Stiftung Grundbildung Berlin

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Stiftung Grundbildung Berlin Wir sind in Berlin die zentrale Ansprechpartnerin zum Thema Alphabetisierung und Grundbildung. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Besucht uns in der Paretzer Straße 1 in Berlin-Wilmersdorf und erfahrt mehr über das Thema Grundbildung. Die Stiftung Grundbildung Berlin – wer wir sind und was wir machen

In Berlin gibt es schätzungsweise ca. 300.000 Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können – ein Fakt, der vielen nicht bekannt ist. Deshalb machen wir uns stark für Grundbildung und Alphabetisierung. Dazu gehört unter anderem, die Politik, die Öffentlichkeit und Unternehmen für das Thema zu sensibilisieren. Seit seiner Gründung am 03.05.2014 ist die Stiftung Grundbildung in Berlin der zentrale Ansprechpartner für das Thema Grundbildung und Alphabetisierung. Wir sind stolz darauf, dass wir in den Jahren unseres Bestehens schon so einige Ideen und Projekte erfolgreich umsetzen konnten. Besonders wichtig ist es für uns, Kontakt zu (ehemals) Betroffenen zu halten. Deshalb haben wir das Komm-Café ins Leben gerufen, in dem sich Lerner:innen und Lerner-Expert:innen treffen und austauschen können. Gleichzeitig erhalten wir Rückmeldungen zu unseren Projekten und erfahren, wie wir unsere Arbeit weiter verbessern können. Seit 2015 organisieren wir jedes Jahr einen Fachtag, der die Berliner Grundbildungslandschaft zusammenbringt. Bei den Fachtagen werden aktuelle Themen diskutiert und Impulse für Kooperationen und das tägliche Engagement gesetzt. Um Menschen, die ungeübt im Lesen und Schreiben sind, mehr Teilhabe zu ermöglichen, haben wir das Alpha-Siegel ins Leben gerufen. Das Siegel wird von einer unabhängigen Jury an Unternehmen verliehen, deren Kommunikationswege auch für Menschen mit geringer Lesekompetenz zugänglich sind.

„Ja, ich will das noch mal lernen!“ 📖Lorenz konnte als Kind nicht ausreichend lesen und schreiben lernen. Im Berufsleben...
08/10/2026

„Ja, ich will das noch mal lernen!“ 📖

Lorenz konnte als Kind nicht ausreichend lesen und schreiben lernen.
Im Berufsleben war er trotzdem erfolgreich.
Er musste seine Schwierigkeiten jedoch immer wieder verbergen und überspielen.

Mit 50 Jahren fasste er einen Entschluss: Er wollte nicht länger von anderen abhängig sein.
Also begann er noch einmal zu lernen.

Heute setzt Lorenz seinen Lernweg fort und engagiert sich dafür, dass auch andere Menschen den Mut finden, diesen Schritt zu wagen.

Seine Geschichte zeigt: Lernen kann anstrengend sein.
Doch mit jedem neuen Wort und jedem neuen Schritt wächst die Freiheit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Lest seine ganze Erfolgsgeschichte auf unserer Website. Link in Bio.

Fotos: .thilo.fellmer_fotografie

📰 Alpha-Tipp: nachrichtenleicht.deAktuelle Nachrichten verständlich erklärt: Auf nachrichtenleicht.de gibt es täglich Me...
06/10/2026

📰 Alpha-Tipp: nachrichtenleicht.de

Aktuelle Nachrichten verständlich erklärt: Auf nachrichtenleicht.de gibt es täglich Meldungen in Einfacher Sprache – aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport.

Die Beiträge sind kurz und übersichtlich aufgebaut. Sie können gelesen oder direkt angehört werden.
Schwierige Begriffe werden zusätzlich erklärt und können im Wörterbuch nachgeschlagen werden.

Ein hilfreiches Angebot des Deutschlandfunks für mehr Verständlichkeit, Information und gesellschaftliche Teilhabe.

Mehr Informationen gibt es im Link in unserer Bio.

Illustrationen:

Viele Menschen verwechseln Leichte Sprache und Einfache Sprache.Dabei verfolgen beide das gleiche Ziel: Informationen ve...
01/10/2026

Viele Menschen verwechseln Leichte Sprache und Einfache Sprache.

Dabei verfolgen beide das gleiche Ziel: Informationen verständlich machen.
Welche Form sinnvoll ist, hängt von den Menschen ab, die den Text lesen sollen.
Mehr zu dem Thema findet ihr im Link in unserer Bio.

