RAW-Kulturwerk

RAW-Kulturwerk Kunst- und Kulturnetzwerk auf dem RAW-Gelände

22/08/2026

This could very well be the most romantic spot to watch the sunset in Berlin. In any case, from the Modersohn Bridge in Friedrichshain you’re guaranteed a stunning view of the capital’s skyline. See you tomorrow.

Die neuen Nachrichten über die Zwischenlösung für das RAW lassen auf Besseres hoffen, auch wenn noch vieles offen ist. D...
21/08/2026

Die neuen Nachrichten über die Zwischenlösung für das RAW lassen auf Besseres hoffen, auch wenn noch vieles offen ist. Dank Kurth Immobilien und engagierter Nutzer funktioniert vieles auf dem Gelände inzwischen so gut wie lange nicht mehr.

Der Bezirk übernimmt einen Teil davon: ein intaktes, geordnetes Chaos mit vielen bereits gelösten, aber auch noch ungelösten Problemen. Allerdings können wirklich signifikante Verbesserungen nur durch eine generelle Planung für das gesamte Gelände erreicht werden.

Das RAW-Gelände ist ungefähr so groß wie die Museumsinsel. Dabei wird heute nur etwa die Hälfte der Fläche intensiv und vorwiegend abends genutzt. Trotzdem kommen jährlich ähnlich viele Besucher wie auf die Museumsinsel. Das zeigt ziemlich deutlich, welches Potenzial dort steckt.

Ein neues Spider-Man-Graffiti entsteht unter den neugierigen Blicken interessierter Zuschauer.
16/07/2026

Ein neues Spider-Man-Graffiti entsteht unter den neugierigen Blicken interessierter Zuschauer.

10.07.2026 Eröffnung 18 Uhr. Die Ausstellung „Ansichtssache“ verbindet künstlerische Praxis, Inklusion und gesellschaftl...
08/07/2026

10.07.2026 Eröffnung 18 Uhr. Die Ausstellung „Ansichtssache“ verbindet künstlerische Praxis, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Gezeigt werden Arbeiten von rund 20 Künstler:innen aus unterstützenden Werkstattkontexten in Berlin und London, unter anderem aus der Kunstwerkstatt Kreuzberg, der Thikwa Werkstatt für Theater und Kunst und der Londoner Organisation Outward.

Im Mittelpunkt steht nicht ein „besonderes“ Inklusionsangebot, sondern die selbstbestimmte künstlerische Position der beteiligten Künstler:innen. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit ihnen entwickelt, kuratiert und gestaltet. Sie fragt, wer Zugang zu Ateliers, Ausstellungen und professionellen Netzwerken bekommt und wie etablierte Kunstinstitutionen sich verändern müssen, wenn Inklusion nicht Dekoration, sondern Haltung sein soll.

Zu sehen in den Räumen der **nGbK am Alex**, Karl-Liebknecht-Straße 11/13, direkt am Alexanderplatz, in der Nähe von Rotem Rathaus, Fernsehturm und **St. Marienkirche**.

Ansichtssache denkt künstlerische Praxis, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe zusammen. Die Ausstellung vereint Arbeiten von rund 20 Künstler:innen, die in unterstützenden Werkstattkontexten in Berlin und London arbeiten und aufgrund ableistischer Strukturen selten Zugang zu Ateliers, …

Die globalen Player unter den Galerien trennen sich derzeit massiv von Künstlern und Nachlässen. Das  Modell der Galerie...
08/07/2026

Die globalen Player unter den Galerien trennen sich derzeit massiv von Künstlern und Nachlässen. Das Modell der Galerie als Konzern ist nicht nur gescheitert, sondern kaum noch zu retten. "Denn gerade jüngere Sammlerinnen
und Sammler interessieren sich weniger für das Kunstwerk als Statussymbol als für Erlebnisse und das Gefühl der Teilhabe"

Die Schrumpfkur der Pace Gallery könnte das Ende des Expansionswahns im Kunsthandel markieren – und den Beginn einer Rückbesinnung auf Profil, Nähe und Kunst: https://t1p.de/g8wgw

Berliner Institut für Kulturelle Teilhabeforschung: vor allem jüngere Menschen würden ihre Freizeit häufiger in den eige...
05/07/2026

Berliner Institut für Kulturelle Teilhabeforschung: vor allem jüngere Menschen würden ihre Freizeit häufiger in den eigenen vier Wänden verbringen.

Steigende Kosten, schwache Vorverkäufe und ein verändertes Freizeitverhalten setzen zahlreiche Veranstalter zunehmend unter Druck. Viele kleine Festivals stehen deshalb vor dem Aus. Link in den Kommentaren.

