Katholische Akademie in Berlin e.V.

Katholische Akademie in Berlin e.V. Die Katholische Akademie in Berlin - ein Ort des Denkens, Glaubens und Fragens, des Austauschs und der Besinnung.
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Bei uns, in der Mitte der Hauptstadt, diskutieren Politiker mit Intellektuellen, hier kommen Theologen und Vertreter verschiedener Religionen mit Künstlern und Gelehrten zusammen, hier sprechen Wissenschaftler mit Experten aus der wirtschaftlichen und sozialen Praxis. Die Katholische Akademie in Berlin steht allen offen, die sich für die inneren Verbindungen von Religion, Politik, Kultur und Gesel

lschaft interessieren. Wir sind ein Forum der öffentlichen intellektuellen Auseinandersetzung und bieten zugleich einen geschützten Raum für Gespräche im kleineren Kreis. Wir versuchen, Geistiges und Geistliches zu verbinden. Unsere Akademiekirche ist Ort des Gebetes und der Liturgie.

Welches Sozialstaatsverständnis folgt aus dem christlichen Bild vom Menschen?Eine gemeinsame Veranstaltung der Konrad-Ad...
16/06/2026

Welches Sozialstaatsverständnis folgt aus dem christlichen Bild vom Menschen?
Eine gemeinsame Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
23.06.26, 18 Uhr

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Tiergartenstr. 35,10785 Berlin

Anmeldung unter: https://www.kas.de/de/web/analyse-und-beratung/veranstaltungen/detail/-/content/welches-sozialstaatsverstaendnis-folgt-aus-dem-christlichen-bild-vom-menschen

Mit:
Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
Dr. Ursula Schoen Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Dr. Stefan Nacke MdB
Hermann Gröhe
Moderation: Franziska Hein

In einer Zeit, in der grundlegende Reformen unseres Sozialstaates zur Sicherstellung seiner dauerhaften Verlässlichkeit und Finanzierbarkeit gefordert werden, wollen wir danach fragen, welches Sozialstaatsverständnis aus einem christlichen Bild vom Menschen folgt.

Grundlegend für dieses Menschenbild ist das Bekenntnis zur gleichen Würde eines jeden Menschen, der zugleich eigenverantwortliche Person ist wie auf die Gemeinschaft mit anderen angelegt und angewiesen.

Wie kann sozialstaatliches Handeln einerseits auf Teilhabe und Eigenverantwortung zielen, also - wo immer möglich - Hilfe zur Selbsthilfe sein und andererseits wirksam Benachteiligungen ausgleichen und Armut verhindern? Wie steht es um Befähigungs- und Verteilungsgerechtigkeit, den Blick auf kommende Generationen?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und der Katholischen Akademie in Berlin e.V.

Maria von Nazareth und die Erneuerung der Kirche11.06.26, 19 Uhr In „Queer Mary. Il futuro dell’esperienza cristiana“ vo...
04/06/2026

Maria von Nazareth und die Erneuerung der Kirche
11.06.26, 19 Uhr

In „Queer Mary. Il futuro dell’esperienza cristiana“ von der katalanischen Benediktinerin und Ärztin Dr. Dr. Teresa Forcades i Vila OSB begegnen wir Maria als einer der aktivsten Figuren in den Evangelien. Sie erscheint nicht als stumme und passive Ikone des weiblichen Opfers, sondern als eine hartnäckige und eigensinnige Frau, die das Wort ergreift, kritische Fragen stellt, und unbequeme Entscheidungen trifft.

Im Austausch mit der Don Bosco Schwester und Theologin Dr. Linda Pocher, die ebenfalls zu Maria publiziert hat, sowie Don Sergio Massironi, Rom, wollen wir die Auseinandersetzungen der beiden Autorinnen mit Maria von Nazareth kennenlernen, besonders hinsichtlich des heutigen Ringens um die Rolle der Frau in der Kirche.

