Freunde fürs Leben e.V.

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Freunde fürs Leben e.V. Im Jahr sterben in Deutschland über 10.000 Menschen durch Suizid. Freunde fürs Leben wollen das ändern.

Seit 2001 klärt der Verein Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen Suizid und Seelische Gesundheit auf. Durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsangebote und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Freunde und Familie werden zu Lebensrettern, wenn sie über die Problematik Bescheid wissen. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabu-Themen Depression und Suizid erzeugen. Damit Depressionen besser erkannt und Hilfsangebote schneller genutzt werden.

01/10/2026

Wir durften dem Autor und Illustrator .de ein paar Fragen über ihn und sein Buch „Der Hase des Unheils“ () stellen. 😊

Das Buch erzählt die Geschichte von Jonas und dem Hasen Furchtmar, der in Jonas‘ Kopf wohnt und ziemlich gut darin ist, ihm alles Mögliche aus- und einzureden. Mit viel Humor und Feingefühl geht es dabei um Ängste, Selbstzweifel und die Macht unserer eigenen Gedanken. 🐰💚

Im Interview erzählt Tobi, warum er über diese Themen ein Buch geschrieben hat, weshalb ihm ein humorvoller und trotzdem sensibler Umgang mit ernsten Themen wichtig ist und was er Menschen mitgeben möchte, die selbst mit Ängsten und Selbstzweifeln zu kämpfen haben.

Danke, lieber Tobi, dass du diesem wichtigen Thema auf deine ganz eigene Weise Raum gibst!

Interview
Autor
Angst
Angststörung
Psyche
Kunst
Illustration

Vielleicht wolltest du nur noch schnell diese eine Sache erledigen. Und dann noch die nächste. Vielleicht sitzt du schon...
25/09/2026

Vielleicht wolltest du nur noch schnell diese eine Sache erledigen. Und dann noch die nächste. Vielleicht sitzt du schon wieder länger da, also du wolltest, merkst, dass deine Konzentration nachlässt, dein Kopf voll ist oder du eigentlich einfach müde bist. Aber aufhören fühlt sich trotzdem irgendwie falsch an. Weil noch etwas offen ist oder du gefühlt noch nicht genug geschafft hast. Weil du dir vorgenommen hast, heute weiterzukommen.

Dann ist das hier vielleicht einfach eine kleine Erinnerung: Du musst nicht erst alles erledigt haben, um eine Pause machen zu dürfen.

Manchmal ist eine Pause nicht das, was vom Weitermachen abhält. Sondern genau das, was es braucht, um überhaupt wieder weitermachen zu können. 💚

Pause
Entlastung
Psyche
Workload
Reminder

Wie viel Bildschirmzeit ist zu viel? Diese Frage stellen sich zurzeit viele Menschen, gerade in Bezug auf Kinder und Jug...
24/09/2026

Wie viel Bildschirmzeit ist zu viel? Diese Frage stellen sich zurzeit viele Menschen, gerade in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Für den Kinder- und Jugendpsychiater sowie Psychotherapeut Dr. Jakob Florack ist jedoch die wichtigere Frage: Warum verbringt ein Kind oder ein:e Jugendliche:r so viel Zeit im digitalen Raum?

Denn Social Media kann ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen. Er kann ein Ort für Freundschaften, Anerkennung und gemeinsame Interessen sein, aber auch für Ablenkung von Einsamkeit, Unsicherheit oder Problemen im analogen Leben. Entscheidend ist also: Wer nur auf die Nutzungsdauer schaut, erfährt darüber wenig.
Er plädiert in unserer aktuellen Folge „Kopfsalat“ dafür, nicht jede Nutzung sofort als Problem zu betrachten, sondern anzustreben, besser zu verstehen, wann Unterstützung gebraucht wird und wie sie aussehen könnte.

Die ganze Folge hört ihr überall, wo es Podcasts gibt und über den Link in unserer Bio. 🎧

Kopfsalat
Podcast
Einsamkeit
Jugendliche
Social Media
Nähe
Verbundenheit

Frag nach. Hör zu. Sei da. Genau darum geht’s bei TOGETHER.Unsere erste FRND Wear Kollektion steht für mehr Zusammenhalt...
22/09/2026

Frag nach. Hör zu. Sei da. Genau darum geht’s bei TOGETHER.

Unsere erste FRND Wear Kollektion steht für mehr Zusammenhalt, mehr Offenheit und dafür, aufeinander zu achten. Denn niemand sollte mit dunklen Gedanken allein bleiben.

Seit dem 10. September erhältlich unter frndshop.de. 

Creative Direction, Art Direction & Production FRND Wear: COMA Björn Siegel, Svenja Hartmann
Foto: Isaac Waldvogel  
Model: .dk030
Team FRND: Gerald Schömbs, Diana Doko, jasmin, Vera Colditz, Sven Haeusler

💚

FRND Wear
Drop
Together
Kleidung
Suizidprävention

In unserer aktuellen Folge ist Dr. Jakob Florack zu Gast. Für unsere geliebte „Kopfsalatsongs“-Playlist hat er „Symptom“...
21/09/2026

In unserer aktuellen Folge ist Dr. Jakob Florack zu Gast. Für unsere geliebte „Kopfsalatsongs“-Playlist hat er „Symptom“ von Fatoni mitgebracht.

