29/07/2026
Vor genau einem Jahr tötete der Tiergarten Nürnberg zwölf gesunde Guinea-Paviane. Das Erschütternde: Nürnberg ist kein Einzelfall. 🐒💔
Tiere ohne vernünftigen Grund zu töten, ist nach dem Tierschutzgesetz eine Straftat. Genau deshalb gingen nach der Erschießung der Paviane rund 800 Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft ein – die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen laufen bis heute. Und trotzdem töten manche Zoos ihre Tiere, um Platz zu schaffen und weiter züchten zu können. Sie wollen die systematische Entsorgung gesunder, aber unerwünschter Tiere offenbar gesellschaftsfähig machen.
Doch das Recht ist auf der Seite des Tierschutzes: Selbstverschuldeter Zuchtüberschuss ist kein vernünftiger Grund, Tiere zu töten – das ist weder Tierschutz noch Artenschutz. Der Tiergarten versucht, die Auslegung des Tierschutzgesetzes zu seinen Gunsten zu verschieben. Setzt er sich damit durch, wird daraus eine Blaupause für andere Zoos – auch die Tötung von Menschenaffen wie Gorillas wird bereits offen diskutiert.
Wer Tiere züchtet, muss zumindest Verantwortung für sie übernehmen! Es ist verantwortungslos, immer weiter zu züchten, vor allem wenn nicht für jedes Tier dauerhaft Platz vorhanden ist. Zumal nur wenige Individuen je ausgewildert werden. Deshalb fordern wir von Pro Wildlife e.V., DJGT Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. und PETA Deutschland heute gemeinsam:
❗ Schluss mit dem Töten von Tieren in Zoos – der Schutz, den das Tierschutzgesetz vorschreibt, muss auch für sie gelten.
📢 Teile diesen Beitrag und zeige: Ein Jahr nach der Pavian-Tötung in Nürnberg hat niemand vergessen, was auf dem Spiel steht.