Lesbisch Sichtbar Berlin

Lesbisch Sichtbar Berlin Lesbisch*. Sichtbar. Berlin. zur Vernetzung von Lesben* & lesbisch*queeren Communities in Berlin.

ist ein von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt & Antidiskriminierung gefördertes Projekt von LesLeFam e.V.

Merkt euch schon einmal vor: Nächste Woche ist Spieleabend!
04/06/2026

Merkt euch schon einmal vor: Nächste Woche ist Spieleabend!

Liebe Spiele-Fans: Unser nächster Spieleabend für FLINTA* findet in einer Woche statt! 🎲 Und du bist herzlich willkommen 💜

Wir treffen uns am 11. Juni 2026 von 19 bis 21 Uhr im Treffpunkt LesLeFam, Dolgenseestraße 21, 10319 Berlin.

💌 Anmeldung bitte unter: [email protected]

Egal ob deine Spiel-Skills etwas verstaubt sind oder du passionierte Profi-Spieler*in bist, wir freuen uns auf dich! Wir haben einige Gesellschaftsspiele da, aber du kannst auch eigene mitbringen und vorstellen.

Für FLINTA* (Frauen, Lesben, trans* und inter* Menschen sowie nicht-binäre und agender Personen).

Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

❗️ Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Unsere Räume liegen im Erdgeschoss und sind schwellenfrei erreichbar. Die Toiletten sind leider nicht für alle Rollstühle zugänglich und nicht rollstuhlgerecht ausgebaut. Für manche Veranstaltungen können wir in Absprache eine barrierefreie Toilette in der Umgebung anbieten. Teilt uns gerne vorab mit, was ihr braucht, um teilzunehmen!

Til Fox ist Model, Aktivist, Preisträger*in für den Berliner Preis zu Lesbischer* Sichtbarkeit 2026 und Gründer des Butc...
28/05/2026

Til Fox ist Model, Aktivist, Preisträger*in für den Berliner Preis zu Lesbischer* Sichtbarkeit 2026 und Gründer des Butch Walk– einer queeren Fashion Show, die das BUTCH-Sein in all seiner Vielfalt, Schönheit und Stärke feiert und neu sichtbar macht. Til sagt: "Jeder Körper ist anders. Jeder trägt, was mensch liebt. Kleidung hat kein Geschlecht."

💡 Was bedeutet lesbische und queere Sichtbarkeit für dich?

Lesbische* und queere Sichtbarkeit bedeutet für mich, Räume zu schaffen, in denen wir uns nicht erklären oder anpassen müssen. Sichtbarkeit ist nicht nur Repräsentation – sie ist Begegnung, Erinnerung, Schutz und Selbstermächtigung. Gerade Butches, D***s und maskuline lesbische Identitäten wurden oft übersehen oder stereotyp dargestellt. Mit dem BUTCH*WALK möchte ich zeigen, wie vielfältig, kreativ, sexy, politisch und stark unsere Community ist.

Sichtbarkeit bedeutet für mich auch, generationsübergreifend Verbindungen zu schaffen und queere Geschichte lebendig zu halten – besonders in einer Stadt wie Berlin, die von queeren Kämpfen und Freiräumen geprägt wurde.

💡 Welche Idee würdest du gerne (in Berlin) verwirklichen?

Ich wünsche mir einen dauerhaften lesbisch-queeren Kulturort in Berlin – einen Raum für Mode, Kunst, Performance, Film, Diskussionen und Begegnungen. Einen Ort, an dem insbesondere lesbische*, trans*, nichtbinäre sowie butch/femme Perspektiven sichtbar werden und gemeinsam Neues entstehen kann.

Ich möchte den BUTCH*WALK weiter ausbauen: nicht nur als Fashion Show, sondern als Plattform für Community, politische Sichtbarkeit und kreative Zusammenarbeit. Außerdem träume ich von einem queeren Film- und Kulturfestival mit Fokus auf BUTCH-, D**e- und queere Modekultur, das internationale Perspektiven mit Berliner Community verbindet.

