Stelle für Jesidische Angelegenheiten e.V.

Stelle für Jesidische Angelegenheiten e.V. Die SJA e.V. ist ein religiöser, kultureller, sozialer und parteipolitisch unabhängiger Verein, der s zu Jesiden oder zur Arbeit des Vereins erkennbar ist.

Die „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ ist ein religiöser, kultureller, sozialer und parteipolitisch unabhängiger Verein, der sich für die Erhaltung und Anpassung der jesidischen Religion und Kultur mit dem modernen Weltfortschritt einsetzt. Alle Jesiden, sich zum Jesidentum bekennende Menschen, Anders- und Nichtgläubige mit dem Willen, Jesiden zu unterstützen, finden – unabhängig von ihrer H

erkunft – im Verein „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ Aufnahme. Der Verein ist den Prinzipien der Demokratie, Toleranz und gegenseitiger Achtung verpflichtet. Die „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ behält sich das Recht vor, zu Themen Stellung zu nehmen, sofern ein Zusammenhang zum Jesidentum bzw.

Islamismus: Anlässlich des Anschlags auf den CSD in Berlin hat unser Co-Vorsitzender Caspar Schliephack mit dem Rundfunk...
30/07/2026

Islamismus: Anlässlich des Anschlags auf den CSD in Berlin hat unser Co-Vorsitzender Caspar Schliephack mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) über die Aktivitäten von Islamisten in Brandenburg gesprochen.

Wir beobachten seit Jahren, dass die „Angebotslandschaft“ an islamistischen Online-Inhalten sich immer mehr ausdifferenziert, professionell produziert wird und ganz unterschiedliche Zielgruppen erreicht: bildungsnah genau wie bildungsfern, mit und ohne Migrationshintergund, in Großstädten aber auch im ländlichen Raum. Gleichzeitig wächst das islamistische Personepotential laut Behörden merklich an.

Mehr dazu im Link: https:///nkd.in/d5n3PihS

rbb24

Manche Bücher erzählen Geschichten. Andere bewahren die Wahrheit.Während die Welt über Extremismus und seine Folgen spri...
24/07/2026

Manche Bücher erzählen Geschichten. Andere bewahren die Wahrheit.

Während die Welt über Extremismus und seine Folgen spricht, erinnert das Buch unseres Vorsitzenden Gohdar Alkaidy mit S.R. Seido daran, was Hass und religiöser Fanatismus tatsächlich anrichten können. Es gibt den Opfern des Völkermords an den Jesiden eine Stimme und trägt dazu bei, dass ihr Leid nicht in Vergessenheit gerät.

Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag für unsere Gemeinschaft – für Erinnerung, Aufklärung und die Verantwortung, hinzusehen. Denn nur wer versteht, kann verhindern, dass sich Geschichte wiederholt.

Mehr lest Ihr auf t-online

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101357328/islamistischer-terror-ideologische-saat-droht-aufzugehen-.html

📚 GEWINNSPIEL – 20 Bücher zu gewinnenVor 12 Jahren begann der Völkermord an den Jesiden. Ihr Leid darf nicht vergessen w...
21/07/2026

📚 GEWINNSPIEL – 20 Bücher zu gewinnen

Vor 12 Jahren begann der Völkermord an den Jesiden. Ihr Leid darf nicht vergessen werden.

Anlässlich des Erscheinens von „Junglöwen des Kalifats“ und des Gedenktags am 03.08. verlosen wir 20 Exemplare des Buches.

So nimmst du teil:

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Die 20 Gewinnerinnen und Gewinner werden per Zufallsprinzip ausgelost.

Lasst uns gemeinsam erinnern, aufklären und dafür sorgen, dass diese Geschichten nicht in Vergessenheit geraten.

Teilnahmeschluss: 26.07.2026

20/07/2026

Unser Co-Vorsitzender Gohdar Alkaidy im Beitrag von WDRforyou zum IS-Prozess in München, bei dem es um ein Ehepaar geht, das wegen Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung und Vergewaltigung von Kindern verurteilt wurde.

Ein Herzensprojekt ist vollendet.Nach Jahren der Recherche und Arbeit hat unser Co-Vorsitzender  gemeinsam mit S. R. Sei...
19/07/2026

Ein Herzensprojekt ist vollendet.

Nach Jahren der Recherche und Arbeit hat unser Co-Vorsitzender gemeinsam mit S. R. Seido das Buch „Junglöwen des Kalifats – Eine gestohlene Kindheit“ veröffentlicht.

Ein wichtiges Buch, das dazu beitragen soll, das Schicksal der jesidischen Gemeinschaft und insbesondere der betroffenen Kinder und jungen Erwachsenen wieder stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Vielen herzlichen Dank an alle Mitwirkende, insbesondere an Dr. Michael Blume .gg.antisemitismusbw , der das Vorwort geschrieben hat.

Unser Mitglied Davas Sansar nahm am Hertie Summit 2026 in Berlin teil. Die Veranstaltung brachte Persönlichkeiten aus Po...
20/06/2026

Unser Mitglied Davas Sansar nahm am Hertie Summit 2026 in Berlin teil. Die Veranstaltung brachte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Stiftungswesen zusammen, um über die Zukunft von Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und politischer Teilhabe zu diskutieren.

