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Unabhängige Beobachtung des NSU-Prozesses

Wir gedenken heute Jana L. und Kevin S., die vor sieben Jahren beim antisemitischen, rassistischen und misogynen Anschla...
09/10/2026

Wir gedenken heute Jana L. und Kevin S., die vor sieben Jahren beim antisemitischen, rassistischen und misogynen Anschlag vom 09.Oktober 2019 an Yom Kippur 5780 in und Wiedersdorf ermordet wurden. Viele weitere Menschen wurden verletzt und traumatisiert. Wir sind mit unseren Gedanken bei den Angehörigen von Jana L. und Kevin S. und bei den Überlebenden des Anschlags.

Im gegen den Täter haben wir erlebt, wie sich die Angehörigen und Überlebenden gemeinsam Raum für berührende und kraftvolle Statements, politische Einordnungen, Solidaritätsbekundungen und Forderungen erkämpft haben.

Wir erinnern daran, dass die Überlebenden des Anschlags auf die Synagoge zunächst nicht als Betroffene versuchten Mordes anerkannt wurden. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Mordversuche an Aftax I. und İsmet Tekin nicht juristisch anerkannt wurden.

Im letzten Jahr haben wir in unserem Podcast mit Überlebenden des antisemitischen, rassistischen und misogynen Anschlags von Halle und Wiedersdorf gesprochen.

https://www.nsu-watch.info/podcast/nsu-watch-aufklaeren-einmischen-113-sechs-jahre-nach-dem-antisemitischen-rassistischen-und-misogynen-anschlag-von-halle-und-wiedersdorf-an-yom-kippur-5780-9-oktober-2019/



Die Bilder sind bei der solidarischen Kundgebung vorm Gericht in Magdeburg und beim Gedenken in den Tagen nach dem Anschlag in Halle entstanden.

📻 Unsere neue  -Folge ist da!Wir sprechen über den Mord an Ayoub F. Der 30-jährige wurde am 11. Januar 2026 in Uelzen ni...
29/09/2026

📻 Unsere neue -Folge ist da!

Wir sprechen über den Mord an Ayoub F. Der 30-jährige wurde am 11. Januar 2026 in Uelzen niedergestochen und verstarb an den Verletzungen. Schon kurze Zeit nach dem Mord gab es Hinweise auf einen rechten Hintergrund der Tat, denn der Täter war schon zuvor mit rassistischen Übergriffen aufgefallen, darüber berichtete unter anderem die taz. Auch Antifaschist*innen machen auf die Hintergründe aufmerksam.

Die Staatsanwaltschaft ging in ihrer Anklage ebenfalls von einem rechten Hintergrund aus, in seinem Urteil im August diesen Jahres kam das Gericht zu einem anderen Schluss und erkannte das rassistische Motiv nicht an.

Darüber, was genau passiert ist und wie der Prozess verlaufen ist, sprechen wir mit Rechtsanwalt Dr. Björn Elberling, der die Familie von Ayoub F. als Nebenklagevertreter beim Prozess in Lüneburg vertrat. Björn Elberling war unter anderem auch Nebenklagevertreter im NSU-Prozess.

🎧 Hört den Podcast jetzt bei allen Podcatchern, bei Spotify oder hier:

https://www.nsu-watch.info/podcast/nsu-watch-aufklaeren-einmischen-119-kein-rassistischer-hintergrund-anerkannt-der-mord-an-ayoub-f-in-uelzen/

Wir gedenken: Vor 46 Jahren, am 26. September 1980, wurden beim Bombenanschlag auf das Oktoberfest in München Gabriele D...
26/09/2026

Wir gedenken: Vor 46 Jahren, am 26. September 1980, wurden beim Bombenanschlag auf das Oktoberfest in München Gabriele Deutsch, Robert Gmeinwieser, Axel Hirsch, Markus Hölzl, Paul Lux, Franz Schiele, Ignatz Platzer, Ilona Platzer, Angela Schüttrigkeit, Errol Vere-Hodge, Ernst Vestner und Beate Werner ermordet. Über 200 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt, viele davon schwer.

