Musik in Kirchen am Müggelsee

Musik in Kirchen am Müggelsee Der Förderverein „Musik in Kirchen am Müggelsee“ MiKaM e.V. unterstützt die musikalischen Aktivitäten in den Kirchen von Berlin-Rahnsdorf.

Dazu gehört die Unterstützung von Konzerten genauso wie die Hilfe für die Arbeit der musikalischen Gruppen.

27/03/2026
Einladung zu einem besonderen PassionskonzertIn der Passionszeit laden wir Sie herzlich zu einem besonderen Konzert in d...
10/03/2026

Einladung zu einem besonderen Passionskonzert
In der Passionszeit laden wir Sie herzlich zu einem besonderen Konzert in die Taborkirche Wilhelmshagen ein. Zur Aufführung kommt das Werk „The Crucifixion“ des englischen Komponisten John Stainer (1840–1901) – eine eindrucksvolle musikalische Betrachtung von Leiden und Tod Jesu Christi.
Auch wenn dieses Werk vielen hierzulande noch wenig bekannt ist, gehört es im englischsprachigen Raum seit über hundert Jahren zu den Höhepunkten der Passionsmusik. Stainer erzählt die biblische Passionsgeschichte in einer gut verständlichen, berührenden Tonsprache: Chor, Solisten und Orgel wechseln sich ab und führen die Zuhörenden Schritt für Schritt vom Geschehen in Gethsemane bis zum Kreuz. Die Musik ist nicht laut oder spektakulär, sondern von großer innerer Ruhe und Eindringlichkeit – sie lädt ein zum Innehalten, Nachdenken und Mitgehen.
Besonders bekannt ist der Chor „God so loved the world“, der mit schlichter Schönheit den Kern der christlichen Botschaft hörbar macht. Gerade in seiner Zugänglichkeit und geistlichen Tiefe entfaltet The Crucifixion eine starke Wirkung und eignet sich in besonderer Weise als musikalischer Höhepunkt der Passionszeit.
Wir laden Sie herzlich ein, dieses Werk neu zu entdecken oder zum ersten Mal kennenzulernen und sich durch Musik und Wort in die Mitte der Passionszeit führen zu lassen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Georg Gebel der Jüngere (1709–1753) gehört zu jener Generation deutscher Komponisten, die im Schatten Johann Sebastian B...
24/11/2025

Georg Gebel der Jüngere (1709–1753) gehört zu jener Generation deutscher Komponisten, die im Schatten Johann Sebastian Bachs standen, zugleich aber eigene, bemerkenswerte Wege gingen. Gebel wirkte ab 1747 als Hofkapellmeister in Rudolstadt und schuf dort ein umfangreiches Vokal- und Instrumentalwerk. Vieles ist verloren gegangen, doch zwei kostbare Großformen sind erhalten geblieben: das Weihnachtsoratorium und das Neujahrsoratorium aus dem Jahr 1748.
Beide Oratorien zeigen Gebels Kunst in voller Blüte. Wie in der Tradition der Bachzeit wechseln sich festliche Chöre, erzählende Rezitative, empfindsame Arien und choralgebundene Sätze ab. Doch Gebel findet eine eigene Handschrift: Seine Chöre sind oft dramatisch zugespitzt, mit deutlichen Kontrasten und einer kraftvollen, manchmal fast theatralischen Wirkung. Die Arien dagegen zeichnen sich durch innige Empfindsamkeit aus, begleitet von farbenreicher Instrumentation.
Das Weihnachtsoratorium entfaltet den Jubel über die Geburt Christi. Der Eröffnungschor „Jauchzet, ihr Himmel! Erfreue dich, Erde!“ lässt keinen Zweifel an der festlichen Dimension des Geschehens. In den folgenden Abschnitten begegnen uns die Engel, die Hirten und schließlich die Verkündigung der göttlichen Liebe.
Das Neujahrsoratorium richtet den Blick nach vorn. Es ist von Dankbarkeit und Zuversicht geprägt: Die Vergänglichkeit der Zeit wird besungen, aber auch das Vertrauen, dass Gott den Neubeginn segnet. Besonders eindrucksvoll erklingt der Schluss mit dem Choral „Nun danket alle Gott“ – eine feierliche Hymne an den Herrn der Zeit, die den Hörer hoffnungsvoll ins neue Jahr entlässt.
So spiegeln die beiden Oratorien nicht nur die liturgische Festfolge von Weihnachten und Jahreswechsel, sondern auch das menschliche Bedürfnis nach Trost, Dank und Neuanfang. In ihnen begegnen wir einem Komponisten, der die Sprache seiner Epoche virtuos beherrschte und ihr zugleich eine persönliche, unverwechselbare Prägung gab.

