19/06/2026
Egal ob als Polizist im Einsatz oder als Besucher im Stadion, "wer einmal erlebt hat, welcher Aufwand bei einem Hochrisikospiel betrieben werden muss, stellt sich die Frage, warum die Kosten allein von der Allgemeinheit getragen werden", sagt Frank Teichert, stellv. Landesvorsitzendert der DPolG Berlin.
Eine angemessene Beteiligung der Profivereine hält die DPolG Berlin für überfällig. In Bremen ist das bereits üblich: Die freie Hansestadt erhebt Gebühren für den polizeilichen Mehraufwand bei Hochrisikospielen. Sie ist darin längst durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts* bestätigt worden.
Daran sollte Berlin sich orientieren. Außergewöhnliche Mehrkosten für kommerzielle Großveranstaltungen wie Hochrisikospiele dürfen nicht dauerhaft allein der Allgemeinheit aufgebürdet werden.
Kurz gesagt lauten 3 Argumente dafür so:
1️⃣ Entlastung der Steuerzahler
2️⃣ Mehr Geld für die Sicherheit der Berliner
3️⃣ Mehr Verantwortung der Profivereine und der DFL
🫵 Warum sollen die Berlinerinnen und Berliner für die zusätzlichen Polizeikosten von Hochrisikospielen aufkommen, während die Profifußballbranche Milliarden umsetzt? Wer Gewinne erzielt, muss auch Verantwortung für die entstehenden Sicherheitskosten übernehmen.
🔵⚫️🔵 Die DPolG Berlin setzt sich für eine starke Polizei, eine faire Verteilung der Sicherheitskosten und einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern ein. Wer mit Hochrisikospielen Millionen verdient, darf die zusätzlichen Kosten für Sicherheit nicht dauerhaft allein der Allgemeinheit überlassen.
*Bundesverfassungsgericht Urteil vom 14. Januar 2025 - 1 BvR 548/22