Illustrationen:

Was bleibt nach einer Sensi+ Schulung?Direkt nach einer Schulung gibt es oft viele neue Eindrücke. Spannend ist aber vor...
30/09/2026

Was bleibt nach einer Sensi+ Schulung?

Direkt nach einer Schulung gibt es oft viele neue Eindrücke. Spannend ist aber vor allem die Frage: Was verändert sich danach im Arbeitsalltag der Teilnehmer:innen?

Rückmeldungen zeigen: Die Schulung kann den Blick auf alltägliche Situationen verändern. Menschen achten stärker darauf, wo beim Lesen, Schreiben oder Verstehen Hürden entstehen. Sie fühlen sich sicherer darin, diese Situationen anzusprechen und passende Unterstützung anzubieten.

Manchmal entstehen daraus auch konkrete Veränderungen in einer Einrichtung. Eine Rückmeldung sechs Monate nach der Schulung hat uns deshalb besonders gefreut:
„Die erste Broschüre in einfacher Sprache ist jetzt fertig. Dank Ihrer Schulung haben wir das jetzt (endlich) in Angriff genommen.“

Genau darum geht es bei Sensi+ 2.0: nicht nur Wissen über geringe Literalität zu vermitteln, sondern Veränderungen im Arbeitsalltag anzustoßen.

Mehr über Sensi+ 2.0 und unsere Schulungen erfahrt ihr über den Link in unserer Bio.

Das Schulungsprojekt „Sensi+ 2.0“ wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Berlin gefördert.

SensiPlus StiftungGrundbildungBerlin

„Ich denke immer positiv.“ 🌱Gerd und auch seine Eltern hatten Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. Ein erster Ve...
29/09/2026

„Ich denke immer positiv.“ 🌱

Gerd und auch seine Eltern hatten Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben.
Ein erster Versuch, als Erwachsener noch einmal zu lernen, blieb erfolglos.

Doch Gerd gab sein Ziel nicht auf.

Er veränderte sein Leben und nahm sich etwas Besonderes vor: Er wollte seiner Tochter vorlesen und ihr eines Tages selbst einen Brief schreiben können.

Heute spricht Gerd offen über seinen Weg.
Mit seiner Geschichte macht er anderen Menschen Mut, an sich zu glauben und einen neuen Anfang zu wagen.

Seine Botschaft: Es ist nie zu spät. Bleib in Bewegung – und bleib dran.

Lest seine ganze Erfolgsgeschichte auf unserer Website. Link in Bio.

Fotos: -Thilo Fellmer

„Ich denke immer positiv.“ 🌱Gerd und auch seine Eltern hatten Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. Ein erster Ve...
29/09/2026

„Ich denke immer positiv.“ 🌱

Gerd und auch seine Eltern hatten Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben.
Ein erster Versuch, als Erwachsener noch einmal zu lernen, blieb erfolglos.
Doch Gerd gab sein Ziel nicht auf.

Er veränderte sein Leben und nahm sich etwas Besonderes vor: Er wollte seiner Tochter vorlesen und ihr eines Tages selbst einen Brief schreiben können.

Heute spricht Gerd offen über seinen Weg.
Mit seiner Geschichte macht er anderen Menschen Mut, an sich zu glauben und einen neuen Anfang zu wagen.

Seine Botschaft: Es ist nie zu spät. Bleib in Bewegung – und bleib dran.

Lest seine ganze Erfolgsgeschichte auf unserer Website. Link in Bio.

Fotos: -Thilo Fellmer

24/09/2026

Ein Blick hinter die Kulissen 🎥

Zum Weltalphabetisierungstag war der bei uns zu Gast.
Gemeinsam mit Steffi Barkowski entstand ein Beitrag darüber, was es bedeutet, als Erwachsene Lesen und Schreiben zu lernen.

Steffi erzählt darin von ihrem eigenen Weg, ihren Erfahrungen und ihren Zielen.
Mit ihrer Geschichte macht sie sichtbar, warum Grundbildung und passende Lernangebote so wichtig sind.

In unserem Reel zeigen wir ein paar Eindrücke davon, wie der Dreh entstanden ist.

Den vollständigen rbb-Beitrag „Weltalphabetisierungstag: Steffis Weg zur Schrift“ findet ihr über den Link in unserer Bio.

Einfach erklärt: Brainrot🧠Vielleicht hast du den Begriff schon einmal in den sozialen Medien gelesen.Brainrot wird oft s...
22/09/2026

Einfach erklärt: Brainrot🧠

Vielleicht hast du den Begriff schon einmal in den sozialen Medien gelesen.