Das war , der von Beginn an von Politik, Justiz und großen Teilen der Medien zur Tat eines verwirrten Einzeltäters verharmlost wurde und dessen Hintergründe bis heute nicht vollständig aufgeklärt sind. Das Ermittlungsverfahren wurde relativ schnell eingestellt, weil der vermeintliche Einzeltäter beim Anschlag verstorben war. Die Bundesanwaltschaft nahm das Ermittlungsverfahren im Jahr 2014 wieder auf, stellte es jedoch 2020 erneut ein.

Renate Martinez, die das Attentat lebensgefährlich verletzt überlebte, sagte zur erneuten Einstellung des Verfahrens: „Ohne Druck von außen haben die Behörden wenig getan, von allein passierte da nichts. Hätten LKA und Bundesanwaltschaft nicht derart nachlässig gearbeitet und Beweismittel vernichtet, wären wir heute nicht in dieser Lage. Es ist äußerst bedauerlich, dass die Untersuchungen jetzt enden, ich hatte weiter auf Ergebnisse gehofft.“

2020 haben wir für unseren Podcast mit
dem VBRG mit Renate Martinez, die das Oktoberfestattentat überlebte, mit dem Journalisten Ulrich Chaussy, und mit der Beratungsstelle Before München gesprochen. Jetzt anhören!



https://www.nsu-watch.info/podcast/nsu-watch-aufklaeren-einmischen-47-vor-ort-mit-renate-martinez-ulrich-chaussy-und-before-gegen-rassismus-antisemitismus-und-rechte-gewalt-in-bayern-schwerpunkt-das-oktoberfestattentat/

Wir gedenken: Am 23. September 2017 verstarb Atilla Özer, Überlebender des rassistischen Nagelbombenanschlags des   auf ...
23/09/2026

Wir gedenken: Am 23. September 2017 verstarb Atilla Özer, Überlebender des rassistischen Nagelbombenanschlags des auf die Keupstraße in Köln am 9. Juni 2004. Sehr viele Menschen, auch Atilla Özer, wurden zum Teil schwer verletzt, unzählige traumatisiert.

Viele Überlebende des Anschlags gingen von Beginn an davon aus, dass sie einen rechten Anschlag überlebt hatten. „Nach meiner Vermutung waren es die Rechtsextremen“, wird einer von ihnen im Kölner Stadtanzeiger vom 10./11. Juni 2004 zitiert.

Die Ermittlungen richteten sich stattdessen gegen die Bewohner*innen der Keupstraße, gegen die Ladenbesitzer*innen und Besucher*innen der Straße. Rassistische Annahmen prägten die Ermittlungen. Die Überlebenden des Anschlags auf die Keupstraße sprechen von dem „Anschlag nach dem Anschlag“, wenn sie den Umgang der Behörden, der Medien und von Teilen der Öffentlichkeit mit ihnen in den sieben Jahren zwischen dem Anschlag im Sommer 2004 und der Selbstenttarnung des NSU-Kerntrios im November 2011 beschreiben.

„Ich möchte, dass Atilla den nötigen Respekt als Opfer des NSU-Nagelbombenanschlags bekommt“, sagte Candan Özer, die Witwe von Atilla Özer, in einem Interview im Jahr 2020.

Wir gedenken heute Luke Holland. Er wurde vor 11 Jahren, am 20. September 2015, in der Neuköllner Ringbahnstraße in   vo...
20/09/2026

Wir gedenken heute Luke Holland. Er wurde vor 11 Jahren, am 20. September 2015, in der Neuköllner Ringbahnstraße in von einem Rassisten ermordet.

