Katholische Akademie in Berlin e.V.

Katholische Akademie in Berlin e.V. Die Katholische Akademie in Berlin - ein Ort des Denkens, Glaubens und Fragens, des Austauschs und der Besinnung.
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Bei uns, in der Mitte der Hauptstadt, diskutieren Politiker mit Intellektuellen, hier kommen Theologen und Vertreter verschiedener Religionen mit Künstlern und Gelehrten zusammen, hier sprechen Wissenschaftler mit Experten aus der wirtschaftlichen und sozialen Praxis. Die Katholische Akademie in Berlin steht allen offen, die sich für die inneren Verbindungen von Religion, Politik, Kultur und Gesel

lschaft interessieren. Wir sind ein Forum der öffentlichen intellektuellen Auseinandersetzung und bieten zugleich einen geschützten Raum für Gespräche im kleineren Kreis. Wir versuchen, Geistiges und Geistliches zu verbinden. Unsere Akademiekirche ist Ort des Gebetes und der Liturgie.

Darf man Menschen steuern? Verbote, Anreize, „Nudging“ in der WirtschaftspolitikOrdnungspolitischer Salon30.06.26, 19 Uh...
26/06/2026

Darf man Menschen steuern? Verbote, Anreize, „Nudging“ in der Wirtschaftspolitik
Ordnungspolitischer Salon
30.06.26, 19 Uhr

Die Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf einen Staat, der einen Rahmen sichert, in dem sie ihre Freiheitsrechte ausüben können. Zugleich soll die Politik Probleme lösen, was erfordert, das Verhalten von Menschen zu beeinflussen, etwa beim Klimaschutz oder der sozialen Sicherung. Wie weit sind dabei Verbote zulässig, auch wenn sie nicht allein der Abwehr der Schädigung anderer dienen? Ist es legitim, Menschen vor sich selbst zu schützen oder ist jede Form von Paternalismus abzulehnen? Darf die Politik Menschen zu sozialem Verhalten „schubsen“? Welches Menschenbild dient einer Wirtschaftspolitik, die die Freiheitsrechte schützt und zugleich anerkennt, dass Menschen aus krummem Holz geschnitzt sind? Darüber spricht Prof. Dr. Georg Cremer mit Prof. Dr. Nils Goldschmidt. Zugleich wird es auch um Verpflichtungen der Bürgerinnen und Bürger gehen. Wenn sie erwarten, dass Politik wie ein Lieferservice ihre je individuellen Wünsche zu erfüllen hat, scheint Realpolitik stets zu scheitern.

Prof. Dr. Nils Goldschmidt, Volkwirt und Theologe, ist Direktor des Weltethos-Instituts und Mitglied im Deutschen Ethikrat.

Prof. Dr. Georg Cremer ist Volkswirt und Publizist. Er war bis 2017 Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, und ist Mitglied der Alterssicherungskommission 2026 der Bundesregierung.

In Europa und weltweit. Die Jesuiten und ihr intellektuelles ApostolatHochfest Peter und Paul29.06.2618 Uhr Hl. Messe19:...
24/06/2026

In Europa und weltweit. Die Jesuiten und ihr intellektuelles Apostolat

Hochfest Peter und Paul
29.06.26

18 Uhr Hl. Messe
19:30 Uhr: Vortrag von Pater Philipp Geister SJ, Uppsala

Da es im Anschluss einen kleinen Empfang geben wird, bitten wir um Anmeldung an:
[email protected]
(oder per DM)

Pater Dr. Philip Geister SJ, Leiter des Newman-Instituts in Uppsala, berichtet über das intellektuelle Apostolat der Jesuiten. In europäischen und weltweiten Netzwerken jesuitischer Universitäten wird die jahrhundertealte Tradition fortgeführt, Glauben und Vernunft, intellektuelle Strenge und spirituelle Tiefe zu verbinden und so Versöhnung, Dialog und verantwortungsvolle Führung zu fördern.

Gespräch nach dem Streamzur ARTE-Serie "Etty"24.06.26, 20 Uhr - Online via ZoomAusgangspunkt unseres Gespräches wird die...
23/06/2026

Gespräch nach dem Stream
zur ARTE-Serie "Etty"
24.06.26, 20 Uhr - Online via Zoom

Ausgangspunkt unseres Gespräches wird die Serie „Etty“ sein. Wir empfehlen daher, sie vorab anzusehen.

