SODI Der Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) führt Menschen zusammen und setzt sich für eine gerechte und friedliche Welt ein.

Gegenwärtig hat der Verein ca. 300 Mitglieder. Er stützt sich außerdem auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und Basisinitiativen sowie auf Förderkreise. SODI finanziert seine Arbeit aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und öffentlichen Fördermitteln.

12/05/2026

Der Klimawandel trifft diejenigen am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben. 🌍

💔In vielen Regionen des Globalen Südens sind Existenzen bereits jetzt bedroht. Wir setzen auf Solidarität. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort bringen wir Menschen zusammen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und Wissen zu teilen.

Besonders wichtig: Wir richten unsere Schulungen und Trainings gezielt an Frauen.
Durch den Aufbau klimafester Strukturen können sie den wirtschaftlichen Lebensunterhalt ihrer Familien auch in unsicheren Zeiten sichern.

🌱Erfahrung teilen heißt: gemeinsam besser mit der Veränderung umgehen können.
: Neue Wurzeln für sichere Ernten

👉 https://www.sodi.de/artikel/klimagerechtigkeit-neue-wurzeln-sichere-ernten

40 Jahre nach Tschernobyl: Unsere Solidaritätsarbeit geht weiter 🫶Bei dem Besuch der Delegation des unabhängigen Strahle...
05/05/2026

40 Jahre nach Tschernobyl: Unsere Solidaritätsarbeit geht weiter 🫶

Bei dem Besuch der Delegation des unabhängigen Strahleninstitutes Belrad aus Minsk in der SODI-Geschäftsstelle konnten wir einen symbolischen Scheck über 36.047,50 € überreichen.

💚Die Spenden ermöglichen die Anschaffung von drei Geräten zur Messung von Lebensmitteln sowie eines weiteren Geräts zur Bestimmung radioaktiver Teilchen im Körper von Kindern und Jugendlichen.

Gleichwohl die SODI-Gruppen ihre Solidaritätsarbeit altersbedingt beenden, wird die gemeinsame Projektarbeit von SODI und BELRAD weitergehen, denn die kontaminierten Böden sind bis heute eine Gefahr, die über lokal erzeugte Lebensmittel die Gesundheit, vor allem von Kindern und Jugendlichen, gefährdet.

Weitere Infos:
🔗 https://www.sodi.de/artikel/40-jahre-tschernobyl

21/04/2026

In wenigen Tagen begehen wir den 40. Jahrestag von Tschernobyl.
In kontaminierten Gebieten in Belarus und der Ukraine essen Kinder jeden Tag Lebensmittel, die mit radioaktiven Stoffen wie Cäsium-137 belastet sind.
Mit unseren Partnern vor Ort und dank Ihrer Spenden werden Lebensmittel gemessen, Familien aufgeklärt und Aufenthalte in Sanatorien ermöglicht.
Pektinkuren helfen, radioaktive Stoffe aus dem Körper zu verringern – und verbessern so die Gesundheit vieler Kinder und Jugendlicher.

Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen haben wir vergangenen Samstag auf der Kazaguruma Demo zum 15. Jahrestag von Fukushima und zum 40.Jahrestag von Tschernobyl demonstriert – gegen eine Politik, die atomare Risiken in Kauf nimmt, gegen Atomwaffen und Aufrüstung und für eine friedliche und solidarische Welt.

Weitere Infos gibt es auf sodi.de

🌾Zukunft Säen und aus 🌾History of Food lernen - Wie sieht die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung aus? Was sind die...
16/04/2026

🌾Zukunft Säen und aus 🌾History of Food lernen - Wie sieht die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung aus? Was sind die historischen Ursachen und die aktuellen Probleme in der Globalen Nahrungsmittelkette?

Die zwei Ausstellungen „Zukunft Säen“ und „HI[STORY] OF FOOD“ geben darauf Antworten.

🌿Die Ausstellung „HI[STORY] OF FOOD“ von SODI, regt dazu an, globale Geschichte und heutige globale Verflechtungen von Nahrung kritisch zu hinterfragen, verschiedene Perspektiven einzubeziehen und für global gerechte Ernährung aktiv zu werden. Daten und Fakten, persönliche Geschichten, erklärende Texte und Infografiken, Fotos und QR-Codes zu Videos sowie weiterführenden Informationen bieten unterschiedliche Zugänge für alle Sinne und Wahrnehmungstypen. Die Nutzung des Handys ist ausdrücklich erlaubt: Bring your own device!

🫶 Die Ausstellung gibt Besucher:innen Tipps, wie sie selbst aktiv werden können für eine gerechte Ernährung.