Jakob Florack mag den Song, weil er eine ziemlich große Frage aufmacht: Was, wenn psychisches Leiden nicht nur etwas über einen einzelnen Menschen erzählt, sondern auch eine Reaktion auf gesellschaftliche Missstände sein kann?

Im Gespräch verweist er auf den im Song aufgegriffenen Gedanken von Erich Fromm und die Frage, „ob nicht eigentlich die Depressiven die Gesunden sind“, weil sie emotional auf Zustände reagieren, auf die man vielleicht auch reagieren sollte. Der Song „Symptom“ schafft dabei für ihn eine besondere Mischung, weil er lustig, aber gleichzeitig „einigermaßen tiefgehend“ und musikalisch sehr ansprechend sei.
Passt also ziemlich gut zu einem Gespräch, in dem es immer wieder darum geht, nicht nur auf den einzelnen Menschen zu schauen, sondern auch auf die Welt, in der er lebt.

Hört rein in unsere Playlist „Kopfsalatsongs“. Den Link gibt es in der Bio. 🎶

Kopfsalat
Podcast
Einsamkeit
Social Media
Jugendliche
Symptom
Fatoni
Musik

Haeusler

Geräusche nerven dich schneller, Nachrichten überfordern dich und bei Menschen, die dir eigentlich wichtig sind, wirst d...
18/09/2026

Geräusche nerven dich schneller, Nachrichten überfordern dich und bei Menschen, die dir eigentlich wichtig sind, wirst du wegen Kleinigkeiten ungewohnt ungeduldig. Alles nervt.

Manchmal denken wir bei psychischer Belastung zuerst an Traurigkeit, Erschöpfung oder Rückzug. Doch auch anhaltende Reizbarkeit kann ein Zeichen dafür sein, dass gerade zu viel in uns los ist. Wenn wir über längere Zeit sehr angespannt, überfordert oder erschöpft sind, kann unsere Belastungsgrenze sinken. Dinge, die wir sonst gut wegstecken, fühlen sich dann plötzlich viel zu viel an.

Weitere Warnsignale können sein: Kleinigkeiten überfordern dich zunehmend, du bereust deine Reaktionen im Nachhinein häufig und / oder hast das Gefühl, kaum noch etwas aushalten zu können.

Natürlich ist jeder Mensch mal gereizt. Entscheidend ist, ob eine deutliche Veränderung spürbar ist, sie über längere Zeit anhält oder der Alltag und Beziehungen darunter leiden.

Wenn du dich darin wiedererkennst, versuche nicht nur, deine Reizbarkeit „in den Griff zu bekommen“, sondern frage dich auch, was möglicherweise dahintersteckt. Und wenn du merkst, dass es dir über längere Zeit nicht gut geht, darfst du dir Unterstützung holen. Bei Menschen in deinem Umfeld, deiner Hausärztin bzw. deinem Hausarzt oder einer psychotherapeutischen Anlaufstelle.
Eine Übersicht zu Anlaufstellen findest du auf frnd.de/hilfe 💚

Reizbarkeit
Symptom
Menal Health
Überforderung

Das Handy ist immer da und kann mit Social Media Treffpunkt sein, Unterhaltung, Rückzugsort und manchmal auch eine Mögli...
17/09/2026

Das Handy ist immer da und kann mit Social Media Treffpunkt sein, Unterhaltung, Rückzugsort und manchmal auch eine Möglichkeit, unangenehme Gedanken oder Einsamkeit für einen Moment nicht spüren zu müssen. Aber was passiert, wenn dieser digitale Raum immer mehr Platz einnimmt und das analoge Leben scheinbar verloren geht?

Darüber spricht unser Moderator Sven Haeusler in der neuen Folge „Kopfsalat“ mit Dr. Jakob Florack, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Einer seiner Schwerpunkte ist die Behandlung von Videospiel- und Internetabhängigkeit bei jungen Menschen.

Im Gespräch geht es darum, warum die reine Bildschirmzeit wenig darüber verrät, ob Social Media einem (jungen) Menschen guttut. Der Facharzt unterscheidet zum Beispiel zwischen aktiver Nutzung mit Austausch und Kontakt sowie passivem Scrollen. Gerade Letzteres kann kurzfristig von Einsamkeit ablenken und gleichzeitig einen Kreislauf in Gang setzen, durch den analoge Begegnungen immer schwerer werden.

Doch wie lässt sich hier eine Balance finden? Welche Rolle spielen Eltern, fehlende Freizeitangebote, Politik und die Plattformen selbst? Und warum sollten Erwachsene weniger darüber diskutieren, wie viel junge Menschen online sind und viel häufiger danach fragen, was sie dort machen und warum?

