Landesrat Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

Wegbeschreibung

Landesrat Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. Der Verein setzt sich als Selbstorganisation auf Landesebene Berlin-Brandenburg für eine gerechte Teilhabe Deutscher Sinti und Roma ein.

Der in Berlin ansässige "Landesrat Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V." ist eine Selbstorganisation, bestehend aus der Vereinsvorsitzenden und Geschäftsführerin Dotschy Reinhardt, den beiden Vorstandsmitgliedern David Rose, Renaldo Lehmann,Gründungsmitglieder, Marian Luca, Christine Reinhardt, Joschi Rose und Natalie Reinhardt und weiterer Mitglieder. Deren Hauptziel ist es, sich mit neuen Ansätzen für die gesellschaftlichen Angelegenheiten deutscher Sinti oder Roma in Berlin-Brandenburg einsetzusetzen. Als Mitgliedverein des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma ist der Landesrat erster regionaler Partner für Behörden, Politik und Gesellschaft und setzt auf eine gute Zusammenarbeit und Dialog. Mit Lobbyarbeit soll gezielt auf Institutionen und Entscheidungsträger eingewirkt werden, um eine gerechte Teilhabe für die Minderheit in den Bereichen Bildung, Beruf, Gesundheit und Soziales zu erreichen. Als dynamisches Team führt der Landesrat u.a. Bildungsprogramme und Seminare auf dem Gebiet Antiziganismus, Empowerment und politische Bildung durch. Mit weiteren Veranstaltungen im Aufbauhaus (Moritzplatz) möchten wir die kulturelle Vielfalt der Minderheit präsentieren und einen Ort für interkulturellen Austausch bieten, an dem sich interessierte Menschen auf Augenhöhe begegnen, und miteinander ins Gespräch kommen können. Es gibt eine starke Mittelschicht der Sinti und Roma in Europa, die seit Jahrhunderten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in ihren angestammten Ländern geleistet haben. Oft wird jedoch die Minderheit in den Medien, Gesellschaft und Politik ausschließlich im problematischem Kontext erwähnt. Der Verein möchte über eine Versachlichung des Diskurses, ausgefeilte Konzepte und sinnvolle Kooperationen eine differenzierte und realistische Sichtweise erschließen. Der Landesrat sieht sich ebenso in der Pflicht mit einer zukunftweisenden Erinnerungsarbeit, das Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Sinti und Roma lebendig zu erhalten. Als Teil eines Rechtsstaates erkennen wir die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Demokratiewahrung und möchten angesichts der Erfahrungen von Verfolgung der Sinti und Roma im Zweiten Weltkrieg und in Zeiten von aufkommenden, rechtsgerichteten Nationalgedanken in ganz Europa für unsere demokratischen Werte einstehen und auf die Verständigung zwischen den Menschen verschiedener Kulturen hinwirken.

02/08/2026
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25/01/2026

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At least 23,000 Roma and Sinti people - including 11 thousand children were deported by the N**i German regime to Auschwitz. After the Jews and Poles they ar...

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17/01/2026

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Bei der Jahrestagung des Netzwerks Sinti Roma Kirchen lag ein thematischer Schwerpunkt auf der kirchlichen Verantwortung für die Aufarbeitung des Unrechts, das Sinti* und Roma* auch nach noch 1945 erlitten. Die Beiträge der Tagung sind jetzt in der epd-Dokumentation Nr. 3/2026 zusammengefasst.

Mehr erfahren: www.eaberlin.de/epd-doku-gemeinsam-denken

Mehr zum Netzwerk Sinti Roma Kirchen: www.eaberlin.de/sinti-roma-kirchen


Illustration: Canva

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Berlin
10969

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