Ähnlich wie im Gespräch nach der Vorstellung oder den Gesprächen im Kino wollen wir mit anderen Zuschauerinnen und Zuschauern ins Gespräch kommen – in diesem Fall jedoch digital, via ZOOM.

Anmeldung an: [email protected]
Im Anschluss verschicken wir den Zugangslink.

Etty Hillesum, 27-jährig, jüdisch und angehende Dichterin, beginnt 1941 in Amsterdam ihr Tagebuch. Sie wird eineinhalb Jahre später in Auschwitz ermordet. Während der deutschen Besatzung der Niederlande gibt Ettys Tagebuch Zeugnis von ihrer Poesie und geistlichen Suche – und der Stärke, die sie in sich findet.

Wir planen für unser Online-Gespräch 60 Minuten mit Gesicht und Ton aller Beteiligten. Es wird keine Aufzeichnung geben und wir wissen noch nicht, wo wir landen werden – freuen uns aber, wenn Sie und ihr dabei sein wollt beim ersten „Gespräch nach dem Stream“.

Die Serie hat uns besonders interessiert, weil wir vor einem Jahr zusammen mit Isabella Bruckner einen „Tauchgang“ zu Etty Hillesum und ihrem intensiven Leben in unmenschlicher Zeit gemacht haben – und Etty uns seither bewegt hat. Der Tauchgang ist überall zu finden, wo es Podcasts gibt!

Erzählcafé - zum Thema „Erfolg!“24.06.26, 15 UhrErfolg nennt man einen Vorgang, bei dem alle oder die Mehrzahl der anges...
18/06/2026

Erzählcafé - zum Thema „Erfolg!“
24.06.26, 15 Uhr

Erfolg nennt man einen Vorgang, bei dem alle oder die Mehrzahl der angestrebten Ziele erreicht wurden. Erfolg ist für viele Menschen das wichtigste Ziel im Leben. Wer erfolgreich ist, ist attraktiv und kann ein erfülltes Leben erwarten. Erfolg ist machbar, wer keinen Erfolg hat sollte sich einfach mehr anstrengen und seine Komfortzone verlassen, dann klappt das schon. Und was ist mit denen, die trotz aller Bemühungen erfolglos sind? Sie gelten als Looser, Verlierer.

Doch dabei wissen wir alle, wer Erfolg will, erntet auch Misserfolg. Als Kolumbus Ende des 15. Jahrhunderts zu seiner Expedition aufbrach, hatte er das Ziel einen neuen Seeweg nach Indien zu finden. Und als er 1492 auf einer Insel landete, war er überzeugt Indien und sein Ziel zu 100% erreicht zu haben. Wie wir heute wissen, war er auf einer Insel der Bahamas gelandet. Gemessen an seinen Zielen war seine Entdeckungsreise also ein völliger Misserfolg. Aber sie war natürlich auch noch etwas viel Größeres, Epochaleres. Wie würde Kolumbus heute betrachtet werden, als Looser? Ist die Grenze zwischen Gewinner und Verlierer wirklich so klar?

Misserfolg hat auch sein Gutes, denn wir lernen nur aus Fehlern. Man soll zwar keine machen, aber braucht sie zum Lernen. Woraus lernt man mehr, aus Erfolg oder Misserfolg? Etwas, das sich heute als Misserfolg erweist, kann sich morgen als Erfolg entpuppen. Wichtig ist für sich festzulegen, was ich als Erfolg definiere.

Erzählen wir uns unsere Erfolgsgeschichten und auch von unseren Misserfolgen: was haben sie uns gelehrt?

Natürlich sind Sie auch herzlich willkommen, wenn Sie nur zuhören möchten. Ohne Zuhörer gibt es schließlich keine Geschichten.

