Gemeinsam gegen Menschenhandel

Gemeinsam gegen Menschenhandel Das Bündnis "Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V." mit aktuellen Studien und Fakten zum Skandal "Menschenhandel" in Europa und speziell in Deutschland.

Als starker Zusammenschluss von zahlreichen Werken und Projekten.

23/06/2026

Noch bis zum 25. Oktober soll die Ausstellung „S*x Work - eine Kulturgeschichte der S*xarbeit“ in der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen sein. Jetzt fordern Frauen einen sofortigen Stopp: Mit Protesten, Briefen und einer Petition.

"Es ist ein gefährlicher Job. Viele werden vergewaltigt und geschlagen, immer wieder kommt es zu Tötungsdelikten. Diese ...
21/06/2026

"Es ist ein gefährlicher Job. Viele werden vergewaltigt und geschlagen, immer wieder kommt es zu Tötungsdelikten. Diese Strasse ist für mich mit dem Blut und den Tränen von Tausenden Frauen getränkt."
Rose, ehemalige Zwangsprostituierte

Wenn die Kampagne von «kultureller Vielfalt» spricht, meint sie vermutlich auch: Frauen, die kein Deutsch sprechen und nicht wissen, was ihre Rechte sind.

21/06/2026

Jan van Arken, bisheriger Co-Vorstzender der Linken, zum Thema Freier

GRETA begrüßt deutlichen Anstieg der Verurteilungen wegen Menschenhandelsdelikten in..... Bosnien und Herzegowina
21/06/2026

GRETA begrüßt deutlichen Anstieg der Verurteilungen wegen Menschenhandelsdelikten in...
.. Bosnien und Herzegowina

Europaratsorgan fordert stärkere Maßnahmen zur Verhütung von Kinderhandel und Kinderheirat

Auf dem Bundesparteitag der Partei Die Linke an diesem Wochenende in Potsdam steht ein Antrag zur Abstimmung, der den Pa...
19/06/2026

Auf dem Bundesparteitag der Partei Die Linke an diesem Wochenende in Potsdam steht ein Antrag zur Abstimmung, der den Parteimitgliedern einen Bordellbesuch verbieten möchte. In dem Antrag "Freier sind keine Genossen!" heißt es: "Die Partei Die Linke positioniert sich klar gegen Freiertum und erkennt es als Bestandteil patriarchaler, rassistischer und kapitalistischer Ausbeutungsverhältnisse an. Mitglieder, die wissentlich und willentlich Prostitution nachfragen, handeln entgegen den politischen Grundwerten der Partei."

Vorbild für einen solchen Vorstoß sind die spanischen Sozialisten unter Ministerpräsident Pedro Sánchez. Die Partei PSOE hat vor einem Jahr ihren Mitgliedern den S*xkauf untersagt. Ein Verstoß gegen dieses Verbot kann zum Ausschluss aus der Partei führen.

https://www.die-linke.de/fileadmin/1_Partei/parteitage/Parteitag_Potsdam/P-Antr%C3%A4ge/Antrag_P.16_Freier_sind_keine_Genossen_.pdf

Die sog.   täuschen Mädchen die große Liebe vor - und bringen sie dazu, sich zu prostituieren. Ein Beitrag von Barbara S...
18/06/2026

Die sog. täuschen Mädchen die große Liebe vor - und bringen sie dazu, sich zu prostituieren. Ein Beitrag von Barbara Schmid in der neuen chrismon

"Loverboys" täuschen einsamen Mädchen die große Liebe vor - und bringen sie dazu, sich zu prostituieren. Sie spielen meist jungen Mädchen die große Liebe vor und versprechen ihnen eine wunderschöne Zukunft. Doch der Traum erweist sich bald als brutaler Alptraum. Denn Loverboys haben nur ein Ziel: Sie machen junge Frauen von sich abhängig und nötigen sie zur Prostitution.
So können Lehrer und Eltern Kinder davor schützen. (Abo) 👉 https://sohub.io/pt3i

"Seit der Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 1999 haben wir viel dazugelernt. Wir haben so etwa die Zusammenarbeit mit ...
17/06/2026

"Seit der Verabschiedung des Gesetzes im Jahr 1999 haben wir viel dazugelernt. Wir haben so etwa die Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern aufgebaut, die uns mittlerweile bei jedem einzelnen Einsatz begleiten... Außerdem haben wir unsere Zusammenarbeit mit jenen Organisationen vertieft, die Frauen dabei helfen können, schnell und professionell aus der Prostitution auszusteigen. Was das Gesetz betrifft: Es gab 2022 eine Änderung, mit der eine Mindeststrafe von einem Monat Gefängnis eingeführt wurde – davor gab es nur Geldstrafen. Und vergangenes Jahr wurde das S*xkaufgesetz auch auf den Online-S*xkauf ausgeweitet."

Aus einem ausführlichen Interview mit dem schwedischen Rotlichtermittler Simon Häggström

„Was ich in deutschen Rotlichtvierteln sah, hat mich wirklich schockiert“: https://www.welt.de/vermischtes/plus6a2665b2f1ea924ca06cbdaa/prostitution-was-ich-in-deutschen-rotlichtvierteln-sah-hat-mich-wirklich-schockiert.html

Den von der Bundesregierung angekündigten Gesetzentwurf „zur Stärkung der strafrechtlichen Verfolgung des Menschenhandel...
16/06/2026

Den von der Bundesregierung angekündigten Gesetzentwurf „zur Stärkung der strafrechtlichen Verfolgung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung sowie zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1712“ debattiert der Bundestag am Freitag, 26. Juni 2026 als Top 30 (ca. 12.30 Uhr). Im Anschluss an eine 30-minütige Aussprache ist die Überweisung des Entwurfes an die Ausschüsse vorgesehen.

