Kunstatelier Omanut

Kunstatelier Omanut Jüdisches Kunstatelier für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung in Berlin, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)

Tagesbetreuung mit künstlerischen Tätigkeiten: Kerzenwerkstatt und Malatelier
Unter dem Dach der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland bietet das Kunstatelier Omanut jüdischen und nicht-jüdischen Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen eine vielseitige Palette von Angeboten in familiärer Atmosphäre an. Die künstlerisch orientierte Tagesbetreuung beinhaltet eine Kerzen- und

Holzwerkstatt sowie ein Malatelier. In der gut ausgestatteten Kerzenwerkstatt werden Kerzen aller Art gegossen, gezogen und geformt. Es wird mit hochwertiger Ausstattung und Materialien gearbeitet. Das Malatelier bietet die Möglichkeit zur Arbeit mit unterschiedlichsten Techniken: Das Angebot reicht von Buntstiften über Aquarell-, Acryl- und Gouachefarben. Es wird gemalt, gezeichnet, gedruckt, mit Ton, Stein und Holz und vielem mehr gearbeitet. Mosaike werden erstellt und Collagen gebastelt. Jeder ist hier ein Künstler. Präsentiert werden die Werke in gemeinsam organisierten Ausstellungen. Wichtig ist die Freude daran, in einem angenehmen Umfeld schöpferisch tätig zu werden und Kontakte zu knüpfen. Im Austausch mit anderen Institutionen vermitteln die Teilnehmer ihre im Atelier erlernten Fähigkeiten. Eine umfassende Beratung bezüglich möglicher Wohn-, Arbeits- und Freizeitformen ist ebenfalls ein zentrales Anliegen der Arbeit. Textilarbeiten, das Einweisen in leichte Computeranwendungen, Tanzen, Kochen, Ausflüge ein gemeinsames Frühstück runden das Programm ab. Das Begehen der jüdischen Feiertage und koschere Verpflegung sind Bestandteil der Kultur im Atelier.

13/05/2026
12/05/2026

Wir stellen ein! Referent:in für Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung

Eintrittsdatum: ab sofort
Vertragsart: Teilzeit
Arbeitsplatz: Frankfurt am Main

Als sozialer Dachverband der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland bildet die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) den Zusammenschluss der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Im Fachbereich Inklusion im Sozialreferat werden bundesweit Projekte initiiert und begleitet, die die Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung im Alltag fördern. Ziel ist es, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und neue Zugänge zu schaffen.

Zur Stellenanzeige: https://zwst.org/de/ueber-uns/jobboerse

06/05/2026
05/05/2026
5. Mai: Demo zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin.
05/05/2026

5. Mai: Demo zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin.

04/05/2026

Morgen am 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung!

Pessach-Seder im Atelier. Chag sameach!
07/04/2026

Pessach-Seder im Atelier. Chag sameach!

Happy Tu Bi Shvat aus dem Atelier 🌲🌳🌴
02/02/2026

Happy Tu Bi Shvat aus dem Atelier 🌲🌳🌴

Galerie Omanut lädt ein:Filmvorführung mit anschließendem GesprächSally Bein und seine KinderTatjana Ruge und Ronny M. D...
01/02/2026

Galerie Omanut lädt ein:

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Sally Bein und seine Kinder

Tatjana Ruge und Ronny M. Dotan begeben sich in diesem 30-minütigen Dokumentarfilm unter der Regie von Dan Wolman auf die Spuren der Israelitischen Erziehungsanstalt in Beelitz, ihres Leiter Sally Bein und vor allem der Kinder, die dort lebten.
In den Jahren 2020/2021/2022 wurde in verschiedenen Abschnitten in Israel und Deutschland gedreht.
Im Januar 2023 hatte der Film in Tel Aviv Premiere.
In der Galerie Omanut wird er jetzt erstmalig in Deutschland gezeigt.
Der Film ist auf Hebräisch/Englisch mit deutschen Untertiteln.
Tatjana Ruge und Ronny M. Dotan sind anwesend.

