Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Gemeinnützige Organisation, Schillerstraße 59, Berlin.

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung ist ein unabhängiger Thinktank, der sich mit Fragen regionaler und globaler demografischer Veränderungen beschäftigt. Das Institut wurde 2000 als gemeinnützige Stiftung gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für den demografischen Wandel zu schärfen, nachhaltige Entwicklung zu fördern, neue Ideen in die Politik einzubringen und Konzepte zur Lösung demografischer und entwicklungspolitischer Probleme zu erarbeiten.

🔍 Grafik des Monats: Armutsgefährdung in Deutschland trifft junge Erwachsene besonders starkWusstest du, dass jede viert...
25/03/2026

🔍 Grafik des Monats: Armutsgefährdung in Deutschland trifft junge Erwachsene besonders stark
Wusstest du, dass jede vierte Person zwischen 18 und 24 Jahren in Deutschland armutsgefährdet ist? Damit tragen junge Erwachsene, relativ betrachtet, das höchste Armutsrisiko aller Altersgruppen.

🚨 Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und steigende Lebenshaltungskosten verschärfen die finanzielle Lage vieler. Besonders betroffen sind junge Menschen und Kinder aus einkommensschwachen Familien, denn Armut wird oft über Generationen weitergegeben.

👉 Unsere Grafik des Monats zeigt: Armut ist ein strukturelles und mehrdimensionales Problem. Sie betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern vor allem auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – mit gravierenden Folgen für Teilhabe- und Zukunftschancen, die sich oft über den gesamten Lebensverlauf hinweg verfestigen.

Mehr dazu in unserem „Teilhabeatlas Kinder und Jugendliche“.

🔗Link in Bio!

📊Nur jede zehnte Frau (9,9%) in Paarhaushalten verdient mehr als ihr Ehe- oder Lebenspartner. Leben Kinder im Haushalt, ...
08/03/2026

📊Nur jede zehnte Frau (9,9%) in Paarhaushalten verdient mehr als ihr Ehe- oder Lebenspartner. Leben Kinder im Haushalt, sinkt der Anteil sogar auf 7,7 %.
🌍Zum Weltfrauentag am 8. März lohnt sich ein Blick darauf, warum das so ist. Denn Einkommensunterschiede in Partnerschaften entstehen nicht zufällig, sie sind eng mit der Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit verbunden.
📢Die Realität: Frauen wenden in Deutschland durchschnittlich 44 % mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer. Sie kümmern sich häufiger um Kinder, pflegen Angehörige oder organisieren das Familienleben.
💸 Das hat Folgen: Mütter sind deutlich häufiger in Teilzeit. Wer weniger Zeit für Erwerbsarbeit hat, verdient weniger, ist finanziell abhängiger und im Alter schlechter abgesichert.
⚠️ Gleichzeitig halten sich stereotype Rollenbilder hartnäckig in der Gesellschaft: Frauen gelten als „zuständig“ für Fürsorge, Männer als „Familienernährer“. In internationalen Umfragen vertreten Männer der Generation Z teilweise sogar frauenfeindlichere Ansichten als ältere Generationen. Fast jeder dritte Mann der Gen-Z (31 %) ist der Meinung, eine Ehefrau sollte ihrem Ehemann immer gehorchen (Ipsos 2026).
🧭Was deutlich wird: Es bedarf eines Umdenkens in Bezug auf die Rolle von Frauen und die Wertschätzung von Care-Arbeit. Gleichzeitig ist Gleichstellung aller Geschlechter auch eine Frage der Rahmenbedingungen. Steuer- und Arbeitsmarktpolitik, Kinderbetreuung oder Elterngeld beeinflussen maßgeblich, wie Paare Erwerbs- und Sorgearbeit aufteilen können. Ziel sollte sein, dass Menschen Lebens- und Erwerbsmodelle frei von Stereotypen wählen können – ohne strukturelle Nachteile für diejenigen, die Sorgearbeit übernehmen.

🔍 Grafik des Monats: US-Kürzungen bedrohen globale GesundheitsversorgungWusstest du, dass zwischen 2021 und 2023 rund 30...
25/09/2025

🔍 Grafik des Monats: US-Kürzungen bedrohen globale Gesundheitsversorgung

Wusstest du, dass zwischen 2021 und 2023 rund 30 Prozent aller bilateralen Gesundheitsgelder weltweit aus den USA kamen — u. a. mit 63 Prozent für -Programme und 40 Prozent für Hashtag ? Seit den massiven Kürzungen von ist diese Finanzierungslücke riesig.

🚨 Die Folgen: Kliniken schließen. Impfstoffe und Medikamente fehlen. Gesundheitssysteme geraten unter Druck.

