Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.

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Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. Mit dem Patientenverfügungsgesetz vom 1. Juni 2010 unterstreicht dies.

Wir sind eine Bürgerrechts- und Patientenschutzorganisation, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 dem lebenslangen Selbstbestimmungsrecht des Menschen verpflichtet fühlt. ist eine Patientenschutzorganisation, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 dem lebenslangen Selbstbestimmungsrecht des Menschen verpflichtet fühlt. September 2009 ist vom Gesetzgeber endlich eine wichtige Grundlage geschaffen worden, um den erklärten Patientenwillen auch in der medizinischen Praxis umzusetzen. Ein entsprechendes Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 25. Mit den ausgefeilten Patientenverfügungs-Formularen der DGHS können Sie Ihren Willen sicher und eindeutig dokumentieren. Die Hinterlegung und zusätzlich einen Notfall-Ausweis (mit 24-Stunden-Abruf im Internet) bieten wir nicht nur unseren Mitgliedern an. Darüber hinaus bieten wir: Rechtsschutz für die Durchsetzung der Patientenverfügung, jahrzehntelanges Expertenwissen, Info-Telefon zu Fragen der Schmerztherapie und Hospiz-Adressen sowie bundesweit viele ehrenamtliche Ansprechpartner und Veranstaltungen auch in Ihrer Wohnortnähe. Die DGHS leistet selbst weder Sterbehilfe noch Beihilfe zum Freitod!

08/10/2026

„Sterben dürfen ist ein Akt von Menschlichkeit.“

In einer Folge des Podcasts „Klug & Tod“ spricht Bestattungsunternehmer und Autor Eric Wrede über seinen Alltag, seine Erfahrungen mit dem Sterben und darüber, was es bedeutet, Menschen am Lebensende wirklich in den Mittelpunkt zu stellen.
Dabei geht es auch um die Frage, warum die Entscheidung über das eigene Leben und Sterben immer bei dem Menschen selbst beginnen sollte. Warum Menschlichkeit nicht bedeutet, Entscheidungen für andere zu treffen, sondern ihnen zuzuhören, ihre Wünsche ernst zu nehmen und ihnen Raum für ihre eigenen Entscheidungen zu geben.

Eric Wrede erlebt in seiner Arbeit nahezu täglich, wie wichtig es ist, offen über Sterben, Tod und Trauer zu sprechen. Und vor allem: diese Gespräche niedrigschwellig zu führen, ohne Angst, Tabus oder Berührungsängste.

Die ganze Folge findet ihr auf YouTube und überall dort, wo es Podcasts gibt. „Klug & Tod“ ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).



Wenn Sie Hilfe brauchen oder sich Sorgen um jemanden machen:
Telefonseelsorge (kostenlos & anonym, 24/7)
0800 1110111 und 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de
In Notfällen: 112

06/10/2026

Als Ärztin ist es Annika Pollex ein Anliegen, dass ihre Patient:innen ihre Möglichkeiten im Leben und am Lebensende kennen. Durch ihre Arbeit unter anderem in der Onkologie begleitet und berät sie auch Menschen in der letzten Lebensphase.

Auf humanes-sterben.info spricht sie darüber, wie Informationen und Aufklärung dazu beitragen, dass Menschen selbstbestimmt Entscheidungen treffen können.

Schaut euch ihre und weitere Geschichten an unter:
humanes-sterben.info

Wenn Sie Hilfe brauchen oder sich Sorgen um jemanden machen:
Telefonseelsorge (kostenlos & anonym, 24/7) 0800 1110111 und 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de
In Notfällen: 112

01/10/2026

„Da hat niemand reinzureden.“

In dieser Folge von „Klug & Tod“ spricht Johanna Klug mit Roswita Quadflieg: Schriftstellerin, Verlegerin und eine der bedeutendsten Buchgestalterinnen ihrer Generation. Sie illustrierte unter anderem Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Tod und dem Sterben.

Im Gespräch erzählt Roswita Quadflieg, warum für sie die Selbstbestimmung am Lebensende eine zentrale Frage ist. Sie spricht über den Tod ihres Bruders, der mit 33 Jahren starb, über ihren Vater und ihr aktuelles Buch „Ich will lieber schweigen“ und darüber, was es für sie bedeutet, selbstbestimmt über das eigene Lebensende entscheiden zu können.

Es geht um die Frage, warum Menschen ausgerechnet beim Sterben ihre eigene Kompetenz abgesprochen wird. Um Pflegebedürftigkeit, den Gedanken an ein Pflegeheim und darum, wer eigentlich über das eigene Lebensende bestimmen sollte. Roswita macht deutlich: Wenn es um die eigene Entscheidung am Lebensende geht, möchte sie nicht, dass andere darüber hinweg entscheiden oder ihr hineinreden.

Seit 2020 ist Roswita Quadflieg Botschafterin der DGHS. Für sie steht fest: Die Selbstbestimmung über den Tod darf in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr verhandelbar sein.

Die Folge findet ihr auf YouTube und überall dort, wo es Podcasts gibt. „Klug & Tod“ ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).

Wenn Sie Hilfe brauchen oder sich Sorgen um jemanden machen:
Telefonseelsorge (kostenlos & anonym, 24/7)
0800 1110111 und 0800 1110222
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„Sterbehilfe wird zum Massenphänomen.“ Diese Sorge wird immer wieder geäußert. Kritiker warnen vor einem „Dammbruch“, ei...
29/09/2026

„Sterbehilfe wird zum Massenphänomen.“ Diese Sorge wird immer wieder geäußert. Kritiker warnen vor einem „Dammbruch“, einer „Normalisierung“, oder sprechen von einem „Irrweg“. Die Zahlen geben das aber nicht her.

Bei über einer Million Sterbefällen pro Jahr vermittelt die DGHS rund 900 Freitodbegleitungen (2025). Das entspricht etwa einem Promille aller Sterbefälle. Von einem Massenphänomen kann keine Rede sein.

Richtig ist: Die Zahlen steigen. 2022 waren es bei der DGHS 229 Freitodbegleitungen, 2024 bereits 623, 2025 rund 900. Dazu kommen die Fälle weiterer Organisationen in Deutschland. Wir schätzen die Gesamtzahl assistierter Suizide für das Jahr 2025 auf 2.000.

Das ist vor allem eine Folge wachsender Bekanntheit der Möglichkeiten am Lebensende und der wachsenden Zahl hochaltriger Menschen. Mit zunehmender Information nehmen mehr Menschen die Möglichkeit der Suizidhilfe in Anspruch.

Falsch ist: Dass ein „Dammbruch“ stattgefunden hat oder zu befürchten ist.

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“Ein wunderschönes Ende, wie ich mir vorstellen kann.”  Das sagt Ulrich Bartels über seine Mutter, die sich für eine Fre...
23/09/2026

“Ein wunderschönes Ende, wie ich mir vorstellen kann.” Das sagt Ulrich Bartels über seine Mutter, die sich für eine Freitodbegleitung entschieden hat.

Auf humanes-sterben.info erzählt er die Geschichte seiner Mutter, erklärt warum sie sich für diese Möglichkeit entschieden hat und erinnert sich an ihren Abschied voneinander.

Schaut euch seine und weitere Geschichten an unter:
www.humanes-sterben.info

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Eine Patientenverfügung bedeutet: Selbstbestimmung bewahren, auch für Situationen, in denen man den eigenen Willen nicht...
16/09/2026

Eine Patientenverfügung bedeutet: Selbstbestimmung bewahren, auch für Situationen, in denen man den eigenen Willen nicht mehr äußern kann.

Mit einer Patientenverfügung legen Sie schriftlich fest, welche medizinischen Maßnahmen Sie ablehnen und in welchen Situationen Ihre Verfügung gelten soll. Sie hilft dabei, Ihren persönlichen Willen zu medizinischen Behandlungen klar festzuhalten und gibt Angehörigen sowie behandelnden Ärztinnen und Ärzten Orientierung.

Eine Patientenverfügung ist nicht nur für ältere Menschen sinnvoll. Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung kann jede und jeden treffen. Deshalb ist sie für alle volljährigen Menschen eine wichtige Form der Vorsorge.

Wichtig ist: Eine Patientenverfügung sollte möglichst konkret formuliert, regelmäßig überprüft und gut zugänglich aufbewahrt werden. Je genauer Sie Ihren Willen festhalten, desto besser kann er im Ernstfall berücksichtigt werden.

Für DGHS-Mitglieder ist die Patientenverfügung über den DGHS-Notfall-Ausweis jederzeit abrufbar. So ist sie im Ernstfall über den QR-Code schnell verfügbar und Ihr Wille kann leichter berücksichtigt werden.

Denn Vorsorge heißt: den eigenen Willen rechtzeitig festhalten und zugänglich machen.

Mehr Informationen zur Patientenverfügung:
www.dghs.de/patientenverfuegung

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10/09/2026

„Assistierter Suizid ist hier in Deutschland legal.“

In dieser Folge von „Klug & Tod“ spricht Johanna Klug mit Roswita Quadflieg: Schriftstellerin, Verlegerin und eine der bedeutendsten Buchgestalterinnen ihrer Generation. Sie illustrierte unter anderem Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Tod und dem Sterben.

Sie sprechen über über die rechtliche Situation rund um den assistierten Suizid und darüber, warum trotz der bestehenden Rechtslage bei vielen Ärzt große Unsicherheit darüber herrscht, was erlaubt ist und welche Konsequenzen drohen. Im Gespräch erzählt Roswita Quadflieg, warum sie heute keine Angst mehr vor dem Tod hat. Sie spricht über den Tod ihres Bruders, der mit 33 Jahren starb, über ihren Vater und ihr aktuelles Buch „Ich will lieber schweigen“ und darüber, was es für sie bedeutet, selbstbestimmt über das eigene Lebensende entscheiden zu können.

Seit 2020 ist Roswita Quadflieg Botschafterin der DGHS. Für sie steht fest: Die Selbstbestimmung über den Tod darf in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr verhandelbar sein. Ein Gespräch über Tod und Freiheit, über Angst und Selbstbestimmung und über die Frage, was ein gutes Leben bis zuletzt ausmacht.

Die Folge findet ihr auf YouTube und überall dort, wo es Podcasts gibt. „Klug & Tod“ ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).
https://youtu.be/aXN0kNqi3T8

Wenn Sie Hilfe brauchen oder sich Sorgen um jemanden machen:
Telefonseelsorge (kostenlos & anonym, 24/7)
0800 1110111 und 0800 1110222
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Angelika Salzburg-Reige weiß aus Erfahrung: Mit Freitodbegleitung kann ein friedliches Lebensende gelingen. Sie ist seit...
08/09/2026

Angelika Salzburg-Reige weiß aus Erfahrung: Mit Freitodbegleitung kann ein friedliches Lebensende gelingen. Sie ist seit vielen Jahren Sprecherin des Arbeitskreises Selbstbestimmtes Sterben Oldenburg und setzt sich aktiv dafür ein, dass Menschen ihre Entscheidungen am Lebensende selbstbestimmt treffen können.

Auf humanes-sterben.info erzählt sie mehr über ihre Haltung – und auch andere Menschen teilen dort ihre persönlichen Perspektiven und Erfahrungen.

Schaut euch ihre und weitere Geschichten an unter:
www.humanes-sterben.info

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Telefonseelsorge (kostenlos & anonym,
24/7)0800 1110111 und 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de
In Notfällen: 112

03/09/2026

„Ich habe seitdem keine Angst mehr vor dem Tod.“

In dieser Folge von „Klug & Tod“ spricht Johanna Klug mit Roswita Quadflieg: Schriftstellerin, Verlegerin und eine der bedeutendsten Buchgestalterinnen ihrer Generation. Sie illustrierte unter anderem Michael Endes „Die unendliche Geschichte“ und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Tod und dem Sterben.

Im Gespräch erzählt Roswita Quadflieg, warum sie heute keine Angst mehr vor dem Tod hat. Sie spricht über den Tod ihres Bruders, der mit 33 Jahren starb, über ihren Vater und ihr aktuelles Buch „Ich will lieber schweigen“ und darüber, was es für sie bedeutet, selbstbestimmt über das eigene Lebensende entscheiden zu können.
Es geht um die Frage, wie viel Freiheit wir am Ende unseres Lebens behalten möchten. Um Pflegebedürftigkeit, den Gedanken an ein Pflegeheim und darum, ob ein längeres Leben tatsächlich immer die bessere Entscheidung ist. Roswita sagt klar: Sie möchte nicht um jeden Preis länger leben, wenn sie dafür ihre Möglichkeit zur freien Entscheidung verliert.

Seit 2020 ist Roswita Quadflieg Botschafterin der DGHS. Für sie steht fest: Die Selbstbestimmung über den Tod darf in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr verhandelbar sein.

Ein Gespräch über Tod und Freiheit, über Angst und Selbstbestimmung und über die Frage, was ein gutes Leben bis zuletzt ausmacht.

Die Folge findet ihr auf YouTube und überall dort, wo es Podcasts gibt. „Klug & Tod“ ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).
https://www.youtube.com/watch?v=aXN0kNqi3T8&t=1450s

Wenn Sie Hilfe brauchen oder sich Sorgen um jemanden machen:
Telefonseelsorge (kostenlos & anonym, 24/7)
0800 1110111 und 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de
In Notfällen: 112

Ärzt:innen begleiten Menschen am Lebensende bereits heute. Etwa in der Palliativmedizin, im Hospiz oder beim bewussten V...
01/09/2026

Ärzt:innen begleiten Menschen am Lebensende bereits heute. Etwa in der Palliativmedizin, im Hospiz oder beim bewussten Verzicht auf lebensverlängernde Therapien. Das ist Teil der medizinischen Praxis.

Auch berufsrechtlich hat sich die Lage verändert: Seit 2021 ist die Suizidassistenz für Ärzt:innen nicht mehr verboten.

Gleichzeitig gilt: Niemand ist dazu verpflichtet. Für Ärzt:innen bleibt die Mitwirkung
an einer Suizidassistenz eine persönliche Gewissensentscheidung.

Ethisch steht heute die Selbstbestimmung der Patient:innen im Mittelpunkt. Das spiegelt sich auch im Genfer Gelöbnis wider, das die Achtung der Autonomie
ausdrücklich betont.

Weitere Informationen findet ihr unter:
www.dghs.de

Wenn Sie Hilfe brauchen oder sich Sorgen um jemanden machen:
Telefonseelsorge (kostenlos & anonym, 24/7)
0800 1110111 und 0800 1110222
www.telefonseelsorge.de
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