IRC Deutschland

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IRC Deutschland International Rescue Committee ist eine internationale Hilfsorganisation, die 1933 auf Anregung von Albert Einstein gegründet wurde. IRC bereitet den Weg.

Seitdem unterstützen wir Menschen, die vor politischen Krisen, Krieg, Verfolgung oder Naturkatastrophen fliehen müssen. Netiquette: https://de.rescue.org/netiquette

Hilfe für von Krisen betroffenen Menschen in Deutschland & weltweit. International Rescue Committee (IRC) steht von Krieg und Krisen betroffenen Menschen zur Seite, um ihr Überleben und den Wiederaufbau ihrer Existenz zu sichern. Seit ihrer Gründung im Jahr 1933 auf Anregung von Albert Einstein leistet die Organisation insbesondere für Flüchtlinge, die gezwungen sind, vor Krieg, Verfolgung oder Naturkatastrophen zu fliehen, lebensrettende Hilfe. Wir sind heute in über 50 Ländern tätig und geben Millionen Menschen ihre Sicherheit, Würde und Hoffnung zurück. Aus dem Leid zurück ins Leben.

Gerade berät der Europäische Rat darüber, das Asylrecht in bestimmten Situationen gänzlich auszusetzen.Für Menschen auf ...
16/10/2026

Gerade berät der Europäische Rat darüber, das Asylrecht in bestimmten Situationen gänzlich auszusetzen.

Für Menschen auf der Flucht hieße das: an den EU-Außengrenzen zurückgewiesen werden, bevor sie überhaupt ein Schutzgesuch äußern können. Ob ihnen Verfolgung, Krieg oder Folter drohen, würde nicht mehr geprüft.

Gemeinsam mit 37 weiteren Organisationen appellieren wir an die Bundesregierung: Die EU muss klar für das Grundrecht auf Asyl einstehen.

Das ganze Statement findest du über den Link in unserer Bio.

08/10/2026

Rund 10 Millionen Menschen in Südsudan sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. 5 Millionen davon sind Kinder.

Konflikte, Überschwemmungen und die Folgen der Krise im benachbarten Sudan treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Viele Familien sind Ernährungsunsicherheit und fehlender medizinischer Versorgung ausgesetzt.

IRC ist vor Ort: mit Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser, Ernährungsprogrammen und Nothilfe für vertriebene Menschen. Allein im letzten Jahr haben wir trotz Hilfskürzungen und eskalierender Konflikte über 1,9 Millionen Menschen erreicht.

👉 Lerne mehr über unsere Arbeit in Südsudan.
Link in Bio.

„Ich hoffe, dass er groß wird, heiratet, sich ein Leben aufbaut und sich um seine Eltern kümmert. Ich hoffe, dass es ihm...
02/10/2026

„Ich hoffe, dass er groß wird, heiratet, sich ein Leben aufbaut und sich um seine Eltern kümmert. Ich hoffe, dass es ihm besser geht und er etwas aus sich macht.”

Guldasta und Abdul Ahad leben in Jawzar, einem kleinen Dorf in den Bergen der afghanischen Provinz Herat und ziehen gemeinsam ihre fünf Kinder groß. Doch als ihr Jüngster, Temur Shah, zur Welt kam, veränderte sich alles.

Kurz nach der Geburt wurde bei Guldasta eine neurologische Erkrankung festgestellt und sie brauchte von da an regelmäßig Medikamente, die sich die Familie kaum leisten konnte. Die Medikamente hatten zudem einen Nebeneffekt: Guldasta konnte keine Milch mehr geben. Milchpulver war teuer und machte Temur Shah krank. Monatelang lebte die Familie von kaum mehr als Brot und Tee.

Die Wende kam in einer Klinik in Nagal: Dort konnte ein IRC-Team Temur Shah mit therapeutischer Fertignahrung gegen Mangelernährung behandeln. Schon bald ging es ihm besser. Früher fragte sich Guldasta, ob ihr Baby überleben wird. Heute träumt sie von seiner Zukunft.

„Wenn er lacht, spielt und kichert, ist er glücklich. Ihm geht es gut.”

Ein Kaffee am Morgen. Die Trümmer eines zerstörten Zuhauses. Ein Sprung ins Meer. Die ständige Gefahr, die das Leben im ...
29/09/2026

Ein Kaffee am Morgen. Die Trümmer eines zerstörten Zuhauses. Ein Sprung ins Meer. Die ständige Gefahr, die das Leben im Zelt mit sich bringt.

Mohammed ist Case Manager bei International Rescue Committee in Gaza. Die Fotos dieser Serie hat er selbst aufgenommen, die Worte stammen von ihm. Sein Alltag, in seinen eigenen Bildern.

Millionen Menschen leben nach wie vor in Zelten oder in beschädigten Gebäuden. Für sie bedeutet der Alltag vor allem eins: irgendwie durchkommen. Humanitäre Hilfe kommt nur eingeschränkt an, vielen Familien fehlt das Nötigste. Und weil die meisten Schulen zerstört sind, können viele Kinder nicht die Schule besuchen.

Und trotzdem: Menschen finden Wege, zusammenzukommen, zu feiern und sich kleine Momente der Normalität zurückzuholen.

