12/06/2026
Parlamentarischer Abend Nierengesundheit
Früher erkennen. Besser behandeln.
Mehr als 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer chronischen – viele wissen es nicht. Dabei kann eine frühe Diagnose entscheidend dazu beitragen, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und schwere Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Genau darum ging es beim Parlamentarischen Abend von Deutscher Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und Deutscher Nierenstiftung in Berlin.
Die zentrale Botschaft: Deutschland investiert Milliarden in die Behandlung fortgeschrittener Nierenkrankheiten. Die Möglichkeiten der und werden jedoch noch nicht ausreichend genutzt. Dabei stehen mit der Bestimmung der Nierenfunktion im Blut (eGFR) und einem einfachen Urintest (UACR) zwei etablierte und kostengünstige Untersuchungen zur Verfügung.
Die zentrale Forderung: Früherkennung von chronischer Nierenkrankheit muss stärker in der Versorgung verankert werden – besonders bei Menschen mit erhöhtem Risiko, etwa bei , oder . Prävention darf nicht erst beginnen, wenn die Nieren bereits schwer geschädigt sind.
Die chronische Nierenkrankheit ist eine Volkskrankheit mit hoher medizinischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz. Umso wichtiger ist es, Risikogruppen frühzeitig zu identifizieren, Prävention zu stärken und stärker in gesundheitspolitische Entscheidungen einzubeziehen.
Wir danken allen Teilnehmenden des Parlamentarischen Abends und hoffen, dass die Diskussion eine Anregung zur Weiterentwicklung geben konnte - zum Wohle aller nierenkranken Patientinnen und Patienten.