Operndorf Afrika - Village Opéra

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Operndorf Afrika - Village Opéra Helfen Sie dem Operndorf damit es wachsen kann! Spenden Sie unter www.operndorf-afrika.com

Das Operndorf Afrika zählt zu den gegenwärtig interessantesten Kulturprojekten weltweit und geht auf den Künstler Christoph Schlingensief zurück. Seit der Grundsteinlegung 2010 ist ein Dorf in Burkina Faso entstanden, das Kindern ein gesundes und kreatives Aufwachsen ermöglicht und Menschen unterschiedlichster Herkunft sich über die Kunst miteinander austauschen lässt. Neben einer Schule für 300 Kinder betreiben wir eine Krankenstation, die rund 5000 Menschen als Anlaufstelle dient.

Nach der Sommerpause füllt sich das Operndorf wieder mit Leben. Die Schule ist zurück, die ersten Projekte starten und w...
07/10/2026

Nach der Sommerpause füllt sich das Operndorf wieder mit Leben. Die Schule ist zurück, die ersten Projekte starten und wir können endlich verkünden:

Unser Artist-in-Residence-Programm 2026/2027 wird wieder vom Auswärtigen Amt gefördert 🥳

Sechs Künstler kommen ins Operndorf. Dazu: Workshops, Medienprojekte, öffentliche Veranstaltungen und Kooperationen mit lokalen Partner aus Burkina Faso und der Region.

„Art as Participation in Social Discourse – a continued Dialogue“ heißt das Programm.

Im Mittelpunkt steht die Frage, was passiert, wenn Kunst auf Bildung, Austausch und gesellschaftliche Teilhabe trifft.

Oder ganz praktisch: Es wird getanzt, gerappt, gefilmt, diskutiert, recherchiert und ausprobiert.

In den nächsten Wochen stellen wir euch die Künstler, Partner und Projekte vor.

Wir freuen uns auf eine neue Runde voller Begegnungen und Ideen.

Das Artist-in-Residence-Programm 2026 ist gefördert durch das Auswärtige Amt

Beitragsbild: Madi Zongo

2013 war das Internet noch „Neuland“.2026 vielleicht nicht mehr. Aber für viele Kinder und Jugendliche ist der Zugang zu...
25/09/2026

2013 war das Internet noch „Neuland“.

2026 vielleicht nicht mehr. Aber für viele Kinder und Jugendliche ist der Zugang zu Computern, digitalen Werkzeugen und kreativen Technologien noch längst nicht selbstverständlich.

Das möchten wir ändern.

Ab Herbst 2026 starten im Operndorf Afrika Workshops zu digitaler Bildung. Es geht um Computerkenntnisse, digitale Anwendungen, kreative Technologien und erste Erfahrungen mit KI.

Denn digitale Bildung bedeutet für uns nicht nur, Technik bedienen zu können. Sie schafft Zugang zu Wissen und neuen Möglichkeiten des Lernens und Arbeitens.

Wenn ihr noch mehr Kindern und Jugendlichen in Burkina Faso Zugang zu digitaler Bildung geben möchtet, unterstützt uns mit eurer Spende ♥️

Mehr Infos und die Spendenmöglichkeit findet ihr über den Link in Bio oder unter www.operndorf-afrika.com/spenden

Fotos: Ibrahim J. Konfe

Was hat Salzburg zu bieten, außer Festspiele?Im Sommer steht Salzburg vor allem für die Festspiele. Doch abseits der gro...
12/09/2026

Was hat Salzburg zu bieten, außer Festspiele?

Im Sommer steht Salzburg vor allem für die Festspiele. Doch abseits der großen Bühnen fand eine andere Form künstlerischer Auseinandersetzung statt: die Internationale Summeracademy of Fine Arts.

Im Rahmen unserer Kooperation entstand ein dreiwöchiger Workshop mit internationalen Künstler. Im Mittelpunkt standen Fragen, die auch das Operndorf Afrika beschäftigen:

Wie können wir zusammenleben? Welche Grenzen trennen uns und welche tragen wir selbst in uns?