💡 Was sind deine Wünsche an die Berliner LSBTIQ+ Community?

Unsere Community hat die große Chance, es anders zu machen als die Gesellschaft – liebevoller, wertschätzender und inklusiver. Aber das gelingt nur, wenn wir aufhören, einander auszuschließen. Gerade deshalb dürfen wir nicht wegsehen, wenn Neid, Konkurrenz oder toxisches Verhalten uns spalten.

Ich wünsche mir mehr Solidarität zwischen den unterschiedlichen Teilen unserer Community, mehr Zuhören und mehr gegenseitige Unterstützung – über Szenen und Generationen hinweg. Das geht nur, wenn wir uns gegenseitig sehen, hören und halten.

Ich wünsche mir eine Community, die nicht nur bunt ist, sondern auch mutig: im Zuhören, im Mitnehmen und im Aufeinander-Zugehen. Eine Community, die aufhört zu labeln und andere abzuwerten – und stattdessen Räume schafft, in denen Menschen sich frei entfalten können. Besonders wichtig ist mir, dass lesbische* Perspektiven sichtbar bleiben und weiterhin Raum bekommen.

🌈 Das ganze Interview findest du auch auf: https://lesbisch-sichtbar.berlin/drei-fragen-an-til-fox/

⚡ Sichtbar solidarisch! Lesbisch*.Sichtbar.Berlin stellt 3 Fragen an Berliner Aktivist*innen. Die Vielfalt und die lange Geschichte des lesbischen* und queeren Aktivismus in Berlin beruht auf dem großen Engagement vieler Menschen. Mit unserer Portraitserie möchten wir einige von Ihnen würdigen:

Erinnerung! Ihr seid herzlich eingeladen. Dieses Mal beim Roter Baum e.V..
27/05/2026

Erinnerung! Ihr seid herzlich eingeladen. Dieses Mal beim Roter Baum e.V..

Kannst du gar nicht genug von Gesellschaftsspielen bekommen oder hast Lust, mal wieder einen gemütlichen Spieleabend zu machen? 🎲

Good news: Wir laden alle queeren FLINTA* (queere Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen) zum Spieleabend in Hellersdorf ein ♥️

Es gibt einen neuen Ort, an dem wir uns treffen, und zwar im Roter Baum e.V. Berlin, Stendaler Straße 43, 12627 Berlin

🌈 Um Anmeldung wird gebeten: [email protected]

Du hast Lust neue Menschen kennenzulernen, dich auszutauschen und Spaß zu haben? Dann lasst uns zu einem gemeinsamen Spieleabend zusammenkommen – egal ob deine Spiel-Skills etwas verstaubt sind oder du passionierte*r Profi-Spieler*in bist, du bist willkommen! Wir haben einige Gesellschaftsspiele da, aber du kannst auch eigene mitbringen und vorstellen.

Wir freuen uns auf einen Begegnungsabend zum Thema Queersein im Berliner Osten mit Euch. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist ein wertschätzendes Miteinander, bring also eine gewisse Offenheit mit und lass dich auf ein anregendes Von-Einander-Lernen ein. Teile uns gerne mit, was deine Ideen und Anliegen sind!

Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

🌈 Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen und .

Schon mal vormerken - nächsten Dienstag!
25/05/2026

Schon mal vormerken - nächsten Dienstag!

Liebe Community, wir hoffen, ihr hattet ein paar erholsame Tage 🌸!

Aber wir freuen uns schon auf nächste Woche, denn unser monatlicher Kneipen-Abend im Silver Future steht wieder an 🍻 Wer ist dabei??

🍸 Herzlich willkommen sind Lesben*/D***s aller Geschlechter - einfach vorbeikommen!

