09/10/2026
🇨🇭Auf die Ausstellung „Wir und der Krieg“ im Landesmuseum Zürich wurden wir durch Denise Tonella, Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums, aufmerksam. Bei einem Symposium im Deutschen Historischen Museum Deutsches Historisches Museum stellte sie das Projekt vor. Inzwischen haben Kolleginnen und Kollegen die Ausstellung besucht und waren beeindruckt. 🤗
„Wir und der Krieg“ zeigt, wie stark bewaffnete Konflikte die Geschichte und das Selbstverständnis der Schweiz über Jahrhunderte geprägt haben – trotz ihrer langen Tradition der Neutralität. Historische Objekte, persönliche Geschichten und multimediale Installationen beleuchten unter anderem nationale Mythen, Söldnerdienste, Waffenhandel, Migration und gesellschaftliche Veränderungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Schweizer Neutralität und der Frage, welche Handlungsspielräume sich zwischen Sicherheit, Solidarität und internationaler Verantwortung ergeben.
🎥 Einen eindrucksvollen Bezug zur Gegenwart schafft die Videoinstallation „Repeat after Me“ einer ukrainischen Künstlergruppe. Darin ahmen ukrainische Geflüchtete die Geräusche von Schüssen, Artillerie und Sirenen nach. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, diese Klänge nachzusprechen – eine eindringliche Erinnerung daran, dass Krieg nicht nur Geschichte ist, sondern bis heute das Leben von Menschen prägt.
👉 Die Ausstellung läuft noch bis 17. Januar 2027.
📍 Landesmuseum Zürich
⏱️ Di – So 10:00 - 17:00
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Fotos: Ausstellung „Wir und der Krieg” im Landesmuseum in Zürich © Schweizerisches Nationalmuseum; Hauptgebäude und Erweiterungsbau aus der Luftbildperspektive © Schweizerisches Nationalmuseum