First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V. - Germany

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First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V. - Germany F.A.W.N. - First Aid for Wonderful Nature www.fawn.de

First Aid for Wonderful Nature -
dieser Name ist unser Programm, denn jeder Mensch auf dieser Erde sollte bestrebt sein, diese wundervolle Natur mit ihrer Artenvielfalt zu schützen. www.tierartenschutz.de


First Aid for Wonderful Nature -
This name is our program, because every person on earth should strive to protect this beautiful nature and its biodiversity. www.fawn.de


First Aid for Wonderful Nature -
Este nombre es nuestro programa, porque cada persona en la tierra deben esforzarse por proteger a esta hermosa naturaleza y su biodiversidad.

🐆 Der Jaguar – ein Symbol für die wilde Natur Costa Ricas!Der Jaguar (Panthera onca) ist die größte Raubkatze Amerikas u...
20/10/2026

🐆 Der Jaguar – ein Symbol für die wilde Natur Costa Ricas!

Der Jaguar (Panthera onca) ist die größte Raubkatze Amerikas und spielt als Spitzenprädator eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht. Er reguliert Beutetierpopulationen und trägt damit zur Stabilität natürlicher Ökosysteme bei.

Mit unserem Jaguar Maleku Proyecto in Costa Rica setzen wir uns gemeinsam mit Angehörigen des indigenen Volkes der Maleku für den Schutz des Jaguars und seines Lebensraumes ein.

Unsere Schwerpunkte sind die Wiederaufforstung geschädigter Wald- und Flussgebiete, die Aufzucht heimischer Baumarten in einer Baumschule sowie die Beobachtung wildlebender Tiere mithilfe von Kamerafallen.

Denn der Schutz des Jaguars bedeutet weit mehr als den Erhalt einer einzelnen Tierart. Er bedeutet, ganze Ökosysteme und ihre biologische Vielfalt für kommende Generationen zu bewahren.
In Costa Rica leben schätzungsweise etwa nur 500 bis 510 Jaguare in freier Wildbahn.Bestandsschätzung: Genaue Zahlen sind schwer zu erfassen, da die Tiere sehr scheu und zurückgezogen leben.

F.A.W.N. – Natur schützen heißt Lebensgrundlagen schützen.

Wildkamerfallen Foto F.A.W.N.

Grafik wurde mit Hilfe von KI erstellt und dient der Veranschaulichung.

Tierbeobachtungen am Río Colorado – Guanacaste, Costa RicaWährend unserer River-Tubing-Touren durch die abgelegenen Flus...
17/10/2026

Tierbeobachtungen am Río Colorado – Guanacaste, Costa Rica

Während unserer River-Tubing-Touren durch die abgelegenen Flusslandschaften des tropischen Trockenwaldes konnten wir zahlreiche Tierarten beobachten.

Zu den beobachteten Arten gehörten:

- Panama-Kapuzineraffen (Cebus imitator)
- Schwarzbussard / Great Black Hawk (Buteogallus urubitinga)
- 1 Grünreiher (Butorides virescens)
- 1 Silberreiher (Ardea alba)
- 1 Schmuckreiher (Egretta thula)
- 1 Schwarzkopftrogon (Trogon melanocephalus)
- 1 Kupfertrogon (Trogon elegans)
- 2 Grauwasseramseln (Cinclus mexicanus)
- 2 Grüner Leguan (Iguana iguana)
- 3 Schwarzer Leguan (Ctenosaura similis)
- 5 Weißrüssel-Nasenbär (Nasua narica)

Die wissenschaftlichen Namen stellen teilweise wahrscheinliche Artzuordnungen dar, da nicht alle Beobachtungen fotografisch dokumentiert werden konnten.

Gerade die schwer zugänglichen Flussabschnitte des Río Colorado bieten interessante Möglichkeiten für ergänzende Artenbeobachtungen und die naturpädagogische Umweltbildung.

