Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde ist Träger des wissenschaftlich-publizistischen Diskurses über Mittel- und Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien.

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) ist die größte deutschsprachige wissenschaftliche Fachorganisation für den mittel- und osteuropäischen Raum. Sie ist die einzige Institution, die länder- und fächerübergreifend den Diskurs der Disziplinen in Deutschland organisiert. Seit 1913 wirkt sie als renommiertes Forum für die wissenschaftlich-publizistische Erörterung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen und für den Dialog zwischen Ost und West.

02/06/2026

Du willst irgendwas mit Osteuropa studieren, weißt aber noch nicht, was? Dann ist der DGO-Studienatlas genau das Richtige für dich! 🎓

🔍Hier findest du alle relevanten Informationen zur ersten Orientierung bei Bachelor- und Masterstudiengängen mit Osteuropabezug.

🔗Zum Studienatlas kommst du über den QR-Code oder unsere Webseite www.dgo-online.org

FREI VON RUSSLAND UND ATOMWAFFEN — DIE SCHLÜSSELROLLE VON BELARUS FÜR EUROPAS SICHERHEIT (mit Viktar Babaryka)📆 Dienstag...
28/05/2026

FREI VON RUSSLAND UND ATOMWAFFEN — DIE SCHLÜSSELROLLE VON BELARUS FÜR EUROPAS SICHERHEIT (mit Viktar Babaryka)

📆 Dienstag, 2. Juni 2026
⏰ 19:00 [18:00 — tägliche politische Andacht]
📍Gethsemanekirche, Stargarder Str. 77, Berlin

Viktar Babaryka brachte mit seiner Kandidatur die historischen Ereignisse in Belarus 2020 ins Rollen. Er wurde noch vor der Wahl verhaftet, zu 14 Jahren verurteilt — und verbrachte mehr als 2000 Tage in Haft, die letzten drei Jahre in vollständiger Isolation. Am 13. Dezember 2025 kam er frei und lebt heute in Berlin.

Im Gespräch mit Volker Weichsel (Zeitschrift OSTEUROPA) und Ina Rumiantseva (Taskforce Belarus e.V.) spricht er über das Jahr 2020, das Schicksal der verbliebenen politischen Gefangenen und die Zukunft von Belarus in Europa.

Eintritt frei. Wir freuen uns über Spenden für politische Gefangene.⁩

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord
Mit freundlicher Unterstützung der DGO.

Neu: OSTERWEITERUNG Folge  #22 - „Ukraine 2026: Trauma und Resilienz hinter der Front”🎧 https://dgo-online.org/.../oster...
07/05/2026

Neu: OSTERWEITERUNG Folge #22 - „Ukraine 2026: Trauma und Resilienz hinter der Front”

🎧 https://dgo-online.org/.../osterweiterung-der-dgo-podcast/

Der Krieg in der Ukraine dauert an. Dieser Dauerstress hinterlässt tiefe Spuren in Form von kollektiven Traumata. Gleichzeitig beweist die ukrainische Bevölkerung eine historisch verwurzelte Resilienz.

Die ukrainische Identität und Kultur erleben eine neue Blüte.
Osteuropa-Historikerin Imke Hansen ( - Partnership for Human Rights) und Politologe Andreas Heinemann-Grüder (Universität Bonn) sprechen in dieser Ausgabe des DGO Podcasts über aktuelle militärische und gesellschaftliche Entwicklungen im Kriegsverlauf. Podcast-Host ist Danilo Höpfner.

Erfahrt mehr über die Ukraine in Zeiten des Krieges in der Zeitschrift Osteuropa. Neben Andreas Heinemann-Grüders Beitrag „Wie Kriege (nicht) enden” findet ihr u.a. Analysen zum demografischen Wandel, zur Landwirtschaft und zur Lage der Universitäten. Bestellt das Heft hier: https://zeitschrift-osteuropa.de/hefte/2025/11-12/

07/05/2026

OSTEUROPA ist mehr als eine Zeitschrift. Wir analysieren Politik und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft im Osten Europas als Teil der globalisierten Welt. Monat für Monat, seit 1925.

