Frauenkreise Berlin

Frauenkreise Berlin Die Frauenkreise sind ein intersektional-feministisches und transkulturelles Projekt, nicht nur für Frauen*.

Wir organisieren Lesungen, Paneldiskussionen, Seminare, Workshops, Filmvorführungen, Vorträge uvm. Wir:
- reflektieren und diskutieren in Gruppen, Film- und Lesereihen Themen zu Identität, Migration und Geschlechterverhältnis
- vernetzen und fördern kunst- und kulturschaffende Frauen
- bieten Vorträge, Kurse und Workshops zur individuellen Entfaltung und Steigerung des Wohlbefindens
- beraten und

unterstützen Frauen in besonderen Lebenslagen und bieten Frauen, die neue Wege suchen, Orientierung und Stärkung

FEMINISTISCHE LESEGRUPPE « Die Literatur der Befreiung! »VOL. 11 Wir besprechen Der letzte Himmel von Alena Jabarine/ Mi...
16/06/2026

FEMINISTISCHE LESEGRUPPE « Die Literatur der Befreiung! »
VOL. 11 Wir besprechen Der letzte Himmel von Alena Jabarine/ Mittwoch, 1. Juli / 18:30 Uhr

Wir besprechen den Soundtrack und die Literatur der Befreiung! Wir lesen und analysieren zusammen Rap-Lyrics, Song-Texte, Poetry, Zeitungsartikel, Romane oder Sachbücher und erarbeiten uns gemeinsam eine dekoloniale, intersektionale feministische Perspektive auf die Texte.
Und umgekehrt erschließen wir, was die Texte umgekehrt für ein Licht auf uns selbst, unsere Realitäten werfen und welche intersektional-feministischen Erkenntnisse wir daraus gewinnen können.

Für diese Ausgabe lesen wir „Der letzte Himmel. Meine Suche nach Palästina“ von Alena Jabarine und werden am 1. Juli bis einschließlich Kapitel 8 gemeinsam darüber sprechen.

Bunte Eiskugeln, süße Säfte, lange laue Nächte mit zirpenden Grillen - eingebettet in die Geborgenheit einer großen Familie. Diese Bilder prägen Alena Jabarines Erinnerungen an die Sommer ihrer Kindheit. Weniger als 20 Kilometer trennen das Haus ihrer Großeltern, das sich im heutigen Israel befindet, vom besetzten palästinensischen Gebiet. Als Kind hatte sie nur eine Ahnung davon, dass eine zunächst unsichtbare Grenze dieses Land in zwei Welten teilt - mit großen Unterschieden, was die Rechte, die Lebenserwartungen und auch den Status in den Augen der Welt angeht.
Anfang 2020 zog Jabarine nach Ramallah, um zu verstehen, was »Palästina« bedeutet: für die Menschen auf der einen Seite der Mauer und für die auf der anderen. Und für ihre eigene Identität. In ihrem Buch erzählt sie Geschichten von Menschlichkeit und Lebensfreude, aber auch von Widerstand. Geschichten, die dabei helfen, die Realität in Israel und Palästina zu verstehen.

Falls Ihr dazu kommen möchtet, meldet euch hier: [email protected]

WORKSHOP „Das ist Repression!“ - Empowerment und kollegiale Beratung für politisch EngagierteIm Angesicht zunehmender po...
16/06/2026

WORKSHOP „Das ist Repression!“ - Empowerment und kollegiale Beratung für politisch Engagierte

Im Angesicht zunehmender politischer Repression in Deutschland begleitet Trainerin und Supervisorin Ricke Merighi einen Austausch zu Ressourcen, Kompetenzen und Visionen zur Stärkung der solidarischen Selbsthilfe- Netzwerke. Mit der wachsenden politischen Repression in Deutschland sehen sich politisch engagierte sowohl mit Stress als auch mit realen Gefahren konfrontiert. Politische Repression zeigt sich in vielfältigen Formen: die willkürliche und besonders strenge Anwendung und auch das Brechen von Gesetzen gegenüber Schwarzen Menschen, Menschen of Color, muslimisch und arabisch gelesenen Menschen und besonders auch gegenüber rassifizierten FLINTA*; Polizeigewalt bei Demonstrationen, staatliche Einschüchterungen, sowie institutionelle Repression und systematisches Silencing...
Der Staat kann bspw. nicht-deutschen Bürger*innen signalisieren, dass ihr Aufenthaltsrecht an politisches Stillhalten gebunden ist, oder ihnen Wege zur Staatsbürgerschaft verwehren, wenn sie zu aktiv sind. In diesem Workshop möchten wir den Teilnehmenden Raum geben, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam reflektieren, welche Ressourcen es gibt, um sich untereinander in den Communities zu unterstützen. Der Workshop ist offen für alle Betroffene (!) von Repression (all gender). Eintritt gegen Spende ab 5 Euro.

