spielt sie zudem gegeneinander aus. Die Darstellung der gesundheitlichen Gefahr durch Ratten ist völlig unverhältnismäßig. In ganz Deutschland erkranken jährlich nur wenige Dutzend Menschen an Krankheiten, die überhaupt mit Ratten in Verbindung stehen – und das, obwohl Ratten in großer Zahl in allen Städten vorkommen. In Berlin gab es konkrete Anfragen in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf zu Krankheitsmeldungen im Zusammenhang mit Ratten – Ergebnis: 0. Und eine Anfrage an den Senat vom vergangenen Jahr ergab: „Dem Senat sind aktuell keine Fälle in Berlin bekannt, in denen Ratten nachweislich Krankheitserreger auf den Menschen übertragen haben.“

Das Auftreten von Ratten hängt vor allem mit strukturellen Faktoren zusammen, etwa der Kanalisation und offenen Mülltonnen – am erwähnten Hermannplatz insbesondere mit stundenlang herumstehenden Lebensmittelkisten des dort stattfindenden Marktes und der Baustelle der U8.

Das abgebildete Brot steht in absolut keinem sachlichen Zusammenhang mit dem artgerechten und verantwortungsvollen Füttern von Tauben (Körner, kein Brot), bei dem nichts liegen bleibt und wie es auch am Hermannplatz umgesetzt wird. Das artgerechte Füttern der verwilderten Haustiere Stadttauben sorgt übrigens dafür, diese Tiere von gastronomischen Bereichen abzuziehen und den typischen flüssigen Hungerkot zu verhindern und erhöht damit sogar die Stadtsauberkeit. Es scheint der Autorin jedoch einfacher, die Verantwortung bei einzelnen Gruppen oder Tieren zu suchen, als sich mit den tatsächlichen Ursachen auseinanderzusetzen.

Gerade lächerlich ist zudem die Behauptung, kurzfristig ausgelegtes Futter, das von den Vö**ln innerhalb kürzester Zeit aufgenommen wird, sei die Ursache für die Aushöhlung „ganzer Areale“.

Besonders bedenklich ist, dass ein derart einseitiger und unzureichend recherchierter Beitrag in einem Medium erscheint, das dem Anspruch verpflichtet ist, sachlich zu informieren. Ein solcher Artikel gerade auch von einer „leitenden Redakteurin” wirft erhebliche Fragen hinsichtlich der journalistischen Sorgfalt sowie der Glaubwürdigkeit und Seriosität der Redaktion auf.

Doreen Rothe
1. Vorsitzende Stadttaubenprojekt Berlin e. V.

PS: Unser Verein setzt sich für betreute Taubenschläge ein und ist auch hinsichtlich des Hermannplatzes seit längerer Zeit mit dem Bezirk in Austausch. Mit Taubenschlägen würde übrigens auch das Füttern der Tauben auf der Straße überflüssig. Es wäre zu begrüßen, wenn die Stadt das auch in ihrem Koalitionsvertrag festgeschriebene Taubenmanagement konsequenter umsetzen würde.

23/04/2026

Zum ersten, zum zweiten und … die Entscheidung ist gefallen.

Die beiden Nischenpiepser sind nicht mehr namenlos. Das helle Küki hört künftig (jedenfalls offiziell) auf den Namen Lisbeth und das dunkle auf Christoph. 😍

Wir sagen ganz herzlich Danke für eure Beteiligung an der Versteigerung! Aber letztlich konnte es nur zwei Gewinner-Namen geben.

Wir werden uns nun mit den Namenspat*innen in Verbindung setzen, um mit ihnen das weitere Vorgehen abzustimmen. Und natürlich geben wir Lisbeth, Christoph und den stolzen Eltern der Nischenprodukte schon einmal Bescheid, dass sie sich auf den Fototermin vorbereiten und sich für den großen Tag richtig in Schale (aber keine Eierschale) werfen sollen.☺️

20/04/2026

Das ist das erste Mal, dass das Thema Tauben im Europäischen Parlament behandelt wird!

👉 Hier der LINK zum Event: https://www.tierschutzpartei.de/tauben-event/ 👈Um teilzunehmen, muss man sich anmelden!

Vielen Dank Sebastian Everding - Tierschutzpartei !

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