Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Gemeinnützige Organisation, Schillerstraße 59, Berlin.

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung ist ein unabhängiger Thinktank, der sich mit Fragen regionaler und globaler demografischer Veränderungen beschäftigt. Das Institut wurde 2000 als gemeinnützige Stiftung gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für den demografischen Wandel zu schärfen, nachhaltige Entwicklung zu fördern, neue Ideen in die Politik einzubringen und Konzepte zur Lösung demografischer und entwicklungspolitischer Probleme zu erarbeiten.

Grafik des Monats 📊👇Während in Politik und Wirtschaft noch diskutiert wird, ist der demografische Wandel längst Realität...
30/07/2026

Grafik des Monats 📊👇

Während in Politik und Wirtschaft noch diskutiert wird, ist der demografische Wandel längst Realität. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer (1955–1969) gehen schrittweise in den Ruhestand – und verändern die Altersstruktur Deutschlands spürbar.

Die Fakten auf einen Blick:

1️⃣ Der Peak: 1964 wurden in Deutschland über 1,35 Mio. Kinder geboren. 2024 waren es mit knapp 677.000 nur noch halb so viele.

2️⃣ Die Rentenwelle: Bis 2039 erreichen über 13 Millionen Menschen das Rentenalter von 67 Jahren.

3️⃣ Die Folgen: Der Bedarf an Pflege, altersgerechtem Wohnraum und Versorgung steigt massiv – schon 2024 war fast jede zweite Person über 80 pflegebedürftig.

Der Eintritt der Babyboomer in den Ruhestand ist kein plötzlicher Endpunkt, sondern der Beginn einer neuen Phase unseres Zusammenlebens.

💡 Lust auf noch mehr Daten & Hintergründe? Die vollständige Analyse finden Sie in unserer neuen Studie „Nach den Babyboomern“ im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung (Link in der Bio! 🔗).

Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Babyboomer gehen in Rente – doch die Folgen der demografischen Alterung reichen weit darüber hinaus. 👥📉 Die Generati...
29/07/2026

Die Babyboomer gehen in Rente – doch die Folgen der demografischen Alterung reichen weit darüber hinaus. 👥📉

Die Generation der Babyboomer hat das Arbeitsleben und die Gesellschaft in Deutschland über Jahrzehnte geprägt. Nun tritt sie schrittweise in den Ruhestand ein. Die aktuelle Analyse des Berlin-Instituts im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, wie sich die Alterung der Bevölkerung über 2030 hinaus entwickeln wird – und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

📊 Die Ergebnisse machen deutlich: Deutschland altert flächendeckend, jedoch nicht überall in gleichem Maße. Während die Zahl der Hochaltrigen insbesondere in ländlichen Regionen deutlich zunehmen dürfte, unterscheiden sich die Entwicklungspfade in Ost- und Westdeutschland erheblich. Gleichzeitig wächst die Zahl älterer Menschen besonders stark in wirtschaftsstarken Zuzugsregionen, in denen heute viele Babyboomer kurz vor dem Renteneintritt stehen.

🏘️ Diese Entwicklungen stellen Regionen vor unterschiedliche Zukunftsaufgaben. Eine wachsende Zahl hochaltriger Menschen erhöht den Bedarf an Gesundheits- und Pflegeangeboten sowie an einer verlässlichen Daseinsvorsorge. Gleichzeitig erfordern die regional unterschiedlichen Alterungsprozesse passgenaue Strategien, die den jeweiligen Ausgangslagen vor Ort gerecht werden.

🔍 Die Analyse zeigt: Es gibt keine einheitliche Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels. Umso wichtiger ist es, frühzeitig die Voraussetzungen für die Versorgung einer alternden Bevölkerung zu schaffen und politische Maßnahmen stärker an regionalen Bedarfen auszurichten.

