Migrationsrat Berlin

Migrationsrat Berlin www.migrationsrat.de
[email protected] Der Migrationsrat Berlin e.V. Wir tun dies in Berlin und darüber hinaus.

ist der Dachverband von über achtzig Organisationen von Migrant_innen, People of Color und Schwarzen Menschen in Berlin. Jenseits von «Herkunft», einer Religion, des Geschlecht, des Alters, einer Behinderung oder der sexuellen Orientierung sind wir Interessenvertretung unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen in Berlin. Die völlige rechtliche, soziale und politische Gleichstellung und Teilhabe von

Migrant_innen, ihren Nachfahren, Schwarzen Menschen und People of Color sehen wir als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir mit gebündelten Kräften unterstützen. Gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft zu sein heißt auch, gesellschaftliche und soziale Verantwortung zu übernehmen.

20/03/2026

Den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März nehmen wir als 1 Anlass, um über unabhängige Beschwerdestellen im Berliner Bildungswesen zu sprechen.

🗣️ Denn: Sie sind ein zentraler Baustein, um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen und strukturelle Veränderungen durchzusetzen!

✊🏾Der Internationale F3ministische Kampftag ist kein symbolischer Feiertag, sondern ein Tag des Widerstands. Jin, Jiyan,...
05/03/2026

✊🏾Der Internationale F3ministische Kampftag ist kein symbolischer Feiertag, sondern ein Tag des Widerstands.

Jin, Jiyan, Azadî – Frau, Leben, Freiheit“ steht für einen f3ministischen Kampf, der weltweit geführt wird – und auch hier relevant ist. Während Menschen im Iran und in Kurdistan gegen massive Repr3ssion kämpfen, spüren wir auch in Berlin die Folgen eines politischen Rechtsrucks:

🤔Mittel für Gew4ltschutz, Frauenhäuser und Beratungsstrukturen werden gekürzt. Qu33re Bildungsarbeit verliert Förderung. Projekte der s3xuellen Bildung stehen unter Druck. Migrantische Selbstorganisationen und Partizipationsprogamme werden finanziell ausgedünnt.

‼️Der F3ministische Kampftag erinnert uns daran, dass Freiheit und Selbstbestimmung unteilbar sind. F3ministische Solidarität bedeutet deshalb auch, hier vor Ort für Strukturen zu kämpfen, die Schutz & Teilhabe ermöglichen💜

🔗 mehr zu lesen auf unserer Webseite

03/03/2026

Die Studie empfiehlt übrigens, jedes Bundesland sollte ein eigenes Landesantidiskriminierungsgesetz haben.

Außerdem: bessere Verankerung rassismuskritischer Fortbildungen in der Personalentwicklung, eine stärkere Transparenz behördlicher Entscheidungen, die aktive Anwerbung von Menschen mit Rassismuserfahrungen auf allen Hierarchieebenen des öffentlichen Dienstes sowie der Aufbau unabhängiger Beschwerdestellen außerhalb behördlicher Hierarchien.

Kommt euch irgendwas davon bekannt vor? 🙃

🤩 Wir starten ab März unsere MRB Akademie 🤩 ➡️ Talkshows, Podien, Streitgespräche. Die Kunst, sich öffentlich zu streite...
02/03/2026

🤩 Wir starten ab März unsere MRB Akademie 🤩

➡️ Talkshows, Podien, Streitgespräche. Die Kunst, sich öffentlich zu streiten

mit

🗓️ Donnerstag, 19.03.2026

ℹ️ Es gibt zu viele schlechte Podien: Unsichere Gäste, die Positionen ablesen und sich nicht trauen, Konflikte auszutragen. Oft fehlt der Streit komplett – dabei ist es gerade der intellektuelle Schlagabtausch, den das Publikum erwartet. Die Folge: langweilige Veranstaltungen und enttäuschte Zuschauer:innen. Schluss damit!

Gehen wir selbstbewusst mit fortschrittlichen Positionen in die Öffentlichkeit – und sorgen dafür, dass man uns gern zuhört. Denn die Angst, sich angreifbar zu machen, lässt sich abtrainieren.
Und auch Moderieren will gelernt sein: Was muss bei Podiumsbesetzung und Gesprächsführung beachtet werden, damit Debatten lebendig werden und wirklich nach vorn bringen?

Die Inhalte
▪ Zu einem Podium eingeladen werden
▪ Auftritte vorbereiten: Strategie- und Recherchefragen
▪ Kernbotschaften und O-Töne entwickeln und unterbringen
▪ Widersprechen und sich gegen Kritik verteidigen
▪ Unterbrechungen meistern
▪ Techniken gegen Lampenfieber
▪ Podiumsdiskussionen moderieren
▪ Die Tipps und Tricks der Talkshow-Profis

Dieser Workshop eignet sich für alle, die an Podien teilnehmen wollen – erste Erfahrungen sind kein Muss.