20/04/2026

Kurzer Recap vom ersten Tag der DGO-Jahrestagung zum Thema "Gewalt und Autoritarismus im östlichen Europa" in Dresden ⏪

Die Tagung fand in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut in Dresden und der TU Dresden statt.

Erklärung der Allianz für Resilienz und Sicherheit 📢Wir verurteilen die Entscheidung des Obersten Gerichtshof der Russlä...
16/04/2026

Erklärung der Allianz für Resilienz und Sicherheit 📢

Wir verurteilen die Entscheidung des Obersten Gerichtshof der Russländischen Föderation, die sogenannte "internationale gesellschaftliche Bewegung Memorial" in einem nicht-öffentlichen Verfahren als extremistische Organisation einzustufen.
Es handelt sich hierbei um einen direkten Angriff auf die historische Wahrheit, das Gedächtnis und die akademische Freiheit.

Als Organisationen, die in der Russischen Föderation als "unerwünscht" oder extremistisch eingestuft sind, kennen wir die Mechanismen der politischen Verfolgung, der Instrumentalisierung des Rechts und deren Auswirkung auf die Zivilgesellschaft.

Die jahrzehntelange Arbeit von Memorial ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung mit staatlicher Gewalt und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Verteidigung von Wahrheit, Erinnerung und zivilgesellschaftlichem Engagement.

Wir rufen internationale Institutionen, politische Entscheidungsträger*innen und die Zivilgesellschaft dazu auf, diese Entwicklung klar zu benennen und sich solidarisch mit Memorial zu zeigen.

Unterzeichnende Organisationen:
🔹Akademisches Netzwerk Osteuropa, akno e.V.
🔹Austausch e.V.
🔹DGO e.V.
🔹Zentrum für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP
🔹Europäischer Austausch GmbH
🔹Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
🔹LibMod - Zentrum Liberale Moderne
🔹n-ost - Netwerk for Border Crossing Journalism e.V.
🔹Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

🔗 Zum gesamten Statement: https://dgo-online.org/informieren/aktuelles/erklaerung-der-allianz-fuer-resilienz-und-sicherheit-zur-einstufung-der-memorial-bewegung-als-extremistische-organisation/

Illustration: Lilya Ptichkina

Join our discussion tonight:40 Years After Chernobyl: From Personal Experience to Collective Memory🕒 18:00–19:30🌐 online...
15/04/2026

Join our discussion tonight:

40 Years After Chernobyl: From Personal Experience to Collective Memory

🕒 18:00–19:30
🌐 online, please register: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_ISjSJD0qTUKiH6QIbfLu9Q #/registration
🗣️ English and Belarusian, with simultaneous interpretation.

40 Years After Charnobyl
From Personal Experience to Collective Memory

Datum: �15.04.2026, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Hinweis: �Die Veranstaltung findet online statt.
Sprache(n): �English and Belarusian, simultaneously interpreted

Registration link https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_ISjSJD0qTUKiH6QIbfLu9Q #/registration

The 1986 Charnobyl disaster became part of transnational history and affected the lives of many societies. Russia's war against Ukraine has again brought to the forefront the memory of Charnobyl and the issue of safety.

We will discuss which images of the disaster and life after it are now being established in Belarusian society, which remain marginalized, and how state policy, science, and cultural practices influence this process. An important aspect will also be the question of how Charnobyl continues to be present in the identity of people born after the disaster. The discussion will also focus on examples of how the lives of displaced persons have changed, as well as the children who participated in international humanitarian programs outside of Belarus.

The discussion will also address the transnational dimension of the memory of Charnobyl: how different countries and communities interpret this event, what forms of solidarity have emerged as a result, and whether a common framework for understanding the disaster has been formed.

