21/07/2026
Menschenhandel steckt in unserem Alltag – wahrscheinlich haben wir alle schon einmal davon profitiert – ob bewusst oder unbewusst. Wir wollen ein paar kleine praktische Alltagstipps weitergeben, die mit dazu beitragen können, bewusster zu konsumieren:
🍫 Mit der Chocolate Scorecard könnt ihr nachschauen, wie fair eure Lieblingsschoki ist und welche Marken vielleicht eine bessere Wahl sein könnten
( / www.chocolatescorecard.com)
👗 Die „Good On You-App“ bewertet Mode- und Beauty-Labels nach verschiedenen Kriterien und zeigt auch auf, wie fair die Arbeitsbedingungen hinter den Marken sind
( / https://goodonyou.eco/ )
💍 Ein Beispiel aus der Praxis: Bei dem sognannten social Business „Starfish Project“ stellen Überlebende aus Menschenhandel und sexueller Ausbeutung Schmuck her – Ziel ist es, den Frauen neue Perspektiven zu geben und ihnen zur Unabhängigkeit zu verhelfen. Der Schmuck ist nicht nur wunderschön, er vermittelt einen tieferen Sinn: Hoffnung.
( / www.starfishproject.com)
Menschenhandel kann hinter fast allen Konsum-Gegenständen stehen und in alltäglichen Dienstleistungen vorkommen: Ausbeutung in der Modeindustrie, Schokoladenindustrie, bei der Herstellung technischer Geräte und Schmuck, im Nagelstudio oder im Hotel – die Liste ist lang.
Wir wollen ermutigen: Auch kleine Schritte können etwas bewirken! Lasst uns den Mut haben, unser Konsumverhalten im Alltag zu hinterfragen, unbequeme Fragen zu stellen und genauer hinzuschauen.
Lasst uns gern in den Kommentaren wissen, ob ihr noch weitere Empfehlungen für kleine Alltagshelfer habt! 👇
Bild: Canva