❗️Anmeldung erforderlich ➡️ Link in Bio!

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💖 Unsere Akademie ist ein kostenloses Angebot aus praxisnahen Medientrainings und inhaltlichen Workshops, um Menschen mit Rassismus- und Migrationserfahrungen sowie Akteur*innen aus Migrant*innenselbstorganisationen dabei zu unterstützen, ihre Perspektiven selbstbewusster zu vertreten, öffentliche Debatten mitzugestalten und gesellschaftliche Prozess aktiv zu prägen.

🚨Der Berlin Monitor zeigt: Das Land Berlin muss strategisch gegen Diskriminierung vorgehen und Ressourcen dafür in die H...
26/02/2026

🚨Der Berlin Monitor zeigt: Das Land Berlin muss strategisch gegen Diskriminierung vorgehen und Ressourcen dafür in die Hand nehmen.

Mehr und mehr Berliner*innen vertreten immer explizitere und gewaltvollere rassistische, antifeministische, autoritäre und faschistische Einstellungen und stehen dazu – nicht nur in anonymen Umfragen.

➡️ Das Land Berlin braucht eine Antidiskriminierungsstrategie: Stärkung von Betroffenen in der Einforderung ihrer Rechte und ihrem zivilgesellschaftlichem Engagement, verbindliche Regeln für Behörden, regelmäßige Qualifizierung für Fachkräfte – um nur einige Beispiele zu nennen. Berlin muss in seine Antidiskriminierungsstrukturen endlich umfangreich investieren.

Überrascht von den Umfrageergebnissen sind wir nicht: Knapp die Hälfte der Berliner Bevölkerung unterstellt Sinti*zze und Rom*nja, ihre bloße Anwesenheit „führe zu Konflikten“; jede*r fünfte Berliner*in hält Transgeschlechtlichkeit für eine Gefahr „für die gesellschaftliche Ordnung“. In unterschiedlichem Wortlaut enthält der Berlin Monitor zahlreiche solcher expliziten Bekenntnisse: Sie sind rassistisch, antifeministisch, antisemitisch, autoritär, faschistisch. Rechte Netzwerke in Politik und Gesellschaft treiben diese Entwicklungen aktiv voran. 

„Es ist weder viertel vor zwölf noch fünf vor zwölf. Jedes Jahr aufs Neue entsetzt auf Studien zu schauen, deren Ergebnisse höchstens die Frage aufwerfen, ob es nun 12:32 oder 12:34 Uhr ist, bringt uns nicht weiter“ so Ed Greve (Referent für Antidiskriminierung)

In den letzten Wochen sorgte die Berichterstattung über den Stopp der Integrationskurse für Aufsehen, veranlasst durch d...
25/02/2026

In den letzten Wochen sorgte die Berichterstattung über den Stopp der Integrationskurse für Aufsehen, veranlasst durch das von Dobrindt geführte Bundesinnenministerium.

❗️Wir sagen dazu: Der Stopp der Integrationskurse ist kein Sparzwang, sondern eine politische Entscheidung: ‚Haushaltsnot‘ dient nur als Ausrede, während bewusst auf sprachliche Einbindung verzichtet wird. Ohne Deutsch können Betroffene weder Rechte einfordern noch sich wehren.

➡️ Gesellschaftliche Teilhabe wird damit zur Verhandlungsmasse. Das ist Verantwortungslosigkeit pur und ein weiterer Schritt das Recht auf Migration auszuhöhlen.

Sechs Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau, bei dem am 19. Februar 2020 neun Menschen ermordet wurden – Ferha...
18/02/2026

Sechs Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau, bei dem am 19. Februar 2020 neun Menschen ermordet wurden – Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin – ist klar: die Behörden haben auf mehreren Ebenen versagt.

Die Hinterbliebenen sprechen von fehlender Transparenz und einer „Kette des Versagens“ staatlicher Stellen, die rechte Gewalt verharmlosen. Sie fordern unabhängige Aufarbeitung, echte Verantwortungsübernahme und strukturelle Veränderungen in Polizei und Sicherheitsbehörden, in denen rechte Netzwerke, rassistische Denkweisen und institutionelle Abschottung benennt und bekämpft werden müssen.

Ihr Engagement richtet den Blick auf eine notwendige Perspektivverschiebung: hin zu einer Politik, die Betroffene ernst nimmt und dauerhaft in die Aufklärungsarbeit einbindet.

Erinnern heißt verändern – Erinnern ohne Konsequenzen bleibt wirkungslos.

❗️Nie wieder bedeutet nicht, am Jahrestag Blumen niederzulegen. Nie wieder bedeutet, politische Verantwortung zu übernehmen. Nie wieder bedeutet, rassistische Narrative nicht zu relativieren, auch dann nicht, wenn sie vermeintlich wahlstrategisch sinnvoll erscheinen. Nie wieder bedeutet, die Perspektiven der Betroffenen ins Zentrum zu stellen.