Luke Holland war Brite, 31 Jahre alt, Jurist und lebte erst seit kurzer Zeit in Berlin. Er kam gerade aus der Kiezkneipe „Del Rex“ – einer Bar, in der vor allem ein internationales, junges Publikum zusammenkam. Dort wurde er ermordet. Nach dem Mord an Luke wurde die Kneipe geschlossen.

Lukes Mörder wurde im Juli 2016 zu knapp 12 Jahren Haft verurteilt. In seiner Wohnung fanden sich diverse Nazi-Devotionalien, eine Fahne der verbotenen Ne***ziband Landser, schussfähige Waffen und Mu****on sowie ein Kilo Schwarzpulver (Sprengstoff). Er äußerte sich häufiger verächtlich über „die Ausländer“ im Kiez.

Ein rassistisches, rechtes Motiv wollten Richter und Staatsanwälte trotzdem nicht erkennen. Sie haben den Mordprozess entpolitisiert – die Tat wurde zu einem „Mord ohne Motiv“. Aus dem Mörder wurde vor dem Landgericht Berlin-Moabit verharmlosend ein „Waffennarr“, ein „Alkoholiker mit Sammelleidenschaft“ und natürlich ein „Einzeltäter“. Auch einem möglichen Zusammenhang zum Mord an Burak Bektaş wurde nicht nachgegangen.

Heute um 15:00 Uhr gibt es eine Gedenkveranstaltung für Luke Holland an der Ringbahnstraße, Ecke Walterstraße in Berlin-Neukölln. Informiert euch dazu bei der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak!

Wir gedenken heute Samuel Kofi Yeboah. Er wurde vor 35 Jahren, am 19. September 1991, bei einem rassistischen Brandansch...
19/09/2026

Wir gedenken heute Samuel Kofi Yeboah. Er wurde vor 35 Jahren, am 19. September 1991, bei einem rassistischen Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in ermordet.

Lokale Aktivist*innen wie die Antifa Saar, der Flüchtlingsrat Saarland und die Aktion 3. Welt Saar hielten die Erinnerung wach, forderten Aufklärung und hielten Kontakt zu den Überlebenden.

Immer wieder – und bis zum Jahr 2020 vergeblich – wiesen sie auf bekannte saarländische Ne***zis mit Verbindungen in bundesweite Ne***zinetzwerke der späten 1980er und frühen 1990er Jahren als mutmaßliche Täter des Brandanschlags hin.

Doch Ermittlungsbehörden im Saarland zeigten kein Interesse an einer Aufklärung des Mordes an Samuel Kofi Yeboah und einem halben Dutzend weiterer mutmaßlich rechter Anschläge im Saarland der 1990er Jahre.

Das änderte sich erst, als sich eine Zeugin bei der Polizei meldete, vor der Ne***zi Peter Schlappal, jetzt Peter Schröder, mit seiner Täterschaft im Jahr 2007 geprahlt hatte, und die Generalbundesanwaltschaft im Jahr 2020 die Ermittlungen übernahm.

Im Oktober 2023 wurde Peter Schlappal in einem ersten Prozess zum rassistischen Brandanschlag wegen Mordes, besonders schwerer Brandstiftung, versuchtem Mord und versuchter besonders schwerer Brandstiftung zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt.

Während dieses Prozesses wurde der ehemalige Anführer der Saarlouiser Nazikameradschaft Peter St. festgenommen, weil sich der Verdacht erhärtete, dass er Beihilfe zur Tat geleistet hatte, indem er Schlappal zur Tat ermunterte.

Im zweiten Prozess zum Brandanschlag in Saarlouis 1991 wurde der Angeklagte freigesprochen.

