First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V. - Germany

First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V. - Germany F.A.W.N. - First Aid for Wonderful Nature www.fawn.de

First Aid for Wonderful Nature -
dieser Name ist unser Programm, denn jeder Mensch auf dieser Erde sollte bestrebt sein, diese wundervolle Natur mit ihrer Artenvielfalt zu schützen. www.tierartenschutz.de


First Aid for Wonderful Nature -
This name is our program, because every person on earth should strive to protect this beautiful nature and its biodiversity. www.fawn.de


First Aid for Wonderf

ul Nature -
Este nombre es nuestro programa, porque cada persona en la tierra deben esforzarse por proteger a esta hermosa naturaleza y su biodiversidad.

11/06/2026
11/06/2026
Bericht vom Feld: 8.-10.01.2026.Tag 2 auf dem Sendero Aceituno Peña BruchaAm zweiten Tag unserer Exkursion waren wir gem...
10/06/2026

Bericht vom Feld: 8.-10.01.2026.Tag 2 auf dem Sendero Aceituno Peña Brucha
Am zweiten Tag unserer Exkursion waren wir gemeinsam mit unseren Volunteers, Schülern und der Familie von Adrien auf dem Rundweg „Sendero Aceituno Peña Brucha“ unterwegs. Es war ein extrem spannender und lehrreicher Weg für alle Beteiligten, auf dem wir die Dynamik zwischen Küste und Trockenregenwald hautnah erleben konnten.
Direkt zu Beginn stießen wir auf eindrucksvolle Spuren der Natur: Wir fanden Knochenreste und zerfressene Panzer einer Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea). Diese war von einem Jaguar am Strand geschlagen, in den schützenden Trockenwald transportiert und dort gefressen worden.
Entlang des Weges passierten wir zudem zahlreiche Wildkamerafallen der staatlichen Umweltbehörde SINAC. Diese sind Teil eines wichtigen Jaguarmonitorings, das in Zusammenarbeit mit der Area de Conservación Guanacaste, Nama Conservación, dem Programa Jaguar und der costaricanischen Universität UNA betrieben wird. Adrien vom Tierra Madre-Projekt konnte uns hierzu direkt vor Ort über die verschiedenen Baumarten aufklären.
Besonders fasziniert zeigten sich die Schüler und Freiwilligen von den tiefschwarzen, hängenden Nestern der Oriolen (Trupiale) in den Akazienbäumen. Die Vögel nutzen für diese tropfenförmigen Beutel fast ausschließlich die schwarzen, fadenförmigen Rhizomorphen (Pilzfäden) eines bestimmten Schwindlingspilzes (Marasmius), was den Nestern ihre charakteristische Farbe verleiht.
Geleitet wird dieses Webverhalten von einer faszinierenden doppelten Symbiose: Die Vögel bauen ihre Nestsäcke bevorzugt an den äußersten Zweigen der Bullshorn-Akazie (Acacia cornigera). Diese Akazie lebt in Symbiose mit aggressiven Pseudomyrmex-Ameisen, die in den hohlen Dornen wohnen und das Nest vor Nesträubern wie Affen oder Kletterkatzen schützen. Damit die Ameisen jedoch nicht die Brut im Nest angreifen, wirken die chemischen Inhaltsstoffe der schwarzen Pilzfäden im Nest biologisch abweisend auf die Ameisen selbst. Ein perfektes Schutzsystem vor Feinden wie Wasch- oder Nasenbären. Weiter in den Kommentaren 👇🏼

🌿⛺ Santa Rosa Nationalpark – Tag 2Freitag, 09. Januar 2026 🇨🇷In der Nacht musste man natürlich irgendwann zur Toilette.P...
29/05/2026

🌿⛺ Santa Rosa Nationalpark – Tag 2
Freitag, 09. Januar 2026 🇨🇷

In der Nacht musste man natürlich irgendwann zur Toilette.
Plötzlich sah ich zwei leuchtende Augen zwischen den Zelten und erschrak kurz — immerhin leben hier auch Jaguare.

Doch beim näheren Hinsehen lag dort einfach nur ein Weißwedelhirsch ganz ruhig zwischen den Camps.

Eine freiwillige erzählte später, dass sie nachts noch eine lange Schlange über den Weg schlängeln sah. Vermutlich eine harmlose Baumnatter. Adrien erklärte uns immer wieder, dass die meisten Tiere Menschen in Ruhe lassen möchten — solange man ihren Raum respektiert. Eigentlich will jedes Tier einfach nur friedlich leben.

Am nächsten Morgen war ich schon früh am Strand unterwegs. Während die anderen langsam wach wurden oder im Meer badeten, suchte ich nach Schildkrötenspuren oder vielleicht sogar nach Jaguarfährten.

Und tatsächlich:
frische Jaguar-Spuren im Sand.