Ausgangspunkt waren Themen wie Kolonialismus, Grenzen und gesellschaftliches Zusammenleben. Kunst wurde dabei als Ort der Begegnung verstanden. Nicht als fertige Antwort, sondern als Möglichkeit, gemeinsam Fragen zu stellen, zuzuhören, sich auszutauschen und vielleicht auch zu streiten.

Die Ergebnisse blieben nicht in einem klassischen Ausstellungsraum. Parks, Straßen und sogar Supermärkte wurden zu temporären Bühnen. Der öffentliche Raum wurde für einen Moment zum Ort der Begegnung und des gemeinsamen Erlebens.

Damit entstand in Salzburg ein kleines Experiment dessen, was auch das Operndorf Afrika immer wieder versucht: Räume zu schaffen, in denen Menschen zusammenkommen, Unterschiede sichtbar werden und neue Formen des Miteinanders entstehen können.

Ein großes Dankeschön an die Workshopleiter Taiwo Ojudun, Enechukwu Uche und Damilola Orukotan sowie an die beteiligten Künstler Christoph Lammars, Alma Mariana Camara, Busayo Olowu, Camilla Prey, Franzisca Zauner, Kasra Ghaffari und Morten Almass.

Danke auch an Martina Berger-Klingler und das gesamte Team der Summer Academy of Fine Arts Salzburg, an Paul Feigelfeld vom Mozarteum Salzburg für die Unterstützung der Präsentation und an das Land Salzburg für die Finanzierung des Projektes.

📷 Beitragsbild © Mira Turba / Summeracademy Salzburg
Weitere Fotos © Zeynep Fırat Zeynep Fırat

Wir geben keine Wahlempfehlung aber empfehlen zu wählen. Hinweis: Die Gestaltung orientiert sich bewusst an typischen St...
04/09/2026

Wir geben keine Wahlempfehlung aber empfehlen zu wählen.

Hinweis: Die Gestaltung orientiert sich bewusst an typischen Stilmitteln der Boulevardpresse. Sie ist als satirische und kritische Auseinandersetzung mit deren Sprache, Dramaturgie und visueller Ästhetik zu verstehen und bezieht sich nicht auf ein konkretes Medium.

Wer entscheidet, wie wir Afrika sehen?Ein Foto zeigt einen Moment. Nie die ganze Geschichte. Und doch prägen Bilder, was...
28/08/2026

Wer entscheidet, wie wir Afrika sehen?

Ein Foto zeigt einen Moment. Nie die ganze Geschichte. Und doch prägen Bilder, was wir über Menschen und Orte denken.

In Burkina Faso gibt es neue Regelungen zum Umgang mit Bildern von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Sie schränken unter anderem ein, wie humanitäre Organisationen solche Bilder verwenden dürfen. Das hat eine wichtige Debatte angestoßen: Wer entscheidet, wie Menschen gezeigt werden? Und wer entscheidet, welches Bild von einem Menschen bleibt?

Über Jahrzehnte haben Bilder von Armut, Hunger, Krankheit und Instabilität unseren Blick auf den afrikanischen Kontinent geprägt. Menschen wurden auf ihre Bedürftigkeit reduziert, ein ganzer Kontinent auf seine Krisen.

Seit mehr als 16 Jahren schaffen wir im Operndorf Afrika Räume, in denen Menschen gestalten, lernen, arbeiten, Kunst machen und ihre eigenen Geschichten erzählen. Aber auch wir wählen aus. Auch wir entscheiden, was sichtbar wird. Und auch wir sind fehlbar. Es geht deshalb nicht darum, ein „positives Afrika-Bild“ gegen ein negatives auszutauschen. Auch ein positives Bild kann vereinfachen, wenn es nur eine andere Vorstellung davon festschreibt, wie Afrika zu sein hat.

Vielleicht geht es also nicht darum, das „richtige“ Bild von Afrika zu finden. Sondern darum, unsere eigenen Bilder immer wieder zu hinterfragen.

ihr wisst..
25/08/2026

ihr wisst..

Wir vermissen dich. Aber das ist nicht mehr dein Problem.Vor 16 Jahren starb Christoph Schlingensief. Seine Arbeiten sin...
21/08/2026

Wir vermissen dich. Aber das ist nicht mehr dein Problem.