Swipe weiter, um einen Tag im Leben von Mohammed in Gaza zu sehen →

Vier Jahre vor der Zielmarke 2030 sind nur 15 Prozent der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf Kurs. Die Umsetzung von dre...
22/09/2026

Vier Jahre vor der Zielmarke 2030 sind nur 15 Prozent der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf Kurs. Die Umsetzung von drei zentralen Zielen – Armut, Hunger und Krankheit zu beenden – droht zu scheitern.

Am größten ist der Rückstand in konfliktbetroffenen Ländern. Bewaffnete Konflikte zerstören die Systeme, auf die Menschen angewiesen sind: Sie werden von Unterstützung abgeschnitten, zur Flucht gezwungen und verlieren den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Arbeit.

In Zeiten globaler Fragmentierung und wachsender Ungleichheit müssen die UN-Nachhaltigkeitsziele der zentrale Kompass sein, um diesen Rückstand zu schließen. IRC fordert einen neuen Rahmen, der Konflikte von Anfang an mitdenkt: mit weniger Zielen, einem kürzeren Zeitrahmen und einer Finanzierung, die Krisen vorausschauend statt nur reaktiv angeht.

Seit der Eskalation zwischen Ansar Allah und der international anerkannten Regierung Anfang September wurden in Jemen üb...
17/09/2026

Seit der Eskalation zwischen Ansar Allah und der international anerkannten Regierung Anfang September wurden in Jemen über 80.000 Menschen vertrieben. Viele Familien müssen bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen fliehen. Schulen werden zu Notunterkünften, genau zum Start des neuen Schuljahres. Für die Kinder, die vielfach schon einmal vertrieben wurden, fällt der Unterricht auf unbestimmte Zeit aus.

IRC fordert alle Konfliktparteien auf, Zivilist*innen und zivile Infrastruktur zu schützen und humanitären Helfer*innen sicheren, ungehinderten Zugang zu ermöglichen. Geberregierungen müssen die Finanzierung aufrechterhalten und dringend erhöhen.

Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 legte die rechtliche Definition von Geflüchteten sowie die ihnen zustehenden R...
14/09/2026

Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 legte die rechtliche Definition von Geflüchteten sowie die ihnen zustehenden Rechte fest. Dazu zählt auch das Recht auf Erwerbstätigkeit.

Zahlen belegen seit Langem: Investitionen in die Integration und Teilhabe von Geflüchteten durch stabile Beschäftigungsmöglichkeiten sind nicht nur richtig, sondern ermöglichen es ihnen auch, wirtschaftlich beizutragen. Dennoch geraten Gesetze zum Schutz von Geflüchteten und ihrer Rechte weltweit zunehmend unter Druck.

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Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten sich viele Blicke auf das Land. Wir stehen gemeinsam mit der Zivilgesell...
10/09/2026

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten sich viele Blicke auf das Land. Wir stehen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, die dort seit Monaten zeigt, wie stark, mutig und solidarisch sie agiert.
 
Wir sind stolz, mit unserem Programmbüro in Halle und unserer Programmarbeit im ganzen Bundesland, Teil davon zu sein. Und wir machen weiter.
 
Für uns und unsere Arbeit in Sachsen-Anhalt heißt das konkret:
 
🔸 Wir arbeiten eng mit migrantischen Selbstorganisationen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, damit geflüchtete Menschen ihr Umfeld und ihre Zukunft selbst mitgestalten können.
 
🔸 Wir bringen Eltern, die noch nicht lange in Deutschland sind, mit Bildungseinrichtungen zusammen und gestalten den Schulwechsel gemeinsam.
 
🔸 Wir beraten Menschen bei Berufsorientierung und Jobeinstieg.
 
🔸 Wir stärken gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften die Resilienz von Kindern und Jugendlichen.
 
Im Zentrum unserer Arbeit stehen immer Schutz, Respekt und Teilhabe für Menschen, die in Deutschland Schutz und Zuflucht suchen.
 
Dafür stehen wir.
Daran halten wir fest.

Weltweit stehen Gemeinden, die bereits von Überschwemmungen, Dürre und Kürzungen der Auslandshilfe betroffen sind, nun v...
20/08/2026

Weltweit stehen Gemeinden, die bereits von Überschwemmungen, Dürre und Kürzungen der Auslandshilfe betroffen sind, nun vor einer neuen Welle extremer Wetterereignisse – ausgelöst durch El Niño.

Doch Wetterextreme müssen nicht zu humanitären Krisen werden. Vorausschauende Hilfe unterstützt Menschen dabei, ihr Zuhause und ihre Existenzgrundlagen zu schützen, bevor die Folgen von Wetterextremen eintreten.

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Mindestens 350 humanitäre Hilfskräfte wurden 2025 getötet – eines der tödlichsten Jahre, die je erfasst wurden. Gaza und...
19/08/2026

Mindestens 350 humanitäre Hilfskräfte wurden 2025 getötet – eines der tödlichsten Jahre, die je erfasst wurden. Gaza und Sudan machen zusammen fast drei Viertel aller Todesfälle aus.

Das humanitäre Völkerrecht schützt humanitäres und medizinisches Personal ausdrücklich. IRC fordert Regierungen und Konfliktparteien weltweit auf, humanitäre Hilfskräfte zu schützen und dafür zu sorgen, dass Verantwortliche für Angriffe zur Rechenschaft gezogen werden.

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Wattstraße 11
Berlin
13355

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