Eintrittskarten zu 25,- €, 20,- € und 15,- € im Vorverkauf:
Buchhandlung „Blattgold am Müggelsee“
Püttbergeweg 3, 12589 Berlin, Telefon: 030 440 441 96
Tickets im Online-Vorverkauf: https://eveeno.com/219185494
Restkarten an der Tageskasse eine Stunde vor Konzertbeginn

Dieses Konzert widmet sich der festlichen Chormusik der deutschen Romantik für Advent und Weihnachten. Die Epoche der Ro...
24/11/2025

Dieses Konzert widmet sich der festlichen Chormusik der deutschen Romantik für Advent und Weihnachten. Die Epoche der Romantik, die im 19. Jahrhundert zur Blüte gelangte, brachte eine Fülle geistlicher Chormusik hervor, die bis heute durch ihren warmen Klang, ihre Ausdruckskraft und ihre innige Verbindung von Text und Musik berührt. Im Zentrum stehen Werke, die das adventliche Warten, die Verheißung des kommenden Lichts und die Freude über die Geburt Christi zum Klingen bringen.
David Hermann Engel eröffnet das Programm mit der bekannten Motette Machet die Tore weit, die seit ihrer Entstehung fester Bestandteil des Adventsrepertoires ist. Johann Christian Weeber und Arnold Mendelssohn greifen in ihren Kompositionen ebenfalls die adventliche Erwartung des Königs auf. Heinrich von Herzogenberg, einer der bedeutendsten protestantischen Kirchenkomponisten der Romantik, ist mit mehreren eindrucksvollen Stücken vertreten, darunter Das Volk, so im Finstern wandelt, Freue dich, du Tochter Zion sowie sein Weihnachtslied aus op. 28.
Auch Albert Becker, ein zu seiner Zeit hochgeschätzter Komponist und Dirigent, steuert mehrere Motetten bei, die mit ihrer dichten Harmonik und der feierlichen Klangsprache die ganze Wärme romantischer Chormusik entfalten. Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen geistliche Musik bis heute eine zentrale Rolle im Repertoire spielt, ist mit zwei Sätzen aus den Sechs Sprüchen op. 79 vertreten, die mit ihrer Prägnanz und Klangfülle die ganze Meisterschaft Mendelssohns zeigen.
Daneben erklingen Werke weniger bekannter, aber nicht minder inspirierter Komponisten wie Karl Eduard Nössler, Max Gulbins, Richard Bartmuß, Carl Gottlieb Reißiger und Carl Josef Thiel. Mit ihrer Musik bereichern sie das adventlich-weihnachtliche Repertoire um wertvolle Facetten – von der zarten Innigkeit bis zur festlichen Strahlkraft.
So ist im Konzert ein abwechslungsreiches Programm zu hören, das die Vielgestaltigkeit der romantischen Chormusik hörbar macht: Musik, die tief in der kirchlichen Tradition verwurzelt ist und zugleich den romantischen Ausdrucksreichtum entfaltet. Die Zuhörenden erwartet eine stimmungsvolle musikalische Reise durch Advent und Weihnachten, die in den Chorwerken der Romantik ihren besonderen Zauber findet.