Anmeldung: [email protected]

ABSCHIEDSKREISE FÜR FRAUEN*Abschied und Trauer sind Teil des Lebens und zeigen sich auf viele Arten: der Verlust eines g...
08/06/2026

ABSCHIEDSKREISE FÜR FRAUEN*

Abschied und Trauer sind Teil des Lebens und zeigen sich auf viele Arten: der Verlust eines geliebten Menschen, das Verlassen eines Landes, Veränderungen in Beziehungen oder Rollen, sowie andere Lebensprozesse. Oft finden diese Formen der Trauer jedoch keinen Raum, in dem sie ausgedrückt, gehalten und integriert werden können.
Die „Abschiedskreise-circulo de duelos“ sind ein Begegnungsraum für Frauen*, in dem unterschiedliche Abschiedserfahrungen in einem geschützten, respektvollen und vertrauensvollen Rahmen geteilt und verarbeitet werden können.

Lorena Mercado Mejorada ist Diplom-Psychologin, Coachin und Supervisorin, sie lebt und arbeitet in Berlin.

Die Abschiedskreise werden alle 4-8 Wochen stattfinden, es wird Kreise auf Deutsch und auf Spanisch geben.

Anmeldung: [email protected]

Methoden der Interviewführung und des dekolonialen ErzählensIm ersten Teil des Workshops beschäftigten wir uns mit domin...
03/06/2026

Methoden der Interviewführung und des dekolonialen Erzählens

Im ersten Teil des Workshops beschäftigten wir uns mit dominanten medialen und institutionellen Darstellungen Palästinas. Im zweiten Teil geht es um die Frage, wie verdrängte Erfahrungen im Kontext Palästinas bewahrt und weitergegeben werden können; besonders dort, wo Schweigen, Trauma und Tabus eine Rolle spielen. Durch Gespräche, gemeinsame Reflexionen und praktische Übungen lernen die Teilnehmenden, wie Interviews geführt und Lebensgeschichten respektvoll dokumentiert werden können. Wir verstehen Oral History als Methode und politischen Akt; als Möglichkeit, dominante Erzählungen zu hinterfragen und das Recht auf die eigene Geschichte zurückzufordern. Es geht um Fragen von Verantwortung, Zuhören, Vertrauen und den Umgang mit sensiblen Erfahrungen.

Das Palästinensische Feministische Archiv Berlin ist ein Kollektiv, das die palästinensische Geschichte in Deutschland dokumentiert, bewahrt und sichtbar macht. Die Archivpraxis ist widerständig, feministisch und antikolonial. Der Workshop wird angeleitet von Amina und Farid.

Der Workshop ist offen für alle Gender.
Eintritt gegen eine Spende ab 5 Euro (Einnahmen werden gespendet).
Anmeldungen an: [email protected]

Im dritten Teil der Reihe der Telegrafenberg-Krimis von Lorna Elijahu Johannsen und Jobst Heitzig arbeitet der queere Ma...
03/06/2026

Im dritten Teil der Reihe der Telegrafenberg-Krimis von Lorna Elijahu Johannsen und Jobst Heitzig arbeitet der queere Mathematiker Luzian Keller zwar immer noch auf dem Telegrafenberg, aber ein Forschungsprojekt führt ihn bis nach Marseille, dort brennen im Umland nicht nur die Pinien. In Potsdam schlugen Keller Flammen des Hasses entgegen, schwul und aktiv zu sein ist inzwischen brandgefährlich. Keller ergreift seine Chance, von der Bildfläche zu verschwinden, raus aus der Gefahrenzone, und gerät an andere Brandherde als er erwartet. Nicht jeder, der auftaucht, ist real, nobody is perfect, kein Grund für Keller, aufzugeben. Hilfe kommt von unerwarteter Seite, auch Killer haben Gefühle. Schwarmintelligenz findet noch immer eine Lösung. Erkenntnisse der Klimafolgenforschung sind ebenso Teil der Krimis wie Aspekte queeren Lebens in Brandenburg und anderswo.

