Katholische Akademie in Berlin e.V.

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Katholische Akademie in Berlin e.V. Die Katholische Akademie in Berlin - ein Ort des Denkens, Glaubens und Fragens, des Austauschs und der Besinnung.

Bei uns, in der Mitte der Hauptstadt, diskutieren Politiker mit Intellektuellen, hier kommen Theologen und Vertreter verschiedener Religionen mit Künstlern und Gelehrten zusammen, hier sprechen Wissenschaftler mit Experten aus der wirtschaftlichen und sozialen Praxis. Die Katholische Akademie in Berlin steht allen offen, die sich für die inneren Verbindungen von Religion, Politik, Kultur und Gesellschaft interessieren. Wir sind ein Forum der öffentlichen intellektuellen Auseinandersetzung und bieten zugleich einen geschützten Raum für Gespräche im kleineren Kreis. Wir versuchen, Geistiges und Geistliches zu verbinden. Unsere Akademiekirche ist Ort des Gebetes und der Liturgie.

Erzählcafé zum Thema „Vorbilder – Gleichnisse – Legenden“21.10.26, 15 UhrErinnern Sie auch manchmal nur den ersten Satz ...
19/10/2026

Erzählcafé zum Thema „Vorbilder – Gleichnisse – Legenden“
21.10.26, 15 Uhr

Erinnern Sie auch manchmal nur den ersten Satz einer Legende, oder nur den Plot, oder den Schluss?

Gibt es Geschichten, die Sie besonders berühren und die Ihnen vielleicht zum Vorbild wurden? Andere, die Ihnen persönlich nahegehen?

Wir machen uns auf die Spur Ihrer Geschichten und fangen an, diesen nachzuspüren und sie gemeinsam zusammenzutragen.

Wo Werte die Freiheit tragen 22.10.26, 19 UhrDas Buch „Wo Werte die Freiheit tragen“ von Christine Lieberknecht erschein...
15/10/2026

Wo Werte die Freiheit tragen
22.10.26, 19 Uhr

Das Buch „Wo Werte die Freiheit tragen“ von Christine Lieberknecht erscheint August 2026 im Echter Verlag in der Reihe „Spiritualität der Begegnung – konkret“.

Nach einer Begrüßung und Einführung durch die Mitherausgeberin Prof. Dr. Ulrike Kostka spricht die Journalistin Dr. Karin Wollschläger (KNA) mit Christine Lieberknecht über die in ihrem Buch niedergelegten Erfahrungen und Einsichten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Gründergeneration alles daran, den Wiederaufbau unseres Landes in Frieden und Freiheit demokratisch, rechtsstaatlich, sozial und erfolgreich zu gestalten. „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ – so beschreibt die Präambel des Grundgesetzes den Geist jener Zeit.

Nach Jahrzehnten von Wirtschaftswunder, Wohlstand, Frieden und deutscher Wiedervereinigung scheint dieses religiöse Fundament zu erodieren. Immer weniger wird christlicher Glaube als Grundlage für Freiheit, Verantwortung und Demokratie wahrgenommen. Werte haben oft ihren Bezug zur christlichen Tradition verloren.

Mit autobiografischen Zeugnissen berichtet Christine Lieberknecht von der Kraft christlicher Freiheit als Jugendliche in der DDR, von friedlicher Revolution, ihrem Amt als Thüringer Ministerpräsidentin und ihrem heutigen Einsatz für Demokratie und Verantwortung in Kirche und Gesellschaft.

Christine Lieberknecht war von 2009 bis 2014 Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen.

Im Fokus: Estland. Gesellschaft und Kirche in einem Land an der Ostgrenze der EUONLINE-Veranstaltung20.10.26, 18 UhrZuga...
14/10/2026

Im Fokus: Estland. Gesellschaft und Kirche in einem Land an der Ostgrenze der EU
ONLINE-Veranstaltung
20.10.26, 18 Uhr

Zugangsdaten auf der Website der Katholischen Akademie in Berlin: https://www.katholische-akademie-berlin.de/veranstaltung/im-fokus-estland/ (kostenfreie Teilnahme ohne Anmeldung)

