Förderverein Stadtbad Lichtenberg e.V.

Förderverein Stadtbad Lichtenberg e.V. Erforschung und Dokumentation der Entstehungs- geschichte der Bäder: Stadtbad-Lichtenberg und Flußbad-Lichtenberg

07/08/2026

1929 ausgestellt – heute verschollen. Wer kennt dieses Modell?

Bei unseren Forschungen zur Geschichte des Stadtbades Lichtenberg haben wir von den Berliner Wasserbetrieben vier historische Fotografien erhalten – und sie zeigen etwas Außergewöhnliches:

Ein aufwendiges Schnittmodell des Stadtbades, in dem sämtliche Rohrleitungen, die Heizung und die komplette Wasserversorgung sichtbar gemacht wurden. Man blickt wie in ein Puppenhaus in die aufgeschnittenen Geschosse – Schwimmhallen, Kellertechnik, jedes Rohr fein nachgebildet.

Gezeigt wurde es 1929 auf der großen Deutschen Ausstellung „Gas und Wasser" in Berlin – da war das Stadtbad gerade einmal ein Jahr in Betrieb. Ein handschriftlicher Vermerk auf einem der Fotos verweist auf ein „altes Museum in Charlottenburg".

Und dann verliert sich die Spur.

Hat das Modell Krieg und Nachkriegszeit überstanden? Steht es vielleicht bis heute unbeachtet in einem Depot oder einer technischen Sammlung?

👉 Wer Hinweise geben kann, melde sich bei uns! Die ganze Geschichte samt aller Fotos in unserem aktuellen Artikel.

📸 Fotos: Fritz Bettge, mit freundlicher Genehmigung der Berliner Wasserbetriebe

Fotografien der Berliner Wasserbetriebe zeigen ein Schnittmodell des Stadtbades Lichtenberg von der Ausstellung „Gas und Wasser“ 1929 — heute verschollen.

Stadtbad Lichtenberg: Der Senat hat geantwortet – eine Zukunftsstrategie gibt es noch immer nicht.Auf Initiative des Abg...
09/07/2026

Stadtbad Lichtenberg: Der Senat hat geantwortet – eine Zukunftsstrategie gibt es noch immer nicht.

Auf Initiative des Abgeordneten Prof. Dr. Martin Pätzold hat der Berliner Senat erstmals gebündelt zu zentralen Fragen rund um die Sanierungsgeschichte des Stadtbades Stellung genommen. Herzlichen Dank dafür!

Die Antwort bestätigt: Eine Gesamtsanierung wurde bereits 2021 geplant – aber nie finanziert, weil das Parlament keine Haushaltsmittel bereitgestellt hat. Rund 5 Millionen Euro wurden seit 1991 investiert, ohne dass nachvollziehbar wird, wofür genau. Fördermittel wurden geprüft, aber nie beantragt. Und als Perspektive für die Zukunft nennt der Senat erneut nur: ein weiteres Erbbaurechtsverfahren – oder den Verkauf.

Eine eigene politische Strategie des Landes Berlin? Fehlanzeige.

Wir haben die Antwort im Detail ausgewertet, alle offenen Fragen zusammengetragen – und erklären, welche Schritte der Förderverein jetzt geht: von der Akteneinsicht über parlamentarische Nachfragen bis zur Prüfung einer Petition und einer Eingabe an den Rechnungshof.

👉 Den vollständigen Artikel inkl. der Original-Dokumente (Schriftliche Anfrage & Senatsantwort als PDF) findet ihr hier:

Stadtbad Lichtenberg: Der Senat hat auf eine Schriftliche Anfrage geantwortet – doch eine tragfähige Zukunftsstrategie des Landes Berlin bleibt weiterhin aus. Eine Analyse.

30 Jahre Stillstand am Stadtbad Lichtenberg – und immer noch keine Antwort aus dem Roten Rathaus.Wenn heute über das Sta...
03/06/2026

30 Jahre Stillstand am Stadtbad Lichtenberg – und immer noch keine Antwort aus dem Roten Rathaus.

Wenn heute über das Stadtbad gesprochen wird, geht es fast nur noch um eine Zahl: rund 60 Millionen Euro Sanierungskosten. Schnell entsteht der Eindruck, das Gebäude sei einfach zu teuer geworden.

Doch die eigentliche Frage lautet anders:
Warum wurde über mehr als 30 Jahre hinweg keine tragfähige Entscheidung getroffen?
Bereits vor rund drei Jahrzehnten lagen konkrete Sanierungsplanungen vor – und nach unserem Kenntnisstand sogar Mittel dafür bereit. Kurz vor der Umsetzung wurden diese jedoch für andere Projekte verwendet. Was folgte, waren drei Jahrzehnte Stillstand.

Inzwischen ist auch das dritte Investorenverfahren gescheitert. Unser offener Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin ist bis heute unbeantwortet.
Die Zukunft des Stadtbades Lichtenberg ist nicht allein eine Frage des Geldes. Sie ist vor allem eine Frage des politischen Willens.

Stadtbad Lichtenberg: Nicht die heutigen Sanierungskosten sind das Problem, sondern drei Jahrzehnte fehlender Entscheidungen. Eine Bestandsaufnahme.

Wie hätte das Stadtbad Lichtenberg ursprünglich aussehen sollen?Zwischen 1918 und 1926 wurde das heutige Stadtbad mehrfa...
19/05/2026

Wie hätte das Stadtbad Lichtenberg ursprünglich aussehen sollen?