Lorna Elijahu Johannsen, nonbinär, an der Elbe geboren, mit Standbeinen in Berlin, Wien, Wittstock und Marseille, ist gelernte Drehbuchautorin und schreibt Romane, Krimis, Geschichten für Kinder und Lyrik, dreht Filme und betätigt sich gelegentlich auch als gestaltende Künstlerin. Jobst Heitzig, Mathematiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, ist Co-Autor des Kiminalromans, er ist aber an dem Tag der Lesung verhindert.

(swipe for English slides)Yves Sakila ist nach einer gewaltsamen Fixierung durch Sicherheitskräfte in Dublin am 15. Mai ...
30/05/2026

(swipe for English slides)
Yves Sakila ist nach einer gewaltsamen Fixierung durch Sicherheitskräfte in Dublin am 15. Mai 2026 gestorben.
Ein weiterer Tod durch staatliche Gewalt in einer Realität von Anti-Schwarzem Rassismus.
Das sind keine Einzelfälle.

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Yves Sakila died after a violent restraint by security forces in Dublin on 15 May 2026.
Another death through state violence in a reality shaped by anti-Black racism.
These are not isolated cases.

Eid al-Adha Mubarak 🩷Gedanken bei allen, die nicht sicher oder frei feiern können. Solidarität und Frieden für alle.
28/05/2026

Eid al-Adha Mubarak 🩷
Gedanken bei allen, die nicht sicher oder frei feiern können. Solidarität und Frieden für alle.

28/04/2026

Online Panel-Talk „Radical Social Work – Confronting Institutional Violence“
Abolitionist ideas and critical perspectives on social work

Thursday, 30th April 2026
6-8 PM

Jetzt anmelden! Register now!
On the Webseite frauenkreise-berlin.de or via E-Mail to [email protected]

What is it about?

To what extent is institutionalised social work in Germany and in general a tool for social justice? Can it even be that? Historically, social work has been primarily concerned with ‘shaping’ societies in the sense of a Eurocentric, white bourgeois norm and criminalising poverty, addiction, queerness, resistance to enslavement and oppression, and anyone and anything that challenged this norm, anyone who refused to conform or failed to fit in.

Can social work critically analyse this history and truly shake it off? Can it be radical or revolutionary and at the same time institutionalized? And what does it take to transform this discipline?

We speak with:

Dora Teloni (professor of social work/University of West Attica – Greece),

Lea Ulmer (PhD candidate in Sociology at Goethe University Frankfurt am Main) and

Alan Dettlaff (professor and former dean of the University of Houston Graduate College of Social Work / founder of the upEND movement / author)

about present and history of social work and about what tomorrow's generations of social workers can contribute to overcoming the contradictions of the discipline.

Registration: [email protected] or through website frauenkreise-berlin.de

Registered participants will receive the meeting link on the day before the event.

Donations starting from 2 EUR welcome:

via PayPal: [email protected]
or
via bank transfer:
Name: AGAPI e. V.
IBAN: DE34 1005 0000 0190 5318 86

Während weltweit Kriege geführt werden, autoritäre Regime erstarken und patriarchale Gewalt zunimmt, bleibt der 8. März ...
06/03/2026

Während weltweit Kriege geführt werden, autoritäre Regime erstarken und patriarchale Gewalt zunimmt, bleibt der 8. März ein feministischer Kampftag.

Unsere Kämpfe sind verbunden gegen Misogynie, Rassismus, Kolonialismus und Ausbeutung. Für die Freiheit und Sicherheit von Frauen, migrantischen Frauen, queeren und trans Personen sowie allen Menschen, die von patriarchaler Gewalt betroffen sind.

Feminismus bedeutet internationale Solidarität. Für Befreiung und Gerechtigkeit. Für alle, überall.

Adresse

Choriner Str . 10
Berlin
10119

Öffnungszeiten

Montag 12:00 - 16:00
Dienstag 12:00 - 16:00
Mittwoch 12:00 - 16:00
Donnerstag 12:00 - 16:00

Telefon

+49302806185

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