Was charakterisiert Glaube und Religion in Estland? Wie steht es um die Ökumene? Wo engagieren sich die Kirchen besonders und welchen Beitrag leisten sie im sozialen Bereich und in der Bildungsarbeit?
Traditionell sind die Esten lutherisch geprägt; heute gilt Estland jedoch als eines der am stärksten säkularisierten Länder Europas. Bei der Volkszählung 2021 gaben knapp 60 Prozent der Bevölkerung an, keiner Religionsgemeinschaft anzugehören. Die katholische Kirche bildet eine kleine Minderheit.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich in Estland wie auch in den anderen baltischen Staaten die Sicherheitslage verschärft. Uns interessiert, wie sich das gesellschaftliche Leben und die Stimmung in der Bevölkerung angesichts der realen Bedrohung verändert haben und wie die Menschen ihre Zukunft sehen. Herausforderungen sind dabei unter anderem eine starke Abwanderung aus dem ländlichen Raum und die Rolle der russischsprachigen Gruppe.

Dazu hören wir und sprechen mit:

Bischof Philippe Jean-Charles Jourdan, Diözese Tallinn, Tallinn (Estland)
Maris Hellrand, Journalistin, Tallinn (Estland)
Moderation: Markus Nowak, Journalist, Berlin

Die Veranstaltung findet mit Übersetzung in deutscher und englischer Sprache statt.

Eine Kooperation der Katholische Akademie in Berlin e.V. mit Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

Das Bild der heiligen Hedwig von Schlesien bei Joseph von Eichendorff.Zwischen regionalem Gedächtnis, katholischer Frömm...
13/10/2026

Das Bild der heiligen Hedwig von Schlesien bei Joseph von Eichendorff.
Zwischen regionalem Gedächtnis, katholischer Frömmigkeit und schlesischer Identität
16.10.26, 19 Uhr

Hedwig von Schlesien ist eine faszinierende Heilige. Sie ist nicht nur seit Jahrhunderten beliebt, sie verbindet auch Deutschland und Polen.

Im Rahmen des Symposiums: Hedwig von Schlesien 1174-1243: Leben, Wirken und Rezeption, vom 15.-17.10.26 in der Katholischen Akademie in Berlin e.V., laden wir Sie herzlich zu unserem öffentlichen Vortrag von Frau Univ.-Prof. Dr. habil. Gabriela Jelitto-Piechulik, Opole, um 19 Uhr im Auditorium ein.

Der Vortrag wird gerahmt von Vertonungen einiger Gedichte von Joseph von Eichendorff (1788-1857).

Es musizieren: Lena Kühn – Sopran und Thomas Keller – Klavier

Eine Veranstaltung der Katholische Akademie in Berlin e.V. in Kooperation mit dem Bistum Augsburg und dem Erzbistum Berlin.

Romano Guardini und Dietrich BonhoefferKonturen theologischer Entwürfe im Spannungsfeld der 1930er Jahre7.10.26, 19 UhrW...
01/10/2026

Romano Guardini und Dietrich Bonhoeffer
Konturen theologischer Entwürfe im Spannungsfeld der 1930er Jahre
7.10.26, 19
Uhr

Wie formt sich Theologie unter den Bedingungen der Krise jeweils neu – und worin liegen die Unterschiede dieser beiden Antworten auf die Zeit?

Der Abend widmet sich der Frage, wie sich unter den Bedingungen politischer und geistlicher Krisenerfahrungen bei Romano Guardini und Dietrich Bonhoeffer eine je eigene Bestimmung des „entscheidend Christlichen“ und seiner Gestalt in der Moderne herausbildete.

Während Guardini 1939 seinen Lehrstuhl verlor, entwickelte Bonhoeffer im Umfeld des Predigerseminars Finkenwalde (1935–1937) eine Theologie der Nachfolge. Beide reagierten auf denselben historischen Umbruch, jedoch in unterschiedlichen biografischen und kirchlichen Spannungsräumen.

Eine Veranstaltung des Forum Guardini, eine Kooperation der Katholischen Akademie in Berlin und der Guardini Stiftung.