F.A.W.N. e. V. – Natur schützen heißt Lebensgrundlagen schützen.

13/10/2026

Im Nationalpark Rincón de la Vieja in Guanacaste zeigt sich Costa Rica von seiner vulkanischen Seite. Zwischen den Bäumen beeindruckt die Würgefeige, die sich um andere Bäume windet und sie mit ihren Wurzeln umschließt. In den heißen Vulkanlöchern blubbert und brodelt es, an vielen Stellen steigt Dampf auf. Ein eindrucksvoller Blick auf die Kraft der Natur.
Gemeinsam mit Kevin, unserem Local Guide, durfte ich Gästen aus Frankreich und der Schweiz diese besondere Landschaft zeigen. Kevin konnte Pflanzen, Tiere und die vulkanischen Besonderheiten sehr anschaulich erklären. Genau solche Erlebnisse machen Costa Rica für viele Besucher so besonders: die Artenvielfalt und die Vulkane.

Im Trockenwaldgebiet Guanacaste gibt es grandiose Sehenswürdigkeiten – dazu gehört auch der aktive Vulkan Rincón de la V...
13/10/2026

Im Trockenwaldgebiet Guanacaste gibt es grandiose Sehenswürdigkeiten

– dazu gehört auch der aktive Vulkan Rincón de la Vieja. Genau genommen ist er Teil einer ganzen Vulkankette.

Im Nationalpark gibt es viele beeindruckende Baumarten zu entdecken, darunter Würgefeigen. Sie wachsen zunächst an einem anderen Baum, bilden Wurzeln um ihn herum und umschlingen ihn immer weiter. Mit der Zeit kann der Wirtsbaum absterben. Die Würgefeige wächst weiter und nutzt später auch die Struktur des abgestorbenen Baumes.

Auch Tapire kann man im Nationalpark manchmal beobachten. Diesmal hatten wir leider kein Glück. Sie halten sich oft an bestimmten Stellen auf, zum Beispiel dort, wo Fruchtbäume wachsen.

Besonders eindrucksvoll sind auch die heißen Quellen, blubbernden Schlammtöpfe und dampfenden Gesteinsbecken. An manchen Stellen steigt sehr heißes Wasser auf – in den Schlammtöpfen kann es sogar nahe am Siedepunkt sein. Dazu liegt der Geruch von Schwefelverbindungen in der Luft, der an faule Eier erinnert.

Gemeinsam mit Kevin, einem lokalen Guide, durfte ich Touristen aus Frankreich und der Schweiz begleiten. Kevin konnte die Natur und die vulkanischen Besonderheiten eindrucksvoll und verständlich erklären. Genau das macht solche Erlebnisse aus: Tiere, Pflanzen und Landschaften Costa Ricas lassen sich immer wieder auf besondere Weise entdecken.

Viele Besucher kommen wegen der Artenvielfalt und der Vulkane hierher. Und wer einmal selbst durch diesen Nationalpark gegangen ist, versteht schnell, warum.

04/10/2026

Ein besonderer Moment im tropischen Trockenwald von Guanacaste.

Bei einer unserer Begehungen im Bereich unseres Projektes am Amazilia Guesthouse konnte ich ein Männchen und ein Weibchen des Langschwanzpipras (Chiroxiphia linearis) bei ihrem Balzverhalten beobachten und filmen.

Der Langschwanzpipra gehört zur Familie der Pipridae und lebt in Trockenwäldern, Übergangswäldern und feuchteren Waldgebieten Mittelamerikas. Besonders wichtig sind strukturreiche Wälder mit dichtem Unterwuchs und fruchttragenden Pflanzen.

Die Art ernährt sich überwiegend von Früchten und zusätzlich von Insekten. Dadurch trägt sie auch zur Verbreitung von Pflanzensamen bei und unterstützt damit die natürliche Regeneration des Waldes.

