02/07/2026
🚘🔋Automotive trifft Energie" – Ein Rückblick 🏭👨🏭👩🏭
Rund 70 Teilnehmer:innen waren am 1. Juli bei unserer Konferenz im IG Metall-Haus dabei. Danke, dass ihr so zahlreich erschienen seid!
➡️ Den Auftakt bildete ein politisches Gespräch mit Staatssekretärin Dr. Friederike Haase (Brandenburg) und Staatssekretärin Micha Klapp (Berlin) mit einem Einblick in die politische Rahmensetzung in beiden Ländern und der gemeinsamen Arbeit für die Transformation.
➡️ In der Keynote von Michael Geißler von der Berliner Energieagentur ging es konkret um den Stand der Energiewende und welche technologischen Möglichkeiten darin auch für Betriebe aus dem Automotive-Sektor liegen. Klar wurde: Die Investitionen werden hier steigen, die Herausforderungen wachsen mit und an der Notwendigkeit des Umbaus von Infrastruktur und Anwendungen gibt es keinen Zweifel.
➡️ In den beiden Workshops wurde anschließend mehr in die Tiefe gegangen. Besonders lebhaft diskutiert wurden die realen Probleme der betrieblichen Praxis: Wie findet ein Unternehmen konkret neue Geschäftsfelder? Wie unterscheidet sich die Motivation von Geschäftsführungen und Beschäftigten, sich auf die Suche zu begeben und einen Branchenübergang tatsächlich anzugehen und konkret zu wagen?
➡️ Im parallel stattfindenden Workshop zum Thema Jobdrehscheibe wurde die Frage gestellt, wie angesichts des großflächigen Personalabbaus in der Industrie und des gleichzeitig bestehenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften erfolgreiche Übergänge für Beschäftigte im Transformationsprozess gestaltet werden können. Was hat sich bewährt? Welchen Sorgen der Beschäftigten muss begegnet werden? Wie gelingt ein nachhaltiger Transfer in Gute Arbeit?
➡️Besonders eindrücklich war die abschließende Diskussion mit Uwe Löschke (GE Vernova), Matthias Retsch (ZF Getriebe Brandenburg) und Tanja Schneider (IAV. Berlin). Hier wurde deutlich, wie fragil die Lage in vielen Betrieben aktuell trotz abgeschlossener Tarifverträge und Diversifizierungsansätzen sein kann.
‼️Trotz zum Teil harter betrieblicher Konflikte wurde klar: Der Umbau lässt sich aktiv mitgestalten. Der Wille der Beschäftigten, Übergänge und Anpassungen mitzutragen, ist hoch. Vorausgesetzt, sie sind sozial gerecht und mit einer glaubwürdigen Perspektive für den Betrieb verbunden. Transparente Verantwortung von allen ist die „harte Währung“, die zählt!
➡️ Die Reihe „Automotive trifft...“ geht weiter. Denn der industrielle Umbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon.
Als und als Gewerkschaftsteam im ReTraNetz-BB im Besonderen wollen wir diese Strecke gemeinsam mit allen Partnern im Netzwerk gehen: für und mit den Beschäftigten und Unternehmen, pragmatisch, lösungsorientiert, und zur Sicherung guter Industriearbeit!
IG Metall Berlin Brandenburg Sachsen für Forschung, Training und Projekte (iftp) im bfw