03/07/2026
Veränderung beginnt bei jedem selbst...
Das Frauenwahlrecht hat sich schließlich auch nicht plötzlich irgendein Mann ausgedacht, der morgens aufgewacht ist und dachte: „Heute wäre doch mal ein guter Tag für Gleichberechtigung.“
So direkt formuliert es der Blogartikel unserer DVW-Beraterin Cindy Kunz – und es trifft den Kern.
Wer das Thema nicht kennt, erkennt es nicht
Wechseljahre am Arbeitsplatz sind kein Thema, das sich von selbst auf die Agenda setzt. Wem das Thema nicht bewusst ist, der wird nicht erkennen, dass es relevant ist.
Das bedeutet: Wir Frauen müssen es sichtbar machen. In Gesprächen. Im Freundeskreis. Mit dem Partner. Mit Kolleginnen. Mit Vorgesetzten.
Nicht, weil wir das allein lösen müssen. Sondern weil Veränderung immer dort beginnt, wo jemand den ersten Schritt wagt.
Was das konkret bedeutet
Es bedeutet nicht, im nächsten Teammeeting über Hitzewallungen zu sprechen, wenn man das nicht möchte. Es bedeutet, aufzuhören, gegen sich selbst zu kämpfen. Alte Denkweisen von Leistungsfähigkeit loszulassen. Die Wechseljahre nicht als Schwäche zu behandeln, sondern als Phase, in der sich neue Stärke entfalten kann.
Vielleicht beginnt es nicht im Büro, sondern zuhause. Im Gespräch mit dem Partner. Im Freundeskreis. Mit Menschen, die dieses Wissen mit in ihren Arbeitsalltag nehmen und dadurch Kolleginnen, Mitarbeiterinnen und Vorgesetzten verständnisvoller begegnen.
Denn je mehr Menschen verstehen, was Wechseljahre wirklich bedeuten, desto selbstverständlicher wird es, darüber zu sprechen – auch im Berufsleben.
Als Verband setzen wir uns genau dafür ein: für Aufklärung, Entstigmatisierung und professionelle Begleitung von Frauen und Unternehmen.
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💬 Wo hast du das Thema Wechseljahre zuerst angesprochen – privat oder beruflich?