👉 Unsere Grafik des Monats, die aus der neuesten Studie "Rechte stärken, Armut beenden" stammt, zeigt auf, wie weitreichend die Konsequenzen sind.

📊 https://www.berlin-institut.org/presse/grafik-des-monats

🌍 Rechte stärken heißt Armut bekämpfenDie Studie ist da! Und sie zeigt deutlich: ➡️ Ohne selbstbestimmte Familienplanung...
23/09/2025

🌍 Rechte stärken heißt Armut bekämpfen

Die Studie ist da! Und sie zeigt deutlich:

➡️ Ohne selbstbestimmte Familienplanung, Zugang zu Gesundheitsdiensten und Verhütungsmitteln bleibt Bildung, wirtschaftliches Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe für viele – besonders junge Frauen, Mädchen und queere Jugendliche – unerreichbar.

➡️ Gleichzeitig gefährden internationale Mittelstreichungen – etwa nach der Auflösung der US-Behörde USAID – jahrzehntelange Fortschritte in Ostafrika.

📢 Unser Appell: Europäische Regierungen – auch Deutschland – müssen jetzt entschlossen in SRGR und Armutsbekämpfung investieren. Nur so lassen sich Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung sichern.

🥐 Die Ergebnisse und Forderungen haben wir anlässlich der Veröffentlichung heute Morgen bei einem parlamentarischen Frühstück zusammen mit Bundestagsabgeordneten und Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft bekräftigt und diskutiert.

👉 Link zur Studie: https://www.berlin-institut.org/studien-analysen/detail/rechte-staerken-armut-beenden

🌍 Alle 2 Minuten stirbt weltweit eine Frau an Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen. Solche Statistiken zeigen, w...
11/07/2025

🌍 Alle 2 Minuten stirbt weltweit eine Frau an Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen. Solche Statistiken zeigen, wo dringend gehandelt werden muss – und genau diese Zahlen könnten bald fehlen.

📉 Anfang 2025 strich die US-Entwicklungsbehörde USAID ihre Mittel für das Demographic and Health Surveys-Programm (DHS). Seit über 40 Jahren liefert das DHS verlässliche Daten zu Kinder- und Müttersterblichkeit, Geburtenraten, HIV und Malaria in Ländern mit niedrigem Einkommen. Ohne diese Daten ist die Forschung blind – und Millionen Menschen bleiben unsichtbar.

⚠️ Die Folgen sind dramatisch: Gesundheitssysteme in Ländern wie Malawi oder Lesotho verlieren nicht nur die Datengrundlage für wirksame Maßnahmen, sondern auch direkte Unterstützungsangebote, die viele Studien ihren Teilnehmenden bieten – von Schwangerschaftsvorsorge bis zu HIV-Tests.

Es braucht jetzt europäische Unterstützung, um unabhängige Forschung und Datenerhebung zu sichern. Nur so können evidenzbasierte Maßnahmen die Agenda 2030 voranbringen – und Millionen Menschenleben retten.

Freiwilligendienste als Türöffner für soziale Berufe?Pflegeeinrichtungen stehen unter Druck: Die Bevölkerung altert, Fac...
03/07/2025

Freiwilligendienste als Türöffner für soziale Berufe?

Pflegeeinrichtungen stehen unter Druck: Die Bevölkerung altert, Fachkräfte fehlen, und der Beruf gilt als belastend. Gleichzeitig engagieren sich jedes Jahr rund 82.000 bis 97.000 junge Menschen im FSJ oder BFD – viele davon in der Pflege.

Unsere neue Studie – gefördert von der Software AG Stiftung – zeigt:
👉 Ehemalige Freiwillige gelten als besonders motiviert, brechen seltener Ausbildungen ab und bleiben dem Beruf länger treu.
👉 Gute Begleitung während des Dienstes (feste Ansprechpartner, persönliche Unterstützung) macht den Unterschied – gerade auch für internationale Freiwillige.
👉 Wer positive Erfahrungen macht, wird nicht selten selbst zur Fürsprecher:in für den Beruf.

📊 Fazit: Freiwilligendienste allein lösen nicht den Fachkräftemangel – können aber ein wertvoller Bestandteil nachhaltiger Nachwuchsförderung sein.

📅 Die vollständige Studie erscheint am 16. Juli 2025.

