10/08/2026
Die Bundesregierung plant massive Angriffe auf die sozialen Sicherungsnetze und die Rechte von Arbeitnehmenden.
Anstatt die Vermögenden zur Finanzierung des Sozialstaats zur Kasse zu bitten, treten die geplanten „Reformen“ zielsicher nach unten.
Beschäftigte und ihre hart erkämpften sozialen Rechte werden lediglich als lästiger Kostenfaktor für den Standort gesehen – zu faul, zu (viel) krank, zu teuer.
So sehen Pläne der Rentenkommission vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren zu streichen und das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln – für Beschäftigte in Bauberufen eine nahezu garantierte Rentenkürzung, da sie aufgrund der körperlichen Belastung häufig schon aufhören müssen, bevor sie 60 sind.
Hinzu kommen Pläne, die bis zu 24 Jahre sachgrundlose Kettenbefristungen ermöglichen sollen. Verbunden mit einer verpflichtenden Krankschreibung ab dem ersten Fehltag erhöht das den Druck, sich auch krank zur Arbeit zu schleppen und verunsichtert Beschäftigte in ihrer Lebensplanung!
Auch das Ende des Achtstundentags steht weiter auf der Wunschliste des Kanzlers und der Arbeitgeberverbände.
Wir sagen: Nicht mit uns!
Kommt mit uns am 26.09 in Berlin auf die Straße und macht Druck gegen den sozialen Kahlschlag!
Der Berliner Landespolitik sagen wir auch eine Woche nach der Wahl:
Vergesellschaftungs-Volksentscheid respektieren!
Weitere Infos zu den Demonstrationen findet ihr hier:
berlin-brandenburg.dgb.de/sozialstaat-erhalten (Link auch in der Bio)
jungeBAU