Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland

Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. Beleidigungen, Beschimpfungen und Diskriminierungen werden wir auf unserer Seite nicht dulden. B.

ist ein bundesweit agierender Verein, der Menschen ermutigen möchte, aktiv zu werden gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form rechter Gewalt. Hausregeln

Die Facebook Seite des Vereins „Gesicht Zeigen!“ soll Interessierten einen Platz für Diskussionen bieten. Jede Meinung, jeder Gedanke und jeder Kommentar ist hier willkommen, vorausgesetzt, ihr äußert euch in einem respektvollen und freundli

chen Ton und sucht den konstruktiven Austausch. Alle Nutzer dieser Seite erklären sich mit den Nutzungsbedingungen von Facebook und den hier dargelegten Nutzungsbedingungen von „Gesicht Zeigen!“ einverstanden. Wir behalten uns das Recht vor, Nutzerbeiträge zu löschen, sollten sie gegen eine der folgenden Regeln verstoßen:

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Zeit, dass sich was dreht“ in der Berliner Stadtpolitik! In genau drei Monaten, eine Woche vor der Wahl zum Berliner Abg...
17/06/2026

Zeit, dass sich was dreht“ in der Berliner Stadtpolitik!

In genau drei Monaten, eine Woche vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus,
gehen wir als breites Bündnis der Zivilgesellschaft auf die Straße
und fordern eine soziale, gerechte und nachhaltige Politik für Alle!

SAVE THE DATE
🗓️12.09.2026
📢 Große Sterndemo
📍Abschlusskundgebung vor dem Roten Rathaus, Berlin

Mit verschiedenen thematischen Demozügen (u.a. Mobilitätswende, Kultur, Soziale Teilhabe, Demokratie, Queerfeminismus uvm.) schließen wir uns zusammen und zeigen laut und unmissverständlich:

✊Wir stehen zusammen
Für eine solidarische, progressive Stadt!

Schließt euch an, kommt dazu und gestaltet mit.

Wer ist dabei?



Bildcredit: Lukas Stratmann

Am kommenden Samstag ist der Tag der offenen Gesellschaft. Unter dem Motto „Treffpunkt offline” stellen am 20.06. unzähl...
16/06/2026

Am kommenden Samstag ist der Tag der offenen Gesellschaft.

Unter dem Motto „Treffpunkt offline” stellen am 20.06. unzählige Initiativen Aktionstische auf, die zum Austausch anregen. Lokal und bundesweit soll so ein Zeichen gesetzt werden: Für Vielfalt und Zusammenhalt! Und jede*r ist eingeladen, mitzumachen!

Die Idee der Initiative Offene Gesellschaft: Durch Gespräche lernen wir neue Perspektive kennen, entkräften Vorurteile und bauen gemeinsam eine wehrhafte Demokratie.

Du hast noch eine spontane Idee? Dann melde doch eine Aktion an! Viele Teilnehmer*innen stellen am Tag einfach ihre Tische und Stühle auf die Straße und schaffen so ein offenes Gesprächsangebot.

Mit wem wolltest du immer mal reden? Welche Themen machen dir Sorgen in der Gesellschaft? Dieser Tag ist deine Chance, um über eine gemeinsame Zukunft zu sprechen. Schau dich gerne um, was es in deiner Nähe so Spannendes gibt!

Rund 30.000 Menschen beteiligen sich an dem Tag, der jedes Jahr am dritten Samstag im Juni stattfindet. Auch wir unterstützen den Tag der Offenen Gesellschaft. Weil es sich lohnt, gemeinsam für unsere Demokratie einzustehen und sie laut zu verteidigen. Dafür setzen wir gemeinsam ein Zeichen! Für die Demokratie, für Offenheit, Zusammenhalt, Vielfalt und Freiheit. 🧡

Mehr Infos und Aktionen in deiner Nähe findest du hier:
https://tag-der-offenen-gesellschaft.de


Initiative Offene Gesellschaft

„Hätte die Polizei einige Hinweise in Bezug auf andere Morde richtig ausgewertet, wäre mein Bruder vielleicht nie getöte...
15/06/2026

„Hätte die Polizei einige Hinweise in Bezug auf andere Morde richtig ausgewertet, wäre mein Bruder vielleicht nie getötet worden," sagte der Bruder von Theodoros Boulgarides, der am 15.06.2005 zum siebten Mordopfer der Rechtsterroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) wurde. Mit drei Schüssen in den Kopf gleicht diese Tat einer Hinrichtung.

