Bildungsforum gegen Antiziganismus

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Bildungsforum gegen Antiziganismus Das Bildungsforum ist ein Ort des offenen und demokratischen Dialogs, wo Minderheit und Mehrheitsgesellschaft gleichermaßen zusammenkommen. gefördert.

Das Bildungsforum gegen Antiziganismus ist Teil des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma. Unsere Schwerpunkte sind Präventionsarbeit gegen Antiziganismus und Empowerment für Sinti und Roma. Historische und gegenwärtige Formen des Antiziganismus werden in Bildungsangeboten wie Workshops, Studienfahrten oder Fachtagungen mit einem breiten Adressatenkreis thematisiert und kritisch reflektiert. Mit Angeboten für Multiplikator_innen im (außer-)schulischen Bildungsbereich und für Verantwortliche in zivilgesellschaftlichen Kontexten (Medien, Sozialarbeit, usw.) werden vielfältige Zielgruppen erreicht, Ergebnisse in die Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft implementiert und praktisch umgesetzt. Die Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen und Vorkenntnissen der jeweiligen Zielgruppe, sind barrierefrei und kostenlos. Einerseits, um die Mehrheitsgesellschaft zu sensibilisieren und damit antiziganistischen Denkstrukturen entgegenzuwirken. Andererseits, um Angehörigen der Minderheiten einen Raum zu bieten, in dem eigene Themen gesetzt und so die Identität gestärkt werden kann. Gemeinsames Anliegen ist es, mit den tief verwurzelten und über Jahrhunderte tradierten antiziganistischen Bildern zu brechen und sich für die gleichberechtigte Stellung von Sinti und Roma in einer pluralen Gesellschaft einzusetzen. Das Bildungsforum gegen Antiziganismus ist 2019 aus dem Berliner Projektbüro des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma hervorgegangen und wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! Gemeinsam mit Amaro Drom e.V. bildet es innerhalb des Bundesprogramms das Kompetenznetzwerk für das Themenfeld Antiziganismus.

Kurzfilmabend im Bildungsforum gegen Antiziganismus! 📽️ In einer Welt, in der Bilder mehr sagen als tausend Worte, könne...
18/06/2025

Kurzfilmabend im Bildungsforum gegen Antiziganismus! 📽️

In einer Welt, in der Bilder mehr sagen als tausend Worte, können Kurzfilme Empathie wecken, Vorurteile hinterfragen und Haltung zeigen.

Am Kurzfilmabend diskutieren die Evangelische Akademie zu Berlin .de gemeinsam mit den Regisseur_innen Sejad Ademaj & Willi Kubica sowie der Literatur- und Filmwissenschaftlerin Dr. Radmila Mladenova, wie filmische Kurzformate gesellschaftliche Debatten anstoßen können.

Die Filmreihe - Ich sehe was, was du nicht siehst: Antiziganismus im Film, eine Kooperation der Evangelischen Akademie zu Berlin und des Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus der ‪Universität Heidelberg lädt Sie ein, die oft verborgenen Mechanismen zu entdecken, mit denen Filme unsere Wahrnehmung von marginalisierten Gruppen prägen.

📅 Direkt im Anschluss an den MIA-Jahreskongress

Im Anschluss der Podiumsdiskussion: Buffet & Austausch in entspannter Atmosphäre

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung: www.eaberlin.de/antiziganismuskritik-fuehrt-regie

In der vergangenen Woche durften wir vielerorts anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz-Birkenau dem ...
03/02/2025

In der vergangenen Woche durften wir vielerorts anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz-Birkenau dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus beiwohnen.

Bereits am Sonntag, dem 26.01., wurde den ermordeten Sinti und Roma im Berliner Dom im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes der .de und des Netzwerks Sinti Roma Kirchen gedacht.

Am Abend des 27.01. beeindruckte Ari Joskowicz in der mit einem Vortrag zur geteilten und verflochtenen Geschichte von Sinti, Roma und Jüdinnen*Juden. Wir selbst durften zu Gedenkveranstaltungen in Leipzig sowie Hohen Neuendorf unsere Info-Panels „HinterFragen“ eröffnen.

In Hohen Neuendorf sprach zudem Kamil Majchrzak, Mitglied beim Haupt-Vorstand des Polnischen Verbands Ehemaliger Politischer Häftlinge der NS-Gefängnisse und Konzentrationslager, in einem freien und bewegenden Vortrag auch über die Solidarität zwischen den verschiedenen Opfergruppen.

In Leipzig hatte uns die Stadt eingeladen, das offizielle Gedenken zu begleiten. Dass hier ein besonderer Fokus auf die Verfolgungsgeschichte von Sinti und Roma lag ist nicht zuletzt der langjährigen Arbeit von .sumnal zu verdanken.

Am Mittwoch, dem 29.01., durften wir zuletzt dem Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas beiwohnen. Tief berührt hat uns hier die Ansprache von Willi Jörling, Sinto und Überlebender des Holocausts.
Was alle Wortbeiträge dieser Woche gemein hatten, war der Apell, sich auch in der Gegenwart und gerade in diesen Tagen jedem Ausdruck der Menschenfeindlichkeit zu widersetzen.