Der Gesetzentwurf der.Bundesregierung:https://dserver.bundestag.de/btd/21/063/2106347.pdf

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung auf, Menschenhandel und Zwangsprostitution stärker zu bek...
16/06/2026

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung auf, Menschenhandel und Zwangsprostitution stärker zu bekämpfen und Betroffene besser zu schützen. In einem Antrag "Betroffene besser schützen – Menschenhandel und Zwangsprostitution bekämpfen" (https://dserver.bundestag.de/btd/21/063/2106347.pdf) führt sie unter Verweis auf einen Datenbericht des KOK aus: „2024 wurden in Deutschland 868 Fälle von Menschenhandel durch Beratungsstellen dokumentiert. Das ist ein Anstieg um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Mehrheit der Betroffenen ist weiblich, und die häufigste Ausbeutungsform ist sexuelle Ausbeutung, gefolgt von Arbeitsausbeutung.“

"Nein, ich trete nicht aus der Gewerkschaft aus. Aber ich bin unfassbar enttäuscht."Leni Breymaier
15/06/2026

"Nein, ich trete nicht aus der Gewerkschaft aus. Aber ich bin unfassbar enttäuscht."
Leni Breymaier

Politisch sozialisiert wurde ich in den Gewerkschaften. Dort lernte ich zuzuhören, betriebliche und gesellschaftliche Herausforderungen aufzunehmen, um Lösungen zu ringen und kampagnenfähig zu machen. Die Gewerkschaften sind meine politische Heimat. Viel, viel mehr als meine Partei. Der DGB nennt seinen Bundeskongress „Das Parlament der Arbeit“. Ich war auch öfter Delegierte oder Gast bei DGB-Bundeskongressen. Ein gesellschaftlich relevantes Thema, das ich mir über die Gewerkschaften erarbeitet habe, ist Prostitution. Vor zwanzig Jahren, zur Männer-Fußball-WM in Deutschland 2006, war ich als Vize-Landeschefin des DGB bei einigen Veranstaltungen zum Thema Prostitution eingeladen und begann mich intensiver damit zu befassen. Je tiefer ich einstieg, desto klarer wurde mir, gewerkschaftliche Lösungen für die mannigfachen Probleme der Frauen in diesem Milieu greifen hier nicht. Oft sprechen sie die Sprache nicht. Sie sind ganz überwiegend nicht krankenversichert, geschweige denn rentenversichert. Solidarische Lösungen können nicht greifen, denn die Frauen sind vereinzelt, isoliert und werden regelmäßig in andere Städte verbracht. Das Thema hat mich nicht mehr losgelassen.
Prostitution prägt das gesellschaftliche Bild von Frauen. Sie vermittelt Männern, dass weibliche Körper käuflich sind. Deshalb ist Prostitution keine Angelegenheit einzelner Frauen, sondern eine Frage von Gleichstellung, Menschenwürde und Geschlechtergerechtigkeit.
Deutschland hat sich mit seiner liberalen Prostitutionspolitik wieder einmal einen Spitzenplatz erarbeitet, wir sind das Bordell Europas. Und wer glaubt, man könne die böse Zwangsprostitution und die freiwillige, selbstbestimmte S*xarbeit fein säuberlich trennen, irrt. Gewaltig. Aber genau das hat der DGB bei seinem „Parlament der Arbeit“ getan. Er hat sich nicht bei seinen schwedischen oder französischen Kolleginnen , wo das so genannte Nordische Modell praktiziert wird, informiert. Er hat getrennt. Zwangsprostitution = schlimm. S*xarbeit = gut. Und er hat nicht kapiert, dass unsere liberalen Gesetze die Autobahnen sind, auf denen die Menschenhändler ohne Tempolimit rasen. Die Mär der Freiwilligkeit ist der Humus auf dem Gewalt, Missbrauch, Mord, Demütigung, Menschenverachtung vortrefflich gedeihen. Und Bordellbetreiber werden vom „Parlament der S*xarbeit“ als Gesprächspartner geadelt.
Als Gewerkschafterin empfinde ich das als Verrat an denjenigen Frauen, die am wenigsten Schutz erfahren. Der DGB weiß wenig über Prostitution. Im Beschluss spiegelt sich für mich eine erschreckende Unkenntnis der tatsächlichen Verhältnisse in der Prostitution wider und dennoch weiß der DGB ganz genau: das Nordische Modell ist schlecht.
Eine offene Auseinandersetzung mit den Erfahrungen aus Schweden oder Frankreich fand nicht statt.
Wenn in Deutschland weiterhin hunderttausende Frauen Qualen erleiden wie Folteropfer, dann hat wird der DGB daran ab jetzt, als Teil eines Systems, das diese Zustände fortbestehen lässt, seit seinem Beschluss gegen das Nordische Modell beim Parlament S*xarbeit eine Mitschuld. So wie alle, die sich einbilden, Freiwilligkeit und Zwang in der Prostitution klar abgrenzen zu können. Nein, ich trete nicht aus der Gewerkschaft aus. Aber ich bin unfassbar enttäuscht.
Foto: Bushaltestelle Kurfürstenstraße, Berlin. Warum? Schaut euch, wenn ihr könnt, das Elend auf diesem Straßenstrich an.

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Uhlandstraße 20-25
Berlin
10623

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