11/10/2026
Hmm, könnte fast eine Schlagzeile von heute sein: Streit zwischen Vermieter und Mietern, Vorwürfe wegen Brandschutzmängeln und vertragswidriger Nutzung, Kündigung, der Bezirk muss vermitteln und verhandeln.
Aber nein, dieser Tagesspiegel-Artikel stammt vom **29. Mai 2001**!
Die Geschichte des RAW-Tempels reicht bis 1998/99 zurück. Seit fast 30 Jahren drehen sich die Diskussionen um dieselben Fragen: Mietverträge, Brandschutz, Verantwortung und die Zukunft der Kultur auf dem RAW-Gelände.
**Man könnte meinen, wir hätten inzwischen etwas dazugelernt.**
Die rund 70 ökologisch orientierten Leute, die seit zwei Jahren auf dem ehemaligen Gelände des Reichsbahnausbessserungswerks (RAW) an der Revaler Straße ihre provisorischen Ateliers und Werkstätten haben, müssen das Grundstück bis zum 24. Juli verlassen.