Die Polizei ging auch in diesem Fall zu keinem Zeitpunkt von einem rassistischen Hintergrund aus, sondern kriminalisierte die Angehörigen. Die gesamte Familie von Theodoros Boulgarides wurde von der Polizei verhört und zu Drogendealern, zur türkischen Mafia, zu Prostitutionsringen, Internetkriminalität, Wettpaten und Waffenhändlern ausgefragt. War diese Kriminalisierung Zufall - oder offener, institutioneller Rassismus?

Erst nach der Selbstenttarnung des NSU wurde von der Polizei Rechtsextremismus als Motiv hinter den Morden wahrgenommen. Weil nur im Umfeld der Opfer ermittelt wurde, konnte der NSU insgesamt zehn Menschen töten.

Wir werden das nie vergessen und gedenken heute Theodoros Boulgarides!

Erinnern heißt Verantwortung: Wir werden die NSU-Morde und das Versagen der Polizei nicht vergessen! Heute vor 25 Jahren...
13/06/2026

Erinnern heißt Verantwortung: Wir werden die NSU-Morde und das Versagen der Polizei nicht vergessen!

Heute vor 25 Jahren wurde Abdurrahim Özüdoğru von einem rechtsextremen Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) ermordet. Er war Familienvater, Besitzer einer Schneiderei in Nürnberg und er wird von seiner Tochter als „lebensfroher, fleißiger, offener Mensch“ beschrieben.

Auch bei diesem NSU-Mord ermittelte die Polizei keine rechtsextremen Mordhintergründe. Sie durchsuchte Özüdoğrus Geschäft und die Wohnung der Familie mit Drogenspürhunden – sie fanden nichts. Durch rassistische Bemerkungen und Fehlinformationen verursachte die Kriminalisierung der Betroffenen zusätzliches Leid für die Familie.

Es ist erschütternd, dass die Polizei im Verlauf der NSU-Mordserie alle Familien der Opfer verdächtigte und trotz Zeug*innenaussagen und Indizien zu keinem Zeitpunkt in Richtung Rechtsterrorismus ermittelte. Die NSU-Morde werden für immer ein Beispiel für polizeilichen Rassismus, polizeiliches Versagen und polizeiliche Mitschuld sein.

Heute gedenken wir Abdurrahim Özüdoğru.

„Warum können die Menschen nicht friedlich miteinander leben?”, schrieb Anne Frank am 3. Mai 1944 in ihr weltberühmtes T...
12/06/2026

„Warum können die Menschen nicht friedlich miteinander leben?”, schrieb Anne Frank am 3. Mai 1944 in ihr weltberühmtes Tagebuch.

Das jüdische Mädchen Annelies Marie Frank hatte sich mit seiner aus Frankfurt am Main stammenden Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt. Dort hielt sie ihre Gedanken über die unmenschliche Judenverfolgung der Nationalsozialisten schriftlich fest. Im Februar oder März 1945 starb Anne Frank mit 15 Jahren im Nazi-Konzentrationslager Bergen-Belsen an Typhus. Das Ende der Herrschaft des Nationalsozialismus wenige Wochen später hat sie nicht mehr erlebt.

Wir können uns heute nicht vorstellen, wie grausam ihr Leben unter der Verfolgung und anschließend im Konzentrationslager gewesen sein muss. Wir gedenken ihrer und erinnern an die Gräueltaten des Nazi-Regimes. Wir dürfen niemals vergessen, wozu Hass und Hetze führen kann.

Heute findet der Anne Frank Tag zum zehnten Mal in Folge statt! Auf Initiative des Anne Frank Zentrums diskutieren an vielen Schulen die Schüler*innen über Antisemitismus und Rassismus. In Frankfurt am Main organisiert die Bildungsstätte Anne Frank rund um den Geburtstag der berühmtesten Tochter der Stadt spannende Aktionen.

Anne Frank Zentrum Jbs Anne Frank

Zeigt Gesicht und kommt mit uns auf die Straße. Wir wollen, dass das Bundesverfassungsgericht prüfen kann, ob die AfD ve...
11/06/2026

Zeigt Gesicht und kommt mit uns auf die Straße. Wir wollen, dass das Bundesverfassungsgericht prüfen kann, ob die AfD verfassungskonform ist.

📢 Dafür demonstrieren am Samstag viele Menschen in zahlreichen Hauptstädten der Bundesländer!

Organisiert werden die Demonstrationen von PRÜF (Prüfung rettet übrigens Freiheit!). Die einzige Forderung: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, müssen vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden.”