Die parallele Ausstellung „Zukunft säen“ von INKOTA zeigt auf, dass es auch anders geht – mit dem Konzept der Agrarökologie.
🗺 Das Konzept setzt auf natürliche Kreisläufe im Einklang mit der Natur und ist auf allen Kontinenten erprobt und wird zunehmend als Modell der Zukunft für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung diskutiert.

📍Aktuelle Ausstellung:
13.04.2026 bis 29.04.2026
Foyer der vhs im Kulturzentrum,
Willi-Pohlmann-Platz 1
44623 Herne

Veranstalter: Fachstelle Eine Welt des Ev. Kirchenkreises Herne und vhs Herne

💚 Weitere Informationen zur Wanderausstellung und der SODI Kampagne History of Food findest du hier:
🔗 https://www.sodi.de/projekt/history-of-food

Vor 40 Jahren, am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Kernkraftwerks Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) in der damalige...
14/04/2026

Vor 40 Jahren, am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Kernkraftwerks Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) in der damaligen Sowjet-Ukraine. In den betroffenen Regionen in Belarus und der Ukraine wurden Ortschaften evakuiert und Menschen dauerhaft umgesiedelt. Betroffene tragen lebenslange gesundheitliche Folgen. Die durch die Explosion freigesetzten Radionuklide erreichten auch Deutschland, und noch immer werden hohe Cäsium-137-Werte in Pilzen und Wildtieren aus Süddeutschland nachgewiesen.

25 Jahre später, 2011, ereignete sich die Atomkatastrophe von Fukushima. Es kam in drei Reaktoren zu Kernschmelzen, und durch die Wasserstoffexplosionen wurden große Mengen an radioaktivem Material freigesetzt. In der Region sind Luft, Wasser und Boden noch immer hoch kontaminiert.

Diese zwei schweren Atomkatastrophen haben viele Menschen zum Umdenken bewegt. In Deutschland gilt die Antiatombewegung als erfolgreich, weil der Atomausstieg umgesetzt wurde. Wirklich? Nicht ganz.

Unsere Antiatombewegung mit dem Slogan „Atomenergie, nein danke!“, ist so lange nicht erfolgreich, bis wir auch die andere Seite der Medaille des Kernbrennstoffkreislaufs beseitigt haben: Atomwaffen. Die Menschen sind heute wieder dabei, sich mit Atomwaffen zu bedrohen, während das größte AKW in Europa zum Ziel militärischer Angriffe wird, die Schutzhülle von Tschernobyl durch Drohnen schwer beschädigt wurde, und in Europa über einen europäischen Atomschirm nachgedacht wird.

Ein wenig Vernunft reicht, um zu erkennen: Atomwaffen sind kein Verteidigungsmittel, sondern Massenvernichtungswaffen. Sie löschen ganze Bevölkerungen aus, kontaminieren große Gebiete für Generationen, und zerstören nachhaltig die DNA, unabhängig von Grenzen. Ereignet sich nochmal ein schwerer Unfall in einer Atomanlage wären die Folgen genauso verheerend wie bei Tschernobyl und Fukushima. Die einzig sichere Vorbeugung heißt: Aufhören mit dem Spiel mit dem Atomfeuer!

Wir können deshalb nicht aufhören zu sagen:

Nein bleibt Nein, weder Atomenergie noch Atomwaffen!

Wir fordern gemeinsam:
📍 Deutschland und Japan müssen endlich dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten! Atomare Aufrüstung verhindern! EURATOM-Vertrag kündigen!
📍 Einen schnellstmöglichen, weltweiten Ausstieg aus der unverantwortlichen Atomenergie!
📍 Sofortige Stilllegung der Atomanlagen in Lingen und Gronau!
📍Keine Einstufung der Atomenergie als nachhaltige Energieerzeugung und die Streichung von Nuklear aus der EU Taxonomie!

19/03/2026

🌍 Online-Projektreise: Ein Blick nach Serbien

Mit seiner zweiten Online-Projektreise nahm SODI im November 2025 Interessierte mit nach Serbien, für einen direkten Einblick auf die Arbeit unserer Partnerorganisation – diesmal mit dem Forum Roma Srbije (FRS).
Mit Bildern direkt aus den Rom:nja-Gemeinschaften nahmen die Gastgeber:innen interessierte Teilnehmende mit in ihre Projektarbeit.

Diskriminierung und mangelnder Zugang zu Lern- und Ausbildungsmöglichkeiten haben zur Folge, dass nur 33% der in Serbien lebenden Rom:nja einer formellen Beschäftigung nachgehen. SODI setzt sich daher seit 2027 gemeinsam mit dem FRS dafür ein, die wirtschaftliche und soziale Teilhabe besonders gefährdeter Rom:nja zu stärken.