Fotos © Katholische Akademie in Bayern (Guardini) und © Gütersloher Verlagshaus (Bonhoeffer)

St. Marien am Behnitz, SpandauKirchenführung7.10.26, 18 UhrOrt: Am Behnitz 9, 13597 BerlinDie Kirche St. Marien am Behni...
30/09/2026

St. Marien am Behnitz, Spandau
Kirchenführung
7.10.26, 18 Uhr

Ort: Am Behnitz 9, 13597 Berlin

Die Kirche St. Marien am Behnitz ist die zweitälteste katholische Kirche auf dem heutigen Stadtgebiet. Der Bau nahe der Spandauer Zitadelle ist ein Werk des Architekten August Soller und war zunächst auch in militärischer Nutzung. Mit dem Bau der neuen Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen, 1910, wurde die erste Spandauer Kirche bald wenig genutzt. Zwischenzeitlich bereits profaniert, wurde sie dann wieder als Garnisonkirche genutzt. Erste Sanierungsarbeiten begannen in den 1960er Jahren. 1995 kaufte das Erzbistum den Sakralbau von der Bundesregierung, jedoch konnte der Ort kirchlich nicht neu belebt werden. 2001 kaufte ein Ehepaar die Kirche und sanierte diese liebevoll und denkmalgerecht. Seit dem erfuhr das Gotteshaus kirchliche und vor allem kulturelle Nutzung.

Am Mittwoch, dem 7. Oktober erschließt uns Heike Schmidt-Deeken diesen Sakralbau.

Foto © Dr. Cordia Schlegelmilch, 2003

Visionen des TranshumanenÜber Theologie im Zeitalter Künstlicher Intelligenz 5.10.26, 19 UhrWelche Rolle kommt der Theol...
29/09/2026

Visionen des Transhumanen
Über Theologie im Zeitalter Künstlicher Intelligenz
5.10.26, 19 Uhr

Welche Rolle kommt der Theologie zu in einem Zeitalter radikaler Verunsicherung, schwankend zwischen technologischen Heilsversprechen und apokalyptischen Ängsten?

Welch große Rolle Religion in Technologie-Debatten spielt, ist das Thema von Wolfgang Palaver und mit der Enzyklika des Papstes „Magnifica Humanitas“ nun auch für eine breite Öffentlichkeit sichtbar geworden. Indem Algorithmen und Soziale Medien unser Zusammenleben, Aufwachsen und Selbstverhältnis fundamental verändern, sind wir nicht lediglich mit einer technologischen Zäsur konfrontiert, sondern mit einem Ringen um die Verteidigung des Menschlichen. Wie verändert sich die Welt, wenn wir Gedanken, Beziehungen und Gefühle nicht mehr selbst verantworten, sondern über Plattformmonopole Wortwahrscheinlichkeiten errechnen lassen? Wenn wir statistische Wahrscheinlichkeiten mit Wissen oder Wahrheit verwechseln, uns „liebevollen“ Chatbots statt verletzenden Mitmenschen anvertrauen, die Gefühle nachahmen und Beziehungen simulieren, dann verwandeln sich hilfreiche Werkzeuge in entmündigende Herrschaftsinstrumente.

Im Horizont einer solchen Verteidigung des Menschen vergleicht Papst Leo XIV. in seiner aktuellen Enzyklika die Gefahren von Algorithmen mit Massenvernichtungswaffen. Er fordert uns nicht dazu auf, die digitale Innovation zu stoppen, sehr wohl aber erinnert er an unsere Aufgabe, „sie zu lenken und uns ihrer Ambivalenz bewusst zu sein“ – damit es uns gelingt, „die Technologie zu nutzen, ohne von ihr versklavt zu werden“.

Von Claudia Hamm wurde jüngst unter dem Titel „Gott spielen“ ein gepriesener und vielbeachteter Band mit prominenten Stimmen zur Auseinandersetzung mit den Verheißungen Künstlicher Intelligenz herausgegeben. Als markante Stimme der kritischen Begleitung des allgegenwärtigen Hypes um Künstliche Intelligenz trat sie bereits mit dem Doppelheft der Zeitschrift Akzente hervor, das unter dem Titel „Automatensprache“ die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Herausforderungen der rasenden Automatisierung von Sprache und Übersetzen eindringlich schilderte.