Nebenklageanwalt Dr. Björn Elberling: „Trotz des Freispruchs bewerten wir die Verfahren gegen Schlappal und St. insgesamt als erfolgreich. Die Verfahren haben gezeigt, dass bisher unaufgeklärte Taten auch noch Jahrzehnte später aufgeklärt werden können.“

Wir gedenken: Enver Şimşek wurde im Alter von 38 Jahren an seinem Blumenstand an der Liegnitzer Straße in  -Langwasser v...
09/09/2026

Wir gedenken: Enver Şimşek wurde im Alter von 38 Jahren an seinem Blumenstand an der Liegnitzer Straße in -Langwasser vom ermordet.

Heute vor 26 Jahren, am 9. September 2000, schoss der NSU ihn nieder. Enver Şimşek erlag zwei Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen, er war das erste Opfer der rassistischen Mordserie des NSU.

Enver Şimşek hinterließ seine Ehefrau Adile und seine zwei Kinder, Semiya und Abdulkerim. Über den Tag des Mordes an seinem Vater sagt Abdulkerim Şimşek, dass an diesem 9. September 2000 seine Kindheit geendet habe: „Können Sie sich vorstellen, wie das ist für ein Kind von 13 Jahren? Für mich war es einfach undenkbar, dass mein Vater nie wiederkommt. Ich glaubte, gleich würde er wieder aufstehen und alles wäre gut. So wie vorher. Dann würde ich wieder mit ihm angeln gehen oder ihm beim Grillen helfen.“

Nach dem Mord an Enver Şimşek begannen die rassistischen Ermittlungen der Behörden gegen Familie und Angehörige, die Unterstellungen, Gerüchte und Verdächtigungen, die sich auch bei den Ermittlungen zu den anderen rassistischen Mordtaten des NSU fortsetzten. Abdulkerim Şimşek: „So wie die Ermittler uns von Anfang an als ‚Ausländer‘ abgestempelt haben, haben sie mir das Gefühl gegeben: Du gehörst nicht hierher. Ich schaute plötzlich mit einer anderen Perspektive auf dieses Land. Je mehr Menschen getötet wurden, und je mehr die Polizei einseitig in Richtung des Umfelds der Opfer ermittelte, desto fremder fühlte ich mich.“

Die Familie von Enver Şimşek kämpft bis heute um Aufklärung. Der Tatort in Nürnberg erhielt 2021 den Namen Enver-Şimşek-Platz. Auch in Jena, der Herkunftsstadt des NSU-Kerntrios, wurde ein Platz nach Enver Şimşek benannt.

Um 18:30 Uhr wird es am Enver-Şimşek-Platz in eine Kundgebung in Gedenken an Enver Şimşek geben: https://selbstbestimmt-erinnern.de/pressemitteillungen/einladung-gedenken-an-enver-simsek/

📨 Am 4. September kommt die nächste Ausgabe von unserem monatlichen   „Aufklären und Einmischen"!Themen der September-Au...
01/09/2026

📨 Am 4. September kommt die nächste Ausgabe von unserem monatlichen „Aufklären und Einmischen"!

Themen der September-Ausgabe:

➡️ Die Haftprüfung von Beate Zschäpe

➡️ Kurzer Prozess im Nordkreuz-Komplex

➡️ Die Ideologie der Sächsischen Separatisten

Wie immer:

➡️ Termine bundesweit

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Wir gedenken: Heute vor 25 Jahren, am 29. August 2001, wurde Habil Kılıç im Frischwarenladen seiner Familie in  -Ramersd...
29/08/2026

Wir gedenken: Heute vor 25 Jahren, am 29. August 2001, wurde Habil Kılıç im Frischwarenladen seiner Familie in -Ramersdorf vom ermordet. Er wurde 38 Jahre alt und hinterließ seine Frau und eine Tochter.

Im Jahr 2000 hatte die Familie den Frischwarenladen eröffnet. Habil Kılıç arbeitete nach dem Feierabend seiner bisherigen Arbeit in dem gemeinsamen Geschäft.

Im August 2001, knapp anderthalb Jahre nach dessen Eröffnung, arbeitete Habil Kılıç auch tagsüber im Laden, weil seine Frau und seine Tochter im Urlaub waren. Am Vormittag des 29. Augusts 2001 wurde er dort vom NSU erschossen.