Moderation
Aliaksei Bratachkin
Distance University in Hagen
Experts

Julia Cimafiejeva
Poet, author and translator, Berlin
David Roger Marples
University of Alberta, Canada

Introduction
Gabriele Freitag
German Association for East European Studies

Neu: OSTERWEITERUNG Folge 21 - "Der Magyar-Moment" 🎧Zur Folge: https://dgo-online.org/publikationen/osterweiterung-der-d...
13/04/2026

Neu: OSTERWEITERUNG Folge 21 - "Der Magyar-Moment"

🎧Zur Folge: https://dgo-online.org/publikationen/osterweiterung-der-dgo-podcast/

Nach 16 Jahren unter Viktor Orbán endet in Ungarn eine politische Ära. Der Anführer der "illiberalen Demokratie" hat seine Niederlage an den Wahlurnen akzeptiert, viele Menschen im Land sprechen von einem Befreiungsschlag. Mit einer überwältigenden Mehrheit im Rücken steht der Wahlsieger Péter Magyar nun vor der monumentalen Aufgabe, in einem tief polarisierten Land die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen.

Mit Sonja Priebus (Viadrina Universität) und Kai-Olaf Lang (SWP) blicken wir hinter die Kulissen dieses historischen Ereignisses.

Wie tief sitzen die Wurzeln des „Systems Orbán“ in den Medien und staatlichen Institutionen? Was bedeutet der Machtwechsel für die Beziehungen zu Brüssel, Moskau, Washington und für das Gefüge in der Visegrád-Gruppe? Wird Budapest zum Vorbild für andere Bewegungen in Ostmittel und Osteuropa oder bereitet Viktor Orbán bereits sein Comeback vor? Dies und mehr in der aktuellen Ausgabe OSTERWEITERUNG.

Die DGO ist der größte Verbund der Osteuropaforschung im deutschsprachigen Raum. Sie ist ein Forum zur Diskussion von Politik, Wirtschaft und Kultur und vermittelt Wissen und Kontakte.

Die neue Ausgabe der OSTEUROPA "Härtetest - die Ukraine in Zeiten des Krieges" ist da! 📘Die Ukraine widersetzt sich seit...
09/04/2026

Die neue Ausgabe der OSTEUROPA "Härtetest - die Ukraine in Zeiten des Krieges" ist da! 📘

Die Ukraine widersetzt sich seit vier Jahren Russlands Großangriff. Der Krieg durchdringt alle Poren der Gesellschaft. Sie muss die Ressourcen für die Verteidigung an der Front und für den Rüstungswettlauf aufbringen, die Wirtschaft aufrecht erhalten und die täglichen Luftangriffe aushalten. Der Krieg beschleunigt den demographischen Niedergang und führt zu Verarmung. Ohne finanzielle Hilfe aus dem Ausland kann das Land nicht überleben.

Doch die Fähigkeit zur gesellschaftlichen Selbstorganisation und zur Aufrechterhaltung des Widerstands ist ungebrochen. Dies ist auf das Selbstverständnis vieler Ukrainer als eigenverantwortliche "citoyens" zurückzuführen.

🔗Zur Ausgabe: https://zeitschrift-osteuropa.de/hefte/2025/11-12/

+++Themenschwerpunkt der Länder-Analysen zur Diaspora+++Die Situation verschiedener Exil-Gruppierungen steht im Zentrum ...
13/03/2026

+++Themenschwerpunkt der Länder-Analysen zur Diaspora+++

Die Situation verschiedener Exil-Gruppierungen steht im Zentrum des aktuellen Themenschwerpunktes der Länder-Analysen. So analysiert Bastian Sendhardt in den Polen-Analysen 358 die Diasporapolitik des polnischen Staates im Zeitverlauf, während Ekaterina Pierson-Lyzhina und Radzhana Buyantueva die belarusische demokratische Opposition im Exil betrachten (Belarus-Analysen 82). In den Zentralasien-Analysen 171 geht es um die Migration der pamirischen Minderheit aus dem Autonomen Gebiet Berg-Badachschan (GBAO) (Khursand Khurramov). Liudmila Listrovaya fragt schließlich in den Russland-Analysen 476, warum sich die neuen russischen Migranten nicht mobilisieren.

Alle Ausgaben sind kostenlos verfügbar:

https://laender-analysen.de/polen-analysen/358/
https://laender-analysen.de/belarus-analysen/82/
https://laender-analysen.de/zentralasien-analysen/171/
https://laender-analysen.de/russland-analysen/476/

ZOiS - Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien Deutsches Polen-Institut e.V. Forschungsstelle Osteuropa Bremen IOS Regensburg

Adresse

Schaperstraße, 30
Berlin
10719

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