RAW-Gelände: Public Viewing im Astra Kulturhaus. England gegen DR Kongo. Links das Atelierhaus VWG. Das Wetter war trüb.
02/07/2026

RAW-Gelände: Public Viewing im Astra Kulturhaus. England gegen DR Kongo. Links das Atelierhaus VWG. Das Wetter war trüb.

Der Uber Platz ist besser als sein Ruf. Vielleicht ist das hier tatsächlich eine Art Berliner Analog zum Madison Square ...
29/06/2026

Der Uber Platz ist besser als sein Ruf. Vielleicht ist das hier tatsächlich eine Art Berliner Analog zum Madison Square Garden.
Schatten, Grün, Ruhe, ein kaltes Getränk, gemütliche Bänke, dazu der Blick auf die Spree und die East Side Gallery. Für den Rückweg vom RAW-Gelände eigentlich perfekt.
Natürlich ist hier viel versiegelt. Aber ein urbaner Platz braucht Zeit. Bäume wachsen nicht über Nacht, und Atmosphäre entsteht nicht am ersten Tag. In Berlin wird vieles sofort schlechtgeredet. Manchmal müsste man einem Ort einfach die Chance geben, sich zu entwickeln.

Ich bezweifle, dass der Autor zu den regelmäßigen Besuchern des RAW-Geländes gehört. Vor allem hat er offenbar weder Med...
28/06/2026

Ich bezweifle, dass der Autor zu den regelmäßigen Besuchern des RAW-Geländes gehört. Vor allem hat er offenbar weder Mediaspree noch die Entwicklung des RAW genauer recherchiert.

Bei Mediaspree wurde die Bebauung nicht verhindert, und der öffentliche Zugang zum Spreeufer war auch kein plötzliches Geschenk der Protestbewegung. Trotzdem wird diese Geschichte bis heute als großer Sieg gegen Investoren erzählt.

Auch beim RAW wird die Vergangenheit romantisiert. Vor gut zehn Jahren wollten viele Nutzer das heruntergekommene Gelände verlassen. Dächer waren undicht, Heizungen funktionierten nicht, Gebäude verfielen. Erst der neue Eigentümer brachte Verträge, Teilsanierungen, Investitionen und eine Zusammenarbeit mit dem Bezirk. Das RAW, das heute alle angeblich so lieben, ist deshalb nicht nur das Werk der Kulturszene, sondern ebenso das Ergebnis privaten Unternehmertums.

Hätte der Staat das Gelände damals für rund 30 Millionen Euro, also etwa 500 Euro pro Quadratmeter, gekauft, wäre es vermutlich bürokratisch verwaltet und langweilig bebaut worden. Viele Nutzer wären wahrscheinlich längst verschwunden. Was heute funktioniert, entstand durch private Investitionen, unternehmerisches Risiko und jahrelange Arbeit.

Natürlich erwartete der Eigentümer im Gegenzug, auf den angrenzenden Brachen bauen zu dürfen. Genau darin bestand das Modell: Kultur erhalten und ihre Finanzierung durch Neubauten ermöglichen. Wenn man diese Entwicklung dauerhaft blockiert, erhält man keinen Berliner Charme. Man lässt das Gelände schlicht weiter verfallen.

Statt ständig mit Schreckensbildern vom Potsdamer Platz oder anderen angeblich seelenlosen Orten zu arbeiten, sollte man positive Modelle untersuchen, etwa das Haus Schwarzenberg oder Allesandersplatz. Vor allem muss endlich die einfache Frage beantwortet werden: Wer bezahlt Sanierung, Brandschutz, Toiletten, Dächer, Fenster und günstige Mieten?

Wer das RAW in seiner heutigen Form erhalten will, muss es entweder öffentlich finanzieren oder demjenigen, der es verwaltet und instand hält, ermöglichen, mit Neubauten in der Umgebung Geld zu verdienen. Alles andere ist keine Stadtentwicklung, sondern Wunschdenken auf Kosten anderer.

Und um Gottes willen: Reden wir nicht ständig vom angeblichen „Charme“ des Geländes. Dieser Charme riecht an manchen Stellen ziemlich deutlich nach Urin. Teile des RAW sind verwahrlost, schlecht beleuchtet, unübersichtlich oder schlicht tote Zonen. Das ändert man nicht durch Stillstand, sondern durch einen vernünftigen Bauplan, neue Landschaftsgestaltung, sichere Wege, funktionierende Infrastruktur und eine behutsame Ergänzung durch Neubauten.

Der Kampf um die Zukunft des Party-Geländes in Friedrichshain ist für die Stadt weit mehr als ein Bezirksthema. Es geht um den Standort.

Adresse

Revaler Str. 99
Berlin
10245

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