Dr. Linda Pocher FMA lehrt Christologie und Mariologie an der Päpstlichen Fakultät für Erziehungswissenschaften Auxilium in Rom, wo sie zudem die Verantwortung für die Schule für Integrale Ökologie Custodi del Giardino trägt.

Dr. Dr. Teresa Forcades i Vila OSB ist Ärztin und Benediktinerin. Sie wirkt im Kloster Montserrat nahe Barcelona, wo sie die Monastische Schule „Sincletica“ begründet hat (www.sincletica.cat).

Sergio Massironi ist Priester und theologischer Berater des Staatssekretariats im Vatikan sowie Universitätsseelsorger am Polytechnikum Mailand.

Kirchenführung: St. Peter und Paul, Eberswalde3.06.26, 18 UhrOrt: St. Peter und Paul, Eberswalde, Schicklerstraße 7, 162...
28/05/2026

Kirchenführung:
St. Peter und Paul, Eberswalde
3.06.26, 18 Uhr

Ort: St. Peter und Paul, Eberswalde, Schicklerstraße 7, 16225 Eberswalde

St. Peter und Paul in Eberswalde ist eine der frühen katholischen Kirchen im Berliner Bereich. 1876-77 erbaut vom Kölner Dombaumeister Vinzenz Statz. Nach Kriegsbeschädigungen wurde diese Kirche zunächst notdürftig repariert und später umgebaut. Vor allem die Ausstattung des Künstlers Friedrich Schötschel fällt auf. Hier ist besonders seine Kirchentür, die die Leugnung des Petrus und die Blendung des Paulus auf den beiden Türflügeln zeigt, zu erwähnen.

Bild 1: Wikimedia Commons/Sinuhe20
Bild 2-6: Wikimedia Commons/Monika Angela Arnold

Resonanzen. Ein metaphysisches Imaginarium1.06.26, 19 UhrOb der polnische Dichter Adam Zagajewski oder der Maler Giorgio...
28/05/2026

Resonanzen. Ein metaphysisches Imaginarium
1.06.26, 19 Uhr

Ob der polnische Dichter Adam Zagajewski oder der Maler Giorgio Morandi, das Gedicht „Im Geheimnis“ von Gottfried Benn, das Schaukeln zwischen Himmel und Erde als geistliche Übung bei dem Dichter Jürgen Brôcan oder eine kleine Theologie der Nautik – Sebastian Kleinschmidts neue Essays sind voller diskreter Überraschungen auf dem Feld von Kunst, Poesie und Religion und helfen, die Welt als ein großes metaphysisches Imaginarium verstehen zu können.

Sebastian Kleinschmidt war von 1991 bis 2013 Chefredakteur der Kulturzeitschrift Sinn und Form. Er lebt als Essayist und Herausgeber in Mittenwalde. Im Verlag Matthes & Seitz Berlin erschienen u.a. die Essaybände Gegenüberglück (2008) und Spiegelungen (2018) und zusammen mit Daniel Kehlmann das Gesprächsbuch Requiem für einen Hund (2025).

Poesie der Psalmen und der „Geist Gottes“ in der Bibel29.05.26, 18 UhrDie lyrische Grundkraft der PsalmenPoetik, Ästheti...
24/05/2026

Poesie der Psalmen und der „Geist Gottes“ in der Bibel
29.05.26, 18 Uhr

Die lyrische Grundkraft der Psalmen
Poetik, Ästhetik und Theologie
Florian Pataki, Ev. Theologie, Universität Greifswald

Die Psalmen zählen zu den einflussreichsten Texten der jüdisch-christlichen Tradition – als Gebete, Gesänge und poetische Sprachkunst. Ausgehend von modernen Ansätzen der Psalmenforschung, insbesondere der Psaltertheologie Günter Baders, untersucht Florian Pataki in seiner Magisterarbeit die Psalmen als eigenständige Form religiöser Lyrik. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie poetische Form zum Träger theologischer Erkenntnis wird. Die Untersuchung zeigt, dass die theologische Kraft der Psalmen wesentlich aus ihrer sprachlichen und künstlerischen Gestalt hervorgeht – und dass sich ihre Wirkung erst im Zusammenspiel von Dichtung, Klang und religiöser Erfahrung vollständig erschließt.