Außerdem fand ich ein frisch angelegtes Nest einer olivfarbenen Bastardschildkröte und markierte die Stelle vorsichtig, damit später die Umweltstation informiert werden konnte.

Der Gedanke, dass Jaguare hier nachts auf ankommende Meeresschildkröten warten, macht diesen Ort irgendwie noch wilder und faszinierender.

Am Nachmittag wanderten wir gemeinsam durch den Trockenwald. Überall hingen Wildkameras zum Monitoring. Entlang der Wege fanden wir alte Panzerreste von Meeresschildkröten — Zeichen dafür, dass Jaguare ihre Beute oft tief in den Wald ziehen.

Manche Stellen wirkten wie aus einer anderen Welt. Fast wie ein Zauberwald aus alten Geschichten.

Später erreichten wir eine Lagune mit Warnschildern für Spitzkrokodile. Diese Tiere können fast 5 Meter lang und mehrere hundert Kilogramm schwer werden. Trotzdem sind auch sie bedroht — durch Lebensraumverlust, Straßenbau und menschliche Eingriffe.

Über der Lagune flogen unzählige Wasservögel. Reiher, Seeschwalben und andere Arten zogen durch den Sonnenuntergang, während im Hintergrund der berühmte Hexenfelsen leuchtete.

Am Abend saßen wir schließlich wieder am Campingplatz, als jemand plötzlich sagte:

„Das Meer leuchtet.“

Und tatsächlich konnte man im Wasser leichte Biolumineszenz erkennen. Kleine blaue Lichtblitze überall dort, wo Bewegung im Wasser war.

Nicht so intensiv wie in Videos im Internet — aber genau deshalb irgendwie noch besonderer.

Was für ein Ort. 🌊🌿🐆

Fortsetzung folgt.

🌿⛺ 2 Tage Zeltcamp im Santa Rosa Nationalpark – Costa Rica 🇨🇷Tag 1 – Donnerstag, 08. Januar 2026Die Vorfreude war riesig...
28/05/2026

🌿⛺ 2 Tage Zeltcamp im Santa Rosa Nationalpark – Costa Rica 🇨🇷

Tag 1 – Donnerstag, 08. Januar 2026

Die Vorfreude war riesig. Gemeinsam mit Schülern und Volonteuren ging es in den Santa Rosa Nationalpark – den ersten offiziellen Nationalpark Costa Ricas und einen der wichtigsten Orte der Naturschutzgeschichte des Landes. Seit 16 Jahren wollten wir den Park besuchen. Dank Adrien vom Tierra Madre-Projekt war es ermöglicht worden.

Hier begann einst der Aufbau vieler weiterer Schutzgebiete Costa Ricas. Ursprünglich wurde der Park gegründet, um die historische Hacienda Santa Rosa zu schützen – ein bedeutendes Symbol der Unabhängigkeit Costa Ricas.

Adrien erklärte uns die bewegende Geschichte Guanacastes, die frühen Schutzbemühungen des Landes und die Bedeutung dieses einzigartigen Trockenwaldes mit seiner enormen Artenvielfalt. Die ersten Heroes des Landesumspannden Nationalparknetzes wurden hier verewigt. Mario A. Boza Loría und Álvaro Ugalde Víquez in Memories. Von ihnen ging von hier aus der landesweite Ausbau des Nationalpark-System in Costa Rica los. Costa Rica hat heute knapp 30 Nationalparks. Diese Nationalparke umfassen eine Fläche von etwa 6.000 km² was rund 11% der gesamten Landesfläche ausmacht. Insgesamt stehen sogar über 25% des Staatsgebiets unter verschiedenen Schutzstatus wie privaten und staatlichen Reservaten oder Wildtierrefugien. Aufgrund der Artenvielfalt kommt jedes Jahr Millionen Touristen nach Costa Rica. Costa Rica verzeichnet jährlich zwischen 2,7 und 2,9 Millionen internationale Touristen.

Weiter zur Reise.
Der Weg dorthin war allerdings alles andere als einfach:
18 Kilometer über Stock und Stein, nur mit einem 4x4 Fahrzeug erreichbar. Eine holprige Fahrt durch Trockenwald und Wildnis.

Doch die Ankunft belohnte alles. 🌿

Schon auf dem Weg begegneten uns Weißwedelhirsche 🦌direkt am Straßenrand im Wald. Vom Aussichtspunkt aus konnten wir den berühmten „Hexenfelsen“ (Roca Bruja / Witches Rock) sehen – einen weltbekannten Surfspot an der Playa Naranjo.

Am Campingplatz angekommen, schlugen wir unsere Zelte direkt am Pazifik auf. Zwischen den Sandkörnern entdeckten wir riesige grüne Solitärbienen, die wie kleine Hornissen über ihren Nestern schwebten.

Nach der anstrengenden Fahrt entspannten sich die Schüler und Volonteure im Meer und am Strand.