Welches Sozialstaatsverständnis folgt aus dem christlichen Bild vom Menschen?Eine gemeinsame Veranstaltung der Konrad-Ad...
16/06/2026

Welches Sozialstaatsverständnis folgt aus dem christlichen Bild vom Menschen?
Eine gemeinsame Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
23.06.26, 18 Uhr

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Tiergartenstr. 35,10785 Berlin

Anmeldung unter: https://www.kas.de/de/web/analyse-und-beratung/veranstaltungen/detail/-/content/welches-sozialstaatsverstaendnis-folgt-aus-dem-christlichen-bild-vom-menschen

Mit:
Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
Dr. Ursula Schoen Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Dr. Stefan Nacke MdB
Hermann Gröhe
Moderation: Franziska Hein

In einer Zeit, in der grundlegende Reformen unseres Sozialstaates zur Sicherstellung seiner dauerhaften Verlässlichkeit und Finanzierbarkeit gefordert werden, wollen wir danach fragen, welches Sozialstaatsverständnis aus einem christlichen Bild vom Menschen folgt.

Grundlegend für dieses Menschenbild ist das Bekenntnis zur gleichen Würde eines jeden Menschen, der zugleich eigenverantwortliche Person ist wie auf die Gemeinschaft mit anderen angelegt und angewiesen.

Wie kann sozialstaatliches Handeln einerseits auf Teilhabe und Eigenverantwortung zielen, also - wo immer möglich - Hilfe zur Selbsthilfe sein und andererseits wirksam Benachteiligungen ausgleichen und Armut verhindern? Wie steht es um Befähigungs- und Verteilungsgerechtigkeit, den Blick auf kommende Generationen?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und der Katholischen Akademie in Berlin e.V.

Maria von Nazareth und die Erneuerung der Kirche11.06.26, 19 Uhr In „Queer Mary. Il futuro dell’esperienza cristiana“ vo...
04/06/2026

Maria von Nazareth und die Erneuerung der Kirche
11.06.26, 19 Uhr

In „Queer Mary. Il futuro dell’esperienza cristiana“ von der katalanischen Benediktinerin und Ärztin Dr. Dr. Teresa Forcades i Vila OSB begegnen wir Maria als einer der aktivsten Figuren in den Evangelien. Sie erscheint nicht als stumme und passive Ikone des weiblichen Opfers, sondern als eine hartnäckige und eigensinnige Frau, die das Wort ergreift, kritische Fragen stellt, und unbequeme Entscheidungen trifft.

Im Austausch mit der Don Bosco Schwester und Theologin Dr. Linda Pocher, die ebenfalls zu Maria publiziert hat, sowie Don Sergio Massironi, Rom, wollen wir die Auseinandersetzungen der beiden Autorinnen mit Maria von Nazareth kennenlernen, besonders hinsichtlich des heutigen Ringens um die Rolle der Frau in der Kirche.

Dr. Linda Pocher FMA lehrt Christologie und Mariologie an der Päpstlichen Fakultät für Erziehungswissenschaften Auxilium in Rom, wo sie zudem die Verantwortung für die Schule für Integrale Ökologie Custodi del Giardino trägt.

Dr. Dr. Teresa Forcades i Vila OSB ist Ärztin und Benediktinerin. Sie wirkt im Kloster Montserrat nahe Barcelona, wo sie die Monastische Schule „Sincletica“ begründet hat (www.sincletica.cat).

Sergio Massironi ist Priester und theologischer Berater des Staatssekretariats im Vatikan sowie Universitätsseelsorger am Polytechnikum Mailand.

Kirchenführung: St. Peter und Paul, Eberswalde3.06.26, 18 UhrOrt: St. Peter und Paul, Eberswalde, Schicklerstraße 7, 162...
28/05/2026

Kirchenführung:
St. Peter und Paul, Eberswalde
3.06.26, 18 Uhr

Ort: St. Peter und Paul, Eberswalde, Schicklerstraße 7, 16225 Eberswalde

St. Peter und Paul in Eberswalde ist eine der frühen katholischen Kirchen im Berliner Bereich. 1876-77 erbaut vom Kölner Dombaumeister Vinzenz Statz. Nach Kriegsbeschädigungen wurde diese Kirche zunächst notdürftig repariert und später umgebaut. Vor allem die Ausstattung des Künstlers Friedrich Schötschel fällt auf. Hier ist besonders seine Kirchentür, die die Leugnung des Petrus und die Blendung des Paulus auf den beiden Türflügeln zeigt, zu erwähnen.