🍹 Der nächste Termin: 2. Juni 2026 ab 19 Uhr bis open end Silver Future, Weserstraße 206, 12047 Berlin

Meldet euch noch schnell an, um den Link zu bekommen!E-Mail an: regenbogenfamilien@leslefam.de
18/05/2026

Meldet euch noch schnell an, um den Link zu bekommen!
E-Mail an: [email protected]

Wir freuen uns schon sehr auf unseren nächsten Online-Austausch zu Mehrelternschaft und Co-Elternschaft! 🤩

🌈 Es sind alle willkommen, die Interesse an dem Konzept haben oder es bereis leben

⏰ 19. Mai 2026 von 18 bis 20 Uhr online via Zoom.

📝 Anmeldung bitte unter: [email protected]

Queere Familien sind vielfältig, wobei Konzepte von Mehrelternschaft und Co-Elternschaft immer häufiger angestrebt und gelebt werden. Egal ob poly Liebesbeziehung, befreundete Paare oder andere Wahlkonstellationen… – jede Familienform ist auf ihre eigene Weise wertvoll, kann aber auch Herausforderungen mit sich bringen.

Dabei möchten wir auf unterschiedliche Themen eingehen: Wie möchte ich Familie leben, wer soll Teil davon sein? Und wie setze ich meinen/unseren Wunsch um? Oft müssen Rollen geklärt und nach außen verteidigt werden, da angenommene Zuschreibungen des Umfeldes nicht mit dem eigenen Selbstverständnis übereinstimmen oder dieses verunsichern. Außerdem können rechtliche Unklarheiten auftreten, die Unsicherheiten hervorrufen.

Der Abend bietet Raum für Austausch und Begegnung. Wir stehen als Moderation und Fachperson zur Seite.

Wir freuen uns auf Euch!

Lust auf neuen Lesestoff? 📚🌈 📚„Lesben sind die besseren Väter“ – Lisa BendiekDas Buch ist ein gesellschaftspolitisches P...
15/05/2026

Lust auf neuen Lesestoff? 📚🌈

📚„Lesben sind die besseren Väter“ – Lisa Bendiek

Das Buch ist ein gesellschaftspolitisches Plädoyer für die Anerkennung queerer Familien als gleichwertig – und teilweise sogar als fortschrittlicher – im Vergleich zur klassischen heterosexuellen Kleinfamilie. Die Autorin nutzt persönliche Erfahrungen, Studien und Beobachtungen, um zu zeigen, dass queere Eltern ihre Familie oft sehr bewusst organisieren und Aufgaben wie Kinderbetreuung und Arbeit gerechter aufteilen als die meisten Hetero-Kleinfamilien.

Es wird sehr deutlich, dass in vielen traditionellen Familien alte Rollenbilder noch immer dafür sorgen, dass Aufgaben ungleich verteilt sind. Das Buch räumt auch mit Vorurteilen gegenüber Regenbogenfamilien und queeren Familienformen auf, zum Beispiel mit der falschen Annahme, dass es Kindern dort schlechter geht.

Insgesamt regt es dazu an, darüber nachzudenken, was „Familie“ eigentlich bedeutet und ob unsere bisherigen Vorstellungen davon noch zeitgemäß sind. Das Buch ist nicht nur für alle Menschen in zukünftigen oder aktuellen Regenbogenfamilien, sondern insbesondere für Menschen in zukünftigen oder aktuellen Hetero-Familien-Konstellationen, die sich mit typischen Rollen- und Aufgabenverteilungen auseinandersetzen und den Mut oder Inspiration suchen, aus diesen auszubrechen oder sie aufzuweichen.

⚡ Im Rahmen der Queeren Wochen posten wir in Kooperation mit dem queere und feministische Buchtipps. Der Lesekreis trifft sich aktuell sonntags alle sechs Wochen und bespricht jedes Treffen ein anderes Buch, in einem der Berliner Parks, in einem Café oder online. Hast du Lust mitzumachen? Kontaktiere den auf Instagram oder auf der Webseite fesekreis.de.

Bücherwürmchen aufgepasst📚⚡ Im Rahmen der Queeren Wochen posten wir in Kooperation mit dem "Fesekreis" queere und femini...
13/05/2026

Bücherwürmchen aufgepasst📚

⚡ Im Rahmen der Queeren Wochen posten wir in Kooperation mit dem "Fesekreis" queere und feministische Buchtipps. Der Lesekreis trifft sich aktuell sonntags alle sechs Wochen und bespricht jedes Treffen ein anderes Buch, in einem der Berliner Parks, in einem Café oder online. Hast du Lust mitzumachen? Kontaktiere den auf Instagram oder auf der Webseite fesekreis.de.