Premiere in der Galerie Jüdische Galerie Omanut
01/02/2026

Premiere in der Galerie Jüdische Galerie Omanut

Galerie Omanut lädt ein:

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Sally Bein und seine Kinder

Tatjana Ruge und Ronny M. Dotan begeben sich in diesem 30-minütigen Dokumentarfilm unter der Regie von Dan Wolman auf die Spuren der Israelitischen Erziehungsanstalt in Beelitz, ihres Leiter Sally Bein und vor allem der Kinder, die dort lebten.
In den Jahren 2020/2021/2022 wurde in verschiedenen Abschnitten in Israel und Deutschland gedreht.
Im Januar 2023 hatte der Film in Tel Aviv Premiere.
In der Galerie Omanut wird er jetzt erstmalig in Deutschland gezeigt.
Der Film ist auf Hebräisch/Englisch mit deutschen Untertiteln.
Tatjana Ruge und Ronny M. Dotan sind anwesend.

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Der Hintergrund:
Zwischen 1908 und 1942 existierte in Beelitz die Israelitische Erziehungsanstalt für geistig zurückgebliebene Kinder - eine wegweisende Einrichtung – unter der Leitung von Sally Bein, der mit Unterstützung seiner Frau Rebeka ein Internat für jüdische Kinder mit besonderen Bedürfnissen leitete. Beins pädagogische Philosophie zielte darauf ab, die Kinder nicht nach dem Alter, sondern nach dem Kenntnisstand in Klassen zusammen zu fassen und so gut wie möglich auf einen Beruf und ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Während ihres 34-jährigen Bestehens wurden in der Einrichtung etwa 400 Schüler unterrichtet. Es war die erste Einrichtung ihrer Art in Europa zur Beschulung von Kindern mit Behinderung, deren Erfolg zur internationalen Anerkennung durch Pädagogen, Ärzte und namhafte Persönlichkeiten führte.
Trotz aller Schwierigkeiten und der Anwerbung mehrerer Lehrer konnte das Haus während der vier Jahre des Ersten Weltkriegs funktionieren und sich danach weiterentwickeln. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten kämpfte Bein zwischen 1933 und 1942 gemeinsam mit seiner Frau Rebeka darum, seine Kinder in dem Haus so gut wie möglich zu schützen und zu erhalten sowie die zunehmenden Versuche der Beelitzer Stadtverwaltung und die nationalsozialistische Hetze abzuwehren. Es gelang ihm, das Ende hinauszuzögern. Sally Bein, seine Frau Rebeka hatten zwei Töchter, Hanna-Lotte und Lisa Carola. Hanna-Lotte verließ Deutschland 1937, sie und ihr Mann siedelten nach Britisch-Indien über. Am 4. April 1942 wurde die erste Gruppe aus dem Haus in Beelitz mit dem Zug nach Berlin gebracht. Sie bestand aus 24 Schülern, dem Lehrer Ludwig Wolf, der Pflegerin Anna Friedland und der Köchin Hermina Blumenthal. Von Berlin aus wurden sie in das Ghetto Warschau deportiert. Dort verliert sich ihre Spur.
Am 2. Juni 1942 verließen die letzten 23 Insassen die Anstalt in Begleitung von Sally Bein, seiner Frau Rebeka und der gemeinsamen Tochter Lisa-Carola sowie der Lehrerin Edith Kornblum. Der Deportationstransport nach Sobibor verließ Berlin am 13. Juni 1942. Alle Insassen wurde bei Ankunft ermordet.

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Tatjana Ruge, geboren 1964, gelernte Bankkauffrau, arbeitet in einer Jüdischen Privatschule in Berlin.
Seit 2009 war sie in verschiedenen, auch eigenen Gedenkprojekten mit Ronny M. Dotan tätig und recherchiert seit 2016 als Freiwillige über die Erziehungsanstalt.
Besonders liegen ihr die Namen und die Schicksale der Kinder am Herzen.
Vor einigen Jahren wurde die Idee zu einem Dokumentarfilm über die Kinder von Sally Bein geboren.
2022 erschien ihr Buch „Die Israelitische Erziehungsanstalt in Beelitz und ihr Leiter Sally Bein“ (mit Andreas Petz) in der Reihe Jüdische Miniaturen im Verlag Hentrich&Hentrich.

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Donnerstag, 12. Februar 2026, 18:00 Uhr
Jüdische Galerie Omanut
Kaiserin-Augusta-Straße 63
12103 Berlin (Tempelhof)

Adresse

Joachimstaler Str. 13
Berlin
10719

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 15:00
Mittwoch 11:00 - 15:00
Donnerstag 11:00 - 15:00
Freitag 11:00 - 15:00

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