Der „Geist Gottes“ in Bibel und Tradition
Pneumatologische Ansätze in Judentum und Christentum
Nils Thomas, Kath. Theologie, Theologische Fakultät Trier

Welche Bedeutung hat der Geist Gottes in Judentum und Christentum heute? Dieser Frage widmet sich Nils Thomas in seiner Magisterarbeit. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der Heilige Geist in der katholischen Theologie seit dem 20. Jahrhundert oft vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhalten hat. Anhand der biblischen Vorstellungen von „Ruach“ (hebräisch: „Geist“) und des „Parakleten“ (des „Beistands“ bzw. Heiligen Geistes im Johannesevangelium) untersucht die Arbeit deren Weiterentwicklung in der frühen Tradition sowie in zeitgenössischen Ansätzen. Sie zeigt, dass die verschiedenen Vorstellungen und Deutungsmöglichkeiten der Wirkung des göttlichen Geistes in beiden Religionen durchaus auch Gemeinsamkeiten aufweisen und Perspektiven für den interreligiösen Dialog eröffnen.

Auf die Vorträge reagieren Dr. Brinthanan Puvaneswaran, evangelischer Theologe, Berlin, und Johanna Mängel, Promotionsstudentin an der Theologischen Fakultät, Berlin.

In Kooperation mit der Guardini Stiftung und der Görres-Gesellschaft

Neue Politische Theologie. Eine Vergegenwärtigung28.05.26, 19 UhrAm Anfang der Neuen Politischen Theologie stand nicht d...
21/05/2026

Neue Politische Theologie.
Eine Vergegenwärtigung
28.05.26, 19 Uhr

Am Anfang der Neuen Politischen Theologie stand nicht die alte politische Theologie von Carl Schmitt. Nicht die Frage nach der Souveränität, nach Macht motivierte Johann Baptist Metz dazu, diese Theologie zu begründen. Die Neue Politische Theologie begann mit der Frage nach dem, was „Welt“ heißt und wie diese gerettet werden könne. Angeschärft wurde dieses Projekt der Weltwerdung durch die Auseinandersetzung mit der Katastrophe Auschwitz.

Während Vertreter:innen der alten politischen Theologie die Kampfzonen ausweiten, arbeitet die Neue Politische Theologie als „Theologie mit dem Gesicht zur Welt“ gerade im Blick auf die ökologischen Katastrophen an einer kritisch-revolutionären Veränderungsethik, die auch die nichtmenschlichen Kreaturen einbezieht.

Diese Tradition katholischen politischen Denkens wollen wir angesichts gegenwärtiger Herausforderungen und Krisen vergegenwärtigen und neu entdecken.

Die PhysikerGespräch nach der VorstellungMit: Christopher-Fares Köhler (Dramaturg)📅 28.05.2026🕢 Beginn der Aufführung: 1...
21/05/2026

Die Physiker
Gespräch nach der Vorstellung
Mit: Christopher-Fares Köhler (Dramaturg)

📅 28.05.2026
🕢 Beginn der Aufführung: 19:30 Uhr

📍 Deutsches Theater Berlin
(Rangfoyer)

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Gespräch statt.
Die Teilnahme ist für Besucher:innen der Abendvorstellung möglich.