Und hier kommt die nächste Besprechung:

📚„Ein Leben lang gesucht“ – Kae Tempest

Was passiert, wenn man nach Jahren an den Ort zurückkehrt, den man eigentlich hinter sich lassen wollte? Rothko (dey / demm) kehrt in die raue Küstenstadt der eigenen Vergangenheit zurück. Dorthin, wo Erinnerungen lauern, die weh tun und Begegnungen, die alles verändern könnten. Zwischen alten Wunden, verlorener Liebe und der Sehnsucht, endlich gesehen zu werden, beginnt eine leise, aber kraftvolle Suche: nach Identität, nach Zugehörigkeit und nach einem neuen Anfang.

Tempest erzählt von einem Leben, das aus den Fugen geraten ist, und von der Möglichkeit, sich selbst neu zu erfinden. Poetisch, direkt und voller Gefühl entfaltet sich eine Geschichte über Liebe, Scham, Mut und die Frage, ob man der eigenen Vergangenheit wirklich entkommen kann, oder ob man sich ihr stellen muss, um frei zu werden.

Ein poetischer Roman wie ein intensiver Sog: roh und schmerzhaft, sowie zärtlich und überraschend hoffnungsvoll zugleich.

Margo (keine Pronomen) ist in der intersektionalen Gleichstellungsarbeit tätig, arbeitet freiberuflich als Bildungsrefer...
12/05/2026

Margo (keine Pronomen) ist in der intersektionalen Gleichstellungsarbeit tätig, arbeitet freiberuflich als Bildungsreferent*in zu Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt und ist ehrenamtlich im Vorstand vom LesbenRing e.V. . Außerdem hostet Margo mit Dan zusammen den Podcast Between D***s, der persönliche Denkfallen und Muster aus einer queeren Perspektive reflektiert und versucht, Zusammenhänge zwischen persönlichem und politischem herzustellen.

💡 Was bedeutet lesbisch* und queere Sichtbarkeit für dich?
Lesbische* und queere Sichtbarkeit ist für mich gerade ambivalent besetzt. Sie ist zunächst eine Frage des Privilegs: Wer hat gerade überhaupt die Sicherheit, sichtbar sein zu können? Gleichzeitig ist Sichtbarkeit Widerstand, gerade weil sie aktuell so massiv verhindert werden soll. Und sie ist Empowerment: wir lassen sie uns nicht nehmen. Was ich dabei nicht aus dem Blick verlieren will: Queere und vor allem lesbische* Repräsentation ist plural, intersektional und nicht binär, und das müssen wir auch zeigen, auf Veranstaltungen, Demos, Partys, in den sozialen Medien.

💡 Welche Idee würdest du gerne verwirklichen?
Was ich gerade am dringendsten brauche - und vermisse - sind Dialogräume, digital und analog. Räume, um miteinander zu sprechen, zu debattieren, auch zu streiten und ins Handeln zu kommen. Ich habe das Gefühl, wir verlieren gerade die Fähigkeit, miteinander zu reden und im Gespräch zu bleiben, anstatt nur Positionen gegeneinander zu stellen. (…)

🌈 Link in Bio: Das ganze Interview findest du auf https://lesbisch-sichtbar.berlin/portraitserie-berliner-aktivistinnen/

⚡ Sichtbar solidarisch! Lesbisch*.Sichtbar.Berlin stellt 3 Fragen an Berliner Aktivist*innen. Die Vielfalt und die lange Geschichte des lesbischen* und queeren Aktivismus in Berlin beruht auf dem großen Engagement vieler Menschen. Mit unserer Portraitserie möchten wir einige von Ihnen würdigen:

Adresse

DolgenseeStr. 21
Berlin
10319

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