DJGT Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V.

DJGT Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. Die DJGT ist eine Vereinigung, deren Mitglieder - vornehmlich Juristen - sich mit dem deutschen, europäischen & internationalen Tierschutzrecht befassen.

Unser Ziel

Die DJGT setzt sich für die Förderung des Tierschutzes ein. Die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz im Jahr 2002 hat den Tierschutz zum verfassungsrechtlich geschützten Rechtsgut erhoben. Das Gleiche gilt für den Tierschutzartikel in der europäischen Verfassung. Vor diesem Hintergrund ist es unser Ziel, auf den effektiven Vollzug der bestehenden tierschutzrechtl

ichen Regelungen und deren Fortentwicklung hinzuwirken. Unsere Arbeitsweise

Wir möchten ein Netzwerk für am Tierschutz interessierte Juristinnen und Juristen schaffen und den fachlichen Austausch zwischen ihnen fördern. Aus dieser engen Zusammenarbeit sollen rechtspolitische Initiativen entstehen, um auf die Öffentlichkeit, politisch Verantwortliche und die Verwaltung einzuwirken. So möchten wir Veränderungen im Denken und Handeln im Sinne des Tierschutzes hervorrufen. Interesse? Wenn Sie sich mit uns zusammen für mehr Recht für Tiere einsetzen möchten, sind Sie hierzu herzlich eingeladen. Auf unserer Homepage www.djgt.de finden Sie künftig Stellungnahmen der DJGT zu rechtlichen Tierschutzfragen sowie zu aktuellen Entwicklungen. Wenn Sie in unserem internen Forum aktiv an der Fortentwicklung des Tierschutzes auf rechtlicher Ebene mitarbeiten möchten, treten Sie einfach unserem Verein bei!

Vor genau einem Jahr tötete der Tiergarten Nürnberg zwölf gesunde Guinea-Paviane. Das Erschütternde: Nürnberg ist kein E...
29/07/2026

Vor genau einem Jahr tötete der Tiergarten Nürnberg zwölf gesunde Guinea-Paviane. Das Erschütternde: Nürnberg ist kein Einzelfall. 🐒💔

Tiere ohne vernünftigen Grund zu töten, ist nach dem Tierschutzgesetz eine Straftat. Genau deshalb gingen nach der Erschießung der Paviane rund 800 Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft ein – die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen laufen bis heute. Und trotzdem töten manche Zoos ihre Tiere, um Platz zu schaffen und weiter züchten zu können. Sie wollen die systematische Entsorgung gesunder, aber unerwünschter Tiere offenbar gesellschaftsfähig machen.

Doch das Recht ist auf der Seite des Tierschutzes: Selbstverschuldeter Zuchtüberschuss ist kein vernünftiger Grund, Tiere zu töten – das ist weder Tierschutz noch Artenschutz. Der Tiergarten versucht, die Auslegung des Tierschutzgesetzes zu seinen Gunsten zu verschieben. Setzt er sich damit durch, wird daraus eine Blaupause für andere Zoos – auch die Tötung von Menschenaffen wie Gorillas wird bereits offen diskutiert.

Wer Tiere züchtet, muss zumindest Verantwortung für sie übernehmen! Es ist verantwortungslos, immer weiter zu züchten, vor allem wenn nicht für jedes Tier dauerhaft Platz vorhanden ist. Zumal nur wenige Individuen je ausgewildert werden. Deshalb fordern wir von Pro Wildlife e.V., DJGT Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. und PETA Deutschland heute gemeinsam:

❗ Schluss mit dem Töten von Tieren in Zoos – der Schutz, den das Tierschutzgesetz vorschreibt, muss auch für sie gelten.

📢 Teile diesen Beitrag und zeige: Ein Jahr nach der Pavian-Tötung in Nürnberg hat niemand vergessen, was auf dem Spiel steht.

🐄 Online-Demo zum Tag der Kuh – Anbindehaltung abschaffen - Mach mit! HEUTE!Am 10. Juli (HEUTE!) setzen wir gemeinsam ei...
10/07/2026

🐄 Online-Demo zum Tag der Kuh – Anbindehaltung abschaffen - Mach mit! HEUTE!

Am 10. Juli (HEUTE!) setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Anbindehaltung von Rindern. Denn Kühe gehören nicht an die Kette.

