Gemeinsam gegen Menschenhandel

Gemeinsam gegen Menschenhandel Das Bündnis "Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V." mit aktuellen Studien und Fakten zum Skandal "Menschenhandel" in Europa und speziell in Deutschland.

Als starker Zusammenschluss von zahlreichen Werken und Projekten.

Der Bundesrat fordert Änderungen am Regierungsentwurf zur Reform des Menschenhandelsstrafrechts. Die Bundesregierung leh...
16/08/2026

Der Bundesrat fordert Änderungen am Regierungsentwurf zur Reform des Menschenhandelsstrafrechts. Die Bundesregierung lehnt die meisten Vorschläge der Länderkammer jedoch ab. Das geht aus einer Unterrichtung der Bundesregierung über die Stellungnahme des Bundesrates und die Gegenäußerung der Bundesregierung hervor. Gegenstand ist der „Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der strafrechtlichen Verfolgung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung sowie zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1712“.

Keine Zustimmung findet die Forderung des Bundesrats, die geplante Strafbarkeit für die Inanspruchnahme von Handlungen von Menschenhandelsopfern auf Fälle auszudehnen, in denen jemand lediglich „leichtfertig verkennt“, dass es sich um ein Opfer handelt: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1205052

Zehn Jahre Nordisches Modell in Frankreich. Eine aktuelle Studie macht die Akzeptanz der Regelungen deutlich:96 % befürw...
14/08/2026

Zehn Jahre Nordisches Modell in Frankreich. Eine aktuelle Studie macht die Akzeptanz der Regelungen deutlich:
96 % befürworten mehr Ausstiegshilfen
95 % wünschen sich mehr Präventionsarbeit für junge Menschen
94 % unterstützen eine konsequentere Bekämpfung von Zuhälterei und Menschenhandel
93 % sehen auch Freier in der Verantwortung für das Prostitutionssystem

Fast zehn Jahre nach Inkrafttreten des französischen Pr*stitutionsgesetzes zeigt eine aktuelle repräsentative IPSOS-Studie: 92 % der Französinnen und Franzosen bewerten das Gesetz positiv.
Besonders groß ist die Zustimmung zu Maßnahmen, die Menschen in der Pr*stitution schützen und einen Ausstieg ermöglichen:

96 % befürworten mehr Ausstiegshilfen
95 % wünschen sich mehr Präventionsarbeit für junge Menschen
94 % unterstützen eine konsequentere Bekämpfung von Zuh@lterei und Menschenh*ndel
93 % sehen auch Freier in der Verantwortung für das Pr*stitutionssystem

Gleichzeitig zeigt die Studie: Beim gesellschaftlichen Umgang mit der Nachfrage gibt es noch viel zu tun. Während 41 % der Frauen den Se*kauf durch jemanden aus ihrem persönlichen Umfeld klar verurteilen, sind es bei den Männern nur 22 %.

Für SOLWODI ist klar: Der Schutz von Menschen in der Pr*stitution muss im Mittelpunkt stehen. Die Erfahrungen aus Frankreich können auch für die Debatte in Deutschland wichtige Impulse liefern.

Während hierzulande über die Zukunft der Pr*stitutionsgesetzgebung beraten wird, setzt sich SOLWODI weiterhin für die Einführung des Nordischen Modells ein: Schutz und Unterstützung für Menschen in der Pr*stitution – und eine wirksame Reduzierung der Nachfrage nach se*uellen Dienstleistungen.

Was die französische Bevölkerung über Pr*stitution, Se*kauf und das Gesetz denkt und welche Unterschiede sich zwischen Frauen und Männern zeigen, erfahrt ihr in unserem neusten SOLWODI+++Aktuell (Link in Bio)

13/08/2026
Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in Ungarn führen mitten nach Berlin - an die Kurfürstenstraße. Ein ausführlicher Ber...
11/08/2026

Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in Ungarn führen mitten nach Berlin - an die Kurfürstenstraße. Ein ausführlicher Bericht über ungarische Frauen, die in Berlin zur Prostitution gezwungen wurden.

"Die Angeklagten sollen die Reise und Unterbringung von mehr als zehn Opfern in Berlin organisiert haben. Die Staatsanwaltschaft schreibt, dass sie festgelegt hätten, wo sich die Frauen aufhalten und was sie zu welchem Preis anbieten müssten. Der Staatsanwaltschaft nach sollen die Frauen dabei streng überwacht worden sein... „Die Angeklagten beuteten die Opfer aus, nahmen deren Verdienst und verwendeten ihn für ihren eigenen Lebensunterhalt“, heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft weiter. Den mutmaßlichen Opfern sollen sie dabei nur so viel Geld gegeben haben, wie diese zum „Überleben“ benötigten... Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft führen mitten nach Berlin an die Kurfürstenstraße. Insbesondere Frauen aus Ungarn waren dort über Jahre präsent. Davon berichtet Gerhard Schönborn. Er ist Vorsitzender des Vereins Neustart, der Frauen auf dem Straßenstrich hilft, und kennt die Situation dort wie nur wenige andere. „Bis vor zwei Jahren stammten etwa zwei Drittel der angetroffenen Frauen aus Ungarn“, sagt er. Verschiedene Abschnitte rund um die Straße seien von Zuhältern aus Ungarn als „ungarische Straße“ bezeichnet worden. „In diesen Straßenabschnitten durften keine anderen Frauen stehen“, sagt Schönborn." (Der ganze Bericht bei MorgenpostPlus: https://www.morgenpost.de/berlin/article412794886/menschenhaendler-locken-frauen-mit-perfidem-taeuschungssystem-auf-den-strich.html )

11/08/2026
"Bei den Durchsuchungen seien Vermögenswerte von mehreren Hunderttausend Euro sichergestellt worden":
09/08/2026

"Bei den Durchsuchungen seien Vermögenswerte von mehreren Hunderttausend Euro sichergestellt worden":

Verbotene Prostitution Schleuser bringen Asiatinnen zur Prostitution nach Bayern Hauke-Christian Dittrich/dpa Der Münchner Polizei ist ein Schlag gegen illegale Prostitution und Menschenhandel gelungen. (Symbolbild) Von dpa 7. August 2026 Die Münchner Polizei hat einem mutmaßlichen Menschenhändl...

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