Vor 16 Jahren starb Christoph Schlingensief. Seine Arbeiten sind geblieben. Laut, unbequem, widersprüchlich und noch immer erstaunlich nah an den Fragen, die uns heute beschäftigen.

Wer ihn vermisst, seine Arbeiten wiedersehen oder ihn vielleicht überhaupt erst kennenlernen möchte, hat bald die Gelegenheit dazu.

„Christoph Schlingensief: Es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine“

📍9 Oktober 2026 bis 17. Januar 2027, Gropius Bau, Berlin

Beitragsbild: Christoph Schlingensief, Church of Fear, Biennale Venedig, 2003, Courtesy: Nachlass Christoph Schlingensief © Christoph Schlingensief
Foto: Edzard Piltz

WORK IN PROGRESS ⚠️ As part of Unbound Geographies, artists Taiwo Jacob Ojudun, Uche Emmanuel Enechukwu, and Damilola Or...
05/08/2026

WORK IN PROGRESS ⚠️ As part of Unbound Geographies, artists Taiwo Jacob Ojudun, Uche Emmanuel Enechukwu, and Damilola Orukotan invited participants to explore the spaces of the Summer Academy of Fine Arts fortress through movement, discovering how bodies, stories, and places shaped one another.

The results of the workshop will be presented this Friday. We warmly invite you to join us!

📍 7 August 2026, 6:00–8:00 pm
Institut für Open Arts
Universität Mozarteum Salzburg
Franz Josef Straße 18
5020 Salzburg

Registration: [email protected]. We look forward to seeing you.

The project is funded by the State of Salzburg and realized in cooperation with the International Summer Academy of Fine Arts Salzburg and the Mozarteum University Salzburg.

Und wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende zu. Was bleibt?Die Spuren eines gemeinsamen Jahres. Geschichten, die weiter...
17/07/2026

Und wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende zu. Was bleibt?

Die Spuren eines gemeinsamen Jahres. Geschichten, die weitererzählt werden. Neues Wissen. Gewachsenes Vertrauen. Die Erinnerung an unzählige Begegnungen.

Das Operndorf war nie als fertiger Ort gedacht. Es ist ein Ort, der wächst. Mit den Menschen, die ihn gestalten. Eine Schule. Ein Dorf. Ein Atelier. Eine Bühne. Ein Versprechen, dass Bildung, Kunst und Leben untrennbar miteinander verbunden sind.

Zum Abschluss des Schuljahres wurde das noch einmal spürbar: Die Performance des des CDC La Termitière CDC LA TERMITIÈRE war für viele der Höhepunkt unserer Abschlussfeier. Danke, dass ihr diesen Tag und eure Energie mit uns geteilt habt!

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Kollaborateur:innen Familien und Freund des Operndorfs, die diesen Gedanken Tag für Tag weitertragen.

Das Schuljahr mag enden. Das Lernen nicht.

Bis bald 👋

Künstlerischer Austausch lebt von Begegnungen und neuen Perspektiven. Im Rahmen unserer Kooperation mit der Internationa...
13/07/2026

Künstlerischer Austausch lebt von Begegnungen und neuen Perspektiven.

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg und dem Institut für Open Arts der Universität Mozarteum Salzburg findet der Workshop Unbound Geographies: Reimagining Bodies, Borders, and the City statt.

Gemeinsam mit Taiwo Jacob Ojudun, (Operndorf Artist-In-Residence, 2020), Uche Emmanuel Enechukwu und Damilola Orukotan setzen sich die Teilnehmenden mit Fragen von Körper, Grenzen, Erinnerung und Zugehörigkeit auseinander. Performance, Bewegung und kollektive künstlerische Praxis werden dabei zum Ausgangspunkt, um gesellschaftlichen Wandel und urbane Räume neu zu denken.

Die Ergebnisse des dreiwöchigen Workshops werden am 7. August 2026 in Salzburg präsentiert. Alle weiteren Informationen findet ihr unter: www.operndorf-afrika.com -> NEWS

Das Projekt wird vom Land Salzburg gefördert und in Kooperation mit der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg sowie der Universität Mozarteum Salzburg realisiert. Tausend Dank an alle Beteiligten, die diesen Austausch ermöglichen 🫶

© Gbolahan

Adresse

Fehrbelliner Str. 56
Berlin
10119

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