🎟️ Karten erhältlich:
• an der Theaterkasse (täglich 15:00–18:30 Uhr)
• telefonisch: 030 28 441 225
• online über die Website des Deutschen Theaters Berlin

1962 kamen „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt zum ersten Mal auf die Bühne. Von dort aus hat das Stück einen Siegeszug über die Bühnen Europas und darüber hinaus angetreten. Es wurde in über 30 Sprachen übersetzt und wird bis heute aufgeführt. Worum geht es? Der Physiker Möbius entdeckt die Weltformel, die in den falschen Händen den Untergang der Menschheit bedeuten könnte.
Das Deutsche Theater schreibt weiter in seiner Ankündigung: „[Er] entscheidet sich für den inszenierten Wahnsinn. Um diese Formel vor Missbrauch zu schützen, zieht er sich in ein Sanatorium […] zurück.“
Die Situation von damals hat sich kaum geändert. Gibt es neue Perspektiven?
Generationen von Schülern haben dieses Stück von Dürrenmatt in der Schule gelesen oder Aufführungen gesehen – und tun es bis heute.

Was macht es mit einem, dieses Stück nach Jahren oder Jahrzehnten wieder zu sehen? Im Gespräch nach der Vorstellung sprechen wir gemeinsam mit dem Dramaturgen der Aufführung, Christopher-Fares Köhler, über das in der Vorstellung Erlebte.

Foto: Eike Walkenhorst

Herzliche Einladung zum nächsten Erzählcafé zum Thema„Wunder gibt es immer wieder“,am 27.05.26, 15 UhrGlauben Sie an Wun...
19/05/2026

Herzliche Einladung zum nächsten Erzählcafé zum Thema
„Wunder gibt es immer wieder“,
am 27.05.26, 15 Uhr

Glauben Sie an Wunder? Muss man an Wunder glauben? Sie treten doch sowieso in unser Leben, ob wir wollen oder nicht. Es ist nicht so ganz einfach: Als Wunder gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst.
Es bezeichnet demnach allgemein etwas Erstaunliches und Außergewöhnliches mitunter auch Erschreckendes.

Es gibt wohl keine Religion, in der Wunder nicht eine selbstverständliche Rolle spielen. In allen Wundern ist Staunen wesentlich. Das Wunder widerspricht den Naturgesetzen, allen Wahrscheinlichkeiten und Erfahrungen und kündet so von der Allmacht Gottes.

Es gibt aber auch andere Wunder, die einen vollkommen überraschen: ein verlorengegangener Schlüssel, taucht wieder auf, die schon abgeschriebene Wohnung, lässt sich doch noch mieten., etc.
Dann gibt es auch Wunderbares, das entdeckt werden will, wo meine Gestimmtheit und Empfänglichkeit eine große Rolle spielen. Zum Beispiel eine Pflanze auf dem Balkon, die den frostigen Winter offensichtlich nicht überlebt hat. Braun und vertrocknet friert sie vor sich hin. Da erscheint plötzlich ein winziges grünes Blättchen an ihrem Stiel…

Wir freuen uns darauf, Ihre Geschichten zu hören, über die überraschenden Wendungen, die das Leben bereithält. Getreu unserem Thema: Wunder gibt es immer wieder!
Natürlich sind Sie auch herzlich willkommen, wenn Sie nur zuhören möchten. Ohne Zuhörer gibt es schließlich keine Geschichten.

GOTTVOLL; keineswegs gottlos26.05.26, 19 UhrGottlos, gottvergessen oder doch radikal säkular – das sind beliebte und gän...
18/05/2026

GOTTVOLL; keineswegs gottlos
26.05.26, 19 Uhr

Gottlos, gottvergessen oder doch radikal säkular – das sind beliebte und gängige Ausgangspunkte für pastoraltheologische Überlegungen, wenn es um Berlin, Brandenburg und Vorpommern geht.

An diesem Abend wählen wir eine andere Perspektive: Berlin, Brandenburg und Vorpommern sind Gottes so voll! Der Sinn für Gottes Gegenwart öffnet übersehene Räume für christliche Verkündigung, Caritas und Liturgie.

Gastreferenten

Prof. Dr. Teresa Schweighofer
Zentralinstitut für Katholische Theologie, HU Berlin

Prof. em. Dr. Paul Zulehner
Institut für praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Wien

Pater Manfred Kollig SSCC,
Generalvikar Erzbistum Berlin

Adresse

Hannoversche Str. 5
Berlin
10115

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