Hanau mahnt uns. Hanau verpflichtet uns.

Wir gedenken der Ermordeten.
Wir stehen an der Seite ihrer Familien und Freund*innen.

Und wir werden nicht aufhören, strukturellen Rassismus zu benennen und zu bekämpfen.

🔗unser vollständiges Statement ist auf unserer Website nachzulesen: Link in Bio.

Kommt zu den Gedenkkundgebungen in Berlin:
19.02. um 15 Uhr Marktplatz Spandau
19.02. um 18 Uhr Leopoldplatz
21.02. um 14 Uhr O-Platz

Für weitere Infos:

Einbürgerungsantrag ausfüllen – wir unterstützen euch! 📅 Donnerstag, 19.02. ab 16 Uhr 📍 Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin (...
17/02/2026

Einbürgerungsantrag ausfüllen – wir unterstützen euch!
 
📅 Donnerstag, 19.02. ab 16 Uhr
📍 Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin
(Stadtteilzentrum Adalbertstraße, Computerraum – Kreuzberg)
 
Wir unterstützen beim Ausfüllen des Einbürgerungsantrags sowie beim Scannen und Hochladen der notwendigen Dokumente. Ehrenamtliche mit Erfahrung sind vor Ort, Computer und Scanner stehen zur Verfügung.
 
📝 Bitte bringt alle eure Unterlagen mit.
📩 Über eine kurze Teilnahmebestätigung an [email protected] freuen wir uns!
 
Dies ist keine Einbürgerungs- oder Rechtsberatung!

❗️Wenn Behörden wie das Landesamt für Einwanderung (LEA) nicht reagieren, Termine unerreichbar bleiben und Kommunikation...
20/01/2026

❗️Wenn Behörden wie das Landesamt für Einwanderung (LEA) nicht reagieren, Termine unerreichbar bleiben und Kommunikation ins Leere läuft, geht es nicht nur um Bürokratie, sondern um Aufenthaltssicherheit, Arbeit, Wohnen und Teilhabe.

➡️ Genau diese strukturellen Probleme haben wir im Rahmen unseres Projekts CUSBU aufgearbeitet und zum Projektabschluss Ende 2025 ein Policy Paper zur mangelnden Erreichbarkeit des LEA veröffentlicht.

📄Darin bündeln wir Erfahrungen aus der Beratungspraxis und formulieren konkrete politische und administrative Handlungsempfehlungen.

✊🏽 Zum Jahresanfang sagen wir deshalb nicht nur Frohes neues Jahr, sondern auch: Lasst uns auch in diesem Jahr gemeinsam weiter für eine erreichbare, transparente und menschenrechtsorientierte Verwaltung kämpfen

🗣️ Damit Rechte nicht vom Glück eines Termins abhängen.

💬 Link in Bio zum Policy Paper.

Einbürgerungsantrag ausfüllen – wir unterstützen euch! 📅 22.01. ab 16 Uhr 📍 Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin (Stadtteilzen...
15/01/2026

Einbürgerungsantrag ausfüllen – wir unterstützen euch!
 
📅 22.01. ab 16 Uhr
📍 Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin
(Stadtteilzentrum Adalbertstraße, Computerraum – Kreuzberg)
 
Wir unterstützen beim Ausfüllen des Einbürgerungsantrags sowie beim Scannen und Hochladen der notwendigen Dokumente. Ehrenamtliche mit Erfahrung sind vor Ort, Computer und Scanner stehen zur Verfügung.
 
📝 Bitte bringt alle eure Unterlagen mit.
📩 Über eine kurze Teilnahmebestätigung an [email protected] freuen wir uns!
 
Dies ist keine Einbürgerungs- oder Rechtsberatung!

14/01/2026

Voraussetzungen zur Einbürgerung einfach erklärt

➡️ Du spielst mit dem Gedanken, dich einbürgern zu lassen, bist dir aber unsicher, ob du alle Voraussetzungen erfüllst?

👉🏽 In diesem Video geben wir dir einen klaren Überblick darüber, was für eine Einbürgerung wichtig ist. Wir erklären, welche Unterlagen du benötigst und wie du dein Sprachniveau, deinen gesicherten Lebensunterhalt sowie deine Kenntnisse zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO) nachweisen kannst.

So weißt du genau, worauf es ankommt – und kannst dich gezielt und gut vorbereitet auf deinen Antrag vorbereiten. 💡✅

🔗 Link zum Video in der Bio

Adresse

OranienStr. 34
Berlin
10999

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 15:00
Dienstag 10:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 15:00
Donnerstag 10:00 - 15:00
Freitag 10:00 - 14:00

Telefon

030-61-65-87-55

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