18/12/2025
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Hallo Facebook-Gesellschaft,
aufgrund der großen Resonanz in einer Facebook-Gruppe, die sich mit den Rechten von Vätern in Deutschland beschäftigt, verlagere ich meine bisher noch fiktive Illustration und die damit verbundene Projektidee nun auf meinen eigenen Kanal. Mir ist bewusst, dass viele Menschen, die sich für dieses Thema interessieren könnten, nicht in dieser speziellen Gruppe vertreten sind. Deshalb soll die Grundidee hier öffentlich zugänglich sein und weitere Unterstützung erhalten. So lässt sich die Reichweite erhöhen und die Aufmerksamkeit auf ein gesellschaftlich bedeutendes Thema lenken, das auch mich persönlich betrifft.
Kurzer Hintergrund:
Mein Sohn, heute 7 Jahre alt, wurde ohne nachvollziehbaren Grund durch seine Mutter von mir entfremdet. Seit seiner Geburt war ich ständigen Anfeindungen ausgesetzt. Trotz dieser Belastungen gelang es mir, eine enge, liebevolle und vertrauensvolle Beziehung zu ihm aufzubauen. Als die Mutter schließlich aufgrund ihrer Lebensentscheidungen keinen andere Möglichkeiten mehr sah, uns zu trennen, erhob sie schwere Vorwürfe gegen mich, die jedoch ausnahmslos von Staatsanwaltschaften und Gerichten als unbegründet zurückgewiesen wurden.
Diese Erfahrung hat mich dazu motiviert, das Thema sowohl privat als auch künstlerisch weiter aufzugreifen. Ich möchte meinem Sohn ein Leben lang zeigen, dass er einen Vater hat, der ihn liebt, der sich nichts zuschulden hat kommen lassen und der für ihn und sein Recht eine unbelastete Beziehung zu seinem Vater zu haben, einsteht. Die komplexen Hintergründe und Motive seiner Mutter lassen sich einem Kind nicht erklären. Umso wichtiger ist es, eine klare, positive Gegenerzählung bereitzuhalten, durch positive Präsenz, die nicht gegen den anderen Elternteil gerichtet ist, sondern die Liebe betont, die ein Elternteil für sein Kind empfindet – unabhängig von Konflikten, die von außen hineingetragen werden.
Mein Projekt:
Ich möchte eine breite Bewegung mobilisieren – Menschen aus ganz Deutschland, die Ähnliches erlebt haben und bereit sind, regelmäßig auf die Straße zu gehen. Denn durch meine eigenen Maßnahmen vor Familiengerichten habe ich schnell erkennen müssen: Es gibt ein strukturelles Problem, das viel zu viele Elternteile – teilweise durch richterliche Rechtsbeugung - zu Unrecht benachteiligt.
Ziel ist es, die bewusste und nachweisliche Entfremdung eines Elternteils gesetzlich klarer zu definieren und strafrechtlich zu ahnden. Nur so kann verhindert werden, dass diese Praxis weiterhin folgenlos bleibt.
Geplant sind nicht nur große Demonstrationen im öffentlichen Raum, sondern auch regelmäßige Demos vor Familiengerichten in ganz Deutschland. Verantwortliche Stellen sollen durch die sichtbare Präsenz der Öffentlichkeit dazu gebracht werden, hinzusehen, umzudenken und gesetzliche Vorgaben konsequent umzusetzen.
Wenn du diesen Beitrag unterstützt, kann sich daraus etwas entwickeln. Eine erste große Aktion könnte im Frühjahr oder Sommer 2026 entstehen und das, was derzeit noch künstlerisch dargestellt ist, in die Realität übertragen.
Das Feedback aus der Facebook-Gruppe hat gezeigt, dass Ohnmacht und Ungerechtigkeit in vielen Familien vorkommen. Doch diese Zustände müssen nicht hingenommen werden. Es ist möglich, heute einen ersten Schritt zu gehen, um zukünftige Generationen vor diesem massiven Problem zu schützen. Veränderungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung finden nicht von allein statt. Sie entstehen nur, wenn viele Menschen gemeinsam Druck ausüben und deutlich machen, was im Sinne des oft zitierten Kindeswohls längst notwendig wäre.
Ich danke euch – in meinem Namen, im Namen meines Sohnes und im Namen unzähliger Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.
Dave Midnight
Sänger und Vater