Schreiben in finsteren Zeiten –Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933-194528.09.26, 19 UhrHelmuth Kiesel widmet...
22/09/2026

Schreiben in finsteren Zeiten –
Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933-1945
28.09.26, 19 Uhr

Helmuth Kiesel widmet sich der Literatur des Exils und der inneren Emigration, aber auch regimenahen Autoren, ebenso der österreichischen und schweizerdeutschen Literatur. Dabei stellt er die berühmten Werke der Epoche vor, von Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" bis Thomas Manns "Doktor Faustus", von Ernst Jüngers "Marmorklippen" bis Hermann Hesses "Glasperlenspiel" – und daneben zahlreiche vergessene Bücher, die literarisch bemerkenswert und historisch aufschlussreich sind.

AUSGEBUCHT - Teilnahme über YouTube-Livestream: https://youtube.com/live/voFByAakCqI?„… wo die Menschheit riskiert, ihr ...
18/09/2026

AUSGEBUCHT - Teilnahme über YouTube-Livestream: https://youtube.com/live/voFByAakCqI?

„… wo die Menschheit riskiert, ihr wahres Gesicht zu verlieren“
Papst Leo XIV. und die Enzyklika zur KI "Magnifica humanitas"
25.09.26, 19 Uhr

Podiumsgespräch mit:
Markus Beckedahl, Mitbegründer der re:publika Berlin
Prof. Dr. Johannes Hoff, Innsbruck
Moderation: Dr. Manuela Lenzen

Am 16. Juni 2026 veröffentlichte Papst Leo XIV. seine erste Enzyklika „Magnifica humanitas“. Die von Gott geschaffene „großartige Menschheit“ riskiert „ihr wahres Gesicht zu verlieren“. 100 Jahre nach der Enzyklika Rerum Novarum von Papst Leo XIII. ist die „neue Sache / res nova“ die Künstliche Intelligenz, die die Wachsamkeit der Kirche herausfordert.

Die Moderne – so Johannes Hoff – war nie säkular und verwechselt die menschliche und die künstliche Intelligenz. Das ist ein folgenschwerer Holzweg, der die Gabe der Unterscheidung herausfordert. Papst Leo XIV stellt sich dieser kulturgeschichtlichen Herausforderung in seiner Enzyklika Magnifica humanitas (Glorreiche Menschheit), indem er die weisheitlichen Quellen christlich-abendländischen Denkens in Erinnerung ruft. Er erinnert an die Scheidelinie, die Menschen von lieb und leblosen Maschinen abhebt, setzt der dualistischen Anthropologie der Neuzeit die trinitarisch-relationale Anthropologie des Mittelalters entgegen, und bestimmt Wahrheit als ein kommunitäres Gut (common good), ohne sich in den Fallstricken eines illiberalen Postliberalismus à la J.D. Vance zu verstricken.

Tauchgang LIVE Ein wunder-barer Sommer24.9.26, 20 Uhr Ort: Club der polnischen Versager, Ackerstr. 168, 10115 BerlinEine...
17/09/2026

Tauchgang LIVE
Ein wunder-barer Sommer
24.9.26, 20 Uhr

Ort: Club der polnischen Versager, Ackerstr. 168, 10115 Berlin

Eine Bar, was zum Trinken – und Theologinnen, Künstler und Philosophinnen präsentieren Schätze aus der Tiefe und Weite des Glaubens oder der Suche danach …

Die theologische Fährte ist ein dünner Pfad – und beginnt im Sommer 1979 im Zeltlager. Matthias Drobinski durfte Gruppenleiter sein, und dann fuhr auch noch Annette mit, in die er arg verliebt war.
Bei allem intellektuellen Drumherum, sagt der preisgekrönte Journalist (publik forum): Glaube kommt vom Erfahren, Erleben und Tun …

Wo? Der Tauchgang findet im Club der polnischen Versager statt: Ackerstr. 168 (Ecke Torstraße), 10115 Berlin-Mitte (U Rosenthaler Platz). Getränke können (und sollen) vor Ort bestellt werden. Eintritt frei. Die Veranstaltung wird auf Video aufgezeichnet.

Was? Zu den Tauchgängen laden wir Menschen ein uns einen Schatz mitzubringen, den sie in der Auseinandersetzung mit ihrem Glauben oder ihrer Suche nach Transzendentem gefunden haben. Videos vergangener live-Tauchgänge sind auf unserem Youtube Kanal zu finden. Die Tauchgänge als Podcast gibt es außerdem auf anchor, apple-podcasts und überall da, wo es Podcasts gibt.

Adresse

Hannoversche Str. 5
Berlin
10115

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