13/10/2026
Am Wochenende hat das erste von insgesamt vier regionalen Bürgerforen stattgefunden, in denen zufällig ausgeloste Menschen ihre Erfahrungen aus der Corona-Pandemie einbringen können. Aus den verschiedenen Erfahrungen und Bewertungen erarbeiten die Bürger:innen Empfehlungen, die in die Arbeit der vom Bundestag eingesetzten Corona-Enquete einfließen sollen.
Wir freuen uns sehr, dass die Enquete-Kommission nicht nur auf die Sichtweisen aus Wissenschaft und Politik hört, sondern auch den Alltagsverstand der Bürger:innen einbezieht. Genau das hatten wir vor einem Jahr gefordert, als die Corona-Enquete sich konstituiert hat: Eine sinnvolle Verzahnung von Corona-Enquete und zufällig gelosten Bürgerforen in ganz Deutschland 💪
Michael Hose, Vorsitzender der Enquete-Kommission und MdB der CDU sagt dazu noch: "Mit der Perspektive der Menschen und ihren Empfehlungen werden wir entscheidende Impulse für unsere weitere Arbeit als Kommission erhalten. Wir als Enquete-Kommission wollen erfahren, was die Menschen während der Pandemie erlebt haben, was ihnen geholfen und was sie belastet hat. Dazu gehört auch Kritik an damaligen Entscheidungen. Die Empfehlungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller vier Dialogforen sind für uns als Kommission sehr wertvoll. Sie werden nach Abschluss der Veranstaltungen im Bundestag übergeben und ergänzen unsere Arbeit als Kommission.“
An jedem der vier Wochenenden treffen sich 150 zufällig ausgeloste Bürger:innen, die in ihrer Zusammensetzung einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden. Das erste Bürgerforum fand am 10.10. in Wolfsburg statt, die nächsten Bürgerforen finden bis Mitte November in Halle (Saale), Ingolstadt und Düsseldorf statt. Wir bleiben auf jeden Fall dran und geben euch Bescheid, wenn es Neues gibt!