Die Orgelvesper zum Ewigkeitssonntag lädt ein, in Musik und Stille der Menschen zu gedenken, die uns vorausgegangen sind...
20/11/2025

Die Orgelvesper zum Ewigkeitssonntag lädt ein, in Musik und Stille der Menschen zu gedenken, die uns vorausgegangen sind, und zugleich die Hoffnung auf Gottes Ewigkeit zu hören. Das ausgewählte Programm führt uns durch unterschiedliche Klanglandschaften und Epochen – von barocker Innigkeit über romantische Ausdruckskraft bis hin zu modernen meditativen Rückblicken – und entfaltet so ein musikalisches Memento zwischen Trauer, Trost und Zuversicht.
Den Auftakt bildet das Präludium aus Rheinbergers Orgelsonate Nr. 19 g-Moll, ein Werk voller Ernst, spannungsvoller Dramatik und feierlicher Ruhe. Es öffnet den Raum für Besinnung und führt uns hinein in die Stimmung dieses besonderen Sonntags.
Mit dem Prélude funèbre von Joseph Guy Ropartz folgt ein Stück, das die Schwere des Abschieds spürbar macht: zurückhaltend, dunkel timbriert und zugleich getragen von einer leisen, aber beständigen Hoffnung.
Einen deutlichen Kontrast setzt Georg Böhms Choralbearbeitung „Vater unser im Himmelreich“. Die schlichte Melodie und ihre kunstvolle Verarbeitung erinnern an das Vertrauen, das auch in schweren Zeiten trägt.
Von stiller Eleganz geprägt ist das Prélude op. 29 Nr. 1 von Gabriel Pierné, dessen lyrische Linien und harmonische Wärme eine Atmosphäre des inneren Friedens schaffen.
Unerwartet hell erscheint anschließend Camille Saint-Saëns’ „Bénédiction nuptiale“ op. 9, ursprünglich ein Stück für den festlichen Moment des Segens. In diesem Kontext bekommt es eine neue Bedeutung: als Zuspruch und Lichtstrahl, der über den Tod hinausweist.
Die Sinfonia aus Bachs Kantate „Ich steh’ mit einem Fuß im Grabe“ BWV 156 führt in zarte, fast kammermusikalische Klanglichkeit. Die berühmte Oboenmelodie über den ruhigen Orgelgrund vermittelt eine berührende Mischung aus Schmerz und Vertrauen.
In Widors „Bachs Memento“ – Sicilienne begegnen wir einer anmutigen, tänzerischen Erinnerung an Bach. Die sanft wiegenden Rhythmen verbinden barocke Vorlage und französische Eleganz zu einem Moment des milden Trostes.
Den Abschluss bildet Mozarts Adagio und Allegro in f/F für ein Orgelwerk KV 594. Das ruhige Adagio wirkt wie ein musikalischer Nachklang der Ewigkeit; das anschließende Allegro erinnert daran, dass Leben und Bewegung selbst im Angesicht des Todes nicht verstummen.So spannt dieses Programm einen Bogen von Klage und Ernst über Trost und Segen hin zu neuer Lebenskraft. Möge die Musik uns helfen, unsere Erinnerungen zu ordnen, unsere Trauer zu tragen und die Hoffnung der Ewigkeit neu zu hören.

César Francks Messe in A-Dur op. 12 zeigt eindrucksvoll, wie der Komponist zwischen Tradition und Aufbruch stand. Ent-st...
13/09/2025

César Francks Messe in A-Dur op. 12 zeigt eindrucksvoll, wie der Komponist zwischen Tradition und Aufbruch stand. Ent-standen 1860 – also noch vor seinen berühmten Sinfonien und Kammermusikwerken – verbindet sie den Klang der fran-zösischen Kirchenmusik mit einer ganz persönlichen Aus-drucksweise: warm, lyrisch, feierlich und zugleich schlicht.
Franck war seit 1858 Organist an der Pariser Kirche Sainte-Clotilde, und man hört deutlich, wie sehr ihn die liturgische Praxis geprägt hat. Die Messe umfasst sechs Teile und folgt dem klassischen Aufbau des Ordinariums: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei. Später fügte Franck noch das „Panis angelicus“ hinzu, das bald zu seinen beliebtesten Stücken wurde.
Typisch für das Werk ist der Wechsel zwischen innigem Gesang und machtvoller Chorkraft. So strahlt im Gloria das „Lauda-mus te“ festlich auf, während das „Qui tollis“ sanft und fle-hend wirkt. Das Credo wiederum beeindruckt durch kunstvolle Steigerungen und kontrapunktische Verdichtungen. Besonders eindringlich gelingt Franck die unmittelbare Übersetzung des liturgischen Textes in Musik: Das Sanctus wächst in ein strah-lendes Crescendo, das Agnus Dei bittet in schlichter Innigkeit um Frieden, und das eingefügte „Panis angelicus“ leuchtet als lyrische Insel von berührender Einfachheit.
Die Messe in A-Dur markiert einen wichtigen Schritt in Francks Entwicklung. Schon hier klingt sein unverkennbarer Tonfall an – eine Mischung aus harmonischem Wagemut, melodischer Innigkeit und spiritueller Tiefe. Damit ist das Werk nicht nur ein authentisches Zeugnis des französischen Kirchenstils im Zweiten Kaiserreich, sondern auch ein Vorbote jener Sprache, die Franck später als „Vater der französischen Symphonik“ un-sterblich machen sollte.