Am 13. Juni finden die Demonstrationen in zwölf Landeshauptstädten statt.

📢 Berlin: Fällt leider aus, also fahrt nach Potsdam!
📢 Bremen: Hillmannplatz- 14 Uhr
📢 Dresden: Theaterplatz – 14 Uhr
📢 Düsseldorf: Corneliusplatz – 14 Uhr
📢 Hamburg: zentral in der Stadt –– 14 Uhr
📢 Hannover: Opernplatz – 14 Uhr
📢 Magdeburg: Alter Markt – 14 Uhr
📢 Mainz: Gutenbergplatz – 14 Uhr
📢 München: Geschwister-Scholl-Platz – 14 Uhr
📢 Potsdam: Alter Markt vor dem Landtag – 14 Uhr
📢 Saarbrücken: Landwehrplatz – 14 Uhr
📢 Schwerin: Stadthafen – 14 Uhr
📢 Stuttgart: Oberer Schlossgarten – 12 Uhr

Die Brandmauer wackelt: Ein fataler Kurswechsel im Superwahljahr 2026 Die Debatte um die politische Brandmauer offenbart...
10/06/2026

Die Brandmauer wackelt: Ein fataler Kurswechsel im Superwahljahr 2026

Die Debatte um die politische Brandmauer offenbart das Ringen demokratischer Parteien im Umgang mit Rechtsextremen. Noch im Dezember 2023 gab sich CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann unmissverständlich: Die Brandmauer stehe „egal wo“, die Antwort laute „CDU pur“. Auch CSU-Politiker Manfred Weber sah darin einst einen „politischen Auftrag“. Umso gefährlicher ist Linnemanns Kehrtwende: Der „linke Begriff der Brandmauer“ habe die politische Debatte „vergiftet“. Diese Kehrtwende befeuert im Superwahljahr 2026 eine fatale Diskussion, gestützt auf zwei gefährliche Irrtümer.

Zwei Argumente, ein Denkfehler

„Auf Kommunalebene ist die Brandmauer eh längst brüchig“ heißt es aus Kommunalparlamenten. Doch gerade an der Basis ist das geschlossene Zusammenstehen aller demokratischen Kräfte unverzichtbar.

„Lass sie ruhig machen, dann entzaubern sie sich selbst.“ Diese Annahme ignoriert die Realität: Wer das Original wählen kann, entscheidet sich nicht für die Kopie. Das Ende der Brandmauer schwächt die demokratischen Parteien und stärkt die Extremisten.

Schutz von Freiheit und Demokratie

Rechtsextreme Positionen sind demokratieschädlich, antisemitisch und völkisch. Es braucht keine Verzögerung, sondern Entschlossenheit bei der Prüfung, wer unsere Verfassung infrage stellt. Die Zivilgesellschaft erwartet, dass Demokrat*innen klar Farbe bekennen.

Eine Brandmauer ist weder rechts noch links. Sie schützt niemanden vor politischen Meinungen – sie schützt die Gesellschaft vor den Feinden der Freiheit. Wer dieses Fundament aus wahltaktischem Kalkül preisgibt, riskiert weit mehr als nur Stimmenverluste: Er gefährdet unser demokratisches Gemeinwesen als Ganzes.

Peter Ruhenstroth-Bauer

Wir gedenken der Opfer des NSU und erinnern heute an den Familienvater İsmail Yaşar. İsmail Yaşar wurde am 09.06.2005 im...
09/06/2026

Wir gedenken der Opfer des NSU und erinnern heute an den Familienvater İsmail Yaşar.

İsmail Yaşar wurde am 09.06.2005 im Alter von 50 Jahren in seinem Imbiss in Nürnberg von NSU-Terroristen erschossen. Trotz Zeugenaussagen und einer klaren Verbindung zu anderen Morden der rechtsextremen Terrorgruppe ermittelte die Polizei gegen Yaşars Familie und Bekannte.

İsmail Yaşar war mit 23 Jahren nach Deutschland gekommen. Hier lernte er seine Frau kennen, bekam mit ihr eine Tochter und einen Sohn. Im Jahr 2000 eröffnete er den Dönerimbiss gegenüber der Schule seines Sohnes. İsmail Yaşar war sehr beliebt und saß abends oft mit Bekannten vor dem Imbiss, hatte immer ein offenes Ohr.

