Freunde fürs Leben e.V.

Freunde fürs Leben e.V. Im Jahr sterben in Deutschland über 10.000 Menschen durch Suizid. Freunde fürs Leben wollen das ändern.
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Seit 2001 klärt der Verein Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen Suizid und Seelische Gesundheit auf. Durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsangebote und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Freunde und Familie werden zu Lebensrettern, wenn sie über die Problematik Bescheid wissen. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freund

e fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabu-Themen Depression und Suizid erzeugen. Damit Depressionen besser erkannt und Hilfsangebote schneller genutzt werden.

29/05/2026

In der neuen Folge von „Laut gedacht“ spricht Vicky über Depressionen und verdeutlicht, wie unsichtbar diese Erkrankung oft ist.

Mehr als neun Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Depression, doch nur ein Bruchteil erhält überhaupt eine Behandlung.

Warum es so wichtig ist, Betroffene ernst zu nehmen, sich Hilfe zu holen und darüber zu sprechen, erfahrt ihr auf unserem YouTube-Kanal. Link in Bio. 💚

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei Deutsche DepressionsLiga e.V. und DAK-Gesundheit.

Produktion: Svenson Suite

In der neuen Folge von „Kopfsalat“ spricht Gilda Sahebi über Einsamkeit, gesellschaftliche Spaltung und wie schwer wir u...
28/05/2026

In der neuen Folge von „Kopfsalat“ spricht Gilda Sahebi über Einsamkeit, gesellschaftliche Spaltung und wie schwer wir uns oft mit Emotionen tun. Sie beschreibt, warum Gefühle wie Angst, Wut oder Trauer nicht verdrängt werden sollten und weshalb emotionale Bildung für sie eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben überhaupt ist.

Im Gespräch wird deutlich, wie eng persönliche Gefühle und politische Entwicklungen miteinander verbunden sind. Wenn Menschen sich dauerhaft ausgeschlossen, übergangen oder nicht gesehen fühlen, kann daraus Einsamkeit entstehen – in einer Gesellschaft voller Menschen.

Gilda Sahebi verbindet dabei persönliche Erfahrungen mit klaren gesellschaftlichen Analysen und zeigt, warum echte Verbindung nur entstehen kann, wenn wir lernen, Emotionen nicht zu bewerten, sondern ernst zu nehmen.

Die ganze Folge hört ihr überall, wo es Podcasts gibt und über den Link in unserer Bio.

Sven Haeusler

In der neuen Folge von „Laut gedacht“ spricht Vicky über Depressionen. Vicky arbeitet in einem großen Krankenhaus in Ber...
27/05/2026

In der neuen Folge von „Laut gedacht“ spricht Vicky über Depressionen. Vicky arbeitet in einem großen Krankenhaus in Berlin und ist dort Teil des Teams der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. Außerdem beschäftigt sie sich schon lange mit psychischen Erkrankungen, auch, weil Menschen in ihrem Umfeld betroffen sind.
„Wenn wir uns jetzt einen Arm brechen, dann lassen wir das ja auch behandeln. Nur, dass es hier eben nicht so offensichtlich ist wie ein gebrochener Arm und wir unsere Seele nicht so einfach eingipsen lassen können.“

Im Gespräch erklärt sie, warum Depressionen oft schwer zu erkennen sind, welche Warnsignale und Symptome Betroffene erleben können und warum es so wichtig ist, offen über psychische Gesundheit zu sprechen und sich Hilfe zu holen.

Das ganze Interview findet ihr jetzt auf unserem YouTube-Kanal. Link in Bio. 💚

Hilfsangebote findet ihr am Ende des Videos und unter www.frnd.de/hilfe.
Hier könnt ihr unsere Aufklärungsarbeit unterstützen: www.frnd.de/spende

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei sowie der .

Produktion:

Alle, die je bei „Kopfsalat“ zu Gast waren, teilen eine Gemeinsamkeit: Sie bringen einen Song mit. 🎧 hat sich für „Irana...
26/05/2026

Alle, die je bei „Kopfsalat“ zu Gast waren, teilen eine Gemeinsamkeit: Sie bringen einen Song mit. 🎧

hat sich für „Iranam“ (übersetzt: Ich bin Iraner) von Shervin Hajipour () entschieden. Sie erzählt, dass Musik sie ständig begleitet und sie eigentlich immerzu Musik hört. Dieser Song sei allerdings keiner für ihre alltägliche Playlist, sondern einer, den sie ganz bewusst hört und mitgebracht hat, weil sie die Situation im Iran und das, was dort passiert, tief bewegt.

In unserer neuen Folge von „Kopfsalat“ spricht die im Iran geborene Journalistin und Autorin mit Moderator über Einsamkeit und Migration.

Das Lied sowie den Song von Moderator Sven findet ihr wie immer in unserer Playlist „Kopfsalatsongs“. Den Link gibt es in der Bio.

Foto: FRND

„Mr. Watson, come here, I want to see you.“ So wie die ersten Worte, die je per Telefon gesprochen wurden, wissen wir ge...
25/05/2026

„Mr. Watson, come here, I want to see you.“ So wie die ersten Worte, die je per Telefon gesprochen wurden, wissen wir genau, welches unser erstes Facebook-Posting war.