Samstag, 2. August, 18.00 Uhr,Taborkirche WilhelmshagenPROPHETISCH.POETISCH.Werke von Johannes Brahms,Gustav Mahler, Jea...
30/07/2025

Samstag, 2. August, 18.00 Uhr,
Taborkirche WilhelmshagenPROPHETISCH.POETISCH.
Werke von Johannes Brahms,
Gustav Mahler, Jean Langlais u.a.
Kerstin Auerbach – Alt
Natalie Miller – Orgel
prophetisch.poetisch….
aLT + ORGEL – kERSTIN_aUERBACH (kerstinauerbach.de)
Empfangen durch hören… erkennen durch sehen… transformieren durch in Worte fassen… bedeutet, dem göttlichen Blick, dem prophetischen Geist folgend zu vertrauen.
Diesem prophetisch poetischen Genius hauchten Gustav Mahler „Des Knaben Wunderhorn“, Luise Greger “Rastlose Liebe” und Charles Callahan “Highland Cathedral” kompositorisches Leben ein.
Die KonzertSängerin kERSTiN aUERBACH nimmt mit ihrer warmtonigen Altstimme den feinsinnigen Kontakt mit der A-KonzertOrganistin nATALiE miLLER, auf. So wird der kompositorisch symphonische Klangreichtum, durch die Orgel als orchestrales Sprachrohr, hörbar.

Einladung zu den Konzerten im August – Musiksommer am MüggelseeVon Juni bis September findet alle zwei Wochen samstags u...
22/07/2025

Einladung zu den Konzerten im August – Musiksommer am Müggelsee

Von Juni bis September findet alle zwei Wochen samstags um 18.00 Uhr der Musiksommer am Müggelsee in der Taborkirche Berlin-Wilhelmshagen statt. Im Rahmen dieser Konzertreihe erwarten Sie auch im August wieder drei besondere musikalische Abende, zu denen wir Sie herzlich einladen.

Am Samstag, den 2. August 2025, um 18.00 Uhr erklingen unter dem Titel „.PROPHETISCH. POETISCH.“ Werke von Johannes Brahms, Gustav Mahler, Jean Langlais und anderen. Die Altistin Kerstin Auerbach und die Organistin Natalie Miller gestalten diesen ausdrucksstarken Abend mit einer fein abgestimmten Auswahl spätromantischer und impressionistischer Klangbilder.

Am Samstag, den 16. August 2025, um 18.00 Uhr erwartet Sie ein Konzert für Violine und Orgel mit Musik von Johann Sebastian Bach und Josef Gabriel Rheinberger. Die Kombination aus barocken und romantischen Werken verspricht einen ebenso feinsinnigen wie bewegenden Abend. Es musizieren Ferdinand Glauch (Violine) und Daniel Clark (Orgel).

Den Abschluss des Augustprogramms bildet das Konzert am Samstag, den 30. August 2025, um 18.00 Uhr unter dem Titel „Saiten–Wind“. Zu hören ist Musik für Cello-Duo und Orgel von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Josef Mysliveček, Julius Klengel und anderen. Es musizieren Georg Boge und Christian Raudszus (Violoncello) sowie Johannes Raudszus (Orgel).

Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, Spenden sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eindrucksvolle musikalische Sommerabende in der Taborkirche Wilhelmshagen.

Adresse

Eichbergstraße 16/18
Berlin
12589

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