Deutsche Kommission Justitia et Pax / Justice & Peace Germany

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Deutsche Kommission Justitia et Pax / Justice & Peace Germany Forum der international engagierten katholischen Einrichtungen und Organisationen in Deutschland

16/10/2026

„Der Tod eines Menschen darf niemals zum TV-Spektakel werden“

Die angekündigte Liveübertragung der Hinrichtung von Nidal Hasan in den USA stößt auf deutliche Kritik. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, verurteilt die geplante Übertragung und ruft zu einem verstärkten Einsatz für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe auf.

„Diese mediale Inszenierung des Todes ist verwerflich. Wenn ein Staat einen Menschen vor laufen den Kameras töten lässt, tritt er die Menschenwürde mit Füßen, die auch jemandem, der schwerste Verbrechen begangen hat, nicht abgesprochen werden darf. Wie gut, dass die US-amerikanische Bischofskonferenz diese Ankündigung mit klaren Worten verurteilt hat und den Verantwortlichen ins Gewissen redet. Sie hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die Kultur des Todes nicht auf eine solch barbarische Weise gefördert werden darf und dass das moralische Fundament der Nation durch einen solchen grausamen Akt Schaden nimmt. Ich hoffe sehr und appelliere an die Verantwortlichen, dass in Europa dieses Spektakel über die digitalen Medien nicht abgerufen werden kann.“

Nidal Hasan hatte im November 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen getötet. Für seine Tat wurde er später zum Tode verurteilt.

Erzbischof Bentz betont darüber hinaus:

„Die Würde der Person geht auch dann nicht verloren, wenn jemand schwerste Verbrechen begangen hat. Das Engagement der katholischen Kirche für den Schutz des Lebens macht an dieser Stelle keine Ausnahme. Die Todesstrafe verstößt gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person. Für uns als Kirche ist daher klar: Die Hinrichtung eines Menschen ist unzulässig und in keinem Fall gerechtfertigt.“

🔗 Zum ganzen Statement:https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2026/2026-10-15_JuPax-Pressemitteilung-Todesstrafe.pdf

13/10/2026

Kürzungen der Bundesregierung bei der Entwicklungszusammenarbeit sorgen seit längerem für Debatten. Nun positioniert sich auch die Deutsche Kommission Justitia et Pax klar. Für ihren Vorsitzenden ist gute Entwicklungszusammenarbeit ein Gebot der politischen Vernunft.

24/08/2026

Religionsfreiheit ist Menschenrecht.

Am 22. August erinnern wir an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens.

Juden, Christen, Muslime und Angehörige vieler anderer Religionsgemeinschaften – aber auch Menschen ohne Religion – werden weltweit ausgegrenzt, verfolgt und Opfer von Gewalt.

Bischof Dr. Bertram Meier mahnt: „Wir alle sind aufgerufen, Hass zu überwinden und Brücken zu bauen.“

Religiöse Freiheit und der Schutz vor Verfolgung sind keine Selbstverständlichkeit. Sie brauchen unseren Einsatz – von Regierungen, Religionsgemeinschaften und jedem Einzelnen.

Wir dürfen nicht wegsehen. Wir müssen Hass und Gewalt entgegentreten und die Würde jedes Menschen schützen.

➡️Mehr unter: www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/internationaler-tag-zum-gedenken-an-die-opfer-von-gewalttaten-aus-gruenden-der-religion-oder-des-glaubens-2

02/08/2026

„Dem Autoritarismus widerstehen und entgegentreten“

Im Vorfeld der anstehenden Landtagswahlen warnt die Deutsche Kommission Justitia et Pax vor autoritären Politikkonzepten und ruft dazu auf, Demokratie und Menschenwürde entschieden zu verteidigen.

„Es reicht nicht, besorgt zu sein. Es kommt darauf an, den autoritären Versuchungen und Versuchern mit einer klaren Haltung öffentlich entgegenzutreten“, erklärt der Vorsitzende der Kommission, Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. Der Respekt vor der Würde jedes Menschen – insbesondere der Schwachen, Armen und Verletzlichen – sei eine Frage christlicher Identität.

In ihrem Weckruf setzt sich die Kommission mit autoritären Leitbildern auseinander. Ihnen stellt sie zentrale christliche und demokratische Werte entgegen: die gleiche Würde aller Menschen, die Geltung der Menschenrechte und des Völkerrechts, Solidarität und Nächstenliebe, den Schutz der Schöpfung sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit der deutschen Geschichte.

Demokratie, so die Erklärung, ist mehr als der Gang zur Wahlurne. Sie lebt davon, dass Menschen widersprechen, wenn die Würde anderer infrage gestellt wird – am Küchentisch, im Pfarrgemeinderat oder am Arbeitsplatz.

„Wer die Würde des Menschen nach Herkunft bemisst, kann sich auf das Evangelium nicht berufen.“

Den vollständigen Weckruf finden Sie hier: https://www.justitia-et-pax.de/jp/aktuelles/meldungen/20260731-Erklaerung-Weckruf-Autoritarismus.php

Wertorientierte Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliche Interessen: Widerspruch oder Synergiepotenzial?– Wie lass...
19/06/2026

Wertorientierte Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliche Interessen: Widerspruch oder Synergiepotenzial?

– Wie lassen sich wirtschaftliche Kooperationen fair gestalten?
– Wo können neue Allianzen – etwa mit Unternehmen oder entlang globaler Lieferketten – zu mehr Stabilität beitragen?
– Was kann die strategische Neuausrichtung des Entwicklungsministeriums zu einer solidarischen, wertorientierten und nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit beitragen?

Eine Diskussion mit: Christoph Angerbauer (IHK für München und Oberbayern), Dr. Wolfgang Stefinger, MdB (Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Karin Kortmann (Parlamentarische Staatssekretärin a.D.), Hubertus Paetow (Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft), Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher (Hochschule für Philosophie München) und Dr. Maria Flachsbarth (Parlamentarische Staatssekretärin a.D.).

Katholische Akademie in Bayern

*Wertorientierte Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftliche Int...

20/05/2026
19/05/2026
Heute Nachmittag auf dem  :Religionsfreiheit in Gefahr - Wie autoritäre Regime Religion bedrängen und vereinnahmenEine D...
16/05/2026

Heute Nachmittag auf dem :
Religionsfreiheit in Gefahr - Wie autoritäre Regime Religion bedrängen und vereinnahmen
Eine Diskussion mit Prof. Nazila Ghanea (UN-Sonderberichterstatterin für Religions- & Weltanschauungsfreiheit), Thomas Rachel (Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit), Prof. Dr. Regina Elsner (Universität Münster - Münster University) und Father Jihad Youssef (Vorsteher des Klosters Mar Musa al Habashi in Syrien).
Wir freuen uns schon auf eine spannende Diskussion!

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