November 2008, kurz nachdem Facebook in Deutschland überhaupt verfügbar war. Wir haben nicht gezögert und gehörten zu den ersten Organisationen in Deutschland, die überhaupt eine Facebook-Seite hatten.

Der erste Post? Ein Film über uns mit Vanessa Petruo und Markus Kavka. Den Link gibt's in der Bio.

Wir denken wie eine Kommunikationsagentur, unser Team besteht aus Kreativen und Kommunikations-Expertinnen. Und wir fragen uns ständig: Wo sind junge Menschen gerade? Welche Kanäle nutzen sie? Wie erreichen wir sie dort? Wenn etwas Neues auftaucht, probieren wir es aus. Das geht, weil wir eine kleine Struktur haben und sehr entscheidungsfreudig sind. Während große Marken und Organisationen Jahre später noch diskutiert haben, was Facebook überhaupt ist und wie man das angehen soll, haben wir es einfach gemacht.

Seitdem hat sich vieles verändert. Die Plattformen haben sich extrem professionalisiert – und wir uns mit ihnen. Was 2008 mit einem einfachen Video begann, ist heute strukturierte, kuratierte Redaktionsarbeit: feste Formate, Redaktionsplan, professionelleres Design, ein erfahreneres Team. Und trotzdem ist die Ausprobier-Mentalität von damals geblieben.

2016 kam Instagram dazu – ermöglicht durch die Deutsche Bahn Stiftung. 2024 ging unser TikTok-Kanal an den Start. Denn unsere Zielgruppe ist nicht homogen: Auf Facebook haben wir nach 18 Jahren eine treue, engagierte Community aufgebaut. Instagram erreicht unsere jüngere Community, TikTok die noch jüngere. Warum erst jetzt? Weil jeder neue Kanal Ressourcen braucht – Zeit, Arbeit, Geld. Und ein gutes Konzept. Wenn wir etwas anfangen, wollen wir es richtig machen.

Heute haben wir knapp 20.000 Follower:innen auf Facebook und 31.000 auf Instagram. Einzelne Postings erzielen bis zu 250.000 Views – meistens organisch, manchmal mit Media-Budget geboostet. Unser Team entwickelt die Kanäle kontinuierlich kreativ weiter. Außerdem unterstützen Ehrenamtliche wie Philipp, Detlef und andere uns bei Google Ads, Meta Business und mehr. Ohne dieses Teamwork wäre das kaum zu stemmen.

Wir haben mal ausgerechnet, dass 10 Euro reichen, um 1.000 Menschen mit unserer Message zu erreichen. Wer das unterstützen möchte, kann Freund:in werden und uns mit einer kleinen monatlichen Dauerspende supporten. Danke an alle, die helfen, das zu Wir haben mal ausgerechnet, dass 10 Euro reichen, um 1.000 Menschen mit unserer Message zu erreichen. Wer das unterstützen möchte, kann Freund:in werden und uns mit einer kleinen monatlichen Dauerspende supporten. Danke an alle, die helfen, das zu !

Mehr Infos unter: frnd.de/spende

22/05/2026

Das ist Brix (). Seit letzter Woche fährt er quer durchs Land, sammelt dabei 2000 (!) gefahrene Kilometer und obendrauf noch Spenden. Auch für uns. 🚲💚

Mit seiner Tour „Ride for Water, Ride for Life“ setzt der Autor, Moderator und Schauspieler bereits zum fünften Mal ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz, mentale und physische Gesundheit sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt.

15 Städte, unzählige Begegnungen, Talks, Lesungen, Performances und viele bunte Überraschungen liegen dieses Jahr auf seinem Weg.

50 Prozent der Spenden, die er dabei sammelt, gehen an Freunde fürs Leben und unsere Arbeit — wir klären seit 25 Jahren über Depression, Suizid und mentale Gesundheit auf und machen Mut, offen über psychische Krisen zu sprechen.

Die anderen 50 Prozent gehen an , die sich weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzen.

Lieber Brix: Danke für deinen Einsatz, deine Energie, deine Offenheit und dafür, dass du unsere Themen mit so viel Herz sichtbar machst. Danke, dass du Menschen bewegst, im wahrsten Sinne des Wortes! 🌈✨

Wenn ihr die Tour und die Mission unterstützen möchtet: Den Spendenlink findet ihr in unserer Bio. Jeder Euro hilft. 💚

In der neuen Folge der Sonderedition Einsamkeit von „Kopfsalat“ spricht Moderator Sven Haeusler mit der Journalistin, Au...
21/05/2026

In der neuen Folge der Sonderedition Einsamkeit von „Kopfsalat“ spricht Moderator Sven Haeusler mit der Journalistin, Autorin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi über Einsamkeit, Migration, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Spaltung.