Genau ein Jahr vor dem Mord in Nürnberg hatten die Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) einen Nagelbombenanschlag in Köln verübt. Die Bombe explodierte in der Keupstraße, einem Zentrum des türkischen Geschäftslebens in Köln, und verletzte 22 Menschen. Nach dem Anschlag wurden die Anwohner kriminalisiert, vom Verfassungsschutz beobachtet und als Opfer unter Tatverdacht gestellt. Es ist unverzeihlich, dass nicht früher in Richtung Rechtsextremismus ermittelt wurde.

Daher konnte der NSU weiter morden. Insgesamt töteten die Terrorist*innen zehn Menschen. Erst mit seiner Selbstenttarnung 2011 wurden die zehn Ermordeten, die Überlebenden des Keupstraßen-Attentats und Angehörige als Opfer rassistischer Gewalt anerkannt.

2024 bezeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Jahrestag des Anschlags in Köln die Fehler der Sicherheitsbehörden als „beschämend“. Steinmeier: „Wir waren lange, zu lange blind für ein Netzwerk, das aus Rassenhass und menschenfeindlicher Nazi-Ideologie mordete, verletzte, raubte; obwohl dieses Netzwerk durchaus Spuren hinterließ.”

Die NSU-Morde werden für immer ein Beispiel für polizeilichen Rassismus und die Gefahr rechtsextremistischen Gedankenguts sein.

Du gehst mit zwei Freunden durch einen Park und ihr redet ganz entspannt miteinander. Ein Freund erzählt von einer Ausei...
04/06/2026

Du gehst mit zwei Freunden durch einen Park und ihr redet ganz entspannt miteinander. Ein Freund erzählt von einer Auseinandersetzung mit 3 Männern am letzten Wochenende und beschreibt die Männer mit dem N-Wort. Du bist erstmal geschockt und weißt nicht genau wie du reagieren sollst. Wir haben ein paar Tipps für dich👇

Die Situation richtig einschätzen: Ihr seid befreundet und es ist noch eine dritte Person dabei, die unbeteiligt ist. Du willst das Gegenüber darauf aufmerksam machen, dass das Wort abwertend und entmenschlichend ist.

Positionieren, ohne zu konfrontieren: Du kannst erstmal nachfragen, ob die Person weiß, warum das Wort so rassistisch ist. Damit positionierst du dich direkt und gehst aber auch in einen Dialog.

Dein Freund entgegnet: „Wie soll ich die den sonst nennen”. Jetzt gibt verschiedene Herangehensweisen. Du könntest ihn darauf aufmerksam machen, dass schon diese Bemerkung wieder abwertend ist. Aber unser Tipp für deine Antwort: „Lieber Freund, sage einfach Menschen”. Damit machst du keine große Diskussion auf. Du machst dem Gegenüber freundlich klar, dass das N-Wort entmenschlichend ist.

Idealerweise sieht dein Freund jetzt ein, dass dieser Begriff rassistisch ist und, dass die Hautfarbe nicht für das Verhalten von Menschen verantwortlich ist. Wenn nicht, nimm dir Zeit für eine längere Diskussion.

Sei dir bewusst, dass du nicht immer deine Mitmenschen überzeugen kannst, aber du kannst es immer versuchen und dich positionieren. Hattest du auch schonmal eine ähnliche Situation? Dann schreib es in die Kommentare!! Und vergiss nicht, Gesicht zu zeigen! 🧡

Zugespitzte Bilder von Frauen und Männern sind im Alltag von Jugendlichen allgegenwärtig. Über soziale Medien ist der Ti...
03/06/2026

Zugespitzte Bilder von Frauen und Männern sind im Alltag von Jugendlichen allgegenwärtig. Über soziale Medien ist der Tipp zum richtigen Verhalten beim Dating und die richtige Fitness-Routine für den perfekten Körper nur einen Swipe entfernt. Geschlechterperformances sind Normalität. Schule bleibt von diesen Performances nicht unberührt. Dies betrifft sowohl Jugendliche als auch Lehrkräfte.

Schule hat das Potenzial, Räume zu öffnen und Gespräche gezielt zu suchen: In diesem Fachaustausch wollen wir gemeinsam mit Menschen aus der pädagogischen Praxis und der Politik der Frage nachgehen, wie wir diesem Gesprächsbedarf von Jugendlichen gerecht werden können.

Bitte meldet euch hier an:
https://www.gesichtzeigen.de/fachaustausch-schule-unter-druck-am-10-06-2026-in-7xjung

Adresse

Franz-Mehring-Platz 1
Berlin
10243

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