Brainrot wird oft scherzhaft gesagt, wenn jemand sehr viele Videos, Memes oder andere Inhalte im Internet anschaut und ständig daran denken muss.

Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „brain“ (Gehirn) und „rot“ (Verfall oder Fäulnis) zusammen.
Wörtlich bedeutet er also „Gehirnfäule“.

Gemeint ist damit jedoch keine echte Krankheit, sondern ein Internetbegriff für den übermäßigen Konsum bestimmter Inhalte oder Trends.

Der Begriff wird häufig humorvoll verwendet, kann aber auch kritisch gemeint sein – zum Beispiel, wenn es darum geht, wie viel Zeit wir mit kurzen Videos oder Memes verbringen.

Hast du den Begriff schon einmal verwendet oder gehört?

Berlin wählt: Stimmzettel verstehen und Hilfe nutzenWie sieht ein Stimmzettel aus? Und welche Unterstützung gibt es beim...
17/09/2026

Berlin wählt: Stimmzettel verstehen und Hilfe nutzen

Wie sieht ein Stimmzettel aus? Und welche Unterstützung gibt es beim Wählen?
Zur Veranschaulichung zeigen wir Beispiel-Stimmzettel für die Berlin-Wahl.

So wird sichtbar, wie der Stimmzettel aufgebaut ist und wie viele Stimmen es gibt.

Für die Wahl zum Abgeordnetenhaus gibt es zwei Stimmen:

Mit der Erststimme wird eine Person aus dem Wahlkreis gewählt.
Mit der Zweitstimme wird die Liste einer Partei gewählt.

Für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung gibt es eine Stimme.

Wichtig ist auch: Menschen, die Probleme beim Lesen und Schreiben haben, dürfen sich beim Wählen von einer Hilfsperson unterstützen lassen.

Die Hilfsperson darf mit in die Wahlkabine gehen, wenn Unterstützung nötig ist.
Sie darf die Wahlentscheidung aber nicht beeinflussen und muss die Wahl geheim halten.

Die gezeigten Stimmzettelmuster dienen der Veranschaulichung.

Verständliche Informationen können dabei helfen, das eigene Wahlrecht selbstbestimmt wahrzunehmen.

Mehr Informationen gibt es über den Link in unserer Bio.

Berlin wählt: Wie funktioniert die Wahl?Am 20. September 2026 finden in Berlin zwei Wahlen statt:• Die Wahl zum Abgeordn...
16/09/2026

Berlin wählt: Wie funktioniert die Wahl?

Am 20. September 2026 finden in Berlin zwei Wahlen statt:

• Die Wahl zum Abgeordnetenhaus. Das ist das Parlament für ganz Berlin.
• Die Wahl zu den Bezirksverordnetenversammlungen.

Sie vertreten die Menschen in den einzelnen Bezirken.
Wer darf wählen? Wie viele Stimmen gibt es? Und wie kann man wählen? Das erklären wir im Karussell.

Neu: Erstmals dürfen auch 16- und 17-Jährige das Berliner Abgeordnetenhaus mitwählen.

Für das Abgeordnetenhaus gibt es zwei Stimmen:

• Mit der Erststimme wird eine Person gewählt, die im eigenen Wahlkreis antritt.
• Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt.

Für die Bezirksverordnetenversammlung gibt es eine Stimme.
Damit wird eine Partei oder Wählergemeinschaft gewählt. Eine Wählergemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam zur Wahl antritt.

Es gibt drei Möglichkeiten zu wählen:

• Am 20. September im Wahllokal.
• Schon vorher in einer Briefwahlstelle im eigenen Bezirk.
• Per Briefwahl.

✉️ Wichtig: Der Wahlbrief muss spätestens am 20. September um 18 Uhr beim zuständigen Bezirkswahlamt angekommen sein. Deshalb frühzeitig abschicken oder direkt dort abgeben. Die Adresse steht auf dem roten Wahlbriefumschlag.

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung erklärt die Wahl und beantwortet weitere Fragen.

Auf unserer Website verlinken wir Erklärungen zur Wahl und Wahlprogramme in Leichter und Einfacher Sprache.
Verständliche Informationen unterstützen Menschen dabei, selbst zu entscheiden, wen sie wählen möchten.

👉 Zu den Informationen geht es über den Link in unserer Bio.

Adresse

Paretzer Straße 1
Berlin
10713

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

+493025563311

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