26/06/2026
Eigentlich war das Bild zum Verkauf auf der Kunstausstellung des Elisabeth-Weiske-Heims gedacht. Doch kurz vor Beginn der Ausstellung entschied sich ein junger Künstler um: Sein Werk sollte bleiben. Zu persönlich war die Botschaft dahinter, zu wertvoll das Bild für ihn selbst: In dem Kunstwerk bringe er seine Liebe und Verbundenheit zu seinem Bruder zum Ausdruck, erklärt er einer aufmerksamen Betrachterin. Daher war für ihn klar: Dieses Kunstwerk gehört nicht an eine fremde Wand.
Nur wenige Meter weiter spielte sich eine andere Szene ab. Als ein Kind erfuhr, dass das eigene Bild verkauft worden war, war der Stolz kaum zu übersehen. Zu erleben, dass jemand das eigene Werk so schätzt, dass er es mit nach Hause nehmen möchte, war bewegend.
Mit großer Begeisterung präsentierten und erläuterten auch die anderen ihre Werke, die unter der Leitung der Pädagogin und Kunstgruppenleiterin Christiane Danlowski entstanden waren. Dabei wurde deutlich, wie viel Kreativität, Vielfalt, Ausdruckskraft und Mut in ihnen steckt.
Für einen stimmungsvollen Auftakt sorgte die Trommelgruppe des EWH. Mit ihrem Auftritt begeisterten die Kinder und Jugendlichen das Publikum von Beginn an.
Zu den Gästen zählten auch , Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, sowie .berlin , stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales. Gemeinsam mit nahmen sie sich Zeit für Gespräche mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern und zeigten großes Interesse an deren Werken und Geschichten.
Die Ausstellung war ein voller Erfolg. Vor allem aber war sie ein Tag, an dem die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt standen: mit ihren Gedanken, ihren Fähigkeiten, ihrer Kreativität und ihren ganz persönlichen Geschichten. Die Begeisterung, der Stolz und das Selbstbewusstsein, mit denen sie ihre Kunst präsentierten, werden allen Beteiligten und Gästen noch lange in Erinnerung bleiben.