Nach dem Mord ermittelten die Behörden gegen den Ermordeten, seine Familie und das Umfeld. Der Mord des NSU, das Verhalten der Behörden und die von ihnen verbreiteten rassistischen Gerüchte über den Ermordeten sorgten letztlich dafür, dass Familie Kılıç neben dem Familienvater auch ihr nachbarschaftliches Umfeld und ihren Lebensunterhalt verlor.

Habil Kılıçs Frau, P. Kılıç, war die erste Angehörige, die im NSU-Prozess als Zeugin befragt wurde. Richter Götzl trat ihr gegenüber autoritär auf. P. Kılıç wollte bei ihrer Vernehmung am 22. Verhandlungstag nicht vor „dieser Frau“ – also der Hauptangeklagten im NSU-Prozess, Beate Zschäpe – über die Situation nach der Tötung ihres Mannes sprechen: „Wie kann das sein? Können sie sich das nicht vorstellen, wenn man den Mann, dann den Laden verliert? Wie die Leute darüber reden, wenn man wie ein Verdächtiger behandelt wird? Was soll ich hier sagen vor dieser Frau?“

P. Kılıç berichtete auf Drängen des Richters: Sie hätten eine große Menge Schaden angerichtet, erst den Mann ermordet, dann den ganzen Freundeskreis kaputtgemacht, das ganze Finanzielle: „Alles haben sie kaputtgemacht, alles.“

An Habil Kılıç erinnert heute eine Gedenktafel am ehemaligen Geschäft der Familie in der Bad-Schachener-Straße.

Wir gedenken heute Ferdane Satır, Zeliha Turhan, Rasim Turhan, Tarık Turhan, Çiğdem Satır, Ümit Satır, Songül Satır und ...
26/08/2026

Wir gedenken heute Ferdane Satır, Zeliha Turhan, Rasim Turhan, Tarık Turhan, Çiğdem Satır, Ümit Satır, Songül Satır und Ramazan Satır. Vor 42 Jahren starben sie nach dem rassistischen Brandanschlag auf das Wohnhaus in Duisburg, in dem ihre Familie lebte.

Jahrzehntelang war der Anschlag vergessen. Erst seit 2023 trägt das Haus in der Wanheimer Straße mit einer Tafel ein sichtbares Zeichen des Gedenkens. Sie zeigt unter anderem die Aufschrift: „Alles hat seine Zeit. Eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der Gerechtigkeit“. Überlebende und Angehörige kämpften über Jahre für ein würdiges Gedenken.

Bis heute gibt es keine konsequente Aufklärung. In Richtung eines rassistischen Motivs wurde nie ermittelt, obwohl die Täterin auch für einen Anschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft verantwortlich war. In der Zeit des Brandanschlags gab es in Westdeutschland eine massive rechte Mobilisierung gegen sogenannte Gastarbeiter*innen.

2024 präsentierte NRW-Innenminister Herbert Reul die Ergebnisse der „ToreG NRW“-Recherche zur „Klassifikation von Todesopfern rechter Gewalt in NRW“. Ziel des Projektes war es, sogenannte „Grenzfälle“ einer Neubewertung zu unterziehen. Die LKA-Gruppe stützte sich dabei aber ausschließlich auf Strafermittlungs- und Prozessakten. Andere Materialien, Spuren oder Quellen hat sie sich nicht anschauen oder anhören wollen. Überlebende und Angehörige wurden nicht einbezogen. Der Brandanschlag vom 26. August 1984 wurde von „ToreG NRW“ nicht als rassistische Tat anerkannt.

Heute wird es um 17 Uhr eine Kundgebung in der Fischerstr. 2-4 geben. Mehr dazu findet ihr hier: https://www.instagram.com/p/DbgKBz-CEmj/?img_index=1.

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