30/01/2025
20/01/2025

Das Zentrum für Antisemitismusforschung lädt am 27. Januar 2025 zu einem Vortrag anlässlich des Holocaust-Gedenktages an der Technischen Universität Berlin ein.

Antiziganismus ist eine tief verwurzelte Form von Rassismus gegenüber Sinti* und Roma*. Diese Diskriminierung hat histor...
09/12/2024

Antiziganismus ist eine tief verwurzelte Form von Rassismus gegenüber Sinti* und Roma*. Diese Diskriminierung hat historische Wurzeln und zeigt sich in vielen Bereichen des Lebens, von sozialer Ausgrenzung über wirtschaftliche Benachteiligung bis hin zu Gewalt und Hassverbrechen. Sinti* und Roma* werden oft stigmatisiert, mit negativen Stereotypen belegt und als "anders" betrachtet. Diese Vorurteile bestehen nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch strukturell, etwa in Bildung, Arbeitsmarkt und Justiz. Antiziganismus ist kein Problem der Vergangenheit, sondern eine Realität, die auch heute noch in vielen Gesellschaften, insbesondere in Europa, weit verbreitet ist. Es erfordert kollektive Anstrengungen, diesen Rassismus zu bekämpfen und echte Gleichberechtigung zu schaffen.

Am 20. November führen wir zusammen mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Bayern e.V. eine ganztägige F...
11/11/2024

Am 20. November führen wir zusammen mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband Bayern e.V. eine ganztägige Fortbildung zu antiziganismuskritischer Bildungsarbeit an Gedenkstätten durch. Veranstaltungsorte sind das Max Mannheimer Studienzentrum und die KZ-Gedenkstätte Dachau. Mit der Fortbildung zielen wir darauf ab, Wissen zur Geschichte des Antiziganismus zu vermitteln, methodische Anregungen zu geben sowie für einen antiziganismuskritischen Blick bei der Konzeption und Umsetzung von Bildungsangeboten zu sensibilisieren. Es gibt noch wenige freie Plätze. Eine Anmeldung ist noch bis zum 18.11. möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen unter [email protected].

Das Pogrom in Rostock erschütterte 1992 die Weltöffentlichkeit. Die Ereignisse waren die größte Eskalation rassistischer...
21/10/2024

Das Pogrom in Rostock erschütterte 1992 die Weltöffentlichkeit. Die Ereignisse waren die größte Eskalation rassistischer Gewalt in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte und zugleich Teil einer rechten Gewaltwelle, die das ganze Land erfasste. Auch eine deutliche Zunahme antisemitischer Vorfälle fällt in diese Zeit.
Getragen waren die tagelangen rassistischen Angriffe in Rostock-Lichtenhagen von einem gesellschaftlich tief verankerten Hass auf Roma* und der Wut gegen Asylsuchende. Sie gingen einher mit politischer Verantwortungslosigkeit und der Einschränkung des Asylrechts. Die Gewalttäter*innen und die vielen Menschen, die mit Hetze und Beifall die Gewalt anheizten, hatten keine Konsequenzen zu befürchten. Die Betroffenen wiederum stießen kaum auf Empathie und blieben in der öffentlichen Wahrnehmung unsichtbar.

Wie lässt sich beschreiben, was in Rostock passierte? Welche historischen Kontinuitäten wurden sichtbar, und was schließen wir daraus für die Gegenwart?

Thomas Prenzel beleuchtet im Vortrag die Ereignisse und ihre politischen Folgen. Im Fokus steht dabei die antiziganistische Dimension des Pogroms, insbesondere die unmittelbaren Auswirkungen auf die betroffenen Roma und ihre Abschiebung. Im zweiten Teil wird Roman Guski den Begriff »Pogrom« wissenschaftlich einordnen, Verbindungen zur antisemitischen Gewalt in den frühen 1990er Jahren herausstellen und jüdische Perspektiven auf das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen aufzeigen.
Thomas Prenzel und Roman Guski haben Politikwissenschaften in Rostock studiert und sich in verschiedenen Veröffentlichungen mit dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen befasst. Breit rezipiert wurde die Publikation "20 Jahre Rostock-Lichtenhagen. Kontext, Dimensionen und Folgen der rassistischen Gewalt", die 2012 von der Universität Rostock herausgegeben wurde.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und bitten um Anmeldung via https://gstoo.de/Bildungsforum_RIAS_Rostock-Lichtenhagen bis zum 3. November 2024. Bei Rückfragen melden Sie sich gerne an [email protected].

Aktuelle Ausschreibung: FörderprogrammSinti:ze und Rom:nja in Deutschland stärken- verlängert bis zum 28. August.
19/08/2024

Aktuelle Ausschreibung: Förderprogramm
Sinti:ze und Rom:nja in Deutschland stärken- verlängert bis zum 28. August.

Sinti:ze und Rom:nja in Deutschland stärken - Unser Auftrag ist, die Erinnerung an NS-Unrecht lebendig zu halten, die daraus erwachsende Verantwortung anzunehmen und für die Zukunft zu gestalten.

Adresse

Prinzenstraße 84. 2
Berlin
10969

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Mittwoch 09:30 - 16:00

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