📖 Die Analyse macht deutlich, dass die Folgen der demografischen Alterung weit über den Renteneintritt der Babyboomer hinausreichen – und liefert wichtige Impulse für die Gestaltung von Arbeitsmarkt, Daseinsvorsorge und sozialem Zusammenhalt in einer alternden Gesellschaft.

🔗 Weitere Informationen zu unserer Analyse „Nach den Babyboomern. Wie der demografische Wandel sich über 2030 hinaus wandelt“ finden Sie in unserer Bio

Konrad-Adenauer-Stiftung

Heute ist Weltbevölkerungstag! Weltweit stellen demografische Entwicklungen Gesellschaften vor Herausforderungen. In ein...
11/07/2026

Heute ist Weltbevölkerungstag!

Weltweit stellen demografische Entwicklungen Gesellschaften vor Herausforderungen. In einigen Ländern wächst die Bevölkerung rasant, anderswo sinken Geburtenraten und die Bevölkerung altert. Diese Veränderungen prägen politische Maßnahmen, Gesetze und gesellschaftliche Normen, welche wiederum beeinflussen, ob Menschen die Familie gründen können, die sie sich wünschen.

Was junge Menschen weltweit wichtig ist:
Zum Weltbevölkerungstag haben die Vereinten Nationen sich angeschaut, was junge Menschen weltweit wirklich wollen. Grundlage: die aktuelle Umfrage „Demographic Futures Survey“ des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) mit fast 109.000 Befragten (18–39 Jahre) aus 73 Ländern.

Das Ergebnis:
→ 90 % nennen finanzielle Sicherheit sowie Fitness und Gesundheit als wichtige Lebensziele
→ 81 % sagen: finanzielle Sicherheit entscheidet bei der Partnersuche
→ 57 % nennen genau das — Wirtschaftliche Situation und Wohnraum — als größte Hürde für eine Partnerschaft
→ 2 Kinder gelten in 5 von 7 Weltregionen als Ideal, 8 von 10 Befragten nennen schlicht Freude und Glück als Grund fürs Kinderkriegen

Auffällig: Der Blick in die eigene Zukunft fällt je nach Weltregion sehr unterschiedlich aus. Junge Menschen in West- und Zentralafrika (62 %) und in Ost-/Südafrika (48 %) sind deutlich optimistischer als in Westeuropa, den USA, Kanada und Australien (19 %).

Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht:
Ob sich der Wunsch nach einer Familie erfüllen lässt, hängt aber nicht nur von Wohnraum und Jobs ab — sondern auch davon, wer über den eigenen Körper bestimmen darf. Weltweit haben 44 % aller Frauen und Mädchen keine Entscheidungsgewalt über sexuelle Beziehungen, Verhütung oder reproduktive Gesundheitsversorgung.

Alle Zahlen im Swipe →



Unsere gemeinsame Pressemitteilung zum Weltbevölkerungstag findet ihr über den Link in unserer Bio!

Quellen: UNFPA Demographic Futures Survey 2026

Wunsch und Wirklichkeit driften immer weiter auseinander! Zum Weltbevölkerungstag werfen wir einen Blick auf den wachsen...
10/07/2026

Wunsch und Wirklichkeit driften immer weiter auseinander!

Zum Weltbevölkerungstag werfen wir einen Blick auf den wachsenden „Fertility Gap“: Während die Geburtenrate in Deutschland einen Tiefstand erreicht, bleibt der Wunsch nach einer eigenen Familie bei jungen Menschen unverändert groß. Warum klafft diese Schere immer weiter auseinander?

Die Fakten (2021–2024):
• Geburtenrate: Gesunken von 1,58 auf 1,35 Kinder pro Frau.
• Kinderwunsch: Bleibt hoch (Frauen wünschen sich im Schnitt 1,76, Männer 1,74 Kinder).
• Lücke verdoppelt: Der „Fertility Gap“ wuchs von 0,18 auf 0,41!