Zwischen 1918 und 1926 wurde das heutige Stadtbad mehrfach umgeplant. Eine besonders spannende frühe Idee: Der Eingang sollte direkt auf Straßenniveau liegen — kein Hochparterre, keine vorgelagerte Treppe. Offen, einladend, niedrigschwellig.

In Zusammenarbeit mit dem Berliner Architekturbüro KATANEO – Katja Jacobi haben wir diese nie realisierte Planungsphase rekonstruiert und in ein 3D-Modell überführt: ein zentraler überdachter Hof, ein Brunnen als Mittelpunkt, ein Glasdach, Sichtziegel und Keramik — und links wie rechts der Zugang zu den Schwimmhallen.

Was daraus geworden ist und warum sich das Konzept am Ende so grundlegend verändert hat, lest ihr im neuen Beitrag auf unserer Website.

Stadtbad Lichtenberg: 3D-Rekonstruktion einer nicht realisierten frühen Planungsphase mit ebenerdiger Erschließung, entstanden in Zusammenarbeit mit KATANEO.

🕯️ Zum 80. Todestag von Carl Samtleben (1878–1946)Carl Samtleben war weit mehr als ein Badleiter. Als erfahrener Badefac...
03/02/2026

🕯️ Zum 80. Todestag von Carl Samtleben (1878–1946)

Carl Samtleben war weit mehr als ein Badleiter. Als erfahrener Badefachmann prägte er den Betrieb des Stadtbads Neukölln und wirkte maßgeblich an der Planung des Stadt- bzw. Volksbads Lichtenberg mit. Seine betrieblichen Erfahrungen flossen direkt in die Lichtenberger Bauverwaltung ein und machten das Bad zu einem funktionierenden Großbetrieb moderner kommunaler Hygieneinfrastruktur.

Der Beitrag beleuchtet Samtlebens beruflichen Weg, seine Rolle im Verein der Badefachmänner, seine fachlichen Veröffentlichungen sowie seine Bedeutung für die Berliner Bädergeschichte – ergänzt um neue Quellen und biografische Details.

Carl Samtleben (1878–1946): Badleiter und Badefachmann. Schlüssel zur Planungs- und Betriebsgeschichte des Stadtbads Lichtenberg.

https://www.stadtbad-lichtenberg.de/aktuelles/historisches/otto-weis-mit-rudolf-gleye-verbunden-lebensweg-und-leistung-e...
17/01/2026

https://www.stadtbad-lichtenberg.de/aktuelles/historisches/otto-weis-mit-rudolf-gleye-verbunden-lebensweg-und-leistung-eines-lichtenberger-baubeamten-anlaesslich-seines-145-geburtstages/ -1741

Zum 145. Geburtstag von Otto Weis bietet sich die seltene Gelegenheit, eine weitere Persönlichkeit der Lichtenberger Baugeschichte zu würdigen, die lange Zeit erstaunlich wenig Konturen hatte. Über Jahrzehnte existierte in der öffentlichen Wahrnehmung im Wesentlichen nur ein fester Bezugspunkt: ...

Wer Lichtenberg heute verstehen will, sollte Dr.-Ing. Rudolf Gleye kennen – einen „leisen Modernisierer“, der nicht auf ...
29/12/2025

Wer Lichtenberg heute verstehen will, sollte Dr.-Ing. Rudolf Gleye kennen – einen „leisen Modernisierer“, der nicht auf Prestige, sondern auf technische und soziale Infrastruktur gesetzt hat.
Zum 145. Geburtstag schauen wir auf seine Arbeit als Bauingenieur und Stadtbaurat: vom Weitertragen der Stadtbad-Planung (Hubertusbad) bis zur riesigen Flussbadeanstalt an der Rummelsburger Bucht – inklusive einer Idee, die erstaunlich modern wirkt: Abwärme nutzen, statt sie zu verschwenden.

Am heutigen 26. Dezember wäre Dr.-Ing. Rudolf Gleye 145 Jahre alt geworden. Ein Jubiläum, das sich nicht nur für eine biografische Notiz eignet, sondern für eine Würdigung, die etwas Wesentliches über Lichtenberg erzählt: über eine Zeit, in der Stadtentwicklung nicht primär durch Prestige, ...

Der 21. Dezember ist ein überraschend starkes Datum für die Berliner Bädergeschichte: An diesem Tag erinnern wir an zwei...
29/12/2025

Der 21. Dezember ist ein überraschend starkes Datum für die Berliner Bädergeschichte: An diesem Tag erinnern wir an zwei Namen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben – und im Stadtbad Lichtenberg doch zusammenlaufen.

Oskar Lassar steht für die Idee, dass Hygiene öffentliche Infrastruktur sein muss (nicht Luxus). Ludwig Isenbeck hat dem Stadtbad mit den markanten Wasserspringerinnen sein „Gesicht“ gegeben – expressionistisch, dynamisch, bis heute ikonisch.

Ein kurzer, spannender Blick darauf, wie Sozialgeschichte, Baukunst und sogar Materialfragen (Kosten, Kunstsandstein, Alterung) in einem Gebäude zusammenfinden.

Der 21. Dezember ist für die Geschichte öffentlicher Bäder in Berlin ein bemerkenswertes Datum. Am 21. Dezember 2025 jährte sich der Todestag des Bildhauers Ludwig Isenbeck zum 67. Mal. Zufälligerweise fällt derselbe Kalendertag auch auf den Todestag von Oskar Lassar, bereits am 21.12.1907 als...

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Berlin
12623

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