Im Rahmen der Veranstaltung hatte er die Gelegenheit, mit zahlreichen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen, darunter auch der ehemalige Bundesaußenminister und Vizekanzler Joschka Fischer.

Der Hertie Summit bietet eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen engagierten Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und stärkt den Dialog über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen unserer Demokratie.

Vom Asylheim zum Master  ist jemand, der nicht mit großen Parolen auftritt. Kein lautes Pathos, keine dramatischen Wende...
09/04/2026

Vom Asylheim zum Master

ist jemand, der nicht mit großen Parolen auftritt. Kein lautes Pathos, keine dramatischen Wendepunkte – vielmehr eine Geschichte, die gerade deshalb beeindruckt, weil sie so vielen ähnelt, und dennoch für sich steht. Und weil sie zeigt, was möglich ist, wenn Ehrgeiz auf Ausdauer trifft.

Daxwaz wurde in Deutschland geboren – als erstes Kind seiner Familie. Alle seine Geschwister kamen noch in der Heimatregion zur Welt, in der Grenzregion zwischen der Türkei und Syrien. Seine Familie war 1989 nach Deutschland geflüchtet. Eine andere Zeit, wie er sagt. Die Stimmung gegenüber Geflüchteten sei damals offener gewesen, die Willkommenskultur spürbarer. Das habe seinen Eltern das Ankommen erleichtert.

Seine frühesten Erinnerungen führen nicht in ein Einfamilienhaus oder auf einen idyllischen Spielplatz, sondern in ein Asylheim in Detmold. Drei oder vier Jahre alt war er damals. Viel ist verschwommen – aber er weiß noch, dass sie dort wohnten. Für ihn war das normal. Er kannte nichts anderes. Und vielleicht liegt genau darin eine Stärke: Wer nichts anderes kennt, empfindet manches nicht als Mangel, sondern als Realität.

In unserer Reihe „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“ stellt die Stelle für Jesidische Angelegenheiten junge Jesidinnen und Jesiden vor, die in Deutschland und Europa nicht nur eine neue Heimat gefunden haben, sondern mit besonders gutem Beispiel in unserer Gesellschaft vorangehen und uns zeigen, wie Integration und das Erfüllen individueller Träume Hand in Hand gehen.

Mehr lest Ihr auf unserer Seite www.JESIDEN.org

In unserer Reihe „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“ stellt die Stelle für Jesidische Angelegenheiten junge Jesidinnen und Je...
28/02/2026

In unserer Reihe „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“ stellt die Stelle für Jesidische Angelegenheiten junge Jesidinnen und Jesiden vor, die in Deutschland und Europa nicht nur eine neue Heimat gefunden haben, sondern mit besonders gutem Beispiel in unserer Gesellschaft vorangehen und uns zeigen, wie Integration und das Erfüllen individueller Träume Hand in Hand gehen.

Wenn wir unsere heutige Interviewpartnerin mit drei Worten beschreiben müssten, wären es wohl: Haltung. Herz. Hoffnung. Und vielleicht noch ein viertes: Verantwortung.

Denn Verantwortung zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Geschichte – nicht als Bürde, sondern als bewusste Entscheidung.

Geboren wurde Dilveen Al-Moussa in Xanke im Irak.

Mehr auf www.Jesiden.org unter der Rubrik „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“



Heute, am 23. Februar 2026, wird im Innenausschuss des Deutschen Bundestags ein Gesetzesentwurf und ein Antrag über das ...
23/02/2026

Heute, am 23. Februar 2026, wird im Innenausschuss des Deutschen Bundestags ein Gesetzesentwurf und ein Antrag über das Aufenthaltsrecht aller bis zu einem Stichtag in Deutschland lebenden Jesiden mit irakischer Staatsangehörigkeit diskutiert.

Was auf den ersten Blick wirkt wie eine humanitäre Entscheidung zum Schutz der Jesiden, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Vorhaben mit fataler Signalwirkung an die im Irak verbleibende jesidische Gemeinschaft:

Wer geht, wird geschützt, wer bleibt, bleibt schutzlos.

Der Grund: Das Vorhaben ignoriert alle bei der Anerkennung empfohlenen Maßnahmen, die der jesidischen Gemeinschaft im Irak eine Bleibeperspektive in ihrer traditionellen Heimat ermöglicht hätten. Keine Spur vom Wiederaufbau, von Unterstützung bei der Entschärfung von Minen und bei der Wiederherstellung von Lebensgrundlagen. Jesidisches Leben im Irak abseits von Flüchtlingslagern bleibt so unmöglich.

Stattdessen das Signal: jeder, der es aus dem Irak nach Deutschland schafft, darf bleiben.

Hier droht durch einen kurzsichtigen Beschluss mittel- bis langfristig ein staatlich geförderter Exodus der Jesiden aus dem Irak. Das darf nicht die Antwort auf den Völkermord sein!

Wir mahnen zur Beibehaltung der individuelle Schutzbedürftigkeit, um besonders vulnerable Personen in Deutschland ein Leben zu ermöglichen - bei gleichzeitiger Umsetzung der 2023 vom Bundestag empfohlenen Maßnahmen, um Fluchtursachen zu bekämpfen und die Zukunft jesidischen Lebens im Irak zu sichern!

Adresse

Platz Der Republik 1
Berlin
11011

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