Bild 1: Wikimedia Commons/Sinuhe20
Bild 2-6: Wikimedia Commons/Monika Angela Arnold

Resonanzen. Ein metaphysisches Imaginarium1.06.26, 19 UhrOb der polnische Dichter Adam Zagajewski oder der Maler Giorgio...
28/05/2026

Resonanzen. Ein metaphysisches Imaginarium
1.06.26, 19 Uhr

Ob der polnische Dichter Adam Zagajewski oder der Maler Giorgio Morandi, das Gedicht „Im Geheimnis“ von Gottfried Benn, das Schaukeln zwischen Himmel und Erde als geistliche Übung bei dem Dichter Jürgen Brôcan oder eine kleine Theologie der Nautik – Sebastian Kleinschmidts neue Essays sind voller diskreter Überraschungen auf dem Feld von Kunst, Poesie und Religion und helfen, die Welt als ein großes metaphysisches Imaginarium verstehen zu können.

Sebastian Kleinschmidt war von 1991 bis 2013 Chefredakteur der Kulturzeitschrift Sinn und Form. Er lebt als Essayist und Herausgeber in Mittenwalde. Im Verlag Matthes & Seitz Berlin erschienen u.a. die Essaybände Gegenüberglück (2008) und Spiegelungen (2018) und zusammen mit Daniel Kehlmann das Gesprächsbuch Requiem für einen Hund (2025).

Poesie der Psalmen und der „Geist Gottes“ in der Bibel29.05.26, 18 UhrDie lyrische Grundkraft der PsalmenPoetik, Ästheti...
24/05/2026

Poesie der Psalmen und der „Geist Gottes“ in der Bibel
29.05.26, 18 Uhr

Die lyrische Grundkraft der Psalmen
Poetik, Ästhetik und Theologie
Florian Pataki, Ev. Theologie, Universität Greifswald

Die Psalmen zählen zu den einflussreichsten Texten der jüdisch-christlichen Tradition – als Gebete, Gesänge und poetische Sprachkunst. Ausgehend von modernen Ansätzen der Psalmenforschung, insbesondere der Psaltertheologie Günter Baders, untersucht Florian Pataki in seiner Magisterarbeit die Psalmen als eigenständige Form religiöser Lyrik. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie poetische Form zum Träger theologischer Erkenntnis wird. Die Untersuchung zeigt, dass die theologische Kraft der Psalmen wesentlich aus ihrer sprachlichen und künstlerischen Gestalt hervorgeht – und dass sich ihre Wirkung erst im Zusammenspiel von Dichtung, Klang und religiöser Erfahrung vollständig erschließt.

Der „Geist Gottes“ in Bibel und Tradition
Pneumatologische Ansätze in Judentum und Christentum
Nils Thomas, Kath. Theologie, Theologische Fakultät Trier

Welche Bedeutung hat der Geist Gottes in Judentum und Christentum heute? Dieser Frage widmet sich Nils Thomas in seiner Magisterarbeit. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der Heilige Geist in der katholischen Theologie seit dem 20. Jahrhundert oft vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhalten hat. Anhand der biblischen Vorstellungen von „Ruach“ (hebräisch: „Geist“) und des „Parakleten“ (des „Beistands“ bzw. Heiligen Geistes im Johannesevangelium) untersucht die Arbeit deren Weiterentwicklung in der frühen Tradition sowie in zeitgenössischen Ansätzen. Sie zeigt, dass die verschiedenen Vorstellungen und Deutungsmöglichkeiten der Wirkung des göttlichen Geistes in beiden Religionen durchaus auch Gemeinsamkeiten aufweisen und Perspektiven für den interreligiösen Dialog eröffnen.

Auf die Vorträge reagieren Dr. Brinthanan Puvaneswaran, evangelischer Theologe, Berlin, und Johanna Mängel, Promotionsstudentin an der Theologischen Fakultät, Berlin.

In Kooperation mit der Guardini Stiftung und der Görres-Gesellschaft

Adresse

Hannoversche Str. 5
Berlin
10115

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