Antworten auf solche und weitere Fragen findet ihr ab jetzt in der ganzen Folge, überall, wo es Podcasts gibt. Der Link ist auch in unserer Bio. 🎧

Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Diese Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.

Foto 1: Jakob Erlenmeyer
Foto 2: Benno Kraehahn, Design: Stefanie Butscheidt

Kopfsalat
Podcast
Einsamkeit
Social Media
Jugendliche
Nähe
Verbundenheit
Haeusler

Wie viel Social Media ist zu viel? Vielleicht ist die Bildschirmzeit gar nicht die entscheidende Frage.Eine aktuelle Met...
16/09/2026

Wie viel Social Media ist zu viel?

Vielleicht ist die Bildschirmzeit gar nicht die entscheidende Frage.

Eine aktuelle Meta-Analyse mit mehr als 81.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Feng et al. 2026) zeigt: Problematische Social-Media-Nutzung hängt deutlich stärker mit Einsamkeit zusammen als die reine Nutzungsdauer.

Es lohnt sich also, nicht nur darauf zu schauen, wie lange wir scrollen, sondern auch wie und warum: Hilft uns Social Media, mit anderen in Kontakt zu bleiben und uns verbunden zu fühlen? Oder nutzen wir es vor allem, um uns abzulenken und unangenehmen Gefühlen auszuweichen?

Dabei ist der Zusammenhang keine Einbahnstraße: Problematische Social-Media-Nutzung kann mit Einsamkeit einhergehen. Gleichzeitig kann bereits bestehende Einsamkeit eine problematische Nutzung begünstigen.

Das zeigt auch: Social Media ist in Bezug auf Einsamkeit nicht per se gut oder schlecht. Entscheidend ist, welche Rolle es in unserem Leben einnimmt.

Mehr über Social Media, Einsamkeit und die Frage, was uns wirklich verbindet, hört ihr ab Donnerstag in unserer neuen Folge „Kopfsalat“. 🎧

Auf allen gängigen Plattformen und auf
👉 frnd.de/kopfsalat

Einsamkeit
Social Media
Jugendliche
Mentale Gesundheit
Gemeinschaft
Verbundenheit
Podcast

Die T-Shirts und Sweatshirts von FRND Wear werden nach eigenen Maßen aus hochwertigen Stoffen in Portugal gefertigt und ...
15/09/2026

Die T-Shirts und Sweatshirts von FRND Wear werden nach eigenen Maßen aus hochwertigen Stoffen in Portugal gefertigt und bedruckt. In kleiner Auflage: nur 200 Stück pro Produkt.

Der Überschuss nach Produktions- und Versandkosten fließt vollständig in unsere gemeinnützige Aufklärungsarbeit. 💚

Creative Direction, Art Direction & Production FRND Wear: COMA Björn Siegel, Svenja Hartmann
Foto: Isaac Waldvogel  
Model: 📿🌎🏡🫆🪭💌pa
Team FRND: Gerald Schömbs, Diana Doko, jasmin, Vera Colditz, Sven Haeusler

FRND Wear
Together
Drop
Kleidung
Suizidprävention

Was tun, wenn wir merken, dass es einer nahestehenden Person überhaupt nicht gut geht und wir uns große Sorgen machen, o...
13/09/2026

Was tun, wenn wir merken, dass es einer nahestehenden Person überhaupt nicht gut geht und wir uns große Sorgen machen, ob sie vielleicht solche Gedanken hat? Eine verbreitete Sorge ist oft: „Was, wenn ich die Person durch meine Frage erst auf die Idee bringe?“

Doch genau diese Angst sollte nicht davon abhalten, nachzufragen. Wenn man bemerkt, dass es einem Menschen sehr schlecht geht, darf das angesprochen werden. Ein offenes Gespräch über Suizidgedanken löst diese Gedanken nicht einfach aus. Stattdessen kann es für Betroffene entlastend sein, wenn jemand wahrnimmt, wie schlecht es ihnen wirklich geht und bereit ist, zuzuhören. Sie es nicht länger verstecken muss.

Das passt auch zum diesjährigen Welttag der Suizidprävention, der am 10. September war. Unter dem Motto „Changing the Narrative on Suicide“ geht es darum, Stigmatisierung abzubauen und mehr Raum für offene und mitfühlende Gespräche zu schaffen. Denn Schweigen schützt nicht automatisch. Manchmal beginnt Unterstützung mit einer einfachen, ehrlichen Frage: „Ich mache mir Sorgen um dich. Denkst du manchmal daran, nicht mehr leben zu wollen?“

Wir müssen dabei nicht sofort die richtigen Antworten haben oder jedes Problem lösen können. Zuhören, ernst nehmen und gemeinsam Unterstützung suchen kann bereits einen enorm wichtigen Unterschied machen. 💚

Psychische Krise
Mental Health
Weltsuizidpräventionstag
Suizidprävention
Sichtbarkeit

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