Im Mittelpunkt steht dabei ein respektvolles Lernumfeld, das an die Lebensrealitäten der Teilnehmenden anknüpft. „Die Teilnehmer:innen sind am meisten überzeugt, (..) wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen wirklich zugehört wird, dass sie mit Respekt behandelt werden und dass sie nicht verurteilt werden,“ so, Jasmina Barčić, FRS Projektkoordinatorin.

Auch die Online-Projektreise war ein voller Erfolg: das große Interesse und die aktive Beteiligung des Publikums sorgten für lebendige Diskussionen und einen intensiven Austausch.

Die Online-Projektreise 2025 macht deutlich: Veränderung entsteht dort, wo Menschen langfristig begleitet werden und Vertrauen wachsen kann.

👉 Erfahre mehr zu dem Projekt
🔗 https://www.sodi.de/artikel/online-projektreise-serbien
Wir nehmen dich mit auf die Reise:
YouTube Link 🔗 https://youtu.be/qJG3s_Uhm04

Was passiert mit Arbeitsrechten im Krieg?In der Ukraine unterstützen wir Frauen dabei, ihre Rechte am Arbeitsplatz durch...
08/03/2026

Was passiert mit Arbeitsrechten im Krieg?

In der Ukraine unterstützen wir Frauen dabei, ihre Rechte am Arbeitsplatz durchzusetzen – mit individueller Rechtsberatung und praxisnahen Schulungen organisiert von unserer Partnerorganisation Divchata.

Rechtsbewusstsein schafft wirtschaftliche Stabilität und stärkt Selbstbestimmung.

Dieses Projekt steht exemplarisch für unsere weltweite Arbeit für die Emanzipation der Menschen, Bildung und Gesundheitsversorgung.

🫶 Stärke Frauen weltweit mit einer Spende zum Internationalen Frauentag.
🔗 https://www.sodi.de/artikel/frauen-staerken-weltweit-spenden

🫶 73.000 Unterschriften für globale Schuldengerechtigkeit: Gemeinsam mit 14 weiteren Vertreter:innen des zivilgesellscha...
07/03/2026

🫶 73.000 Unterschriften für globale Schuldengerechtigkeit:

Gemeinsam mit 14 weiteren Vertreter:innen des zivilgesellschaftlichen Bündnisses zum Erlassjahr, haben wir diese Unterschriften am 3.3.26 an das Bundesfinanzministerium übergeben. 73.000 Menschen setzen damit ein klares Zeichen für eine UN-Schuldenrahmenkonvention und eine faire internationale Finanzarchitektur.

Wir brauchen faire, transparente und verbindliche Verfahren für Staaten in der Schuldenkrise. Alle Gläubiger müssen beteiligt werden, auch private Investoren. Denn Blockaden durch private Gläubiger dürfen nicht länger dazu führen, dass ganze Länder in der Krise festgehalten werden.

Deshalb setzen wir uns für eine Schulgenrahmenkonvention unter dem Dach der Vereinten Nationen ein. Entschuldungsverfahren müssen inklusiv, rechtsstaatlich und am Gemeinwohl orientiert gestaltet werden. Denn die Regeln dürfen nicht von wenigen mächtigen Staaten oder Finanzakteuren bestimmt werden.

Hier weiterlesen:
🔗 https://www.sodi.de/artikel/ueber-72000-menschen-fordern-faire-entschuldung


Über 72.000 Menschen haben im Rahmen der Kampagne „Erlassjahr 2025 – Turn Debt into Hope!“ Reformen der internationalen Finanzarchitektur und echte Schuldenstreichungen für Staaten des Globalen Südens gefordert. Unsere Geschäftsführerin Carola Gast hat gemeinsam mit 14 weiteren Vertreter:...

Zum Internationalen Frauentag rücken wir Frauen in den Mittelpunkt, die für ihre Rechte, ihre Gesundheit und ihre Zukunf...
05/03/2026

Zum Internationalen Frauentag rücken wir Frauen in den Mittelpunkt, die für ihre Rechte, ihre Gesundheit und ihre Zukunft kämpfen.

Mobile Gesundheitsstationen in Indien zeigen exemplarisch, wie konkrete Unterstützung Leben verändert – durch medizinische Versorgung, Aufklärung und langfristige Begleitung.

🫶 Stärke Frauen weltweit mit deiner Spende.
🔗 https://www.sodi.de/artikel/frauen-staerken-weltweit-spenden

04/03/2026

Rund 73.000 Unterschriften. Das sind 73.000 Menschen, die sich für eine UN-Schuldenrahmenkonvention und einer fairen internationalen Finanzarchitektur einsetzen.

Im Rahmen der Erlassjahr-Kampagnediese haben wir gestern, gemeinsam mit 14 Personen aus der Zivilgesellschaft, die Unterschriften an das Bundesfinanzministerium übergeben.

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Am Sudhaus 2
Berlin
12053

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