Der Langschwanzpipra gilt derzeit international als nicht gefährdet („Least Concern“) . Trotzdem ist der Erhalt seines Lebensraumes entscheidend. Denn auch häufigere Arten verschwinden, wenn Wälder zerschnitten, ausgedünnt oder vollständig zerstört werden.

Für uns war es ein wunderschöner Moment, diese beiden Vögel mitten im Trockenwald beobachten zu können.

Der Schutz des Trockenwaldes bedeutet immer auch Schutz für die vielen Arten, die von ihm abhängig sind.

Unterwegs im tropischen Trockenwald von GuanacasteAuf meinen Begehungen durch den tropischen Trockenwald habe ich mir vi...
04/10/2026

Unterwegs im tropischen Trockenwald von Guanacaste

Auf meinen Begehungen durch den tropischen Trockenwald habe ich mir viel Zeit genommen, die Landschaft, die Pflanzenwelt und besonders die Tierwelt intensiv kennenzulernen. Oft war ich mehrere Stunden unterwegs, suchte nach Spuren, hörte auf Tierstimmen, beobachtete bestimmte Bereiche und dokumentierte, welche Arten dort vorkommen.

Besonders spannend war für mich die Vogelwelt. Mehrere Arten konnte ich beobachten und teilweise fotografisch dokumentieren. Dazu gehörte der Weißkehl-Elsternhäher (Cyanocorax formosus) sowie mindestens zwei verschiedene Trogonarten: der Schwarzkopftrogon (Trogon melanocephalus) mit seinem auffällig gelben Bauch und der Kupfertrogon (Trogon elegans) mit seiner roten Unterseite.

Morgens und während des Tages begegneten mir regelmäßig Langschwanzpipras (Chiroxiphia linearis). Einmal hatte ich sogar das Glück, die Männchen bei ihrer Balz beobachten zu können.

In der Dämmerung waren regelmäßig Tinamus zu hören, sehr wahrscheinlich Zimttinamus (Crypturellus cinnamomeus). Diese Vögel hört man im dichten Wald oftmals wesentlich häufiger, als dass man sie tatsächlich zu Gesicht bekommt.

Aber auch nachts ging die Beobachtung weiter. Unmittelbar am Guesthouse hörte ich regelmäßig den markanten Ruf einer Mangroven-Kreischeule (Megascops cooperi). Es ist immer wieder faszinierend, wie sich der Wald nach Sonnenuntergang verändert und plötzlich Arten hörbar werden, die man während des Tages kaum wahrnimmt.

Auch der Río Colorado selbst war ein wichtiger Teil meiner Beobachtungen. Dort konnte ich einen Großen Schwarzbussard / Great Black Hawk (Buteogallus urubitinga) beobachten.

Eine weitere Begegnung ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Im Fluss bewegte sich ein dunkelgrauer, fast amselartig wirkender Vogel von Stein zu Stein. Immer wieder sprang er ins Wasser und tauchte vollständig unter. Sehr wahrscheinlich handelte es sich um die Grauwasseramsel (Cinclus mexicanus), in Costa Rica vertreten durch die Unterart Cinclus mexicanus ardesiacus. Diese Vögel sind außergewöhnlich gut an das Leben an schnell fließenden Gewässern angepasst und suchen sogar unter Wasser nach Nahrung.

Auch ein grau-braunes Eichhörnchen konnte ich mehrfach beobachten, sehr wahrscheinlich das Bunte Hörnchen (Sciurus variegatoides).

Mindestens ebenso interessant waren die kleineren Bewohner des Waldes. Ich fand Gespinste von Motten beziehungsweise deren Raupen an Bäumen und Blättern, die typischen Fangtrichter von Ameisenlöwen und konnte sogar eine ausgewachsene Ameisenjungfer beobachten. Außerdem begegneten mir zwei unterschiedliche Vogelspinnenarten.