Egal ob mit einem Foto, einer Zeichnung, einer Stoffkuh, einem kurzen Video, einem Gedicht oder einem selbst gestalteten Beitrag – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass möglichst viele Menschen ihre Stimme für die Tiere erheben und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zur Abschaffung dieser Qualhaltungsform auffordern.

📢 So kannst du mitmachen:
•⁠ ⁠Poste am 10. Juli 2026 deinen Beitrag auf Instagram, Facebook, TikTok, LinkedIn oder einer anderen Plattform.
•⁠ ⁠Verwende die Hashtags und .

Gemeinsam können wir Aufmerksamkeit schaffen und zeigen, dass viele Menschen ein Ende der Anbindehaltung fordern.

📲 Alle Informationen, Vorlagen und Teilnahmehinweise findest du auf folgenden Websites:
https://www.deutsche-tier-lobby.de/2026/06/21/online-demo-am-10-7-26-gemeinsam-fuer-rinder-ohne-ketten/
https://www.provieh.de/2026/05/mitmachen-bei-unserer-online-demo-am-10-juli-2026/

Lasst die Kuh los! 🐄

P.S.: Wir sind ein Bündnis aus aktuell 29 Organisationen, organisiert und initiiert vom Kernteam aus: Deutsche Tier-Lobby e.V., PROVIEH, Animals United und Tierschutznetzwerk Kräfte bündeln.

🎉 Wir sind spät dran, aber diese good news wollen wir unbedingt feiern:In einer wegweisenden Entscheidung hat das Bundes...
02/07/2026

🎉 Wir sind spät dran, aber diese good news wollen wir unbedingt feiern:

In einer wegweisenden Entscheidung hat das Bundesverwaltungsgericht am 23. April 2026 das Urteil des VGH Mannheim bestätigt, in dem dieser eine große Putenhaltung in Baden-Württemberg für nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar erklärt hatte! 😃✊

Die mit der Haltung einhergehenden Beeinträchtigungen der Grundbedürfnisse der Puten – das Ruhe- und Sozialverhalten der Tiere unangemessen beeinträchtigt – wiegen so schwer, dass sich wirtschaftliche Interessen des Tierhalters dagegen nicht durchsetzen können ❌ Bei den festgestellten Verstößen gegen das Tierschutzgesetz müsse die Behörde einschreiten ☝️

😊 Das Ergebnis hat auch für sehr viele andere Putenhaltungen deutschlandweit Relevanz: Denn der VGH Mannheim hatte in seinem Urteil aus dem März 2024 klargestellt, dass die konkrete Art und Weise der Putenhaltung 🐔 den weitverbreiteten Haltungsbedingungen in der aktuell praktizierten konventionellen Mastputenhaltung entspricht - somit diese konventionelle Praxis gegen § 2 des Tierschutzgesetzes verstößt ‼️

Tierschutz wird aktuell immer öfter gerichtlich angegriffen, zensiert, Transparenz blockiert, Verbandsklagerechte und Tierschutzbeauftragte gestutzt 😤 Gerade unter diesen Umständen sind Urteile wie dieses um so wichtiger!

Wer nachlesen möchte: BVerwG, Urteil v. 23.4.2026 - Aktenzeichen 3 C 2.25 und VGH Mannheim, Urteil v. 7. 3.2024 – Aktenzeichen 6 S 3018/19

Heute teilen wir einen Brief betreffend die Legalität von Stierkämpfen: Article 4 of the EU’s charter on fundamental rig...
29/03/2026

Heute teilen wir einen Brief betreffend die Legalität von Stierkämpfen:

Article 4 of the EU’s charter on fundamental rights prohibits torture and inhumane treatment. Yet on the EU’s soil, every year, several hundred thousand bulls are tortured and inhumanely killed in full public view—in arenas and on television. Between August 2023 and September 2025, I sent this message below to 321 members of the Spanish Congress.

“You are an honorable representative of Spain’s citizens. With my due respect for you and for your country, please allow me to ask you the following questions, as a fellow human being:

1) Do you consider bloodshed in full public view, irrespective of who the blood comes from and for what reason, nonviolent and lawful?