💬 Was meint ihr: Wie kann es gelingen, junge Menschen langfristig für die Pflege zu gewinnen?

  im KoalitionsvertragDie neue schwarz-rote Bundesregierung plant weitreichende Änderungen in der  : verschärfte Grenzko...
16/04/2025

im Koalitionsvertrag

Die neue schwarz-rote Bundesregierung plant weitreichende Änderungen in der : verschärfte Grenzkontrollen, Einschränkungen beim Familiennachzug und verstärkte Rückführungen. Viele dieser Maßnahmen gründen auf populären Narrativen, die Migration mit Kriminalität oder wirtschaftlicher Belastung gleichsetzen.
Schon vor der Bundestagswahl haben wir in einem Beitrag auf die emotionalisierte und oft verkürzte Debatte rund um Migration hingewiesen. Faktenbasierte Perspektiven blieben und bleiben dabei häufig außen vor:
👉 https://www.berlin-institut.org/aktuelles/detail/migration-im-wahlkampf-debatte-voller-leerstellen

📊 Die Informationsreihe von borderline-europe knüpft daran an. Sie räumt mit Mythen auf und stellt ihnen faktenbasiertes Wissen für eine sachlichere Auseinandersetzung in Politik und Öffentlichkeit gegenüber. Beleuchtet werden zum Beispiel Fragen wie "Sind Migrant:innen eine Belastung für das Sozialsystem?" oder "Schürt Migration den Terrorismus?" Im Anschluss an die Einordnung werden konkrete Studien benannt, die diese Mythen widerlegen.

👉 Hier geht es zu den bisher sieben Insights zu Migrationsmythen: https://www.borderline-europe.de/projekte/get-insights

🏡 Wieder mehr los auf dem LandImmer mehr Menschen zieht es raus aus der Stadt – auf der Suche nach bezahlbarem Hashtag  ...
10/04/2025

🏡 Wieder mehr los auf dem Land

Immer mehr Menschen zieht es raus aus der Stadt – auf der Suche nach bezahlbarem Hashtag und mehr Platz im Grünen. Das bietet Chancen für ländliche Regionen, stellt sie aber auch vor neue Herausforderungen.

🤝 Wie das soziale Miteinander vor Ort aktiv gestaltet werden kann, zeigt unser Leitfaden „Zusammenleben auf dem Dorf“, aus dem unsere aktuelle Grafik des Monats stammt. Wir haben zentrale Handlungsbereiche identifiziert, die für das Zusammenleben besonders wichtig sind. Mehr dazu lest ihr im Begleittext zur Grafik.
👉 https://www.berlin-institut.org/presse/grafik-des-monats

🔍 Zusammenhänge zwischen Armut und sexueller sowie reproduktiver Gesundheit sichtbar machenSoziale und wirtschaftliche B...
02/04/2025

🔍 Zusammenhänge zwischen Armut und sexueller sowie reproduktiver Gesundheit sichtbar machen

Soziale und wirtschaftliche Benachteiligung hat weitreichende Auswirkungen – auch auf sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte. Menschen in prekären Lebenslagen haben häufig eingeschränkten Zugang zu , medizinischer Versorgung oder Beratungsangeboten. Diese beeinflussen nicht nur individuelle Lebenswege, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen insgesamt.

Mit unserem neuen Projekt gefördert von der Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) analysieren wir, wie sich auf sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte in Subsahara- auswirkt und welche politischen und gesellschaftlichen Maßnahmen erforderlich sind, um Barrieren abzubauen.

➡ Mehr dazu: https://www.berlin-institut.org/was-wir-tun/projekte/armut-und-sexuelle-und-reproduktive-gesundheit-und-rechte

Care-Arbeit: Das unsichtbare Rückgrat unserer Gesellschaft 👏Kinder betreuen, Angehörige pflegen, den Haushalt organisier...
27/03/2025

Care-Arbeit: Das unsichtbare Rückgrat unserer Gesellschaft

👏Kinder betreuen, Angehörige pflegen, den Haushalt organisieren – Care-Arbeit hält unsere Gesellschaft am Laufen. Doch sie bleibt oft unsichtbar, wenig wertgeschätzt und wird nach wie vor überwiegend von übernommen. Während Frauen im zunehmend berufliche Gleichstellung erfahren, bleibt die Verteilung der Care-Arbeit ungleich.

📣 Wer es sich leisten kann, lagert Pflege- und Betreuungsaufgaben aus – häufig an Frauen, die aus dem migriert sind. So entsteht eine Global Care Chain: Wohlhabendere Länder entlasten sich, während in den Herkunftsländern der Care-Arbeiterinnen neue Versorgungslücken entstehen – die wiederum von anderen Frauen geschlossen werden.

🌍 Das zeigt: Die Last der bleibt auf den Schultern von Frauen, nur verschiebt sie sich global. Statt echter entstehen neue Machtgefälle und moderne Formen der Ausbeutung.

👵 👴 Gleichzeitig steht der Globale Norden vor einer demografischen Herausforderung: Eine alternde Gesellschaft benötigt immer mehr Care-Arbeit, doch anstatt nachhaltige Lösungen zu schaffen, werden Lücken durch prekäre geschlossen. Langfristig braucht es politische und gesellschaftliche Reformen, um Care-Arbeit zu verteilen und aufzuwerten.

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