Gilda Sahebi erzählt, warum Einsamkeit oft, sich nicht wirklich zugehörig zu fühlen. Im Gespräch geht es um innere Leerstellen, persönliche Erfahrungen mit Migration und die Frage, warum Zugehörigkeit nicht dauerhaft von außen kommen kann. Dabei wird deutlich, wie stark politische Narrative und gesellschaftliche Zuschreibungen beeinflussen, wie wir miteinander leben und ob Menschen sich gesehen fühlen oder ausgeschlossen werden.

Gleichzeitig spricht Gilda Sahebi darüber, warum echte Verbindung dort beginnt, wo wir lernen, unsere eigenen Emotionen ernst zu nehmen.

Die ganze Folge gibt es jetzt überall, wo es Podcasts gibt. Den Link findet ihr außerdem in unserer Bio. 🎧

Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Diese Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.

Foto 1: Hannes Leitlein
Foto 2: Benno Kraehahn, Design: Stefanie Butscheidt

Sven Haeusler

Steffen Maus Erhebungen legen nahe: Unsere (mitunter falschen) Annahmen formen gesellschaftliche Realität mit und können...
19/05/2026

Steffen Maus Erhebungen legen nahe: Unsere (mitunter falschen) Annahmen formen gesellschaftliche Realität mit und können beeinflussen, wie Menschen sich begegnen, wem wir Zugehörigkeit zuschreiben und wer sich ausgeschlossen fühlt.

Gerade in Debatten über Migration hat das enorme Wirkung. Wenn der Eindruck entsteht, Menschen stünden grundsätzlich gegeneinander, wachsen soziale Distanz und Misstrauen selbst dort, wo eigentlich Zustimmung und Solidarität existieren.

Das bleibt nicht „nur eine politische Debatte“.

Es hat direkten Einfluss auf das soziale Miteinander und unsere Psyche. Es kann Einsamkeitsgefühle verstärken: bei Menschen, die aufgrund solcher Annahmen ausgegrenzt werden oder sich so fühlen, aber auch in einer ganzen Gesellschaft, die sich als voneinander abgetrennt wahrnimmt.

Mehr zum Thema Einsamkeit und Migration hört ihr ab Donnerstag auch in unserer neuen Folge „Kopfsalat“.

Die US-amerikanische Psychologin Marsha Linehan ist vor allem für die Entwicklung der Dialektisch-Behavioralen Therapie ...
16/05/2026

Die US-amerikanische Psychologin Marsha Linehan ist vor allem für die Entwicklung der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) bekannt. Sie beschäftigt sich intensiv mit Emotionen, innerem Leid und der Frage, wie Menschen lernen können, mit starken Gefühlen umzugehen, ohne daran zu zerbrechen. Im Jahr 2011 gab sie der New York Times ein Interview, in dem sie auch ihre eigene bewegende Geschichte als Borderline-Betroffene beschreibt.

Gerade in schweren Phasen fühlen sich Emotionen oft endgültig an. Traurigkeit wirkt unendlich, Angst übernimmt den ganzen Tag und innere Anspannung lässt kaum Raum zum Durchatmen. Viele beginnen dann zu glauben, dass dieser Zustand immer so bleiben und sie steuern wird.

Marsha Linehans Gedanke erinnert an etwas Wichtiges: Gefühle verändern sich. Auch wenn sie intensiv sind und wiederkommen. Kein Gefühl bleibt dauerhaft exakt gleich. Das bedeutet nicht, dass schwierige Emotionen ignoriert werden sollen oder plötzlich leicht werden. Sondern dass sie nicht die gesamte Realität sind. Zwischen all den belastenden Momenten entstehen oft kleine Veränderungen, Pausen oder ruhigere Augenblicke, die zuerst kaum auffallen.

Mitnehmen lässt sich daraus, dass psychische Gesundheit nicht bedeutet, nie belastet zu sein. Sondern zu lernen, die eigenen Gefühle auszuhalten, ohne sich selbst darin zu verlieren.

In der neuen Folge von „Kopfsalat“ spricht Andrej Filatow über Einsamkeit sowie Migration und wie groß die Lücke zwische...
15/05/2026

In der neuen Folge von „Kopfsalat“ spricht Andrej Filatow über Einsamkeit sowie Migration und wie groß die Lücke zwischen Erwartungen und Realität sein kann: Was als Hoffnung beginnt, kann schnell in Desorientierung und Einsamkeit kippen, wenn Versprechen sich nicht erfüllen, Strukturen schwer zugänglich sind und Unterstützung fehlt.

beschreibt, wie solche Erfahrungen prägen. Nicht nur beim Ankommen, sondern auch in dem tiefen Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören.

Gleichzeitig wird im Gespräch deutlich, dass das nicht die ganze Geschichte ist. Andrej Filatow blickt mit viel Optimismus auf seinen Weg und zeigt, wie wichtig es ist, eigene Strategien zu entwickeln und sich Räume zu haben, in denen man sich zugehörig fühlen kann. Zwischen Herausforderungen und Selbstermächtigung entsteht so auch eine Perspektive, die Mut macht und zeigt, dass ein Gefühl von Zugehörigkeit wachsen kann.

Die ganze Folge hört ihr überall, wo es Podcasts gibt und über den Link in unserer Bio.

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