2) Does a legal framework that permits public bloodshed fulfill its basic mission of maintaining law and order by preventing violence?

3) What can such public bloodshed do for children?”

On 7 October 2025, the Spanish congressional deputies—with 169 votes against, 57 for, and 118 abstentions—rejected the Popular Legislative Initiative to remove bullfight’s national-monument status. As of 14 February 2026, world’s children continue to watch bullfights, both in arenas and on television.

I know of at least one adult who, as a child, was forced by his parents to watch bullfights; he still lives their trauma. Anyone who stands in front of the arenas of Madrid, San Sebastian, Sevilla, Nimes, Arles will see his parents aren’t the only spectators of these public shows of cruelty committed on animals, which they can’t often legally attend in their home countries. Several taurine-tour operators, which offer all-inclusive luxury packages, use some world-famous artists’ love for bullfights to lure international aficionados into this glorious gore.

In 2025, I also sent this message to Spain’s prime minister, Pedro Sanchez, culture minister, Ernest Urtasun, and economy minister, Yolanda Diaz; to European Commission’s president, Ursula Von Der Leyen; and to 87 Euro deputies of the Union’s member states.

Bullfighting is a public show of bloodshed for pleasure. The fighting bulls symbolize all animals tortured for human entertainment. This torture happens before our eyes—in arenas and on television. Torturing a bull steals the animal’s dignity and ours. Whereas the organ-on-a-chip technology can stop animal-based laboratory testing, no technological advance will stop bullfights; only consumers’ conscious choice can, by extinguishing demand and by drying up money supply. The arenas’ prime seats don’t come cheap. In all taurine cities, bullfighting is sustained mostly by blood-thirsty elites, often from countries where cruelty committed on animals is a felony. You may discover that your next-door neighbor travels abroad to attend bullfights. Although bullfighting continues in the name of art, culture, and tradition, the real reason is economic. And alternate economic routes do exist.

If you’re sensitive to the fighting bulls’ plight, I invite you to circulate this message. Your effort will help liberate these bulls from their forced predicament.

Your act may not guarantee result, but your intention counts.

Thank you for your time.

Text written by Indrajit Garai: Article 4 of the EU’s charter on fundamental rights prohibits torture and inhumane treatment. Yet on the EU’s soil, every year, several hundred thousand bulls are to…

Immerhin ein Ansatz 👍
07/03/2026

Immerhin ein Ansatz 👍

Das Agrarministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem künftig in größeren Schlachtbetrieben eine Videoüberwachung Pflicht werden soll. Für kleinere Höfe soll das bei Verdacht auf Verstöße gegen Tierschutzvorgaben auch möglich sein.

Unser Vorstandsmitglied Christina Patt hat sich in der Zeitung "der Freitag" zur geplanten Änderung des BJagdG geäußert....
23/02/2026

Unser Vorstandsmitglied Christina Patt hat sich in der Zeitung "der Freitag" zur geplanten Änderung des BJagdG geäußert. Um die vom Gesetzgeber postulierte "tragfähige Koexistenz“ herstellen zu können, muss der Mensch zunächst seiner Verantwortung nachkommen und die Mitgeschöpflichkeit aller Tiere anerkennen.

Für eine Bejagung des Wolfes besteht in der Regel kein vernünftiger Grund i.S.d. TierSchG, da mildere und v.a. auch geeignetere Mittel zur Verfügung stehen.

Der Ausbau eines privatnützigen Jagdrechts, bei dessen letzter Novelle Tiere noch Sachen waren und das ausschließlich den Interessen einer kleinen Lobby dient, ist hierfür der falsche Ansatz. Und er entspricht auch längst nicht mehr den Interessen der Allgemeinheit.

Der Wolf soll in das Bundesjagdschutzgesetz überführt werden. Unsere Autorin, Rechtsanwältin und Vorständin der „Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht“, erklärt, wie das zur…

04/02/2026

Gemeinsame Pressemitteilung Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e. V. 4. Februar 2026

26/01/2026

Die erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative End the Cage Age erfüllt seit 2021 alle rechtlichen Voraussetzungen einer anerkannten Europäischen Bürgerinitiative. Mehr als 1,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger aus der Europäischen Union haben damit ein förmliches Beteiligungsinstrument nach ...

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