Währenddessen begann ich bereits damit, nach den ersten Spuren der Meeresschildkröten im Sand zu suchen… 🐢🌊

Fortsetzung folgt.

28/05/2026

Am Parkplatz des Santa Rosa National Park laufen Weißwedelhirsche 🦌 herum. Natürlich auf der Suche nach süssauren Früchten eines Mandelbaumes. Die Weißwedelhirsche (Odocoileus virginianus truei) Honduranischer Weißwedelhirsche oder Odocoileus virginianus chiriquensis auch genannt. Eine Unterart der Weißwedelhirsche (Odocoileus virginianus). Spezifisch für Mittelamerika (und häufig in Costa Rica)

Wenn wir an den Wolf denken, haben viele ein klassisches Raubtier im Kopf. Doch in der Biologie nennen wir ihn eine Schl...
27/05/2026

Wenn wir an den Wolf denken, haben viele ein klassisches Raubtier im Kopf. Doch in der Biologie nennen wir ihn eine Schlüsselart.

Warum? Weil seine Rückkehr nach Europa eine faszinierende Kettenreaktion auslöst – eine sogenannte trophische Kaskade, die unsere Natur wieder ins Gleichgewicht bringt! 🔄

Unsere neue Infografik zeigt dir auf einen Blick, wie ein einziger Rückkehrer das Leben unzähliger Arten positiv verändert:
🦌 Weniger Verbiss, grünere Flüsse: Durch die Regulierung von Rot- und Rehwild können sich junge Weiden und Birken an den Flussufern endlich wieder erholen.

🦫 Lebensraum für den Biber: Wo junge Bäume wachsen, findet der Biber Nahrung und Baumaterial. Seine Dämme schaffen lebenswichtige Feuchtgebiete.

🐸 Artenvielfalt explodiert: In diesen neuen Gewässern des Bibers entstehen Rückzugsorte für Amphibien, Fische und Insekten. Z.b. kommt in wasserreichen Bibergebieten sehr oft der Eisvogel vor.¹

🦅 Der gedeckte Tisch der Natur: Von den Überresten von Wolfsrissen profitieren wichtige Aasfresser wie Seeadler, Kolkraben und Bären. Aber auch Kraniche oder Pirole verbleiben in Wolfsgebieten ²

🦊 Schutz für Kleinsäuger: Der Wolf reguliert kleinere Raubtiere wie Füchse und Goldschakale, wodurch die Populationen von Hasen und bodenbrütenden Vö**ln wieder wachsen können.³

🐗 Schutz für die Landwirtschaft: Als einziger natürlicher Feind des Wildschweins hält er deren Bestände in Schach und schützt so indirekt unsere Äcker vor massiven Schäden.⁴

Mehr als 20.000 Wölfe sind mittlerweile zurück in Europa. ⁵ Sie zeigen uns eindrucksvoll, dass Natur- und Artenschutz am besten funktioniert, wenn wir die Wildnis einfach Wildnis sein lassen und ihr die fehlenden Puzzleteile zurückgeben.

Wir von First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V. setzen uns genau dafür ein: Für das Verständnis, den Schutz und das gesunde Gleichgewicht unserer wunderbaren Ökosysteme, z.B. im Rahmen von Wolfs- und Naturwanderungen oder auch Natur-Radwanderungen.

Teile diesen Beitrag, um zu zeigen, wie wichtig der Wolf für die Gesundheit unserer Wälder und Flüsse ist!

Quelle:
Vgl.¹
Nachweis: Die Forschenden untersuchten die Auswirkungen von Biberrevieren auf die Artenvielfalt im Nationalpark Bayerischer Wald. Das Ergebnis: Die Vogel-Abundanz (Dichte) und die Artenanzahl war an den Biberteichen signifikant höher als an unbebauten Kontrollflüssen. Semiaquatische Vögel wie der Eisvogel finden hier ideale Bedingungen.
https://freidok.uni-freiburg.de/files/227132/RoQkD0cuyJVOfbtT/fevo-10-873307.pdf?hl=de-DE

Vgl.²-⁵
Wissenschaftliche Grundlagen zum Nachlesen:
Population & Verbreitung: Di Bernardi et al. (2025), PLOS Sustainability & Transformation
https://www.researchgate.net/publication/389320225_Continuing_recovery_of_wolves_in_Europe?hl=de-DE


Effekte im Ökosystem (Trophische Kaskaden): Estes et al., Science & Rewilding Europe Wildlife Comeback Report
Verhaltensänderung bei Wild: Raynor et al., PNAS

Bild wurde mit Hilfe von KI erstellt und dient der Veranschaulichung.

27/05/2026

Adresse

Prenzlauer Allee 186
Berlin
10405

Öffnungszeiten

17:00 - 19:00

Telefon

+4935626977800

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V. - Germany erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen