21/09/2026
𝗪𝗲𝗹𝘁-𝗔𝗹𝘇𝗵𝗲𝗶𝗺𝗲𝗿-𝗧𝗮𝗴: 𝗘𝗿𝗻ä𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗶 𝗗𝗲𝗺𝗲𝗻𝘇 𝗺𝗶𝘁𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻
Am 𝟮𝟭. 𝗦𝗲𝗽𝘁𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗪𝗲𝗹𝘁-𝗔𝗹𝘇𝗵𝗲𝗶𝗺𝗲𝗿-𝗧𝗮𝗴. Ein guter Anlass, auch auf einen Aspekt aufmerksam zu machen, der im Verlauf einer Demenzerkrankung zunehmend an Bedeutung gewinnt: 𝗘𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗿𝗶𝗻𝗸𝗲𝗻.
Gewichtsverlust kann bereits früh auftreten. Mit fortschreitender Erkrankung können unter anderem nachlassender Appetit, Schwierigkeiten bei Einkauf und Zubereitung von Mahlzeiten, eingeschränkte Aufmerksamkeit, der Verlust von Essfertigkeiten oder Schluckstörungen hinzukommen. 𝗗𝗶𝗲 𝗘𝗦𝗣𝗘𝗡-𝗟𝗲𝗶𝘁𝗹𝗶𝗻𝗶𝗲 betont deshalb, dass Ernährungsversorgung ein fester Bestandteil der Demenzversorgung sein sollte.
Wichtig sind unter anderem
🔹 ein regelmäßiges Screening auf Mangelernährung und Dehydratation,
🔹 die Beobachtung des Körpergewichts und
🔹 eine individuell angepasste Unterstützung beim Essen und Trinken.
Auch eine angenehme, möglichst ablenkungsarme Essumgebung, gemeinsame Mahlzeiten sowie geeignete Ess- und Trinkhilfen können unterstützen.
Bei oder entsprechendem Risiko können außerdem angereicherte Speisen, zusätzliche Zwischenmahlzeiten, Fingerfood oder Trinknahrung sinnvoll sein. dient dabei der Verbesserung der Energie- und Proteinaufnahme und des Ernährungszustands, nicht der Behandlung der kognitiven Einschränkungen.
Wichtig ist auch: 𝗘𝗶𝗻𝗲 𝘀𝗽𝗲𝘇𝗶𝗲𝗹𝗹𝗲 „𝗗𝗲𝗺𝗲𝗻𝘇𝗱𝗶ä𝘁“ 𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. Ketogene Ernährung, Omega-3-Supplemente oder andere Nahrungsergänzungsmittel werden nicht routinemäßig empfohlen, um die kognitive Funktion zu verbessern oder den weiteren Abbau aufzuhalten.
Im Mittelpunkt stehen eine bedarfsgerechte Ernährung, der Erhalt vorhandener Fähigkeiten und möglichst viel Lebensqualität.
➡️ 𝗭𝘂𝗿 𝗘𝗦𝗣𝗘𝗡-𝗟𝗲𝗶𝘁𝗹𝗶𝗻𝗶𝗲 „𝗡𝘂𝘁𝗿𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗮𝗻𝗱 𝗛𝘆𝗱𝗿𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝗻 𝗗𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁𝗶𝗮 – 𝗨𝗽𝗱𝗮𝘁𝗲 𝟮𝟬𝟮𝟰“: https://tinyurl.com/bdfnhjzd