Heimatkunde - Heinrich Böll Stiftung

Heimatkunde - Heinrich Böll Stiftung Heimatkunde - Migrationspolitisches Portal der Heinrich-Böll-Stiftung https://heimatkunde.boell.de So vielfältig wie die Gesellschaft sind auch unsere Themen.

Heimatkunde präsentiert ein vielfältiges Angebot an Informationen, Analysen und Meinungen zu dem großen Themenfeld Migration und Diversity. Die Website https://heimatkunde.boell.de vermittelt Hintergrundwissen und präsentiert Expert*innen aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft u.v.m. In der Mediathek sammeln wir unsere audiovisuellen Inhalte wie Podcast, Videos und Veranstaltungsmitschnitte.

Im Zwischenraum für Kunst bieten wir postmigrantischen Künstler*innen eine Plattform für ihre Perspektiven und Werke.

Die neue Studie des Bündnisses "Gemeinsam gegen Sexismus" zeigt, dass Sexismus am Arbeitsplatz in Deutschland weit verbr...
10/06/2026

Die neue Studie des Bündnisses "Gemeinsam gegen Sexismus" zeigt, dass Sexismus am Arbeitsplatz in Deutschland weit verbreitet ist. Besonders betroffen sind Frauen und genderqueere Personen. Auch Menschen mit Migrationshintergrund sind überdurchschnittlich oft betroffen. Lea Rahman, Mitautorin der Studie, hat die wichtigsten Ergebnisse für uns zusammengefasst.

✍️Hier einige quick facts:
* 63 % aller Befragten gaben an, dass sie jemals eine der Formen von Sexismus erlebt haben
* Frauen sind mit insgesamt 70 % häufiger betroffen als Männer (52 %)
* Besonders betroffen sind außerdem trans, inter und nicht-binäre Personen (81 %)
* Sexismus ist oft mit anderen Diskriminierungsformen verschränkt, z.B. mit Rassismus, Queerfeindlichkeit oder Ableismus (Diskriminierung aufgrund von Behinderung)

Alle weiteren Ergebnisse der Studie und Empfehlungen, was Betriebe, die Politik, Betroffene und Kolleg*innen gegen Sexismus am Arbeitsplatz tun können, findet ihr im Text 👇

Die neue Studie des Bündnisses "Gemeinsam gegen Sexismus" zeigt, dass Sexismus am Arbeitsplatz in Deutschland weit verbreitet ist. Besonders betroffen sind Frauen und genderqueere Personen. Auch Menschen mit Migrationshintergrund sind überdurchschnittlich oft betroffen.

05/06/2026
Konferenz VERBINDEN STATT SPALTEN am 15. und 16. Juni in Kooperation mit dem Theater an der Parkaue - jetzt anmelden! Da...
04/06/2026

Konferenz VERBINDEN STATT SPALTEN am 15. und 16. Juni in Kooperation mit dem Theater an der Parkaue - jetzt anmelden!

Das Vertrauen junger Menschen in demokratische Strukturen schwindet, während rechte Positionen zunehmend normalisiert werden und Gewalt immer häufiger als gesellschaftsfähig wahrgenommen wird. Diskriminierung, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Queerfeindlichkeit und rechte Erzählungen gewinnen an Sichtbarkeit und Akzeptanz – nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in Schule, Familie und digitalen Lebenswelten junger Menschen. Bildungs- und Kulturorte wie Schulen, Theater und Einrichtungen der kulturellen Bildung stehen daher vor der dringenden Aufgabe, Räume zu schaffen, die solidarisch, inklusiv und handlungsfähig bleiben – Orte, an denen junge Menschen Demokratie als wertvoll und zukunftsfähig erleben können.

Die Konferenz „Verbinden statt spalten“ am Theater an der Parkaue versteht sich als Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Sie bringt Kulturschaffende, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Künstler*innen zusammen und eröffnet Räume für Austausch und kritische Reflexion.

Vor dem Hintergrund zunehmender queerfeindlicher Stimmungen und Haltungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen steht das Thema Queerfeindlichkeit im Fokus dieser von dem Theater an der Parkaue und der Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam durchgeführten Konferenz. Sie widmet sich u.a. folgenden Fragen: Wie kann Queerfeindlichkeit erkannt werden? Wie wirkt sie auf die Betroffenen? Welche Strategien und Handlungsoptionen helfen dagegen? Das zweitägige Programm umfasst Impulse, Tischgespräche und Workshops. Eingeladen sind Akteur*innen aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Das vollständige Programm und den Link zur Anmeldung findet ihr hier 👇

Das Vertrauen junger Menschen in demokratische Strukturen schwindet, während rechte Positionen zunehmend normalisiert werden und Gewalt immer häufiger als gesellschaftsfähig wahrgenommen wird. Diskriminierung, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Queerfeindlichkeit und rechte Erzählungen ...

Der Fotograf Toby Binder dokumentiert in seiner Fotografie den Alltag von Menschen, die in der Gesellschaft oft marginal...
29/05/2026

Der Fotograf Toby Binder dokumentiert in seiner Fotografie den Alltag von Menschen, die in der Gesellschaft oft marginalisiert sind. In seinem Bildband portraitiert er Kinder und Jugendliche im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Was es für diese Art der Arbeit braucht und was sie für ihn ausmacht, erzählt er im Interview mit Hakan Akçit für unseren .

"Die Dokumentarfotografie hat für mich eine unglaubliche Kraft. Sie zeigt uns die Lebensrealität unterschiedlichster Menschen. Sie kann den Betrachter dorthin mitnehmen und bei ihm Empathie für andere hervorrufen, wie es kein anderes Medium kann. Diese Fähigkeit ist für mich verknüpft mit der Verpflichtung sie zu nutzen, um Dinge zum Positiven zu verändern."

Toby Binder dokumentiert in seiner Fotografie den Alltag von Menschen, die in der Gesellschaft oft marginalisiert sind. In seinem Bildband portraitiert er Kinder und Jugendliche im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Was es für diese Arbeit braucht, erzählt er im Interview.

🎥Filmvorführung & Gespräch: DIE MÖLLNER BRIEFE 📅 13. Mai 2026 ab 19 Uhr📍Heinrich-Böll-StiftungDer hochaktuelle Dokumenta...
17/04/2026

🎥Filmvorführung & Gespräch: DIE MÖLLNER BRIEFE 📅 13. Mai 2026 ab 19 Uhr📍Heinrich-Böll-Stiftung

Der hochaktuelle Dokumentarfilm der vielfach ausgezeichneten Regisseurin Martina Priessner erzählt die Geschichten der Opfer und Überlebenden der rassistischen Brandanschläge in Mölln von 1992 – und von der großen Solidarität, die lange im Verborgenen blieb.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Martina Priessner (Regisseurin), Bengü Kocatürk-Schuster (DOMiD) und Kim Dresel (Arolsen Archives - International Center on N**i Persecution) über die Frage, die der Film aufwirft: Wessen Erinnerung zählt, wird aufbewahrt oder verschwiegen? Das Gespräch fragt nach der Rolle von Archiven im Umgang mit rassistischem Terror, nach Erinnerungspolitik und danach, wem das Erinnern gehört. Es wird von Borjana Gaković (Film- und Medienwissenschaftlerin) moderiert.

Jetzt anmelden!

1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln das Leben der Familie Arslan. Der damals 7-jährige İbrahim Arslan überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Nach dem Anschlag schickten Menschen aus ganz Deutschland Briefe, um ihre Anteilnahme und Solida...

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Schumannstraße 8
Berlin
10117

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