An drei unterschiedlichen Standorten stellte ich Kamerafallen auf – unter anderem in einem Flussbett und an einem Fruchtbaum. Auf den Aufnahmen erschienen Gürteltiere, Weißrüssel-Nasenbären (Nasua narica) und Eichhörnchen. Gerade solche Kamerafallen zeigen, wie viel Leben sich im Wald bewegt, ohne dass wir Menschen es unmittelbar bemerken.

Auch die Pflanzenwelt faszinierte mich. Besonders auffällig war ein Baum mit dunkelvioletten bis fast schwarzen Blüten und einem intensiven aasartigen Geruch. Sehr wahrscheinlich handelte es sich um Sapranthus palanga aus der Familie der Annonengewächse. Solche Gerüche dienen dazu, bestimmte Insekten als Bestäuber anzulocken.

Während meiner Begehungen suchte ich außerdem Wasserstellen und kleinere Wasserlöcher auf. Gerade während der langen Trockenzeit sind solche Stellen für viele Tiere von großer Bedeutung.

Für mich war diese Zeit im tropischen Trockenwald unglaublich spannend. Je länger man sich dort aufhält und je genauer man hinsieht, desto deutlicher wird, wie vielfältig dieser Lebensraum tatsächlich ist.

Der Trockenwald wirkt auf den ersten Blick vielleicht manchmal karg und trocken. Doch zwischen den Bäumen, an Wasserstellen, in den Flüssen und während der Nacht findet eine enorme Vielfalt an Leben statt.

Genau deshalb muss der tropische Trockenwald erhalten bleiben! Demnächst mehr.


30/09/2026
30/09/2026
Einblicke in den tropischen TrockenwaldIm Trockenwald habe ich bestimmte Bereiche zu Fuß erkundet, Pflanzen und Tiere do...
30/09/2026

Einblicke in den tropischen Trockenwald

Im Trockenwald habe ich bestimmte Bereiche zu Fuß erkundet, Pflanzen und Tiere dokumentiert und Touristengruppen begleitet. Dabei konnte ich die besondere Artenvielfalt dieses Lebensraums Trockenwald intensiv kennenlernen.

Zwischen verschiedenen Agaven entdeckte ich Motteneier, die unter großen Ästen und hartlaubigen Blättern abgelegt waren. Auch hier fand ich die typischen Trichter der Ameisenlöwen, wie ich sie aus Deutschland kenne. Sogar eine ausgewachsene Ameisenjungfer konnte ich beobachten.

Entlang der Flüsse entdeckte ich Spuren von neotropischen Ottern. Dazu kamen zahlreiche Reptilien, darunter Leguane, und viele weitere spannende Beobachtungen. Drei Wildkameras habe ich im Gebiet installiert. Mehrere Vogelarten wie eine markante Taubenart vom Ruf her, die Rotschnabeltaube (Patagioenas flavirostris / engl. Red-billed Pigeon). Verschiedene
Trogonenarten u.a. den Kupfertrogon (Trogon elegans / engl. Elegant Trogon). Mehrere Exemplare der Weißkehl-Elsterhäher (Calocitta formosa).
Besonders schön war auch die Begegnung mit dem farbenprächtigen Langschwanz - Pipra ( Long-tailed Manakin )

Mehrere Touristengruppen konnte ich führen durch den Trockenwald Ihnen Flora und Fauna erklären, die Bedeutung des Trockenwald und die Begleitung bei "River Tubing". Das Treiben oder Reiten auf einem großen, aufgeblasenen Reifen (Inneneifen) einen Fluss hinunter, am Rio Colorado.

Tropische Trockenwälder gehören zu den besonders schützenswerten Lebensräumen. Sie bieten zahlreichen Arten ein Zuhause und spielen eine wichtige Rolle für Böden und Wasserhaushalt in trockenen Regionen. Jede Erkundung macht deutlicher, wie viel es hier noch zu entdecken und zu bewahren gibt. Der Trockenwald braucht unsere Unterstützung!


26/09/2026

Adresse

Prenzlauer Allee 186
Berlin
10405

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