Strukturelle Hürden im Globalen Norden
Dieses Phänomen betrifft viele Länder im globalen Norden. Um den Kinderwunsch wieder realisierbar zu machen, müssen vor allem gesellschaftliche und politische Stellschrauben gedreht werden. Folgende Faktoren sind entscheidend:
• Eine verlässliche Kinderbetreuung und bezahlbarer Wohnraum.
• Eine echte Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit.
• Eine Kultur, die eine stärkere Beteiligung von Vätern an der Sorgearbeit aktiv unterstützt.



Unsere gemeinsame Pressemitteilung zum Weltbevölkerungstag findet ihr über den Link in unserer Bio!

🔍 Grafik des Monats: Armutsgefährdung in Deutschland trifft junge Erwachsene besonders starkWusstest du, dass jede viert...
25/03/2026

🔍 Grafik des Monats: Armutsgefährdung in Deutschland trifft junge Erwachsene besonders stark
Wusstest du, dass jede vierte Person zwischen 18 und 24 Jahren in Deutschland armutsgefährdet ist? Damit tragen junge Erwachsene, relativ betrachtet, das höchste Armutsrisiko aller Altersgruppen.

🚨 Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und steigende Lebenshaltungskosten verschärfen die finanzielle Lage vieler. Besonders betroffen sind junge Menschen und Kinder aus einkommensschwachen Familien, denn Armut wird oft über Generationen weitergegeben.

👉 Unsere Grafik des Monats zeigt: Armut ist ein strukturelles und mehrdimensionales Problem. Sie betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern vor allem auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – mit gravierenden Folgen für Teilhabe- und Zukunftschancen, die sich oft über den gesamten Lebensverlauf hinweg verfestigen.

Mehr dazu in unserem „Teilhabeatlas Kinder und Jugendliche“.

🔗Link in Bio!

📊Nur jede zehnte Frau (9,9%) in Paarhaushalten verdient mehr als ihr Ehe- oder Lebenspartner. Leben Kinder im Haushalt, ...
08/03/2026

📊Nur jede zehnte Frau (9,9%) in Paarhaushalten verdient mehr als ihr Ehe- oder Lebenspartner. Leben Kinder im Haushalt, sinkt der Anteil sogar auf 7,7 %.
🌍Zum Weltfrauentag am 8. März lohnt sich ein Blick darauf, warum das so ist. Denn Einkommensunterschiede in Partnerschaften entstehen nicht zufällig, sie sind eng mit der Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit verbunden.
📢Die Realität: Frauen wenden in Deutschland durchschnittlich 44 % mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer. Sie kümmern sich häufiger um Kinder, pflegen Angehörige oder organisieren das Familienleben.
💸 Das hat Folgen: Mütter sind deutlich häufiger in Teilzeit. Wer weniger Zeit für Erwerbsarbeit hat, verdient weniger, ist finanziell abhängiger und im Alter schlechter abgesichert.
⚠️ Gleichzeitig halten sich stereotype Rollenbilder hartnäckig in der Gesellschaft: Frauen gelten als „zuständig“ für Fürsorge, Männer als „Familienernährer“. In internationalen Umfragen vertreten Männer der Generation Z teilweise sogar frauenfeindlichere Ansichten als ältere Generationen. Fast jeder dritte Mann der Gen-Z (31 %) ist der Meinung, eine Ehefrau sollte ihrem Ehemann immer gehorchen (Ipsos 2026).
🧭Was deutlich wird: Es bedarf eines Umdenkens in Bezug auf die Rolle von Frauen und die Wertschätzung von Care-Arbeit. Gleichzeitig ist Gleichstellung aller Geschlechter auch eine Frage der Rahmenbedingungen. Steuer- und Arbeitsmarktpolitik, Kinderbetreuung oder Elterngeld beeinflussen maßgeblich, wie Paare Erwerbs- und Sorgearbeit aufteilen können. Ziel sollte sein, dass Menschen Lebens- und Erwerbsmodelle frei von Stereotypen wählen können – ohne strukturelle Nachteile für diejenigen, die Sorgearbeit übernehmen.

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